Andersmacher gesucht!
19. Januar 2018

Andersmacher gesucht!

Wir bieten

  • die Mitwirkung an einem anspruchsvollen Format von Stadt- und Regionalentwicklung sowie Baukultur in Deutschland
  • eine herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe mit großen Gestaltungsspielräumen
  • einen Arbeitsplatz in diesem Denkmal der Architekturmoderne
  • die Zusammenarbeit in einem kollegialen und leistungsorientierten Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien

Nähere Informationen in Form der Kurzfassung des Finanzierungs- und Betreiberkonzepts ‚Open Factory’ finden Sie unter Downloads. Wenn Sie sich von der Aufgabe begeistern lassen und Sie Menschen überzeugen können, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen mit Ihren Gehaltsvorstellungen bis zum 18.02.2018 vorzugsweise per E-Mail an alexander.koehler@iba-thueringen.de

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda
22. Dezember 2017

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda

tmue20161129a023_b.jpg

tmue20161129a023_b.jpg
Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller
500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut
13. Dezember 2017

500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut

tmue20170513e085_b.jpg

tmue20170513e085_b.jpg
Eine Ausstellungeröffnung zum Mitmachen: Bei der Vernissage am 13. Mai konnten die Besucher selbst hunderte Ideen für den Umgang mit Kirchengebäuden lüften. Auf den Monitoren werden die eingereichten Ideenvideos aus dem Querdenker-Aufruf abgespielt. Foto: Thomas Müller

tmue20170513e088_b.jpg

tmue20170513e088_b.jpg
Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

tmue20170513e132_b.jpg

tmue20170513e132_b.jpg
Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

Katalog.jpg

Katalog.jpg
Die Publikation ‚500 Kirchen, 500 Ideen. Neue Nutzung für sakrale Räume’ zum Projekt. Foto: chezweitz

tmue20170624f056_b.jpg

tmue20170624f056_b.jpg
Rund 200 Besucher kamen zum Eröffnungswochenende der skulpturalen Arbeit ‚organ’ nach Krobitz. Foto: Thomas Müller

tmue20170624f044_b.jpg

tmue20170624f044_b.jpg
Das von Carsten Nicolai geschriebene Stück dauert etwa zwölf Minuten. Foto: Thomas Müller

tmue20170613d015_b.jpg

tmue20170613d015_b.jpg
Rund 50 Interessierte kamen zum ersten Querdenker-Salon in die Erfurter Kaufmannskirche. Foto: Thomas Müller

image1_b.jpeg

image1_b.jpeg
Foto: Clemens Weise

tmue20160319a023_b.jpg

tmue20160319a023_b.jpg
Auftaktveranstaltung zum Ideenaufruf Querdenker 2017 am 19. März in der Kaufmannskirche Erfurt. Foto: Thomas Müller
1 / 12

Modellprojekte
Einige konkrete Vorhaben präsentierte die Erfurter Ausstellung bereits als künftige Modellprojekte, so zum Beispiel das Sozialkaufhaus in der Martinskirche Apolda oder die Her(r)bergskirche in St. Michaelis in Neustadt am Rennsteig. Eine Werkstattwoche mit wenigen baulichen Interventionen – fünf Kirchenbänke wurden abgeschraubt und zwei Schlafebenen, die sich in die gut in den Kirchenraum integrieren, eingebaut – schuf die Voraussetzungen dafür, die Michaeliskirche von August bis Oktober 2017 in einem Probelauf über Airbnb erfolgreich zu vermieten. Ein nächster Schritt ist eine Studie, um die Potenziale dieses Konzeptes und mögliche weitere Standorte aufzuzeigen. Andere Projekte wie u.a. die Gesundheitskirche in der Kirche St. Severi in Blankenhein, die Bienenkirche in St. Peter und Paul in Roldisleben, ein meditativer Spielplatz in der Neuen Donndorfer Kirche oder die Netzwerkkirche in St. Johannis in Ellrich sind noch in der Entwicklung.

