Projektentwickler für Schwarzatal gesucht
19. April 2018

Projektentwickler für Schwarzatal gesucht

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract
03. April 2018

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract

Wer wird unsere Agentur für die IBA Zwischenpräsentation 2019?
23. März 2018

Wer wird unsere Agentur für die IBA Zwischenpräsentation 2019?

LeerGut-Agenten
21. März 2018

LeerGut-Agenten unterstützen Engagierte bei Umnutzungskonzepten

Interview mit Carsten Nicolai
21. März 2018

Von einem erstaunlichen Resonanzraum
Interview mit Carsten Nicolai

Kirchen sind akustisch vielleicht die kompliziertesten Orte. Sie haben einen derartig hohen Nachhall, eine so starke Resonanz auf bestimmten Frequenzen, dass man schnell versteht, dass ein Kirchenraum eben immer auch ein riesiger Resonanzraum ist. 

Und was ist dann so neu an einer „Orgel“ in einer Kirche?

Dass die Orgel endlich mal da steht, wo man sie auch sehen kann. Die Orgel der Vergangenheit, diese wahnsinnig prunkvolle Orgel ist so eingebaut worden, dass man sie eigentlich nur beim Herausgehen sieht. Und vor allem ist sie immer mehr zu einem Einrichtungsgegenstand geworden oder vielmehr zu einem Dekorationselement. Bis heute. Der Zuhörer sieht nur noch die Pfeifen, weiß aber gar nicht, wo der Sound herkommt. Hier sitzt die Gemeinde jetzt drum herum, was auch ein bisschen die normale Unterteilung auflöst. Hier findet eine gewisse Demokratisierung statt. Alle treffen sich auf derselben Ebene, in ein- und demselben Raum. Quasi auch ein spätantiker Rückgriff, als man sich beim Bau der ersten Kirchen auf das Vorbild römischer Basiliken bezog, den Versammlungsort schlechthin. Die Kanzel ist zwar noch da, aber wenn man die Mitte mit diesem Instrument besetzt, hat man zugleich einen Zuschauerraum und einen Performanceraum, ein Theater.

Vor allem aber auch einen Akustikraum?

Kirchen sind akustisch vielleicht die kompliziertesten Orte. Sie haben einen derartig hohen Nachhall, eine so starke Resonanz auf bestimmten Frequenzen, dass man schnell versteht, dass ein Kirchenraum eben immer auch ein riesiger Resonanzraum ist. Er sollte ja schwingen bei den Menschen, als ein Verstärker letztendlich des Wortes und der Musik. Der religiöse Glaube der Menschen sollte insgesamt verstärkt werden. Der Kirchenraum ist mehr als ein klassisches Instrument, er ist eben ein Resonanzkörper.

organ weist ein weiteres klassisches Element der Kapelle auf: die Flamme, das ewige Licht.

Flammen haben jenseits der christlichen Symbolik eine ganz eigene Archaik. Die Urelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde – im Grunde hat man dort alles vor Ort. organ spielt auf diese Grundelemente an. Wenn die Flamme beginnt zu resonieren, dann sieht man die Luft aufsteigen und die Flamme verändert ihre Farbe. Die spielende Flamme wird blau, die nicht spielende Flamme bleibt gelb. Der Besucher wird das Feuer mit dem Ton verbinden, man hat im Prinzip eine Visualisierung des Sounds, das ist das Schöne an diesem synästhetischen Aspekt. Die Flamme ist Lichtquelle und Feuerquelle zugleich. Im Winter wird organ die Kirche eben auch heizen. Zudem entziehen die Flammen der Umgebung Sauerstoff, es tritt also rudimentärer Sauerstoffmangel ein. Das wird aber bei der Kirche in Krobitz nicht so ganz passieren, weil sie altersbedingt zu porös ist.

Das klingt im besten Sinne archaisch, zeitlos und irgendwie auch meditativ.

Ja, es ist das, was man am Anfang am wenigsten dachte. Eigentlich ist es eine Zurückführung auf die ursprüngliche Nutzung solcher Räume. Das ist das Schöne.

Downloads 
IBA Magazin #4
15. März 2018

IBA Magazin #4

Geras Neue Mitte nimmt Form an!
21. Februar 2018

Geras Neue Mitte nimmt Form an!

