12. Juni 2014

Zwischen Vergangenheit und Zukunft durch den Landkreis Sömmerda

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Bau der A71. Fotos: Thomas Müller

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Auftaktgespräch der IBA on tour mit IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi, Landrat Harald Henning und Christian Carius, Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr

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In Gebesee soll ein Schulstandort modellhaft entwickelt und umgesetzt werden

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Die Erfurter Seen (hier der Alperstedter See) waren früher Bergbaulandschaft

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Heute werden sie als Naherholungsgebiet entwickelt

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An der A 71 soll mit der Autobahnraststätte Leubinger Fürstenhügel eine vorbildliche Autobahnraststätte entstehen.

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Der Leubinger Fürstenhügel weist das einzige erhaltene Hügelgrab eines Fürsten aus der frühen Bronzezeit auf.

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Schloss Kannawurf ist ein Beispiel für die Revitalisierung eines denkmalgeschützten Schlossensembles

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Das Schloss wird schrittweise saniert und parallel kulturell nutzbar gemacht.

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Der Steinzeitgarten Bilzingsleben soll touristisch besser erschlossen werden

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Detail der Grabungsstätte, in der Siedlungsreste von 300.000 v. Chr. entdeckt wurden

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Die Bilzingslebener Kirche ...

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soll zum Kulturforum werden und damit ein Beispiel einer Umnutzung von Kirchenbauten im Freistaat Thüringen

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Podiumsgespräch, v.l.n.r.: Harald Henning (Landrat Landkreis Sömmerda), Marcus Bald (LEADER-Manager RAG Sömmerda-Erfurt e.V.), Dr. Marta Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin IBA Thüringen), Moderatorin Birgit Schindler (MDR Thüringen)

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Gäste der öffentlichen Veranstaltung im Gespräch
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Das Team reiste anschließend direkt weiter in die ‚Steinzeit’ – über die sich Besucher künftig im Bilzingslebener Steinzeitgarten informieren können. „Wenn Bilzingsleben eine archäologische Fundstätte von Weltrang ist, sollte auch deren Vermittlung und Architektur diesem Anspruch entsprechen“, formulierte Dr. Doehler-Behzadi ihre Erwartungen an den Ort.

Bei Grabungen wurden hier Reste von Siedlungen von ca. 300.000 v.Chr. entdeckt. Die große Herausforderung besteht darin, den Fundort und dessen Geschichte touristisch, architektonisch und pädagogisch seiner archäologischen Bedeutung entsprechend darzustellen. Inwiefern dieser Anspruch sich bereits konzeptionell widerspiegelt, darüber informierten Herr Brühl vom Landratsamt Sömmerda sowie Prof. Dr. Harald Kunze.

Den Schlusspunkt dieser IBA on tour setzte das Projekt ‚Kulturforum Bilzingsleben’. Im Kern ging es um die Herausforderungen des Transformationsprozesses und neue Strategien für die Nutzung von etwa 2.300 Kirchenbauten in Thüringen, für die das Kulturforum ein Beispiel werden möchte. Die anwesenden Vertreter der Evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland (EKM) und der Kommune erläuterten, welche Problematik aber auch Chance im Weiter-, Neu- und Umnutzen dieser Sakralbauten in Zeiten des demografischen Wandels liegt.

Am Abend schloss sich eine Diskussionsrunde mit kommunalen Vertretern und rund 50 Besuchern in Sömmerda an. Landrat Harald Hennig betonte abschließend: „Gute Ideen und Projekte dürfen an Gemeinde- oder Landkreisgrenzen nicht halt machen.“

Ein Einschätzung, die die IBA Thüringen voll und ganz teilt.