IBA Projekt: Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz
In der St. Annen-Kapelle in Krobitz bei Weira entwickelte der international renommierten Künstler Carsten Nicolai das Kunstprojekt ‚organ’. Die Kapelle wurde damit wieder geöffnet und zum ersten fertiggestellten IBA Projekt überhaupt. Etwa 1.500 Gäste besuchten die kleine Kapelle romanischen Ursprungs, die fast 100 Jahre verschlossen war, an den Wochenenden im kurzen Zeitraum von Juni bis September 2017. Ein besonderer Umstand war, dass sich die Vertreter aus dem Ort und der Region rege am Prozess beteiligt haben und Woche für Woche die zahlreichen Besucher empfingen. Im Sommer 2018 geht das Kunstprojekt in seine nächste Saison – vor allem Dank dem Zusammenwirken vom Bürgermeister, von Kirchgemeinde und engagierten Krobitzer Familien. Als Freundeskreis sorgen sie künftig gemeinsam dafür, dass die Kapelle erhalten und genutzt werden kann.

Ausblick
Auch an anderen Orten in Thüringen entstehen weitere Projekte. Welche drei bis fünf Vorhaben bis zum Finaljahr der IBA Thüringen 2023 in Gänze realisiert werden können, soll 2018 feststehen. Diese sollen dann in das gesamte Thüringer Land sowie über dessen Grenzen hinaus und in die Evangelische Kirche Strahlkraft entwickeln. Und sie sollen Mut machen, Veränderungen auch in der eigenen Kirche anzugehen.

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum
07. Dezember 2017

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum

171124_adler_iba_01_b.jpg

171124_adler_iba_01_b.jpg
Von links: Rainer Nagel, Prof. Dr. Walter Siebel, Dr. Sonja Beeck, Prof. Dr. Werner Durth, Staatssekretär Gunther Adler und Dr. Reimar Molitor bei der Überreichung des überarbeiteten IBA Memorandums © BMUB/Sascha Hilgers
Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad
17. November 2017

Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad

20171115©IBA021_b.jpg

20171115©IBA021_b.jpg
Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden. Foto: Corné Netten
1 / 2
Probeurlaub im Heimatmuseum – wie fühlt sich das Leben auf dem Land an?
08. November 2017

Probeurlaub im Heimatmuseum – wie fühlt sich das Leben auf dem Land an?

Foto 4_b.JPG

Foto 4_b.JPG
Das fertige Zimmer im Heimatmuseum Döschnitz am Ende der Projektwoche. Foto: Ulrike Rothe

DSC06919_b.JPG

DSC06919_b.JPG
Das alte Fachwerkhaus in Döschnitz gehört der Gemeinde und wird heute zum Teil als Heimatmuseum genutzt. Foto: Michael Stellmacher

DSC06876_b.JPG

DSC06876_b.JPG
Auskehren, Schrubben und Spachteln. Foto: Michael Stellmacher

Foto 1-1_b.JPG

Foto 1-1_b.JPG
Unterstützung des Elektrikers Herrn Girbardt. Foto: Ulrike Rothe

Vorhernachher_2.jpg

Vorhernachher_2.jpg
Vorher-Nachher-Vergleich. Fünf Tage Arbeitseinsatz und die Abstellkammer ist wieder wohnlich. Fotos: Lina Maria Mentrup und Michael Stellmacher

DSC06902_b.JPG

DSC06902_b.JPG
Neuer Glanz in der alten Hütte. Foto: Michael Stellmacher

DSC06907_b.JPG

DSC06907_b.JPG
Bereit für neue Sommerfrische-Gäste. Foto: Michael Stellmacher

DSC06914_b.JPG

DSC06914_b.JPG
IBA Projektleiterin Ulrike Rothe und die Architektin Lina Maria Mentrup bereiten die Präsentation am Ende der Projektwoche vor. Foto: Michael Stellmacher

DSC06860_b.JPG

DSC06860_b.JPG
Mit dem neuen Appartement zum Probewohnen kehrt auch wieder Leben in die Heimatstube ein. Foto: Michael Stellmacher
1 / 13