1 tmue20180216a057_b.jpg

1 tmue20180216a057_b.jpg
Geras Oberbürgermeisterin und die Projektpartner am Modell von yellow z. Foto: Thomas Müller

2 tmue20180127a079_b.jpg

2 tmue20180127a079_b.jpg
Intensive Diskussionen unter den Bürgern. Foto: Thomas Müller

3 tmue20180216a086_b.jpg

3 tmue20180216a086_b.jpg
Großes Interesse an Führungen und Veranstaltungen. Foto: Thomas Müller

4 tmue20180127a094_b.jpg

4 tmue20180127a094_b.jpg
Initiative Bürgerpark von Heinz Klotz. Foto: Thomas Müller

5 tmue20180216a081_b.jpg

5 tmue20180216a081_b.jpg
Erinnerungen an die Zitronenpresse vom Kollektiv Raumstation. Foto: Thomas Müller
1 / 5

Geras Neue Mitte ist das größte Stadtentwicklungsprojekt seit der BUGA Gera-Ronneburg 2007, insbesondere wenn man Häselburg, Campus Rutheneum und KuK-Sanierung mit einbezieht. Die Entwicklung wird sich entsprechend der Investitionskraft schrittweise und langfristig vollziehen. Solange möchten viele Bürger nicht mehr warten. Die AG Zwischennutzung des Initiativkreises plant für 2018 erste Pflanzungen und weitere Aktionen zur Aneignung und Belebung von Geras Neuer Mitte, darunter das Aufstellen und Flechten der Gera-Bänke, der Ausbau des Lesegartens und ein Info-Punkt. Auch die Initiative Bürgerpark will sich einbringen.

Mit dem Beschluss des Rahmenplans und den ersten Realisierungsvorhaben kann Geras Neue Mitte vom IBA Kandidat zum IBA Projekt werden. Die Internationale Bauausstellung Thüringen 2023 hat das Motto ‚Stadtland’. Zugleich weltoffen und mit regionalem Bezug sucht sie neue Verbindungen zwischen Ortskern und Landschaft, Architektur und Freiraum. Für Geras Neue Mitte heißt das ein starkes Zentrum in Ostthüringen mit regionaler Wertschöpfung und gestalterische Innovationen bei der Integration von Grün in der Stadt und in Gebäuden.

Weitere Infos über Geras Neue Mitte unter: www.gera.de/gnm und https://www.facebook.com/GerasNeueMitte.

KuK an 2! Ausstellung zum Rahmenplan plus in Gera eröffnet
26. Januar 2018

KuK an 2! Ausstellung zum Rahmenplan plus in Gera eröffnet

G56E8374_b.jpg

G56E8374_b.jpg
Blick auf das Stadtmodell. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8176_b.jpg

G56E8176_b.jpg
Am Modell für Geras Neue Mitte. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8484_b.jpg

G56E8484_b.jpg
Erste Bürgerakademie. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8424_b.jpg

G56E8424_b.jpg
Eröffnung durch Volker Tauchert. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8444_b.jpg

G56E8444_b.jpg
Vorstellung des Entwurfs. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8207_b.jpg

G56E8207_b.jpg
Die Zitronenpresse ist wieder da. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8388_b.jpg

G56E8388_b.jpg
Ideen für einen Bürgerpark. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8181_b.jpg

G56E8181_b.jpg
Diskussion an den Plänen. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8186_b.jpg

G56E8186_b.jpg
Ideen von Schülern. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

G56E8220_b.jpg

G56E8220_b.jpg
Die Bürgermeinung ist gefragt. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera
1 / 11
Andersmacher gesucht!
19. Januar 2018

Andersmacher gesucht!

Wir bieten

  • die Mitwirkung an einem anspruchsvollen Format von Stadt- und Regionalentwicklung sowie Baukultur in Deutschland
  • eine herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe mit großen Gestaltungsspielräumen
  • einen Arbeitsplatz in diesem Denkmal der Architekturmoderne
  • die Zusammenarbeit in einem kollegialen und leistungsorientierten Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien

Nähere Informationen in Form der Kurzfassung des Finanzierungs- und Betreiberkonzepts ‚Open Factory’ finden Sie unter Downloads. Wenn Sie sich von der Aufgabe begeistern lassen und Sie Menschen überzeugen können, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen mit Ihren Gehaltsvorstellungen bis zum 18.02.2018 vorzugsweise per E-Mail an alexander.koehler@iba-thueringen.de