Kontakt:
Lina Maria Mentrup
mentrup@merlestankowski.com

Stadtland-Schule feiert Abschluss der Phase Null
03. November 2017

Stadtland-Schule feiert Abschluss der Phase Null

tmue20170915a011_b.jpg

tmue20170915a011_b.jpg
Volles Haus in der Sporthalle der Jenaplan Gemeinschaftsschule An der Hart. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a040_b.jpg

tmue20170915a040_b.jpg
Der Abschlussbericht der Phase Null. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a023_b.jpg

tmue20170915a023_b.jpg
Barbara Pampe, Projektleiterin der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, präsentiert den Abschlussbericht der Phase Null. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a033_b.jpg

tmue20170915a033_b.jpg
Peter Kleine, Bürgermeister der Stadt Weimar. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a032_b.jpg

tmue20170915a032_b.jpg
Über 300 Gäste aus der Schulgemeinschaft, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Bauhaus-Universität, Ortsteilrat Oberweimar, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, IBA Thüringen und Montag Stiftung nehmen an der Feier teil. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a043_b.jpg

tmue20170915a043_b.jpg
Schulleiterin Ilka Drewke freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Phase Null. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a048_b.jpg

tmue20170915a048_b.jpg
IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi. Foto: Thomas Müller

tmue20170915a055_b.jpg

tmue20170915a055_b.jpg
Anett Bartuschka sorgt mit ihrer ElephantBand für Musik und die passende Stimmung. Foto: Thomas Müller
1 / 8
Kulturprogramm 2017 gestartet
07. Oktober 2017

Kulturprogramm 2017 gestartet

Sender gesucht!
29. September 2017

Sender gesucht!

Aufgrund eines Studiums mit dem Fokus Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit/Marketing und einer ausgeprägten Affinität zu den Themen Architektur, Baukultur und Transformationsdesign fällt es Ihnen leicht, die komplexen Themenfelder der IBA Thüringen an die vielfältigen Zielgruppen zu vermitteln. Darüber hinaus erwarten wir:

  • Strategische und konzeptionelle Denk- und Arbeitsweise
  • Zielgruppenorientierte, klare schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Teamfähigkeit, ausgeprägtes Engagement und Lösungsorientierung
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sicherer Umgang mit einschlägiger Software & Programmen wie 
MS-Office, Adobe InDesign, Photoshop, Drupal, CMS

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung bis zum 27. Oktober vorzugsweise per Email an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de.

Schwarzburger Gespräche 2017: Leerstand im ländlichen Raum
21. September 2017

Leerstand im ländlichen Raum – vom Problem zum Möglichkeitsraum für Einheimische und für neue Landbewohner
Schwarzburger Gespräche 2017

SchwarzbGespraech2017_011_b.jpg

SchwarzbGespraech2017_011_b.jpg
Schwarzburger Gespräche am 25./26. August 2017 auf Schloss Schwarzburg. Foto: Dörthe Hagenguth

Der zweite Tag wurde eingeleitet mit einem Grundsatzvortrag von IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Döhler-Behzadi ‚STADTLAND Thüringen – Kulturlandschaft und Umgang mit Leerstand als Themen der IBA Thüringen’. Im Unterschied zu vorangegangenen Bauausstellungen geht es in Thüringen kaum um Neubau, sondern um kreative Umnutzung. Ihr eindringliches Plädoyer: „Leerstand ist wertvoll, Leerstände sind wichtige Ressourcen!“ Das betrifft auch das Schwarzatal, wo sich die IBA neben Schloss Schwarzburg und dem Bahnhofladen Rottenbach für die Erhaltung der zahlreichen Sommerfrische-Bauten engagiert. Wichtig sei es, die Gebäude zu öffnen, um sie im öffentlichen Bewusstsein zu halten und Ideen für neue Nutzungen zu generieren.

In zwei parallelen Arbeitsgruppen wurde anschließend darüber diskutiert, wie wir neue Bewohner für das Schwarzatal interessieren können. Ulla Schauber von der Bauhaus-Universität Weimar moderierte die erste Gruppe zum Thema ‚Wir bieten die Chance für ein Leben auf dem Lande’ – neue Wege zur Nutzung von Leerstand in der Region. Hintergrund waren verschiedene Aktivitäten und Projekte zur Erfassung und besseren Vermarktung von Leerstand, u.a. das MORO-Projekt des Landkreises und ein geplantes LEADER-Projekt. Die Diskussionen verliefen durchaus kontrovers und zeigten, dass ein ursprünglich angedachter ‚Katalog’ nicht zielführend sein kann. Vielmehr muss es angepasste Lösungen für unterschiedliche Interessentengruppen geben, wobei es wichtig ist, dass sich unterschiedliche Aktivitäten in der Region ergänzen und nicht doppeln.

Die zweite Arbeitsgruppe befasste sich mit dem Thema ‚Landschaft als Sommerfrische und Möglichkeitsraum’. Die großartige Landschaft, so die einhellige Meinung, ist das zentrale Merkmal und Pfund des Schwarzatales. Leider gehen traditionelle Landschaftsbilder, Sichtachsen, Wanderwege durch mangelnde Pflege, unsensible Bewirtschaftung und Bebauung permanent verloren, was der Region insgesamt schadet. Problematisch ist es auch, dass die bei Thüringenforst bisher verfügbaren Mittel für Projekte der Landschaftspflege zurückgefahren werden; in diesem Zusammenhang wurde vereinbart, umgehend an Ministerpräsident Ramelow und Kulturminister Hoff heranzutreten, um die Beibehaltung dieser Mittel zu erreichen.

Am Nachmittag folgte eine Exkursion zu Leerstand-Immobilien in Sitzendorf, Unterweißbach, Mellenbach, Lichtenhain/Bergbahn, Oberweißbach und Cursdorf, bei der das Problem, aber auch die Chancen für neue Nutzungen anschaulich sichtbar wurden. Mit einem abendlichen Erzählsalon ‚Sommerfrische Schwarzatal – von den Fürsten zum FDGB-Massenurlaub’ vor dem Kaisersaal ende9ten die Schwarzburger Gespräche, die in bewährter Weise vom Förderverein Schloss Schwarzburg organisatorisch betreut wurden – dafür auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!

Text: Burkhardt Kolbmüller  

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach
20. September 2017

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach

DSC08722.jpeg

DSC08722.jpeg
Foto: Lysann Schmidt

DSC08777.jpeg

DSC08777.jpeg
Foto: Lysann Schmidt

DSC08819.jpeg

DSC08819.jpeg
Foto: Lysann Schmidt

DSC08834.jpeg

DSC08834.jpeg
Foto: Lysann Schmidt

DSC08845.jpeg

DSC08845.jpeg
Foto: Lysann Schmidt
1 / 5
Neue IBA Projekte nominiert
04. September 2017

Neue IBA Projekte nominiert

tmue20170624f002_b.jpg

tmue20170624f002_b.jpg
Die skulpturale Arbeit von Carsten Nicolai ist von den Flammenorgeln aus dem späten 18. Jahrhundert inspiriert. Foto: Thomas Müller

tmue20150323a020_b.jpg

tmue20150323a020_b.jpg
Schloss Schwarzburg soll zu einem Denkort für Demokratie werden. Foto: Thomas Müller

Timber_b.jpg

Timber_b.jpg
Timber Prototype: Visualisierung des Innenraums. Darstellung: Geronimo Bujny

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin
1 / 4

Timber Prototype
Der Timber Prototype ist ein wandelbares Bauwerk in einer experimentellen, hochdämmenden Holzbauweise mit rund 20 Quadratmetern Grundfläche. Der Bau als Ergebnis eines Forschungsprojektes bietet Lösungsansätze für zwei wesentliche Probleme des Bauens: die Erhöhung des Anteils an nachwachsenden Rohstoffen in modernen Bauweisen und die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Baumaterial.

„Seit einigen Jahren erfährt der Baustoff Holz in Fragen der Nachhaltigkeit und Vorfertigung eine rasante Entwicklung. In Regionen wie Süddeutschland, Vorarlberg oder der Schweiz trägt er zur Wirtschaftskraft und baukulturellen Identität bei. In Thüringen hingegen hat er ein hohes Entwicklungspotential. Durch die Verknüpfung modernster Entwurfs- und Fertigungstechnologien in Kombination mit dem regionalen Baustoff möchte das Projekt sowohl technisch als auch gestalterisch die Spielräume ausloten und neue Entwicklungsperspektiven aufzeigen“, so IBA Fachbeiratsmitglied Barbara Holzer. 

Der Prototyp wird im Herbst 2017 aus robotisch vorgefertigten Holzelementen auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda montiert. Denkbar ist ein anschließender Aufbau auch an anderen Standorten in Thüringen. Unterschiedliche Nutzungen beziehungsweise Möblierungen sind je nach Kontext möglich. Eine denkbare Nutzungsart ist eine minimierte Wohnfunktion in dieser Mikroarchitektur. 