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda
22. Dezember 2017

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda

tmue20161129a023_b.jpg

tmue20161129a023_b.jpg
Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller
500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut
13. Dezember 2017

500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut

tmue20170513e085_b.jpg

tmue20170513e085_b.jpg
Eine Ausstellungeröffnung zum Mitmachen: Bei der Vernissage am 13. Mai konnten die Besucher selbst hunderte Ideen für den Umgang mit Kirchengebäuden lüften. Auf den Monitoren werden die eingereichten Ideenvideos aus dem Querdenker-Aufruf abgespielt. Foto: Thomas Müller

tmue20170513e088_b.jpg

tmue20170513e088_b.jpg
Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

tmue20170513e132_b.jpg

tmue20170513e132_b.jpg
Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

Katalog.jpg

Katalog.jpg
Die Publikation ‚500 Kirchen, 500 Ideen. Neue Nutzung für sakrale Räume’ zum Projekt. Foto: chezweitz

tmue20170624f056_b.jpg

tmue20170624f056_b.jpg
Rund 200 Besucher kamen zum Eröffnungswochenende der skulpturalen Arbeit ‚organ’ nach Krobitz. Foto: Thomas Müller

tmue20170624f044_b.jpg

tmue20170624f044_b.jpg
Das von Carsten Nicolai geschriebene Stück dauert etwa zwölf Minuten. Foto: Thomas Müller

tmue20170613d015_b.jpg

tmue20170613d015_b.jpg
Rund 50 Interessierte kamen zum ersten Querdenker-Salon in die Erfurter Kaufmannskirche. Foto: Thomas Müller

image1_b.jpeg

image1_b.jpeg
Foto: Clemens Weise

tmue20160319a023_b.jpg

tmue20160319a023_b.jpg
Auftaktveranstaltung zum Ideenaufruf Querdenker 2017 am 19. März in der Kaufmannskirche Erfurt. Foto: Thomas Müller
1 / 12

Modellprojekte
Einige konkrete Vorhaben präsentierte die Erfurter Ausstellung bereits als künftige Modellprojekte, so zum Beispiel das Sozialkaufhaus in der Martinskirche Apolda oder die Her(r)bergskirche in St. Michaelis in Neustadt am Rennsteig. Eine Werkstattwoche mit wenigen baulichen Interventionen – fünf Kirchenbänke wurden abgeschraubt und zwei Schlafebenen, die sich in die gut in den Kirchenraum integrieren, eingebaut – schuf die Voraussetzungen dafür, die Michaeliskirche von August bis Oktober 2017 in einem Probelauf über Airbnb erfolgreich zu vermieten. Ein nächster Schritt ist eine Studie, um die Potenziale dieses Konzeptes und mögliche weitere Standorte aufzuzeigen. Andere Projekte wie u.a. die Gesundheitskirche in der Kirche St. Severi in Blankenhein, die Bienenkirche in St. Peter und Paul in Roldisleben, ein meditativer Spielplatz in der Neuen Donndorfer Kirche oder die Netzwerkkirche in St. Johannis in Ellrich sind noch in der Entwicklung.

IBA Projekt: Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz
In der St. Annen-Kapelle in Krobitz bei Weira entwickelte der international renommierten Künstler Carsten Nicolai das Kunstprojekt ‚organ’. Die Kapelle wurde damit wieder geöffnet und zum ersten fertiggestellten IBA Projekt überhaupt. Etwa 1.500 Gäste besuchten die kleine Kapelle romanischen Ursprungs, die fast 100 Jahre verschlossen war, an den Wochenenden im kurzen Zeitraum von Juni bis September 2017. Ein besonderer Umstand war, dass sich die Vertreter aus dem Ort und der Region rege am Prozess beteiligt haben und Woche für Woche die zahlreichen Besucher empfingen. Im Sommer 2018 geht das Kunstprojekt in seine nächste Saison – vor allem Dank dem Zusammenwirken vom Bürgermeister, von Kirchgemeinde und engagierten Krobitzer Familien. Als Freundeskreis sorgen sie künftig gemeinsam dafür, dass die Kapelle erhalten und genutzt werden kann.