 

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’
In unmittelbarer Nachbarschaft der bedeutenden archäologischen Fundstätte ‚Leubinger Fürstenhügel‘ entsteht an der Bundesautobahn A 71eine Tank- und Rastanlage. Dabei sollen die Ergebnisse eines europaweit ausgelobten interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign – zu einer beispielgebenden Lösung einer Baukultur ‚Made in Thüringen’ umgesetzt werden, die Bezug auf das archäologische Erbe der Region nimmt. Mit der IBA Projektnominierung für die Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel unterstreicht die IBA Thüringen die Bedeutung eines erfolgreichen Verlaufs des Vergabeverfahrens. Gemäß der Empfehlung des Fachbeirats der IBA Thüringen ist dies besonders der Fall, wenn die Umsetzung des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurfs aus dem für die Tank- und Rastanlage durchgeführten Planungswettbewerb erreicht werden kann. Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage für mindestens 30 Jahre und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen.

Tag der Sommerfrische 2017
01. September 2017

Tag der Sommerfrische 2017

Bund fördert Entwicklung eines Landschaftsbildes für das Schwarzatal
01. September 2017

Bund fördert Entwicklung eines Landschaftsbildes für das Schwarzatal

Übersetzer gesucht!
25. August 2017

Übersetzer gesucht!

Zur Vergleichbarkeit der Angebote bitten wir Sie, den Preis für eine Normzeile mit 55 Zeichen inkl. Leerzeichen anzugeben. Zur qualitativen Einschätzung bitten wir Sie zudem um Übersetzung des beigefügten Probetextes. Die Übersetzung ist Voraussetzung zur Teilnahme am Angebotsvergleich. Die Bewertung wird vergleichend vorgenommen.

Nach Auftragsvergabe werden die zu übersetzenden Texte im Word-Format übermittelt, die Abrechnung erfolgt auf Basis des Originaltextes. Die hierin vorhandene Gesamtanzahl von Zeichen (inkl. Leerzeichen) wird durch 55 geteilt und mit dem Zeilenpreis multipliziert.

Wir bitten um Abgabe Ihres Preisangebotes und des übersetzten Probetextes bis zum 17. September 2017. Wir freuen uns auf Ihr Angebot und stehen gerne für Rückfragen (info@iba-thueringen.de; 03643-90088-0) zur Verfügung.

Es gelten die Allgemeinen Einkaufsbedingungen der IBA Thüringen GmbH (siehe Download).

Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’
24. August 2017

Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’

IMG_4530_b.JPG

IMG_4530_b.JPG
Foto: Gernot Lindemann

IMG_4529_b.JPG

IMG_4529_b.JPG
Foto: Gernot Lindemann

IMG_4547_b.JPG

IMG_4547_b.JPG
Foto: Gernot Lindemann

IMG_4526_b.JPG

IMG_4526_b.JPG
Foto: Gernot Lindemann
1 / 4
Michaeliskirche neu (er)leben — Eine Initiative zur Entwicklung neuer Her(r)bergskirchen im Thüringer Wald
10. August 2017

Michaeliskirche neu (er)leben — Eine Initiative zur Entwicklung neuer Her(r)bergskirchen im Thüringer Wald

In der Her(r)bergskirche übernachten

Bis zum 15. Oktober 2017 können Sie in der Michaeliskirche in Neustadt am Rennsteig übernachten. Die Installation bietet Platz für drei Übernachtungsgäste. Wenn Sie Interesse haben, können Sie einfach vorbei kommen oder über die Plattfomr Airbnb buchen.

Sommerwerkstatt Zwischenraum zum Ankommen 2017
09. August 2017

Sommerwerkstatt Zwischenraum zum Ankommen 2017

Die Sommerwerkstatt wurde gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung und dem BMELV, 500Landinitiativen. Die Projektpartner Stadt Saalfeld und Bildungszentrum Saalfeld streben an, 2018 eine temporäre Baustruktur für die Aktivitäten der Anwohner zu schaffen, als Zwischenschritt hin zu einer dauerhafte Bebauung.

Weitere Informationen: facebook.de/beulwitzdoit

Presse: 
OTZ: Hämmern am nachhaltigen Neubau
OTZ: Großes Sommerfest in Beulwitz
OTZ: Beulwitz feiert seine Zukunft

Bürgerwerkstatt in Rohrbach
20. Juli 2017

Bürgerwerkstatt in Rohrbach

Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie
06. Juli 2017

Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie
IBA Werkstattgespräch in Apolda

tmue20170630a036_b.jpg

tmue20170630a036_b.jpg
Über 70 Besucher kamen zum IBA Werkstattgespräch in den Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a019_b.jpg

tmue20170630a019_b.jpg
Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand begrüßt die Besucher im Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a041_b.jpg

tmue20170630a041_b.jpg
Dr. Ingo Zopf, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a048_b.jpg

tmue20170630a048_b.jpg
Thematische Einführung von Dr. Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation und IBA Fachbeiratsmitglied. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a075_b.jpg

tmue20170630a075_b.jpg
Dirk Wascher stellen die Ergebnisse des IBA Campus vor. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a077_b.jpg

tmue20170630a077_b.jpg
Die Fotografin Frederike Sauerbrey und Roland Lange vom Künstlerhaus Thüringen e.V. präsentieren die Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a122_b.jpg

tmue20170630a122_b.jpg
Rundtisch-Gespräch. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a118_b.jpg

tmue20170630a118_b.jpg
Dr. Klaus Hollenberg, Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a116_b.jpg

tmue20170630a116_b.jpg
Dr. Stefan Blöttner, Thüringer Bauernverband e.V. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a113_b.jpg

tmue20170630a113_b.jpg
Dr. Katja Gödeke, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a112_b.jpg

tmue20170630a112_b.jpg
Claudia Siebeck, IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

tmue20170630a120_b.jpg

tmue20170630a120_b.jpg
Heinrich Meusel, Landwirt, HEU-HEINRICH Vertriebs UG & Co. KG. Foto: Thomas Müller
1 / 14

Anschließend stellte der Campusleiter Dirk Wascher und Claudia Siebeck die vier Szenarien des IBA Campus ‚1.500 Hektar Zukunft’ vor. Diese gehen sämtlich auf globale Zusammenhänge ein, sichern aber auch die regionale Identität und gehen von tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft aus. In allen Entwürfen wird das Thüringer Becken mit seinen fruchtbaren Böden und seiner Weite nicht nur erhalten, sondern auch nachhaltig gesichert. Einmal dienen Mono-Waben zur Sicherung der Welternährung, ein andermal werden großmaßstäblich Industriepflanzen angebaut, um den Weltmarkt der biogenen Kunststoffindustrie bedienen zu können. In einem weiteren Szenario wird die Gemeinde Kannawurf zur Region mit Exzellenzprodukten wie z.B. Kaffee. Regionale Selbstversorgung, der Schutz von Flüssen, Wäldern und Wiesen, die Zugänglichkeit von Landschaft spielt in Zwischenräumen und ‚ökosozialen Netzen’ eine große Rolle, ebenso eine finanzielle Unabhängigkeit der Region und gemeinschaftliches Denken und Handeln.

Daran anschließend präsentierte die Fotografin Frederike Sauerbrey zusammen mit Roland Lange vom Künstlerhaus Thüringen e.V. die Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’.

Am Nachmittag lud das Rundtisch-Gespräch zum gemeinsamen Austausch ein. Auf dem Podium diskutierten Dr. Katja Gödeke (Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft), Dr. Stefan Blöttner (Thüringer Bauernverband e.V.), Heinrich Meusel (Landwirt, HEU-HEINRICH Vertriebs UG & Co. KG), Dr. Klaus Hollenberg (Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt), Claudia Siebeck (IBA Thüringen) und Dirk Wascher (Wageningen University Research) mit dem Publikum über das Verhältnis von Landwirtschaft und Landschaft in Thüringen. Sie behandelten Fragen der nachhaltigen Produktion und Umgang mit Ressourcen, die Langfristigkeit der Produktionsfaktoren, das Verhältnis zwischen Stadt und Land, die Vielfalt des ländlichen Raumes und seine Nutzung, die Möglichkeiten zur (Mit-)Gestaltung und der Kommunikation.