Ausblick
Auch an anderen Orten in Thüringen entstehen weitere Projekte. Welche drei bis fünf Vorhaben bis zum Finaljahr der IBA Thüringen 2023 in Gänze realisiert werden können, soll 2018 feststehen. Diese sollen dann in das gesamte Thüringer Land sowie über dessen Grenzen hinaus und in die Evangelische Kirche Strahlkraft entwickeln. Und sie sollen Mut machen, Veränderungen auch in der eigenen Kirche anzugehen.

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum
07. Dezember 2017

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum

171124_adler_iba_01_b.jpg

171124_adler_iba_01_b.jpg
Von links: Rainer Nagel, Prof. Dr. Walter Siebel, Dr. Sonja Beeck, Prof. Dr. Werner Durth, Staatssekretär Gunther Adler und Dr. Reimar Molitor bei der Überreichung des überarbeiteten IBA Memorandums © BMUB/Sascha Hilgers
Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad
17. November 2017

Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad

20171115©IBA021_b.jpg

20171115©IBA021_b.jpg
Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden. Foto: Corné Netten
1 / 2
Probeurlaub im Heimatmuseum – wie fühlt sich das Leben auf dem Land an?
08. November 2017

Probeurlaub im Heimatmuseum – wie fühlt sich das Leben auf dem Land an?

Foto 4_b.JPG

Foto 4_b.JPG
Das fertige Zimmer im Heimatmuseum Döschnitz am Ende der Projektwoche. Foto: Ulrike Rothe

DSC06919_b.JPG

DSC06919_b.JPG
Das alte Fachwerkhaus in Döschnitz gehört der Gemeinde und wird heute zum Teil als Heimatmuseum genutzt. Foto: Michael Stellmacher

DSC06876_b.JPG

DSC06876_b.JPG
Auskehren, Schrubben und Spachteln. Foto: Michael Stellmacher

Foto 1-1_b.JPG

Foto 1-1_b.JPG
Unterstützung des Elektrikers Herrn Girbardt. Foto: Ulrike Rothe

Vorhernachher_2.jpg

Vorhernachher_2.jpg
Vorher-Nachher-Vergleich. Fünf Tage Arbeitseinsatz und die Abstellkammer ist wieder wohnlich. Fotos: Lina Maria Mentrup und Michael Stellmacher

DSC06902_b.JPG

DSC06902_b.JPG
Einladungskarte Sommerfrische Haus Döschnitz

DSC06907_b.JPG

DSC06907_b.JPG
Bereit für neue Sommerfrische-Gäste. Foto: Michael Stellmacher

DSC06914_b.JPG

DSC06914_b.JPG
IBA Projektleiterin Ulrike Rothe und die Architektin Lina Maria Mentrup bereiten die Präsentation am Ende der Projektwoche vor. Foto: Michael Stellmacher

DSC06860_b.JPG

DSC06860_b.JPG
Mit dem neuen Appartement zum Probewohnen kehrt auch wieder Leben in die Heimatstube ein. Foto: Michael Stellmacher
1 / 13

Kontakt:
Lina Maria Mentrup
mentrup@merlestankowski.com

Stadtland-Schule feiert Abschluss der Phase Null
03. November 2017

Stadtland-Schule feiert Abschluss der Phase Null

tmue20170915a011_b.jpg

tmue20170915a011_b.jpg
Volles Haus in der Sporthalle der Jenaplan Gemeinschaftsschule An der Hart. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a040_b.jpg

tmue20170915a040_b.jpg
Der Abschlussbericht der Phase Null. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a023_b.jpg

tmue20170915a023_b.jpg
Barbara Pampe, Projektleiterin der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, präsentiert den Abschlussbericht der Phase Null. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a033_b.jpg

tmue20170915a033_b.jpg
Peter Kleine, Bürgermeister der Stadt Weimar. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a032_b.jpg

tmue20170915a032_b.jpg
Über 300 Gäste aus der Schulgemeinschaft, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Bauhaus-Universität, Ortsteilrat Oberweimar, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, IBA Thüringen und Montag Stiftung nehmen an der Feier teil. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a043_b.jpg

tmue20170915a043_b.jpg
Schulleiterin Ilka Drewke freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Phase Null. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a048_b.jpg

tmue20170915a048_b.jpg
IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a055_b.jpg

tmue20170915a055_b.jpg
Anett Bartuschka sorgt mit ihrer ElephantBand für Musik und die passende Stimmung. Foto: Thomas Müller
1 / 8
Kulturprogramm 2017 gestartet
07. Oktober 2017

Kulturprogramm 2017 gestartet

Sender gesucht!
29. September 2017

Sender gesucht!

Aufgrund eines Studiums mit dem Fokus Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit/Marketing und einer ausgeprägten Affinität zu den Themen Architektur, Baukultur und Transformationsdesign fällt es Ihnen leicht, die komplexen Themenfelder der IBA Thüringen an die vielfältigen Zielgruppen zu vermitteln. Darüber hinaus erwarten wir:

  • Strategische und konzeptionelle Denk- und Arbeitsweise
  • Zielgruppenorientierte, klare schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Teamfähigkeit, ausgeprägtes Engagement und Lösungsorientierung
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sicherer Umgang mit einschlägiger Software & Programmen wie 
MS-Office, Adobe InDesign, Photoshop, Drupal, CMS

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung bis zum 27. Oktober vorzugsweise per Email an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de.

Schwarzburger Gespräche 2017: Leerstand im ländlichen Raum
21. September 2017

Leerstand im ländlichen Raum – vom Problem zum Möglichkeitsraum für Einheimische und für neue Landbewohner
Schwarzburger Gespräche 2017

SchwarzbGespraech2017_011_b.jpg

SchwarzbGespraech2017_011_b.jpg
Schwarzburger Gespräche am 25./26. August 2017 auf Schloss Schwarzburg. Foto: Dörthe Hagenguth

Der zweite Tag wurde eingeleitet mit einem Grundsatzvortrag von IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Döhler-Behzadi ‚STADTLAND Thüringen – Kulturlandschaft und Umgang mit Leerstand als Themen der IBA Thüringen’. Im Unterschied zu vorangegangenen Bauausstellungen geht es in Thüringen kaum um Neubau, sondern um kreative Umnutzung. Ihr eindringliches Plädoyer: „Leerstand ist wertvoll, Leerstände sind wichtige Ressourcen!“ Das betrifft auch das Schwarzatal, wo sich die IBA neben Schloss Schwarzburg und dem Bahnhofladen Rottenbach für die Erhaltung der zahlreichen Sommerfrische-Bauten engagiert. Wichtig sei es, die Gebäude zu öffnen, um sie im öffentlichen Bewusstsein zu halten und Ideen für neue Nutzungen zu generieren.

In zwei parallelen Arbeitsgruppen wurde anschließend darüber diskutiert, wie wir neue Bewohner für das Schwarzatal interessieren können. Ulla Schauber von der Bauhaus-Universität Weimar moderierte die erste Gruppe zum Thema ‚Wir bieten die Chance für ein Leben auf dem Lande’ – neue Wege zur Nutzung von Leerstand in der Region. Hintergrund waren verschiedene Aktivitäten und Projekte zur Erfassung und besseren Vermarktung von Leerstand, u.a. das MORO-Projekt des Landkreises und ein geplantes LEADER-Projekt. Die Diskussionen verliefen durchaus kontrovers und zeigten, dass ein ursprünglich angedachter ‚Katalog’ nicht zielführend sein kann. Vielmehr muss es angepasste Lösungen für unterschiedliche Interessentengruppen geben, wobei es wichtig ist, dass sich unterschiedliche Aktivitäten in der Region ergänzen und nicht doppeln.

Die zweite Arbeitsgruppe befasste sich mit dem Thema ‚Landschaft als Sommerfrische und Möglichkeitsraum’. Die großartige Landschaft, so die einhellige Meinung, ist das zentrale Merkmal und Pfund des Schwarzatales. Leider gehen traditionelle Landschaftsbilder, Sichtachsen, Wanderwege durch mangelnde Pflege, unsensible Bewirtschaftung und Bebauung permanent verloren, was der Region insgesamt schadet. Problematisch ist es auch, dass die bei Thüringenforst bisher verfügbaren Mittel für Projekte der Landschaftspflege zurückgefahren werden; in diesem Zusammenhang wurde vereinbart, umgehend an Ministerpräsident Ramelow und Kulturminister Hoff heranzutreten, um die Beibehaltung dieser Mittel zu erreichen.

Am Nachmittag folgte eine Exkursion zu Leerstand-Immobilien in Sitzendorf, Unterweißbach, Mellenbach, Lichtenhain/Bergbahn, Oberweißbach und Cursdorf, bei der das Problem, aber auch die Chancen für neue Nutzungen anschaulich sichtbar wurden. Mit einem abendlichen Erzählsalon ‚Sommerfrische Schwarzatal – von den Fürsten zum FDGB-Massenurlaub’ vor dem Kaisersaal ende9ten die Schwarzburger Gespräche, die in bewährter Weise vom Förderverein Schloss Schwarzburg organisatorisch betreut wurden – dafür auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!

Text: Burkhardt Kolbmüller  

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach
20. September 2017

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach

DSC08722.jpeg

DSC08722.jpeg
Foto: Lysann Schmidt

DSC08777.jpeg

DSC08777.jpeg
Foto: Lysann Schmidt

DSC08819.jpeg

DSC08819.jpeg
Foto: Lysann Schmidt

DSC08834.jpeg

DSC08834.jpeg
Foto: Lysann Schmidt

DSC08845.jpeg

DSC08845.jpeg
Foto: Lysann Schmidt
1 / 5
Neue IBA Projekte nominiert
04. September 2017

Neue IBA Projekte nominiert

tmue20170624f002_b.jpg

tmue20170624f002_b.jpg
Die skulpturale Arbeit von Carsten Nicolai ist von den Flammenorgeln aus dem späten 18. Jahrhundert inspiriert. Foto: Thomas Müller

tmue20150323a020_b.jpg

tmue20150323a020_b.jpg
Schloss Schwarzburg soll zu einem Denkort für Demokratie werden. Foto: Thomas Müller

Timber_b.jpg

Timber_b.jpg
Timber Prototype: Visualisierung des Innenraums. Darstellung: Geronimo Bujny

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin
1 / 4

Timber Prototype
Der Timber Prototype ist ein wandelbares Bauwerk in einer experimentellen, hochdämmenden Holzbauweise mit rund 20 Quadratmetern Grundfläche. Der Bau als Ergebnis eines Forschungsprojektes bietet Lösungsansätze für zwei wesentliche Probleme des Bauens: die Erhöhung des Anteils an nachwachsenden Rohstoffen in modernen Bauweisen und die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Baumaterial.

„Seit einigen Jahren erfährt der Baustoff Holz in Fragen der Nachhaltigkeit und Vorfertigung eine rasante Entwicklung. In Regionen wie Süddeutschland, Vorarlberg oder der Schweiz trägt er zur Wirtschaftskraft und baukulturellen Identität bei. In Thüringen hingegen hat er ein hohes Entwicklungspotential. Durch die Verknüpfung modernster Entwurfs- und Fertigungstechnologien in Kombination mit dem regionalen Baustoff möchte das Projekt sowohl technisch als auch gestalterisch die Spielräume ausloten und neue Entwicklungsperspektiven aufzeigen“, so IBA Fachbeiratsmitglied Barbara Holzer. 

Der Prototyp wird im Herbst 2017 aus robotisch vorgefertigten Holzelementen auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda montiert. Denkbar ist ein anschließender Aufbau auch an anderen Standorten in Thüringen. Unterschiedliche Nutzungen beziehungsweise Möblierungen sind je nach Kontext möglich. Eine denkbare Nutzungsart ist eine minimierte Wohnfunktion in dieser Mikroarchitektur. 

 

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’
In unmittelbarer Nachbarschaft der bedeutenden archäologischen Fundstätte ‚Leubinger Fürstenhügel‘ entsteht an der Bundesautobahn A 71eine Tank- und Rastanlage. Dabei sollen die Ergebnisse eines europaweit ausgelobten interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign – zu einer beispielgebenden Lösung einer Baukultur ‚Made in Thüringen’ umgesetzt werden, die Bezug auf das archäologische Erbe der Region nimmt. Mit der IBA Projektnominierung für die Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel unterstreicht die IBA Thüringen die Bedeutung eines erfolgreichen Verlaufs des Vergabeverfahrens. Gemäß der Empfehlung des Fachbeirats der IBA Thüringen ist dies besonders der Fall, wenn die Umsetzung des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurfs aus dem für die Tank- und Rastanlage durchgeführten Planungswettbewerb erreicht werden kann. Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage für mindestens 30 Jahre und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen.