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Projektentwickler für Schwarzatal gesucht
19. April 2018

Projektentwickler für Schwarzatal gesucht

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract
03. April 2018

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract

Wer wird unsere Agentur für die IBA Zwischenpräsentation 2019?
23. März 2018

Wer wird unsere Agentur für die IBA Zwischenpräsentation 2019?

LeerGut-Agenten
21. März 2018

LeerGut-Agenten unterstützen Engagierte bei Umnutzungskonzepten

Interview mit Carsten Nicolai
21. März 2018

Von einem erstaunlichen Resonanzraum
Interview mit Carsten Nicolai

Kirchen sind akustisch vielleicht die kompliziertesten Orte. Sie haben einen derartig hohen Nachhall, eine so starke Resonanz auf bestimmten Frequenzen, dass man schnell versteht, dass ein Kirchenraum eben immer auch ein riesiger Resonanzraum ist. 

Und was ist dann so neu an einer „Orgel“ in einer Kirche?

Dass die Orgel endlich mal da steht, wo man sie auch sehen kann. Die Orgel der Vergangenheit, diese wahnsinnig prunkvolle Orgel ist so eingebaut worden, dass man sie eigentlich nur beim Herausgehen sieht. Und vor allem ist sie immer mehr zu einem Einrichtungsgegenstand geworden oder vielmehr zu einem Dekorationselement. Bis heute. Der Zuhörer sieht nur noch die Pfeifen, weiß aber gar nicht, wo der Sound herkommt. Hier sitzt die Gemeinde jetzt drum herum, was auch ein bisschen die normale Unterteilung auflöst. Hier findet eine gewisse Demokratisierung statt. Alle treffen sich auf derselben Ebene, in ein- und demselben Raum. Quasi auch ein spätantiker Rückgriff, als man sich beim Bau der ersten Kirchen auf das Vorbild römischer Basiliken bezog, den Versammlungsort schlechthin. Die Kanzel ist zwar noch da, aber wenn man die Mitte mit diesem Instrument besetzt, hat man zugleich einen Zuschauerraum und einen Performanceraum, ein Theater.

Vor allem aber auch einen Akustikraum?

Kirchen sind akustisch vielleicht die kompliziertesten Orte. Sie haben einen derartig hohen Nachhall, eine so starke Resonanz auf bestimmten Frequenzen, dass man schnell versteht, dass ein Kirchenraum eben immer auch ein riesiger Resonanzraum ist. Er sollte ja schwingen bei den Menschen, als ein Verstärker letztendlich des Wortes und der Musik. Der religiöse Glaube der Menschen sollte insgesamt verstärkt werden. Der Kirchenraum ist mehr als ein klassisches Instrument, er ist eben ein Resonanzkörper.

organ weist ein weiteres klassisches Element der Kapelle auf: die Flamme, das ewige Licht.

Flammen haben jenseits der christlichen Symbolik eine ganz eigene Archaik. Die Urelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde – im Grunde hat man dort alles vor Ort. organ spielt auf diese Grundelemente an. Wenn die Flamme beginnt zu resonieren, dann sieht man die Luft aufsteigen und die Flamme verändert ihre Farbe. Die spielende Flamme wird blau, die nicht spielende Flamme bleibt gelb. Der Besucher wird das Feuer mit dem Ton verbinden, man hat im Prinzip eine Visualisierung des Sounds, das ist das Schöne an diesem synästhetischen Aspekt. Die Flamme ist Lichtquelle und Feuerquelle zugleich. Im Winter wird organ die Kirche eben auch heizen. Zudem entziehen die Flammen der Umgebung Sauerstoff, es tritt also rudimentärer Sauerstoffmangel ein. Das wird aber bei der Kirche in Krobitz nicht so ganz passieren, weil sie altersbedingt zu porös ist.

Das klingt im besten Sinne archaisch, zeitlos und irgendwie auch meditativ.

Ja, es ist das, was man am Anfang am wenigsten dachte. Eigentlich ist es eine Zurückführung auf die ursprüngliche Nutzung solcher Räume. Das ist das Schöne.

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IBA Magazin #4
15. März 2018

IBA Magazin #4

Geras Neue Mitte nimmt Form an!
21. Februar 2018

Geras Neue Mitte nimmt Form an!

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Geras Oberbürgermeisterin und die Projektpartner am Modell von yellow z. Foto: Thomas Müller

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Intensive Diskussionen unter den Bürgern. Foto: Thomas Müller

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Großes Interesse an Führungen und Veranstaltungen. Foto: Thomas Müller

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Initiative Bürgerpark von Heinz Klotz. Foto: Thomas Müller

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Erinnerungen an die Zitronenpresse vom Kollektiv Raumstation. Foto: Thomas Müller
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Geras Neue Mitte ist das größte Stadtentwicklungsprojekt seit der BUGA Gera-Ronneburg 2007, insbesondere wenn man Häselburg, Campus Rutheneum und KuK-Sanierung mit einbezieht. Die Entwicklung wird sich entsprechend der Investitionskraft schrittweise und langfristig vollziehen. Solange möchten viele Bürger nicht mehr warten. Die AG Zwischennutzung des Initiativkreises plant für 2018 erste Pflanzungen und weitere Aktionen zur Aneignung und Belebung von Geras Neuer Mitte, darunter das Aufstellen und Flechten der Gera-Bänke, der Ausbau des Lesegartens und ein Info-Punkt. Auch die Initiative Bürgerpark will sich einbringen.

Mit dem Beschluss des Rahmenplans und den ersten Realisierungsvorhaben kann Geras Neue Mitte vom IBA Kandidat zum IBA Projekt werden. Die Internationale Bauausstellung Thüringen 2023 hat das Motto ‚Stadtland’. Zugleich weltoffen und mit regionalem Bezug sucht sie neue Verbindungen zwischen Ortskern und Landschaft, Architektur und Freiraum. Für Geras Neue Mitte heißt das ein starkes Zentrum in Ostthüringen mit regionaler Wertschöpfung und gestalterische Innovationen bei der Integration von Grün in der Stadt und in Gebäuden.

Weitere Infos über Geras Neue Mitte unter: www.gera.de/gnm und https://www.facebook.com/GerasNeueMitte.

KuK an 2! Ausstellung zum Rahmenplan plus in Gera eröffnet
26. Januar 2018

KuK an 2! Ausstellung zum Rahmenplan plus in Gera eröffnet

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Blick auf das Stadtmodell. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Am Modell für Geras Neue Mitte. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Erste Bürgerakademie. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Eröffnung durch Volker Tauchert. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Vorstellung des Entwurfs. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Die Zitronenpresse ist wieder da. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Ideen für einen Bürgerpark. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Diskussion an den Plänen. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Ideen von Schülern. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera

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Die Bürgermeinung ist gefragt. Foto: Steffen Weiß / Stadt Gera
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Andersmacher gesucht!
19. Januar 2018

Andersmacher gesucht!

Wir bieten

  • die Mitwirkung an einem anspruchsvollen Format von Stadt- und Regionalentwicklung sowie Baukultur in Deutschland
  • eine herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe mit großen Gestaltungsspielräumen
  • einen Arbeitsplatz in diesem Denkmal der Architekturmoderne
  • die Zusammenarbeit in einem kollegialen und leistungsorientierten Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien

Nähere Informationen in Form der Kurzfassung des Finanzierungs- und Betreiberkonzepts ‚Open Factory’ finden Sie unter Downloads. Wenn Sie sich von der Aufgabe begeistern lassen und Sie Menschen überzeugen können, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen mit Ihren Gehaltsvorstellungen bis zum 18.02.2018 vorzugsweise per E-Mail an alexander.koehler@iba-thueringen.de

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda
22. Dezember 2017

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda

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Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller
500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut
13. Dezember 2017

500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut

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Eine Ausstellungeröffnung zum Mitmachen: Bei der Vernissage am 13. Mai konnten die Besucher selbst hunderte Ideen für den Umgang mit Kirchengebäuden lüften. Auf den Monitoren werden die eingereichten Ideenvideos aus dem Querdenker-Aufruf abgespielt. Foto: Thomas Müller

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Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

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Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

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Die Publikation ‚500 Kirchen, 500 Ideen. Neue Nutzung für sakrale Räume’ zum Projekt. Foto: chezweitz

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Rund 200 Besucher kamen zum Eröffnungswochenende der skulpturalen Arbeit ‚organ’ nach Krobitz. Foto: Thomas Müller

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Das von Carsten Nicolai geschriebene Stück dauert etwa zwölf Minuten. Foto: Thomas Müller

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Rund 50 Interessierte kamen zum ersten Querdenker-Salon in die Erfurter Kaufmannskirche. Foto: Thomas Müller

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Foto: Clemens Weise

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Auftaktveranstaltung zum Ideenaufruf Querdenker 2017 am 19. März in der Kaufmannskirche Erfurt. Foto: Thomas Müller
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Modellprojekte
Einige konkrete Vorhaben präsentierte die Erfurter Ausstellung bereits als künftige Modellprojekte, so zum Beispiel das Sozialkaufhaus in der Martinskirche Apolda oder die Her(r)bergskirche in St. Michaelis in Neustadt am Rennsteig. Eine Werkstattwoche mit wenigen baulichen Interventionen – fünf Kirchenbänke wurden abgeschraubt und zwei Schlafebenen, die sich in die gut in den Kirchenraum integrieren, eingebaut – schuf die Voraussetzungen dafür, die Michaeliskirche von August bis Oktober 2017 in einem Probelauf über Airbnb erfolgreich zu vermieten. Ein nächster Schritt ist eine Studie, um die Potenziale dieses Konzeptes und mögliche weitere Standorte aufzuzeigen. Andere Projekte wie u.a. die Gesundheitskirche in der Kirche St. Severi in Blankenhein, die Bienenkirche in St. Peter und Paul in Roldisleben, ein meditativer Spielplatz in der Neuen Donndorfer Kirche oder die Netzwerkkirche in St. Johannis in Ellrich sind noch in der Entwicklung.

IBA Projekt: Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz
In der St. Annen-Kapelle in Krobitz bei Weira entwickelte der international renommierten Künstler Carsten Nicolai das Kunstprojekt ‚organ’. Die Kapelle wurde damit wieder geöffnet und zum ersten fertiggestellten IBA Projekt überhaupt. Etwa 1.500 Gäste besuchten die kleine Kapelle romanischen Ursprungs, die fast 100 Jahre verschlossen war, an den Wochenenden im kurzen Zeitraum von Juni bis September 2017. Ein besonderer Umstand war, dass sich die Vertreter aus dem Ort und der Region rege am Prozess beteiligt haben und Woche für Woche die zahlreichen Besucher empfingen. Im Sommer 2018 geht das Kunstprojekt in seine nächste Saison – vor allem Dank dem Zusammenwirken vom Bürgermeister, von Kirchgemeinde und engagierten Krobitzer Familien. Als Freundeskreis sorgen sie künftig gemeinsam dafür, dass die Kapelle erhalten und genutzt werden kann.

Ausblick
Auch an anderen Orten in Thüringen entstehen weitere Projekte. Welche drei bis fünf Vorhaben bis zum Finaljahr der IBA Thüringen 2023 in Gänze realisiert werden können, soll 2018 feststehen. Diese sollen dann in das gesamte Thüringer Land sowie über dessen Grenzen hinaus und in die Evangelische Kirche Strahlkraft entwickeln. Und sie sollen Mut machen, Veränderungen auch in der eigenen Kirche anzugehen.

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum
07. Dezember 2017

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum

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Von links: Rainer Nagel, Prof. Dr. Walter Siebel, Dr. Sonja Beeck, Prof. Dr. Werner Durth, Staatssekretär Gunther Adler und Dr. Reimar Molitor bei der Überreichung des überarbeiteten IBA Memorandums © BMUB/Sascha Hilgers
Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad
17. November 2017

Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad

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Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden. Foto: Corné Netten
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Probeurlaub im Heimatmuseum – wie fühlt sich das Leben auf dem Land an?
08. November 2017

Probeurlaub im Heimatmuseum – wie fühlt sich das Leben auf dem Land an?

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Das fertige Zimmer im Heimatmuseum Döschnitz am Ende der Projektwoche. Foto: Ulrike Rothe

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Das alte Fachwerkhaus in Döschnitz gehört der Gemeinde und wird heute zum Teil als Heimatmuseum genutzt. Foto: Michael Stellmacher

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Auskehren, Schrubben und Spachteln. Foto: Michael Stellmacher

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Unterstützung des Elektrikers Herrn Girbardt. Foto: Ulrike Rothe

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Vorher-Nachher-Vergleich. Fünf Tage Arbeitseinsatz und die Abstellkammer ist wieder wohnlich. Fotos: Lina Maria Mentrup und Michael Stellmacher

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Einladungskarte Sommerfrische Haus Döschnitz

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Bereit für neue Sommerfrische-Gäste. Foto: Michael Stellmacher

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IBA Projektleiterin Ulrike Rothe und die Architektin Lina Maria Mentrup bereiten die Präsentation am Ende der Projektwoche vor. Foto: Michael Stellmacher

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Mit dem neuen Appartement zum Probewohnen kehrt auch wieder Leben in die Heimatstube ein. Foto: Michael Stellmacher
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Kontakt:
Lina Maria Mentrup
mentrup@merlestankowski.com

Stadtland-Schule feiert Abschluss der Phase Null
03. November 2017

Stadtland-Schule feiert Abschluss der Phase Null

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Volles Haus in der Sporthalle der Jenaplan Gemeinschaftsschule An der Hart. Foto: Thomas Müller

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Der Abschlussbericht der Phase Null. Foto: Thomas Müller

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Barbara Pampe, Projektleiterin der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, präsentiert den Abschlussbericht der Phase Null. Foto: Thomas Müller

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Peter Kleine, Bürgermeister der Stadt Weimar. Foto: Thomas Müller

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Über 300 Gäste aus der Schulgemeinschaft, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Bauhaus-Universität, Ortsteilrat Oberweimar, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, IBA Thüringen und Montag Stiftung nehmen an der Feier teil. Foto: Thomas Müller

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Schulleiterin Ilka Drewke freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Phase Null. Foto: Thomas Müller

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IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi. Foto: Thomas Müller

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Anett Bartuschka sorgt mit ihrer ElephantBand für Musik und die passende Stimmung. Foto: Thomas Müller
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Kulturprogramm 2017 gestartet
07. Oktober 2017

Kulturprogramm 2017 gestartet

Sender gesucht!
29. September 2017

Sender gesucht!

Aufgrund eines Studiums mit dem Fokus Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit/Marketing und einer ausgeprägten Affinität zu den Themen Architektur, Baukultur und Transformationsdesign fällt es Ihnen leicht, die komplexen Themenfelder der IBA Thüringen an die vielfältigen Zielgruppen zu vermitteln. Darüber hinaus erwarten wir:

  • Strategische und konzeptionelle Denk- und Arbeitsweise
  • Zielgruppenorientierte, klare schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Teamfähigkeit, ausgeprägtes Engagement und Lösungsorientierung
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sicherer Umgang mit einschlägiger Software & Programmen wie 
MS-Office, Adobe InDesign, Photoshop, Drupal, CMS

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung bis zum 27. Oktober vorzugsweise per Email an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de.

Schwarzburger Gespräche 2017: Leerstand im ländlichen Raum
21. September 2017

Leerstand im ländlichen Raum – vom Problem zum Möglichkeitsraum für Einheimische und für neue Landbewohner
Schwarzburger Gespräche 2017

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Schwarzburger Gespräche am 25./26. August 2017 auf Schloss Schwarzburg. Foto: Dörthe Hagenguth

Der zweite Tag wurde eingeleitet mit einem Grundsatzvortrag von IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Döhler-Behzadi ‚STADTLAND Thüringen – Kulturlandschaft und Umgang mit Leerstand als Themen der IBA Thüringen’. Im Unterschied zu vorangegangenen Bauausstellungen geht es in Thüringen kaum um Neubau, sondern um kreative Umnutzung. Ihr eindringliches Plädoyer: „Leerstand ist wertvoll, Leerstände sind wichtige Ressourcen!“ Das betrifft auch das Schwarzatal, wo sich die IBA neben Schloss Schwarzburg und dem Bahnhofladen Rottenbach für die Erhaltung der zahlreichen Sommerfrische-Bauten engagiert. Wichtig sei es, die Gebäude zu öffnen, um sie im öffentlichen Bewusstsein zu halten und Ideen für neue Nutzungen zu generieren.

In zwei parallelen Arbeitsgruppen wurde anschließend darüber diskutiert, wie wir neue Bewohner für das Schwarzatal interessieren können. Ulla Schauber von der Bauhaus-Universität Weimar moderierte die erste Gruppe zum Thema ‚Wir bieten die Chance für ein Leben auf dem Lande’ – neue Wege zur Nutzung von Leerstand in der Region. Hintergrund waren verschiedene Aktivitäten und Projekte zur Erfassung und besseren Vermarktung von Leerstand, u.a. das MORO-Projekt des Landkreises und ein geplantes LEADER-Projekt. Die Diskussionen verliefen durchaus kontrovers und zeigten, dass ein ursprünglich angedachter ‚Katalog’ nicht zielführend sein kann. Vielmehr muss es angepasste Lösungen für unterschiedliche Interessentengruppen geben, wobei es wichtig ist, dass sich unterschiedliche Aktivitäten in der Region ergänzen und nicht doppeln.

Die zweite Arbeitsgruppe befasste sich mit dem Thema ‚Landschaft als Sommerfrische und Möglichkeitsraum’. Die großartige Landschaft, so die einhellige Meinung, ist das zentrale Merkmal und Pfund des Schwarzatales. Leider gehen traditionelle Landschaftsbilder, Sichtachsen, Wanderwege durch mangelnde Pflege, unsensible Bewirtschaftung und Bebauung permanent verloren, was der Region insgesamt schadet. Problematisch ist es auch, dass die bei Thüringenforst bisher verfügbaren Mittel für Projekte der Landschaftspflege zurückgefahren werden; in diesem Zusammenhang wurde vereinbart, umgehend an Ministerpräsident Ramelow und Kulturminister Hoff heranzutreten, um die Beibehaltung dieser Mittel zu erreichen.

Am Nachmittag folgte eine Exkursion zu Leerstand-Immobilien in Sitzendorf, Unterweißbach, Mellenbach, Lichtenhain/Bergbahn, Oberweißbach und Cursdorf, bei der das Problem, aber auch die Chancen für neue Nutzungen anschaulich sichtbar wurden. Mit einem abendlichen Erzählsalon ‚Sommerfrische Schwarzatal – von den Fürsten zum FDGB-Massenurlaub’ vor dem Kaisersaal ende9ten die Schwarzburger Gespräche, die in bewährter Weise vom Förderverein Schloss Schwarzburg organisatorisch betreut wurden – dafür auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!

Text: Burkhardt Kolbmüller  

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach
20. September 2017

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach

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Foto: Lysann Schmidt

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Foto: Lysann Schmidt

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Foto: Lysann Schmidt

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Foto: Lysann Schmidt

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Foto: Lysann Schmidt
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Neue IBA Projekte nominiert
04. September 2017

Neue IBA Projekte nominiert

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Die skulpturale Arbeit von Carsten Nicolai ist von den Flammenorgeln aus dem späten 18. Jahrhundert inspiriert. Foto: Thomas Müller

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Schloss Schwarzburg soll zu einem Denkort für Demokratie werden. Foto: Thomas Müller

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Timber Prototype: Visualisierung des Innenraums. Darstellung: Geronimo Bujny

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Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin
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Timber Prototype
Der Timber Prototype ist ein wandelbares Bauwerk in einer experimentellen, hochdämmenden Holzbauweise mit rund 20 Quadratmetern Grundfläche. Der Bau als Ergebnis eines Forschungsprojektes bietet Lösungsansätze für zwei wesentliche Probleme des Bauens: die Erhöhung des Anteils an nachwachsenden Rohstoffen in modernen Bauweisen und die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Baumaterial.

„Seit einigen Jahren erfährt der Baustoff Holz in Fragen der Nachhaltigkeit und Vorfertigung eine rasante Entwicklung. In Regionen wie Süddeutschland, Vorarlberg oder der Schweiz trägt er zur Wirtschaftskraft und baukulturellen Identität bei. In Thüringen hingegen hat er ein hohes Entwicklungspotential. Durch die Verknüpfung modernster Entwurfs- und Fertigungstechnologien in Kombination mit dem regionalen Baustoff möchte das Projekt sowohl technisch als auch gestalterisch die Spielräume ausloten und neue Entwicklungsperspektiven aufzeigen“, so IBA Fachbeiratsmitglied Barbara Holzer. 

Der Prototyp wird im Herbst 2017 aus robotisch vorgefertigten Holzelementen auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda montiert. Denkbar ist ein anschließender Aufbau auch an anderen Standorten in Thüringen. Unterschiedliche Nutzungen beziehungsweise Möblierungen sind je nach Kontext möglich. Eine denkbare Nutzungsart ist eine minimierte Wohnfunktion in dieser Mikroarchitektur. 

 

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’
In unmittelbarer Nachbarschaft der bedeutenden archäologischen Fundstätte ‚Leubinger Fürstenhügel‘ entsteht an der Bundesautobahn A 71eine Tank- und Rastanlage. Dabei sollen die Ergebnisse eines europaweit ausgelobten interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign – zu einer beispielgebenden Lösung einer Baukultur ‚Made in Thüringen’ umgesetzt werden, die Bezug auf das archäologische Erbe der Region nimmt. Mit der IBA Projektnominierung für die Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel unterstreicht die IBA Thüringen die Bedeutung eines erfolgreichen Verlaufs des Vergabeverfahrens. Gemäß der Empfehlung des Fachbeirats der IBA Thüringen ist dies besonders der Fall, wenn die Umsetzung des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurfs aus dem für die Tank- und Rastanlage durchgeführten Planungswettbewerb erreicht werden kann. Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage für mindestens 30 Jahre und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen.

Tag der Sommerfrische 2017
01. September 2017

Tag der Sommerfrische 2017

Bund fördert Entwicklung eines Landschaftsbildes für das Schwarzatal
01. September 2017

Bund fördert Entwicklung eines Landschaftsbildes für das Schwarzatal

Übersetzer gesucht!
25. August 2017

Übersetzer gesucht!

Zur Vergleichbarkeit der Angebote bitten wir Sie, den Preis für eine Normzeile mit 55 Zeichen inkl. Leerzeichen anzugeben. Zur qualitativen Einschätzung bitten wir Sie zudem um Übersetzung des beigefügten Probetextes. Die Übersetzung ist Voraussetzung zur Teilnahme am Angebotsvergleich. Die Bewertung wird vergleichend vorgenommen.

Nach Auftragsvergabe werden die zu übersetzenden Texte im Word-Format übermittelt, die Abrechnung erfolgt auf Basis des Originaltextes. Die hierin vorhandene Gesamtanzahl von Zeichen (inkl. Leerzeichen) wird durch 55 geteilt und mit dem Zeilenpreis multipliziert.

Wir bitten um Abgabe Ihres Preisangebotes und des übersetzten Probetextes bis zum 17. September 2017. Wir freuen uns auf Ihr Angebot und stehen gerne für Rückfragen (info@iba-thueringen.de; 03643-90088-0) zur Verfügung.

Es gelten die Allgemeinen Einkaufsbedingungen der IBA Thüringen GmbH (siehe Download).

Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’
24. August 2017

Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’

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Foto: Gernot Lindemann

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Foto: Gernot Lindemann

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Foto: Gernot Lindemann

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Foto: Gernot Lindemann
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Michaeliskirche neu (er)leben — Eine Initiative zur Entwicklung neuer Her(r)bergskirchen im Thüringer Wald
10. August 2017

Michaeliskirche neu (er)leben — Eine Initiative zur Entwicklung neuer Her(r)bergskirchen im Thüringer Wald

In der Her(r)bergskirche übernachten

Bis zum 15. Oktober 2017 können Sie in der Michaeliskirche in Neustadt am Rennsteig übernachten. Die Installation bietet Platz für drei Übernachtungsgäste. Wenn Sie Interesse haben, können Sie einfach vorbei kommen oder über die Plattfomr Airbnb buchen.

Sommerwerkstatt Zwischenraum zum Ankommen 2017
09. August 2017

Sommerwerkstatt Zwischenraum zum Ankommen 2017

Die Sommerwerkstatt wurde gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung und dem BMELV, 500Landinitiativen. Die Projektpartner Stadt Saalfeld und Bildungszentrum Saalfeld streben an, 2018 eine temporäre Baustruktur für die Aktivitäten der Anwohner zu schaffen, als Zwischenschritt hin zu einer dauerhafte Bebauung.

Weitere Informationen: facebook.de/beulwitzdoit

Presse: 
OTZ: Hämmern am nachhaltigen Neubau
OTZ: Großes Sommerfest in Beulwitz
OTZ: Beulwitz feiert seine Zukunft

Bürgerwerkstatt in Rohrbach
20. Juli 2017

Bürgerwerkstatt in Rohrbach

Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie
06. Juli 2017

Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie
IBA Werkstattgespräch in Apolda

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Über 70 Besucher kamen zum IBA Werkstattgespräch in den Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller

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Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand begrüßt die Besucher im Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller

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Dr. Ingo Zopf, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Foto: Thomas Müller

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Thematische Einführung von Dr. Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation und IBA Fachbeiratsmitglied. Foto: Thomas Müller

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Dirk Wascher stellen die Ergebnisse des IBA Campus vor. Foto: Thomas Müller

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Die Fotografin Frederike Sauerbrey und Roland Lange vom Künstlerhaus Thüringen e.V. präsentieren die Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’. Foto: Thomas Müller

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Rundtisch-Gespräch. Foto: Thomas Müller

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Dr. Klaus Hollenberg, Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt. Foto: Thomas Müller

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Dr. Stefan Blöttner, Thüringer Bauernverband e.V. Foto: Thomas Müller

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Dr. Katja Gödeke, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Foto: Thomas Müller

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Claudia Siebeck, IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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Heinrich Meusel, Landwirt, HEU-HEINRICH Vertriebs UG & Co. KG. Foto: Thomas Müller
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Anschließend stellte der Campusleiter Dirk Wascher und Claudia Siebeck die vier Szenarien des IBA Campus ‚1.500 Hektar Zukunft’ vor. Diese gehen sämtlich auf globale Zusammenhänge ein, sichern aber auch die regionale Identität und gehen von tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft aus. In allen Entwürfen wird das Thüringer Becken mit seinen fruchtbaren Böden und seiner Weite nicht nur erhalten, sondern auch nachhaltig gesichert. Einmal dienen Mono-Waben zur Sicherung der Welternährung, ein andermal werden großmaßstäblich Industriepflanzen angebaut, um den Weltmarkt der biogenen Kunststoffindustrie bedienen zu können. In einem weiteren Szenario wird die Gemeinde Kannawurf zur Region mit Exzellenzprodukten wie z.B. Kaffee. Regionale Selbstversorgung, der Schutz von Flüssen, Wäldern und Wiesen, die Zugänglichkeit von Landschaft spielt in Zwischenräumen und ‚ökosozialen Netzen’ eine große Rolle, ebenso eine finanzielle Unabhängigkeit der Region und gemeinschaftliches Denken und Handeln.

Daran anschließend präsentierte die Fotografin Frederike Sauerbrey zusammen mit Roland Lange vom Künstlerhaus Thüringen e.V. die Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’.

Am Nachmittag lud das Rundtisch-Gespräch zum gemeinsamen Austausch ein. Auf dem Podium diskutierten Dr. Katja Gödeke (Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft), Dr. Stefan Blöttner (Thüringer Bauernverband e.V.), Heinrich Meusel (Landwirt, HEU-HEINRICH Vertriebs UG & Co. KG), Dr. Klaus Hollenberg (Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt), Claudia Siebeck (IBA Thüringen) und Dirk Wascher (Wageningen University Research) mit dem Publikum über das Verhältnis von Landwirtschaft und Landschaft in Thüringen. Sie behandelten Fragen der nachhaltigen Produktion und Umgang mit Ressourcen, die Langfristigkeit der Produktionsfaktoren, das Verhältnis zwischen Stadt und Land, die Vielfalt des ländlichen Raumes und seine Nutzung, die Möglichkeiten zur (Mit-)Gestaltung und der Kommunikation.

IBA Campus entwickelt vier Szenarien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts
06. Juli 2017

IBA Campus entwickelt vier Szenarien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts

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Zehn Tage lang arbeitete der IBA Campus an einer Landschaftstypologie der Zukunft. Foto: Thomas Müller

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Das IBA Campus Team (v.l.n.r.): Dirk Wascher (Wageningen University Research, foodclusters, Campus_Leiter), Kristina Fromm (Kunsthistorikerin, Masterstudentin Transformationsdesign, Campus_Gestalterin), Maik Hauck (Geograph, Masterstudent Transformationsdesign, Campus_Gestalter), Prof. Wolfgang Jonas (Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig, Institut Transformation Design, Campus_Leiter), Marius Förster (Graphikdesigner, Masterstudent Transformationsdesign, Campus_Gestalter), Andreas Dittrich (TU München, Institut für Landschaftsarchitektur und regionaler Freiräume (LAREG), Campus_Young professional), Claudia Siebeck (quartier vier Leipzig, Campus_Projektleiterin), Katarina Bajc aus Ljubliana (zurzeit: Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart, Campus_Young professional), Henrik Hass (hortorum Landschaftsarchitektur in Halle/Saale, Campus_Begleiter). Foto: Roland Lange

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Gruppenfoto des Campus-Teams. Foto: Thomas Müller

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Der Veranstaltungsort des IBA Campus 2017: Das historische Schloss von Kannawurf. Foto: Thomas Müller

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Campusleiter Dirk Wascher. Foto: Thomas Müller

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Erstes Brainstorming des Campus-Teams. Foto: Thomas Müller

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Innenhof von Schloss Kannawurf. Foto: Thomas Müller

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Kreativpause. Foto: Thomas Müller

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Wirtschaftsgebäude um Schloss Kannawurf. Foto: Thomas Müller

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Landschaftserkundung. Foto: Thomas Müller

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Erkundungstour in die Landschaft um Kannawurf. Foto: Campusteam

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Vorbereitung des Abendessens auf Schloss Kannawaurf. Foto: Campusteam

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Stakeholdertreffen am 7. Juni 2017 (?). Foto: Marius Förster

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Campus-Arbeit. Foto: Thomas Müller

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Zwischenpräsentation des IBA Campus. Foto: Thomas Müller

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Rückmeldungen zu den Zwischenergebnissen. Foto: Thomas Müller

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Landwirtschaftliches Hoffest in Kannawurf. Foto: Thomas Müller

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Präsentation der Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’ anlässlich des landwirtschaftlichen Hoffestes. Foto: Thomas Müller

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Arbeitsatmosphäre beim IBA Campus. Foto: Thomas Müller

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Medienpartner des IBA Campus 2017: Garten und Landschaft
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Der IBA Campus fand in einer Umgebung statt, in der der kreative, künstlerische Umgang mit der Landschaft auch anderweitig praktiziert wurde: Das Künstlerhaus Thüringen e.V. – der Kooperationspartner des IBA Campus – organisiert hier regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und eröffnete im Juni ein eindrucksvolles, temporäres Feldtheater.

Medienpartner des IBA Campus war die Fachzeitschrift Garten und Landschaft.

Kunstprojekt ‚organ’ zieht rund 200 Besucher in lange verschlossene Kapelle
28. Juni 2017

Kunstprojekt ‚organ’ zieht rund 200 Besucher in lange verschlossene Kapelle

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Rund 200 Besucher kamen zum Eröffnungswochenende der skulpturalen Arbeit ‚organ’ nach Krobitz. Foto: Thomas Müller

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Die skulpturale Arbeit von Carsten Nicolai ist von den Flammenorgeln aus dem späten 18. Jahrhundert inspiriert. Foto: Thomas Müller

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Die St.-Anna-Kapelle in Weira stammt aus dem 11. Jahrhundert. Foto: Gernot Lindemann

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Lange Jahre war die St.-Anna-Kapelle ungenutzt und für die Öffentlichkeit unzugänglich. Foto: Thomas Müller

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IBA Projektleiterin Ulrike Rothe im Gespräch mit dem Künstler Carsten Nicolai. Foto: Thomas Müller

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Das von Carsten Nicolai geschriebene Stück dauert etwa zwölf Minuten. Foto: Thomas Müller

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Detail der Mechanik. Foto: Thomas Müller

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Foto: Gernot Lindemann
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Elke Bergt von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland dankte am Ende des Gespräches allen, die am Vorhaben mitgewirkt und dieses unterstützt sowie gefördert haben. Dazu zählen der Künstler Carsten Nicolai mit seinem Team von yamaguchi-ufficio d’arte und WERKSTATT 4, die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Weira / Krobitz mit dem amtierenden Superintendent und Pfarrer, die politische Gemeinde Weira, die Kulturstiftung des Bundes, das Regionalmanagment LEADER des Saale-Oral-Kreises mit dem Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung Gera, das Architekturbüro nitschke+kollegen, die Tischlerei Herden und der Stampflehmbauer Hoppert Handwerk & Design sowie der Restorator Olaf Lindner, das Büro für Szenografie chezweitz und das Team der IBA Thüringen sowie der EKM.

Bei frischen Sauerteigbrot und Altenburger Ziegenkäse mit Lauchzwiebeln sowie Roséwein und Apfelsaft aus der Region klang der Sommerabend zum Johannisfest beim Feuer aus. Erfüllt von dem Kunstwerk ‚organ’ und der St.-Anna-Kapelle fuhren die Gäste beeindruckt, angeregt und beflügelt nach Hause, um wieder zu kommen!

OTZ: Feuer, Licht und Klänge in der St.-Annen-Kapelle in Krobitz

Kontroverse Debatte um die Nutzung von Kirchengebäuden
15. Juni 2017

Kontroverse Debatte um die Nutzung von Kirchengebäuden
1. Querdenker-Salon in Erfurt

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Diskussion zur sozialen und kulturellen Öffnung von Kirchen. Das Podium (v.l.): Dr. Sonja Beeck, chezweitz; Elke Bergt, EKM; Oliver Weilandt, Internationaler Audiodienst (Moderation); Ulrike Rothe, IBA Thüringen; Holger Reinhardt, Landeskonservator; Senior Dr. Matthias Rein. Foto: Thomas Müller

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Inputvortrag des Journalisten und Architekturkritikers Dr. Dankwart Guratzsch. Foto: Thomas Müller

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Rund 50 Interessierte kamen zum ersten Querdenker-Salon in die Erfurter Kaufmannskirche. Foto: Thomas Müller
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Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte
15. Juni 2017

Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte

Zwischen Stadt und Land: Klimagerechte Quartiersentwicklung Nordhausen Nord
15. Juni 2017

Zwischen Stadt und Land
Klimagerechte Quartiersentwicklung Nordhausen Nord
Mehrfachbeauftragung städtebauliche Rahmenstudie entschieden

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Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung. Teleinternetcafe mit HWK LandschaftsArchitekten Knödler

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Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung. Teleinternetcafe HWK LandschaftsArchitekten Knödler

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2000W Nord. DeZwarteHond und plandrei Landschaftsarchitektur

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Perspektive Nord. DeZwarteHond und plandrei Landschaftsarchitektur

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Perspektive Nord. DeZwarteHond und plandrei Landschaftsarchitektur

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Open Nord. DeZwarteHond und plandrei Landschaftsarchitektur

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Klimagerechte Quartiersentwicklung Nordhausen-Nord. TOPOTEK 1

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Klimagerechte Quartiersentwicklung Nordhausen-Nord. TOPOTEK 1

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Endpräsentation am 13. Juni 2017 in Nordhausen. Foto: Johannes Thierbach.

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Foto: Johannes Thierbach.
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Ablauf Mehrfachbeauftragung:
11. April 2017 Auftaktveranstaltung
09. Mai  2017 Zwischenpräsentation
13. Juni 2017 Endpräsentation und Jurysitzung
21. Juni 2017 Bürgergespräch

Verfahrensbetreuung:
Vinzenz Dilcher, UmbauStadt GbR (Weimar)
Matthias Seidel, UmbauStadt GbR (Weimar)

Fachjury:
Dr. Marta Doehler-Behzadi, Stadtplanerin, Geschäftsführerin IBA Thüringen
Prof. Dr. Dagmar Everding, Architektin, Professur Dezentrale Strukturen und Systeme, Hochschule Nordhausen
Florian Köhl, Architekt, fatkoehl architekten (Berlin)
Jun.-Prof. Dr. Sigrun Langner, Landschaftsarchitektin, Professur Landschaftsarchitektur und -planung, Bauhaus-Universität Weimar, STATION C23 (Leipzig)
Prof. Ingo Andreas Wolf, Architekt und Stadtplaner, Professur für Städtebau und Entwurf, HTWK Leipzig, pwbaukunst (Leipzig), Mitglied des Fachbeirats der IBA Thüringen

Sachjury:
Sven Dörmann, Vorstand Wohnungswesen der Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz
Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen
Manfred König, Erster ehrenamtlicher Beigeordnete der Stadt Nordhausen
Dr. Horst Petri, Bewohnervertreter

Sachverständige Berater/innen (ohne Stimmrecht):
Petra Diemer, Stadt Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung
Kerstin Faber, Projektleiterin IBA Thüringen
Beate Meißner, Stadt Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung
Burkhard Zschau, Faktor-i³ Energiekonzepte und Beratung, Autor der Energie- und Potenzialanalyse für Nordhausen Nord (Ehrenfriedersdorf/Dresden)

Presseberichte:
NZZ Online: Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung
Thüringer Allgemeine: Weniger Platte, mehr Leben: Nordhausen-Nord wird umgestaltet

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Studierende zur Sommerwerkstatt eingeladen
09. Juni 2017

Studierende zur Sommerwerkstatt eingeladen

Bewerbung

Bitte sende bis zum 22. Juni 2017 eine Vorstellung deiner Person mit einem kurzen Motivationsschreiben auf einer A4-Seite als PDF sowie Deine Kontaktdaten an: hanka.giller@stadt-saalfeld.de

Projektleiter bei der IBA Thüringen ist Dr. Bertram Schiffers, 03643-9008814, bertram.schiffers@iba-thueringen.de

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung
16. Mai 2017

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung

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Eine Ausstellungeröffnung zum Mitmachen: Bei der Vernissage am 13. Mai konnten die Besucher selbst hunderte Ideen für den Umgang mit Kirchengebäuden lüften. Auf den Monitoren werden die eingereichten Ideenvideos aus dem Querdenker-Aufruf abgespielt. Foto: Thomas Müller

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Großes Interesse am Thema der Ausstellung: Rund 200 Besucher kamen am Tag der Vernissage in die Erfurter Kaufmannskirche. Foto: Thomas Müller

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Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

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Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

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An einer Pinnwand werden die ersten Neuzugänge aus dem Ideengenerator präsentiert. Foto: Thomas Müller

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Großes Interesse auch an dem Rahmenprogramm, das die Ausstellung über die kommenden Monate begleitet. Foto: Thomas Müller

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Vor der Eröffnung sind noch alle Bildschirme abgehängt. Foto: Thomas Müller

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Nach der Begrüßung durch Pfarrer Dr. Tilman Cremer erläutert Elke Bergt die Ausgangssituation der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, aus der sie sich auf die Suche nach neuen Nutzungsideen gemacht hat. Foto: Thomas Müller

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Dr. Kirsten Haß von der Kulturstiftung des Bundes betont die Stärke von Beteiligungsprozessen wie im Querdenker-Projekt. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, hob den innovativen Umgang des Projektes mit Leerstand hervor. Foto: Thomas Müller

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Gelb war die vorherrschende Farbe des Tages und rückte den Raum der Kaufmannskirche in ein neues Licht. Foto: Thomas Müller

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Die Besucher werden Teil der Ausstellungsarchitektur. Foto: Thomas Müller

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Elke Harjes-Ecker von der Thüringer Staatskanzlei und...

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Diethard Kamm, stellvertretender Landesbischof, richteten ihre Grußworte an die Querdenker-Gemeinde. Foto: Thomas Müller

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Die Augustinerkantorei unter Leitung von Dietrich Ehrenwert sorgte für die musikalische Umrahmung und lud die Besucher zum Mitsingen ein.

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Dr. Sonja Beeck vom Büro für Szenografie chezweitz, das den Aufruf kuratiert und die Ausstellung gestaltet hatte, eröffnete mit einem Countdown schließlich die Querdenker-Präsentation. Foto: Thomas Müller
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Die Ausstellung ‚500 Kirchen 500 Ideen. Querdenker für Thüringen 2017’ läuft bis zum 19. November und ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet (zeitweise geänderte Öffnungszeiten möglich).

Zur Ausstellung

Volontär/in gesucht!
08. Mai 2017

Volontär/in gesucht!

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, die neben Ihrem Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Referenzen auch aussagefähige Arbeitsproben enthält, bis zum 18.06.2017 ausschließlich per Email an alexander.koehler@iba-thueringen.de

Release ARCH+ Stadtland
03. Mai 2017

Release ARCH+ Stadtland

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ARCH+ features: Kerstin Faber, Peter Haimerl, Marta Doehler-Behzadi, Thomas Kröger © Foto: David von Becker

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Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber der ARCH+, das neue Heft vor © Foto: David von Becker

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Marta Doehler-Behzadi führt in das Stadtland-Konzept der IBA Thüringen ein © Foto: David von Becker

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Schlussdiskussion mit Kerstin Faber, Peter Haimerl, Thomas Kröger und Anh-Linh Ngo © Foto: David von Becker
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ARCH+ 228: Stadtland – Der neue Rurbanismus
13. April 2017

ARCH+ 228: Stadtland – Der neue Rurbanismus

Das ‚Schwarzburg-Projekt’ – Demokratie selber machen!
12. April 2017

Das ‚Schwarzburg-Projekt’ – Demokratie selber machen!

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Säulenportikus von Schloss Schwarzburg. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

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Leitbild-Workshop zum Schwarzburg-Projekt. Foto: Andreas Feddersen

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Andreas Feddersen und Eva Göbel, Projektleiter des Schwarzburg-Projektes. Foto: Helena Reingen
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Das Projekt ist ergebnisoffen angelegt. Alle Interessierten sind eingeladen, eigene Ideen zur Ausgestaltung des Schwarzburg-Projektes beizutragen. Gemeinsam können neue Formen der Beteiligung ausprobiert und neue Wege des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschritten werden. Demokratie heißt dabei, nicht auf das Handeln oder gar die Zuarbeit anderer zu warten, sondern die Dinge selbstbewusst in die Hand zu nehmen: Gestaltungswille statt Leistungsanspruch.

Das Projekt wird gemeinsam vom Förderverein ‚Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie’, dem Bildungszentrum Saalfeld, den Partnerschaften für Demokratie in Rudolstadt, der Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V., der LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der IBA Thüringen getragen. Die Projektleiter Andreas Feddersen und Eva Göbel von der Weimarer Agentur Musealis arbeiten im Auftrag der IBA Thüringen.

Stadtland-Entwicklungsverein Zeulenroda-Triebes e.V. gegründet
12. April 2017

Stadtland-Entwicklungsverein Zeulenroda-Triebes e.V. gegründet

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Gründungsversammlung im Ratssaal Zeulenroda. Foto: Thomas Müller

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Bürgermeister Weinlich erläutert das IBA Projekt. Foto: Thomas Müller

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Die Gründungsmitglieder des Stadtland-Entwicklungsvereins. Foto: Thomas Müller

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Der Vereinsvorstand (v.l.n.r.): Manuela Müller, Bernd Damme, Dieter Weinlich, Sven Weber. Foto: Thomas Müller
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Drittes IBA Kandidatentreffen
12. April 2017

Drittes IBA Kandidatentreffen

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Ministerin Birgit Keller begrüßt die Teilnehmer des IBA Kandidatentreffens und ermuntert zu einer experimentellen Arbeitsweise. Foto: Thomas Müller
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Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?
07. April 2017

Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?

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Rund 100 Gäste nahmen an der Diskussionsveranstaltung ‚Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?’ in Erfurt teil. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, eröffnet die Veranstaltung. Foto: Thomas Müller

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Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber der Architekturzeitschrift ARCH+, führt in das Stadtland-Thema der Ausgabe 228 ein. Foto: Thomas Müller

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Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei. Foto: Thomas Müller

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Dr. Kenneth Anders, Kulturwissenschaftler und Soziologe, Fachbeiratsmitglied der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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Dr. Burkhardt Kolbmüller, Kulturwissenschaftler, Heimatbund Thüringen e.V. Foto: Thomas Müller

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Moderiert wird die Diskussion von der Journalistin und Autorin Liane von Billerbeck. Foto: Thomas Müller
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Querdenker entwickeln Ideen für Thüringer Kirchen
06. April 2017

Querdenker entwickeln Ideen für Thüringer Kirchen
Elke Bergt über das Projekt Querdenker 2017

Neben der Ausstellung wird es in diesem Jahr auch noch viele andere Aktivitäten geben, die die Ideen für Thüringer Kirchen bekannt machen wollen. Zum Beispiel sind sogenannte Entdeckertouren geplant?
Es ist uns wichtig, Interessierten auch die Orte zeigen, um die es uns geht, und zwar in einer großen Breite. Die fünf Entdeckertouren führen insgesamt in zehn Kirchen. Dort treffen wir Ideengeber und Gemeinden, die etwas bewegen wollen. Es werden jeweils kleinere Interventionen zu sehen oder zu erleben sein, die die Idee verdeutlichen. Im Übrigen ist das auch eine gute Möglichkeit für Kirchengemeinden, sich Anregungen für eigene Projektideen zu holen. Warum also nicht einmal ein Gemeindeausflug als Entdecker?

Zum ‚Querdenker’-­Projekt gehört auch die künstlerische Gestaltung einer bislang wenig beachteten Kirche. Die Wahl ist auf die Kirche in Krobitz (Kirchenkreis Schleiz) gefallen. Der Berliner Künstler Carsten Nicolai wird sie bis Mai 2017 gestalten. Was erhoffen Sie sich von diesem Kunstprojekt?
Carsten Nicolai ist ein international bekannter Künstler, der weltweit arbeitet. Wenn eine solche Prominenz in einem kleinen Ort wie Krobitz – der Ort besteht aus wenigen Gehöften – ein Kunstwerk schafft, was macht das mit dem Ort und den Menschen dort? Ist es möglich, eine kleine ungenutzte Kapelle damit wieder zum Leben zu erwecken? Wie bringt man den (zugegebenermaßen etwas angestaubten) Charme mit moderner Kunst zusammen, ohne den Charakter des Raumes zu zerstören? Das sind die Fragen, die wir uns bei diesem Projekt stellen.

Wie ist Ihre Prognose? Wird das ‚Querdenker’­Projekt wirklich zu einem Umdenken führen, was die Nutzung der Thüringer Kirchen angeht?
Ich denke, dass wir mit diesem Projekt viele Gemeinden dazu angeregt haben, sich auf den Weg zu machen. Natürlich geht es nicht nur um die Gebäude,  sondern  immer  auch  um  das  Leben  darin. Andere Initiativen der EKM sehe ich in ganz engem Zusammenhang: Offene Kirchen, Erprobungsräume, Gebäudekonzeptionen – das zeigt an, dass wir auf dem Weg sind, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Veränderung kann aber nur gelingen, wenn die Menschen, die es betrifft, das auch wollen. Uns sehe ich als Anreger und Unterstützer. Aufgrund der positiven Erfahrungen innerhalb des Projekts bin ich frohen Mutes, dass das gelingt.

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Einen Überblick über alle Veranstaltungen des ‚Querdenker’-­Projektes finden sie hier.

Vernetzungstreffen für Geras Neue Mitte
06. April 2017

Vernetzungstreffen für Geras Neue Mitte

1. Sommerakademie in der Häselburg
05. April 2017

1. Sommerakademie in der Häselburg

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Abschlussveranstaltung der Sommerakademie am 7. Juli 2017. Foto: Henry Sowinski

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Abschlussveranstaltung der Sommerakademie am 7. Juli 2017. Foto: Henry Sowinski
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Kooperatives Werkstattverfahren zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda
27. März 2017

Kooperatives Werkstattverfahren zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda
Vier Zukünfte für Apolda

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Der Wasserturm am Bahngelände als Billboard und Veranstaltungsort. Aus dem Beitrag ‚Sofortstadt’ des Büros Modulorbeat aus Münster. Grafik: Modulorbeat.

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Jan Kampshoff stellt den Beitrag ‚Sofortstadt’ des Büros Modulorbeat vor. Foto: Thomas Müller

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Apolda als ‚Datschland’ ist eine Zukunftsvision des Studios Vulkan aus Zürich. Robin Winogrond erklärt das Konzept. Foto: Thomas Müller

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Die EnergieWerkStadt aus Weimar beschäftigt sich vor allem mit energetischen Fragen und schlägt Konzepte für eine Kompaktstadt vor. Andreas Reich erläutert das Zukunftsszenario. Foto: Thomas Müller

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Prof. Anne-Julchen Bernhardt von BeL – Sozietät für Architektur präsentiert in der Zwischenwerkstatt die Idee einer kooperativen Kleinstadt. Foto: Thomas Müller

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Stefan Städtler, Fachbereichsleiter Stadtplanung und Bauwesen, und Bürgermeister Rüdiger Eisenbrandt diskutieren bei der Zwischenwerkstatt die vorgestellten Szenarien. Foto: Thomas Müller

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Öffentliche Diskussion der Entwürfe an einzelnen Zukunftstischen. Foto: Thomas Müller

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Luftbild des Nori-Geländes nördlich des Bahnhofs Apolda. Foto: Thomas Müller

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Aktueller Zustand des RST-Geländes zwischen dem Bahnhof Apolda und der Innenstadt. Foto: Thomas Müller

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Präsentation der Ergebnisse des Werkstattverfahrens im Bahnhof Apolda anlässlich des Tags der Städtebauförderung am 13. Mai 2017. Foto: Thomas Müller

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IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi erläutert Infrastrukturministerin Birgit Keller am Modell des RST-Geländes mögliche Zukunftsentwicklungen. Foto: Thomas Müller

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Der Tag der Städtebauförderung in Apolda wurde mit einem Stadtumbauspaziergang mit Ministerin Birgit Keller und Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand begangen. Erste Station war der Bahnhof Apolda. Foto: Thomas Müller
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Datschland, Studio Vulkan
Studio Vulkan greift die Verknüpfung von Stadt und Umland in Apolda auf und zieht für seine Zukunftsperspektive den Ring von Kleingartenanlagen, der Apolda umgibt, heran. Nach deren Recherchen stehen 40% dieser Gärten und Datschen leer. Dem gegenüber steht eine ausgeräumte großflächige Landwirtschaft, die einerseits hoch effizient wirtschaftet, auf der anderen Seite Anforderungen zum Landschaftsausgleich oder Naturschutz erfüllen muss. Studio Vulkan schlägt die Kleingärten als Produktionsorte für Mikrolandwirtschaft vor. Neben der Produktion von Nahrungsmitteln können sie erheblich zur Biodiversität und zum Umweltschutz beitragen, der Freizeit, Kontemplation und Bildung dienen. Auf dem RST- und Nori-Gelände sollen gemeinsame Verarbeitungsstandorte, Marktflächen, Informations- und Austauschangebote entstehen und hocheffiziente landwirtschaftliche Produktion angesiedelt werden. Ziel ist weniger ein romantisches Selbstversorgungsideal, sondern eine neue Form der Stadtland-Produktion, die eng an technologische Entwicklung gekoppelt ist und die Hochschulen der Umgebung als Forschungspartner für eine innovative Mikrolandwirtschaft gewinnt.

Kompaktstadt, EnergieWerkStadt
Die EnergieWerkStadt setzt sich in ihrem Szenario besonders mit energetischen Fragen und technischen Innovationen auseinander. Unter dem Credo ‚bodenständig visionär’ strebt sie eine resiliente Stadt an. Ausgehend von weiterem Bevölkerungsschwund wird Apolda in Zukunft eine verdichtete Stadt der kurzen Wege sein, in der Stoffkreisläufe effizient strömen können. Das Bahnhofsareal wird zu einem neuen Wohn- und Arbeitsstandort zwischen den wachsenden Städten Erfurt und Leipzig. Die Idee greift ebenfalls den hausnahen Garten für den Anbau von Nahrungsmitteln auf, setzt mit einem Regionalkaufhaus auf regionalen Handel, woraus eine neue Kiez-Kultur erwachsen kann, die eine soziokulturelle Verankerung der Bewohner ermöglicht. Die vorhandenen baulichen Bestände werden gesichert und um einzelne Bauten ergänzt. Gebaut wird mit natürlichen Baustoffen wie Holz und Lehm, die Dächer und Fassaden sind begrünt, produzieren Nahrungsmittel oder Energie.

Kooperative Kleinstadt, BeL Sozietät für Architektur
In ihrem Apoldaer Zukunftsszenario greifen auch BeL energetische Autonomie, subsistente Nahrungsproduktion, solidarisches Wirtschaften und lokale Produktion als zentrale Entwicklungsbausteine auf. Die Idee der Kooperativen Kleinstadt basiert auf nachhaltigen Stoffkreisläufen und einem gemeinschaftlich initiierten Prozess. Grundlage dafür ist eine der Verständigung der Apoldaer Bürger auf dieses gemeinsame Werte- und Entwicklungsverständnis. Auf dem ehemaligen RST-Areal wird eine multidisziplinäre Fachschule für Kreislaufprozesse vorgesehen, aus der heraus die Zukunft von Apolda mitgestaltet wird. Die Schule besteht aus Werkstätten, Experimentierfeldern, Ausstellungs-, Seminar- und Atelier-Räumen, Start-up-Laboren, einer Bibliothek, Werkhof, Speichern, einem Blockheizkraftwerk, einem Café, Markt und auch temporären Wohnmöglichkeiten. BeL setzen mit ihrem Szenario ganz auf die semiautarken Selbstversorgungskräfte und Talente Apoldas.

Auf Grundlage der vier Zukünfte werden im nächsten Schritt verbindliche Empfehlungen erarbeitet, mit denen die Stadt Apolda, die LEG Thüringen und die IBA Thüringen die konkrete Entwicklung der Standorte zeitlich und inhaltlich vorbereitet. Die Zukunftsszenarien dienen dabei als inhaltliche Orientierung und qualitative Zielsetzung. Erste Maßnahmen der ’Sofort-Stadt’ sollen noch 2017 durchgeführt werden. Schließlich bietet sich mit der Landesgartenschau und dem 16. Thüringentag 2017 für Apolda die einmalige Gelegenheit, einem großen Publikum den Neuanfang rund um den Bahnhof zu vermitteln.

Akteure:
Das Werkstattverfahren wurde von dem Büro Schulten Stadt- und Raumentwicklung aus Dortmund koordiniert und moderiert. Zusätzlich zu den vier Planungsbüros waren externe Berater aus verschiedenen Disziplinen an der Qualifizierung der Entwürfe beteiligt.

Planungsbüros:
BeL – Sozietät für Architektur, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Michel Kleinbrahm
EnergieWerkStadt, Ingo Quaas, Andreas Reich, Dr. Kersten Roselt
Modulorbeat, Jan Kampshoff, Marc Günnewig
Studio Vulkan, Robin Winogrond, Lukas Schweingruber

Berater:
Uli Hellweg, Vorsitzender des Fachbeirats der IBA Thüringen, Hellweg Urban Concept
Andrea Hofmann, Fachbeirat der IBA Thüringen, raumlaborberlin
Andreas Krüger, Belius GmbH
Andreas Foidl, Belius GmbH
Tabea Michaelis, denkstatt sàrl
Prof. Dr. Jörg Londong, Bauhaus-Universität Weimar
Sonja Sauer, INAWA GbR
Henrik Schultz, Stein+Schultz, Stadt-, Regional- und Freiraumplaner
Jörg Casper, Kommunalentwicklung Mitteldeutschland

Projektmanager/in gesucht!
23. März 2017

Projektmanager/in gesucht!

Es erwarten Sie ein kollegiales Miteinander in einer aufgeschlossenen Arbeitsatmosphäre sowie anspruchsvolle Aufgaben in einem breiten Spektrum von Dorf-, Stadt- und Landschaftsentwicklung. Arbeitsort ist voraussichtlich Apolda. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Darstellung Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltserwartungen
bis zum 26.05.2017 per E-Mail an:

Alexander Köhler
alexander.koehler@iba-thueringen.de
Tel.: +49 3643 90088-0 

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte
22. März 2017

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte

Komm in Geras Neue Mitte - Aufruf und Kurator zur Aktivierung 2017
22. März 2017

Komm in Geras Neue Mitte - Aufruf und Kurator zur Aktivierung 2017

Downloads 
1. Ideenwerkstatt für den Zwischenraum zum Ankommen
22. März 2017

1. Ideenwerkstatt für den Zwischenraum zum Ankommen

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1. Ideenwerkstatt zur Alten Kaserne in Saalfeld. Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

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Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

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Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

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Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

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Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen
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Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen
10. März 2017

Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen

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Übergabe der Urkunde als Nationales Projekt des Städtebaus durch Ministerin Barbara Hendricks am 28. Juni 2017 in Berlin. Von links: Ministerin Barbara Hendricks, Josefine van den Oever (IBA Thüringen), Silvia Wagner (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten), Heike Printz (Bürgermeisterin Schwarzburg), Michael Baum (Förderverein Schloss Schwarzburg), Florian Pronold (Parlamentarischer Staatssekretär des BMUB). Foto: Sascha Hilgers © BMUB.
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Entwürfe für den BahnHofladen Rottenbach
09. März 2017

Entwürfe für den BahnHofladen Rottenbach

Die Studenten sollten für den BahnHofladen Regionalität neu interpretieren und eine Gestaltung finden, die entwicklungsfähig ist und sich der Nutzungserweiterung oder –veränderung anpassen kann.

Projektenwickler mit landschaftsplanerischem Hintergrund gesucht!
08. März 2017

Projektenwickler mit landschaftsplanerischem Hintergrund gesucht!

Teilnehmeraufruf IBA Campus 2017
01. März 2017

(Er)Findung einer neuen Landschaftstypologie des 21. Jahrhunderts

Architekturwettbewerb zu ‚Das 100’ - Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden
24. Februar 2017

Architekturwettbewerb zu ‚Das 100’ - Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden

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1. Preis Architektur Büro Thomas Wasserkampf, Aachen / Max Wasserkampf, Weimar: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

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1. Preis Architektur Büro Thomas Wasserkampf, Aachen / Max Wasserkampf, Weimar.

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1. Preis Almannai Fischer, München: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

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2. Preis Wiencke Architekten, Dresden: Perspektive Carl-Alexander-Platz.
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Meilensteine für Campus Zeulenroda-Triebes
31. Januar 2017

Meilensteine für Campus Zeulenroda-Triebes

IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München
25. Januar 2017

IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München

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Bundesbauministerin Barbara Hendricks informiert sich am Stand des BSSR zum IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick’. Foto: Christian Schlag, BBSR
Veranstaltungsmanager/in gesucht!
18. Januar 2017

Veranstaltungsmanager/in gesucht!

Wir bieten:

  • ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien
  • ein persönliches und inspirierendes Arbeitsumfeld sowie ein partnerschaftliches Arbeitsverständnis
  • die Möglichkeit zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit (im Rahmen der 
betrieblichen Erfordernisse)
  • voraussichtlich ab Mai 2017 einen Arbeitsplatz in Apolda
  • eine Vergütung in Anlehnung an den TV-L

Für weitere Informationen steht Frau Josefine van den Oever (03643 90088-11) zur Verfügung. Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 19.02.2017 als E-Mail an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de 

StadtLandSchule treibt Schulumbauprozess voran
10. Januar 2017

StadtLandSchule treibt Schulumbauprozess voran

Neue Ideen: Marta Doehler-Behzadi über die Verweltlichung der Kirche
05. Dezember 2016

Neue Ideen: Marta Doehler-Behzadi über die Verweltlichung der Kirche

In einem eingereichten Film wurden statt der Wetterfahne auf der Kirche wechselweise ein Supermarktzeichen, ein Tankstellenlogo, die Wimpelkette eines Kindergartens und ein Halbmond gezeigt. So etwas wird Fragen aufwerfen.
Was halten Sie von solchen Ideen?

Wir müssen nicht um jeden Preis provozieren, andererseits verändert sich unsere Welt nun mal und einen Zuzug gibt es auch. Nehmen Sie die Hagia Sophia in Istanbul. Auch das war einmal eine christliche Kirche, die heute eine Moschee ist. Vielleicht sollten wir also etwas entspannter mit diesem Thema umgehen, das derzeit sehr unentspannt diskutiert wird.

Wie wird die IBA mit solchen Diskussionen umgehen?
Wir werden während der Ausstellungszeit übers Land fahren und sie führen. (Anm. d. Red.: Von Mai bis November 2017 werden alle eingereichten Vorschläge in einer Ausstellung in der Kaufmannskirche Erfurt gezeigt.) Der Querdenker-Wettbewerb heißt schließlich auch so, weil wir uns gestatten wollen, erst einmal quer zu denken und andere Gedanken überhaupt zuzulassen. Da wir die Kirchen nicht abreißen möchten, haben wir viel Platz für Experimente. Und auch wenn einige Ideen vielleicht nicht umgesetzt werden können, setzen sie womöglich etwas in Gang.

Apropos in Gang setzen: Die IBA möchte die fünf besten Ideen baulich umsetzen. Haben sie bereits Favoriten?
Die gibt es noch nicht. Selbst wenn, dürfte ich nichts verraten. Nur so viel: Fünf Projekte sind das, was wir bis 2023 leisten möchten. Das ist aber nur eine ungefähre Zahl. Wenn ein weiterer Vorschlag wirklich gut ist, könnten es auch sechs werden.

Nach welchen Kriterien werden die Projekte ausgewählt?
Die eingereichten Ideen sollten wirklich innovativ und in ihrer Gestaltung exzellent sein. Darüber hinaus sollten sie etwas Neues schaffen und den Anspruch der Nachhaltigkeit erfüllen. Wir streben Projekte an, die Bestand haben und weltoffen sind, die man aber gut mit Thüringen verheiraten kann.

Das Gespräch führte Peter Cott. Der Artikel wurde uns freundlicherweise von der OTZ zur Verfügung gestellt, wo er zuerst am 14.11.2016 erschien.

IBA Thüringen sucht Leitagentur für visuelle Kommunikation
01. Dezember 2016

IBA Thüringen sucht Leitagentur für visuelle Kommunikation

Vertragsdauer:
Die Leistungen sollen zeitnah in einem Rahmenvertrag über 24 Monate vergeben werden.

Bitte senden Sie Ihr Angebot einschließlich Portfolio und Grobkonzept einer ‚Vor-Ort-Markierung’ bis zum 31.01.2017 (Abgabefrist verlängert) an Josefine.van.den.Oever@iba-thueringen.de

Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden Leistungsbeschreibung.

Downloads 
Finanzierungs- und Betreiberkonzept Eiermannbau
25. November 2016

Finanzierungs- und Betreiberkonzept Eiermannbau
‚Open Factory‘

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Einblicke in die Studie 'Open Factory' - Eiermannbau Apolda. Foto: IBA Thüringen

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Die Geschichte des Eiermannbaus Apolda. Foto: IBA Thüringen

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Entwicklungsszenarien zum Eiermannbau. Foto: IBA Thüringen

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Entwicklungsszenarien zum Eiermannbau. Foto: IBA Thüringen
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2. Bedheimer Kamingespräch
17. November 2016

2. Bedheimer Kamingespräch
Selbstbau zwischen Baumarktcharme und architektonischem Meisterwerk

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Anika Gründer begrüßt als Gastgeberin zum zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

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Einführung der IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi. Foto: StudioGründerKirfel

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Eric van der Werf wirft einen Blick auf den Selbstbau in Holland und Belgien. Foto: StudioGründerKirfel

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Van Bo Le Mentzel stellt den Selbstbau in einen gesellschaftspolitischen Kontext. Foto: StudioGründerKirfel

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Wolfgang Zeh vermittelt die Freude am Selbstbau. Foto: StudioGründerKirfel

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Das Publikum beim zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

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Olga Hungar erzählt aus ihrer Praxis als Initiatorin von Selbstbau im öffentlichen Raum. Foto: StudioGründerKirfel

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Der Landspaziergang durch Bedheim führt zu lokalen Selbstbauprojekten. Foto: StudioGründerKirfel

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Gemeinsames Arbeitsessen. Foto: StudioGründerKirfel

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Judith Resch verkündet ihre fingierte Presseerklärung gegen den Einsatz von Styrodyr. Foto: StudioGründerKirfel
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Im Jahr 2017 wollen die Bedheimer Schlossbewohner diese Erkenntnisse auch in der Praxis anwenden und ein Wirtschaftsgebäude auf ihrem Schlossareal selbst bauen. Dieser Prozess soll medial begleitet werden – wir bleiben neugierig.

Die Bedheimer Kamingespräche werden im Herbst 2017 fortgeführt und künftig jährlich als Forum für baukulturelle Impulse veranstaltet. 

Der Freude am Selbstbau und dem zweiten Bedheimer Kamingespräch widmet sich auch die Ausgabe #474 der BaunetzWoche. Das Magazin können Sie sich hier als PDF herunter laden.

Web-Entwickler gesucht!
17. November 2016

Web-Entwickler gesucht!

Bitte senden Sie Ihr Angebot bis zum 09.12.2016 per Email an josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de. Eine postalische Einsendung der Unterlagen ist nicht notwendig. Sofern notwendig, werden im Dezember 2016 (voraussichtlich 50. KW) Auswahlgespräche stattfinden.

Offener EU-weiter Realisierungswettbewerb für Kandidat ‚Das 100’ ausgelobt
16. November 2016

Offener EU-weiter Realisierungswettbewerb für Kandidat ‚Das 100’ ausgelobt

Büroassistenz gesucht!
10. November 2016

Büroassistenz gesucht!

Wir bieten:

  • ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien
  • anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem kleinen Unternehmen - mit entsprechender Verantwortung und Gestaltungsspielraum
  • ein persönliches und inspirierendes Arbeitsumfeld sowie ein partnerschaftliches Arbeitsverständnis
  • ab Mai 2017 einen Arbeitsplatz in Apolda
  • eine Vergütung in Anlehnung an den TV-L

Für weitere Informationen steht die Verwaltungsleiterin der IBA Thüringen GmbH, Frau Josefine van den Oever (03643 90088-11), zur Verfügung. Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 11.12.2016 als E-Mail an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de 

RefoJournal erschienen
09. November 2016

RefoJournal erschienen

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte
21. Oktober 2016

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte

IBA Kandidat ‚Das 100’ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen
20. Oktober 2016

IBA Kandidat ‚Das 100’ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!
13. Oktober 2016

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!

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Das Hauptgebäude von Schloss Schwarzburg ist stark baufällig. Künftig soll hier die eigene wechselhafte Geschichte nachvollziehbar gemacht werden. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

Im Anschluss lädt die IBA Thüringen etwa drei Bieter zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein (voraussichtlich am 15.11.2016, ggfs. früher). Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Auftrag erteilt.

Ausschreibungsunterlagen zum Download:

Urban Flashmob - Geras neue Mitte
12. Oktober 2016

Urban Flashmob
Geras neue Mitte

Neue IBA Kandidaten nominiert
06. Oktober 2016

Neue IBA Kandidaten nominiert

Die neuen Kandidaten werden als Projektfamilie in einen rund sechsmonatigen Qualifizierungsprozess eingebunden. Dank der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung ist es möglich, gemeinnützige Projekte mit sogenannten Leergutscheinen (Coachingmitteln) zu fördern. Zusätzlich wird die Projektfamilie als Pilotprojekt in ein dreijähriges Förderprogramm der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) eingebunden. Durch die NSP-Förderung sollen Methoden und Instrumente zum Themenfeld ‚Integration und Stadtentwicklung’ entwickelt und für die kommunale Praxis zur Verfügung gestellt werden.

Die IBA Kandidaten sind Teil der IBA Baustelle ‚LeerGut‘, in der die IBA Thüringen den Umgang mit Leerstand und dessen Aktivierung als zentrales Thema fokussiert.

Des Weiteren hat der Fachbeirat nach einer Projektvorstellung vor Ort empfohlen, folgende Bewerbung als IBA Kandidat zu nominieren:

‚Neue Landschaftstypologien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts‘ in Kannawurf
Träger: Künstlerhaus Thüringen e.V
In einem kooperativen Prozess mit Landwirten, Gemeinde, Bürgern und Experten soll auf der Fläche der Gemarkung Kannawurf für die kommenden Jahrzehnte modellhaft eine neue Landschaftstypologie entwickelt werden.

Dieser Kandidat wird in der IBA Baustelle ‚Land in Sicht‘ geführt, die neue Prototypen und überzeugende Modellfälle zeitgenössischer Thüringer Kulturlandschaften entwickelt. Als nächster Schritt steht in der Projektqualifizierung ein landschaftsarchitektonisch-agrarwirtschaftlicher Ideenwettbewerb an. Die IBA Thüringen macht Landschaft zu ihrem Jahresthema 2017

Warum Thüringen Einwanderung braucht
22. September 2016

Warum Thüringen Einwanderung braucht

Wer solche demografischen Rahmenbedingungen hat wie Thüringen, sollte, ja muss sich aktiv um Einwanderung und um ausbalancierte Verhältnisse zwischen Stadt und Land bemühen. Wenn der Freistaat nicht einfach nur in den Pensionsmodus wechseln und sich zur Ruhe setzen will, dann muss Thüringen von der Mitte von Deutschland ins Zentrum des Geschehens rücken. Wenn demografische Entleerung unsere zivilen und demokratischen Grundlagen des Zusammenlebens bedrohen, müssen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft reagieren. Was braucht es dazu? Es braucht zunächst einmal sicht- und hörbare Signale aus Thüringen und selbstverständlich braucht es praktisches Handeln, das den Worten folgt. Dazu gehört auch ein guter Ruf, den es zu verteidigen gilt, damit Thüringen nicht zu Dunkeldeutschland gezählt und gemieden wird. Und es braucht praktische Angebote, dass Einwanderer in Thüringen willkommen sind. Denn hier kann man hervorragend wohnen, sogar Eigentum bilden und Wurzeln schlagen. Hier öffnet der Arbeitsmarkt Perspektiven für diejenigen, die sich aus- und weiterbilden wollen. Niemand verspricht, dass dies eine einfach Aufgabe wäre. Im Gegenteil: sie ist für alle Beteiligten neu, schwierig und wahrscheinlich äußerst langwierig. Aber es ist ebenso unabwendbar, diese Aufgabe mit einer pragmatischen und praktischen Haltung in Angriff zu nehmen, gerade auch in den kleinstädtischen und ländlich geprägten Räumen.

Die IBA Thüringen hat einen Projektaufruf Arrival STADTLAND (Ankunft STADTLAND) gestartet, mit dem sie in ganz Thüringen nach geeigneten Orten des Ankommens und Bleibens für eine neue Generation von Einwohnern sucht. Sie hat dabei ausdrücklich nicht nur die großen Städte angesprochen. Dem zentralisierenden Trend hinein in die urbanen Zentren hat sie bewusst eine Alternative entgegengesetzt: das Stadtland Thüringen als leistungsfähiges Netzwerk kleinerer und größerer Siedlungen, in dem das Potenzial der Vielfalt, nämlich von städtischen wie auch ländlichen Qualitäten zum Tragen kommt. Die Gegenargumente freilich sind stark und werden oft genug angesprochen: Gerade Geflüchtete ziehen bevorzugt in die größeren Städte oder gleich in die alten Bundesländer, dorthin, wo sie Anknüpfungspunkte für ihre Lebensgestaltung sehen. In dieser Hinsicht verhalten sich Flüchtlinge nicht anders als die jungen, umworbenen, qualifizierten Arbeitskräfte. Aber gerade in dieser vielfältigen Siedlungsstruktur eröffnet sich ein spezielles Thüringer Potenzial für gelingende Integration – durch leerstehende Gebäude und preiswerten Wohnraum, aber auch durch persönliche Kontakte und stabile Nachbarschaften. Ein aktives Gemeinwesen, starke Akteure, zivilgesellschaftliches Engagement und Offenherzigkeit bilden die Grundlage für Integration; ihre konkreten Projekte können gelingen, wenn wir sie ohne Angst und mit ein bisschen Neugier in Angriff nehmen.

Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen
Der Artikel erschien am 22. September 2016 in der Ostthüringer Zeitung

[1] Thüringer Landesamt für Statistik
[2] Medieninformation 2/2016 http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/mi/88603/ am 14.09.2023
[3] http://web.gdw.de/uploads/WZT_2015/Impulsreferat/Schwarmstaedte_GdW_2015...
[4] Amadeu Antonio Stiftung: Völkische Siedler/innen im ländlichen Raum, 2016 

Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert IBA Projektfamilie
15. September 2016

Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert IBA Projektfamilie

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Die Vertreter der geförderten Pilotprojekte ‚Stadtentwicklung und Migration’ anlässlich des 10. Bundeskongresses zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik am 15. September 2016. Foto: Milena Schlösser
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Startschuss für Konzessionsausschreibung Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’
02. September 2016

Startschuss für Konzessionsausschreibung
Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’

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Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

Der Bau der Tank- und Rastanlage wird nach erfolgreichem Abschluss des Vergabeverfahrens voraussichtlich 2018 beginnen. Die Inbetriebnahme der Tank- und Rastanlage soll spätestens im IBA-Projektschaujahr 2019 erfolgen.

Interessierte Unternehmen können sich über die Vergabebekanntmachung der Dienstleistungskonzession auf der Internetseite der DEGES, die das Ausschreibungsverfahren im Auftrag des Bundes und des Freistaates Thüringen betreut, informieren: www.deges.de, und auf der Internetseite: https://vergabe.deges.de alle für eine Bewerbung um die Konzession benötigten Unterlagen erhalten.

Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der DEGES ist der 1.11.2016, 15.00 Uhr.

Schwarzburger Gespräche 2016: Landschaft – Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
31. August 2016

Landschaft – Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
Schwarzburger Gespräche 2016

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Die Schwarzburger Gespräche 2016 fanden im Schloss Schwarzburg statt. Foto: Tillmann Gebauer

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Zentrum der Gespräche war der alte Kaisersaal des Schlosses. Foto: Tillmann Gebauer

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Diskussion und Ideensammlung zur Zukunft des Landschaftsbilds Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Viel Zeit und Platz für anregende Gespräche in kleineren Runden. Foto: Ines Kinsky

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Veronique Faucheur und Marc Pouzol von atelier le balto im Gespräch. Foto: Ines Kinsky

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Einstimmende Worte von Dr. Burkhardt Kolbmüller von der Initiative Zukunftswerkstatt Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Im Mittelpunkt der Schwarzburger Gesprächen standen Vorträge von Akteuren und externen Experten. Foto: Ines Kinsky

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Sammlung von Lieblingsorten der Teilnehmer im Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Schloss Schwarzburg bot eine passende Kulisse und Atmosphäre. Foto: Tillmann Gebauer

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Zwiegespräch unter der alten Linde mit Blick auf Schloss Schwarzburg. Foto: Tillmann Gebauer
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Architektenworkshop zur Nachnutzung von Thüringer Kirchen
18. August 2016

Architektenworkshop zur Nachnutzung von Thüringer Kirchen

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch
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Projektentwickler gesucht!
17. August 2016

Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in
für den IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’ gesucht

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Ehemaliges Sommerfrische-Hotel Chrysopras in Bad Blankenburg. Foto: Kai-Uwe Schulte Bunert

Anhand des Exposés und den Eignungs- und Qualitätskriterien in den Bieterunterlagen lädt die IBA Thüringen etwa drei Projektentwickler/innen und Projektsteuerer/innen zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein. Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in beauftragt.

Alle Ausschreibungsunterlagen zum Download:

UMBAUSTELLE Bahnhof Rottenbach
20. Juli 2016

Start der UMBAUSTELLE des Verkehrsverknüpfungspunktes IBA Projekt Bahnhof Rottenbach

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Bahnhofsvorplatz in Rottenbach zu Beginn der Umbauarbeiten am 18. Juli 2016. Foto: Thomas Müller

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Gemeinsames Umbauen und Pflanzen eines Apfelbaums der Sorte ‚Ruhm aus Thüringen’. Foto: Thomas Müller

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Markttreiben und erste Probeverkostung des künftigen BahnHofladen Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Bahnhof Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Bahnhof Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Begrüßung durch Bürgermeister Volker Stein (Stadt Königsee-Rottenbach). Foto: Thomas Müller

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Grußwort von Dr. Klaus Sühl (Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft). Foto: Thomas Müller

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Bürgermeister Volker Stein und IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin der IBA Thüringen). Foto: Thomas Müller

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Diana Saager (Leiterin Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn). Foto: Thomas Müller

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Véronique Faucheur und Marc Pouzol (Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto). Foto: Thomas Müller
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Nachruf Prof. Manfred Hegger
14. Juli 2016

Nachruf Prof. Manfred Hegger

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Prof. Manfred Hegger bei der Sitzung des IBA Fachbeirats im Juli 2013. Foto: Niklas Zimmer
IBA Konferenz LeerGut
07. Juli 2016

IBA Konferenz LeerGut

Ideenaufruf 'Querdenker 2017' bis 31. August 2016 verlängert
06. Juli 2016

Ideenaufruf 'Querdenker 2017' bis 31. August 2016 verlängert

IBA Campus 2016
05. Juli 2016

IBA Campus 2016
Zukunftswerkstatt Eiermannbau

Europan 13 Abschlussforum in Gera
04. Juli 2016

Europan 13 Abschlussforum in Gera

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Teilnehmer des Europan Abschlussforums in Gera. Foto: Catrin Heinrich
Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’
24. Juni 2016

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’

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Feier zur Urkundenübergabe auf dem Gelände der Jenaplanschule An der Hart. Foto: Thomas Müller

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Übergabe der Urkunde von Barbara Pampe an Bürgermeister Peter Kleine. Foto: Thomas Müller

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Die schuleigene Elephant Band sorgt für den musikalischen Rahmen. Foto: Thomas Müller

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Mitmach-Konzert vor dem Pavillon auf dem Schulhof, einem von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar mit Schülern der Jenaplanschule gemeinsam geplanten Bau, in dem der weitere Schulumbauprozess diskutiert und geplant wird. Foto: Thomas Müller

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Rundgang der Planungsgruppe über das Schulgelände. Foto: Thomas Müller

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Auf dem Sportplatz. Foto: Thomas Müller

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Fortsetzung des Rundgangs in den Klassenzimmern. Foto: Thomas Müller

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Bis zum Lehrerzimmer. Foto: Thomas Müller
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Das Umbauvorhaben ist seit 2014 als StadtLandSchule Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen. Die Förderung durch die Montag Stiftung trägt dazu bei, das Vorhaben zur Projektreife zu führen und bis 2019 auch baulich in die Wege zu leiten. 

Bericht über die Feier von Radio Lotte Weimar

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft
17. Juni 2016

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft

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Brainstorming zur ,Ressourcenlandschaft der Zukunft’ am 14.06.2016 in der Geschäftsstelle der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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Die Moderation wurde von Frau Dr. Darla Nickel und Frau Dr. Stephanie Bock vom Deutschen Institut für Urbanistik übernommen. Foto: Thomas Müller

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Gruppenarbeit am Nachmittag. Foto: Thomas Müller
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Nach einer ersten großen Brainstorming-Runde wurden die diskutierten Themen und Handlungsansätze am Nachmittag in drei Arbeitsgruppen vertieft. Nach einer Stunde intensiver Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse vorgestellt. Die IBA Thüringen und der IBA Kandidat nutzten die Gelegenheit, um erste Überlegungen zu aus eigener Sicht verfolgens- und besonders bemerkenswerten Ideen aus dem Brainstorming zu äußern und den Mehrwert für die weitere Programm- und Projektarbeit herauszustellen.Als Ergebnis des Brainstormings wird eine Dokumentation erarbeitet, die Grundlage für die weitere Projektqualifizierung sein wird. Das Büro ‚dreigegeneinen GbR’ aus Berlin wird die Ergebnisse in einem Bild grafisch aufbereiten.

Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’
15. Juni 2016

Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’

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Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal auf dem Kulturnaturhof Bechstedt. Foto: IBA Thüringen

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Foto: IBA Thüringen

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Foto: IBA Thüringen
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IBA Fachbeirat besucht Geras Neue Mitte
10. Juni 2016

IBA Fachbeirat besucht Geras Neue Mitte

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IBA Fachbeirat zu Besuch in Gera. Foto: Catrin Heinrich
Mehr als eine Gebietsreform – ein persönlicher Kommentar
09. Juni 2016

Mehr als eine Gebietsreform – ein persönlicher Kommentar

Neue Governance durch radikale Subsidiarität aufbauen!

In den Verwaltungsstrukturen werden finanzielle Mittel, Knowhow und Personal konzentriert und die bislang verteilten schwachen Kräfte gebündelt. Sie geben vieles ‚nach unten’ ab. Zwischen den Maschen des Landstadt-Netzwerkes stelle ich mir ein Selbstveranwortungsland vor. Ich denke an ein kommunitaristisches System, das den sozialen Gemeinschaften der Orte und Vororte, der Stadtteile und Nachbarschaften viel zutraut und überlässt. Dort, wo nach den Prinzipien der Subsidiarität Aufgaben abgegeben werden, müssen sich die Regeln des Handelns erleichtern. Selbsthilfe und Bürokratie vertragen sich nicht gut. Der lebenspraktische Alltag schreibt hier die Tagesordnung und ein Globalbudget oder Bürgerhaushalt wird in die Hände der Verantwortlichen gelegt. Aus diesem kann man zahlen, ohne nach Programmen zu schielen und Förderquoten zu berücksichtigen. Die übergeordneten Verwaltungsebenen halten Spezialwissen für die komplizierten Verwaltungsabläufe bereit, sie verstehen sich als Helfer und Ermöglicher, wenn nicht gar als Dienstleister.

 

Ein Versuch in Sachen Demokratie wagen!

Der sattsam bekannten Erschöpfung von Engagierten und Ehrenamtlichen wird entgegengewirkt, denn in meiner Phantasie gibt es nicht nur ein Recht auf Mitwirkung auf der lokalen Ebene, sondern auch eine Bürgerpflicht mitzuentscheiden. Die heute oft sehr anstrengenden Bürgerbeteiligungsprozesse haben geregelte Abläufe. Entscheidungsprozesse laufen digital ab, nahezu nebenbei beim Geldabheben oder Wochenendeinkauf. Per Los werden berufene Bürger in die lokalen Parlamente hinzugezogen; in den Behörden gibt es gut ausgebildete Verantwortliche für Beteiligungsprozesse – sie sind sozusagen Übersetzer von unscharf artikulierten Wünschen oder Protesten der Bürgerinnen und Bürger in die Sprache von Politik und Verwaltung, der Finanzen und Gesetze. Und umgekehrt vermitteln sie politische Entscheidungen verständlich in die Öffentlichkeit. Das ist nichts, das man so nebenbei und nach der Arbeit erledigen könnte. Das setzt ‚die Politik’ nicht außer Kraft, denn viele Fragen übersteigen den lokalen Horizont und das eigene, abgesteckte Interesse. Vor allem unpopuläre Entscheidungen und konkurrierende Vorhaben brauchen Verständigung, Vermittlung und Verhandlung. Deswegen werden große regionale Dialoge angestiftet – hier werden die regionalen Benchmarks öffentlich ausgehandelt und verbindlich beschlossen. Die Politik bleibt in der Verantwortung.

 

Anstrengung lohnt sich!

Das klingt nach Wettbewerb zwischen den Regionen? Fürwahr. Die Entwicklung verläuft ungleicher, aber nicht ungerecht. Das klingt nach Anstrengung? Genau. Die Landstädte müssen sich anstrengen, um ein Knoten im Netz zu werden oder zu bleiben. Nur aus ihrer historischen Bedeutung erhalten sie diesen Rang nicht und sie behalten ihn nicht auf Ewigkeit. Vielmehr werden Erreichbarkeiten, Mobilität, Verkehrsverbindungen und eine geteilte Identität zu zentralen Standortfaktoren. Das Städtenetzwerk ist dynamisch, die Entwicklungen verlaufen vielfältig und manchmal überraschend. „Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine“, beschreibt Bert Brecht das große Gleichnis der Vergänglichkeit. Kreativität, Nachhaltigkeit und Solidarität werden belohnt. Der Erfolg stärkt das Wir-Gefühl. Ein gutes Lebensgefühl.

 

Ein Nachsatz:
Spinnen kann jeder, wen interessiert schon das Jahr 2050, wenn es um 2019 geht! Und Politik ist die Kunst des Möglichen, das sagte schon Otto von Bismarck. Zwischen Vision und Machbarkeit liegt das Experiment. Die IBA Thüringen bietet diese Gelegenheit. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Neue zu erfinden und zu erproben. In diesem Fall könnte es ein Demokratieprojekt in Eigenverantwortung sein. Allein die vergrößerten Gebietskulissen lösen keine Probleme, vielmehr müssen sie als Handlungsrahmen ausgefüllt werden; das Selbstverantwortungsland braucht Innovationen und Regeln; die Akteure brauchen die Gelegenheit für den Probelauf und das Nachbessern gewonnener Erkenntnisse. Das ist die Arbeitsweise der IBA. Vielleicht helfen einige der dargestellten Ideen und das IBA Experiment, der aktuellen Kraftanstrengung Gebietsreform etwas abzugewinnen, das einen Mehrwert verspricht. Keine Verwaltungseffizienzoptimierungsmaschine, besser Gebietsreform plus x! 

 

Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen

Internationaler und interdisziplinärer: Erneuerter IBA Fachbeirat nimmt seine Arbeit auf
08. Juni 2016

Internationaler und interdisziplinärer:
Erneuerter IBA Fachbeirat nimmt seine Arbeit auf

Lamia Messari-Becker, geboren 1973 und aufgewachsen in Marokko. Bis 2001 Studium des Bauingenieurwesens an der TU Darmstadt, 2006 Dissertation an der TU Darmstadt. 2001 bis 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Darmstadt. 2009 bis 2014 Aufbau und Leitung der Bereiche Nachhaltigkeit und Bauphysik bei einem internationalen tätigen Ingenieurbüro. 2009 bis 2014 Lehraufträge für Tragwerkslehre (TU Darmstadt), Bauphysik (FH Darmstadt) sowie Nachhaltigkeit (THM Gießen). Seit 2014 Leitung des Lehrstuhls Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen. Projekte, Forschung und Publikationen rund um Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Hoch- und Städtebau. Mitglied internationaler Gremien und Jurys, u.a. 2015 Gutachterin im Programm Reallabor Stadt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 2016 Jury-Vorsitzende Europäischer Balthasar-Neumann Preis und 2016 Jury-Mitglied beim International Highrise Award. Lamia Messari-Becker wurde im April 2016 von der Bundesregierung in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen und vertritt dort die Bereiche Bauingenieurwesen und nachhaltige Stadtentwicklung.

Stephan Petermann. Bis 2005 Studium der Architektur an der Technischen Universität Eindhoven sowie bis 2007 der Architekturgeschichte und Theorie des Denkmalpflege an der Universität Utrecht. Zunächst Assistent bei Rem Koolhaas im Office of Metropolitan Architecture (OMA), bevor er Associate im Think Tank AMO des Büros OMA wurde. Er unterstützte Rem Koolhaas in der EU-Beratungsgruppe ‚wise man council’ zur Zukunft der Europäischen Union. Für Rem Koolhaas koordinierte er auf der Architekturbiennale 2014 ‚Fundamentals' u.a. die Beiträge der 65 nationalen Pavillons. Aktuell arbeitet Stephan Petermann an zwei Forschungsprojekten, zum Metabolismus von Arbeitsbereichen und zur Erforschung der Zukunft des ländlichen Raumes. Stephan Petermann hat derzeit eine VELUX-Gastprofessur an der Arkitektskolen in Aarhus inne.
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Julian Petrin, geboren 1968 bei Düsseldorf. Studium Städtebau und Stadtplanung an der TU Hamburg-Harburg. Gründer des partizipativen Think Tanks Nexthamburg und des Stadtentwicklungsbüros urbanista. Beratung von Kommunen und Akteuren bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien und bei der Durchführung von partizipativen Prozessen. Seit 2011 Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, 2012 Berufung in den Konvent der Bundesstiftung Baukultur. 2013 bis 2015 Gastprofessur für Stadtmanagement an der Universität Kassel. Seit 2013 Mitglied im Expertenrat der Nationalen Plattform Zukunftsstadt. 2016 Dissertation an der HafenCity Universität Hamburg.
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Bernd Rudolf (beratendes Mitglied), geboren 1956 in Dessau. Studium der Architektur an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar und des Design an der Burg Giebichenstein in Halle, Stipendiat des IFG Ulm. Seit 1993 Professor für Bauformenlehre an der Bauhaus-Universität Weimar, 1997 Gastprofessur am Mount-Ida College Boston. Seit 2005 Dekan der Fakultät Architektur und Urbanistik in Weimar. Langjähriges Fakultätsratsmitglied sowie Mitglied des Akademischen Senats der Universität. 2011 Sprecher der IBA Impulsgruppe und des IBA Werkstattrates der Bauhaus-Universität Weimar. Neben seinen Forschungs- und Lehrtätigkeiten arbeitet er an nationalen und internationalen Projekten, wie zahlreiche Museumsgestaltungen, u. a. Goethe-Nationalmuseum, Stadtmuseum Weimar, Grassi Museum Leipzig. Bernd Rudolf ist bereits seit 2013 beratendes Mitglied im IBA Fachbeirat.
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Antje Stokman, geboren 1973 in Nordhorn/Niedersachsen. Studium der Landschaftsarchitektur an der Universität Hannover und dem Edinburgh College of Art. Von 2000 bis 2005 Projektleiterin im Büro Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten in München und Lehraufträge an Hochschulen in Hannover, Berlin, Hamburg, Peking und Shanghai. Von 2005 bis 2010 Juniorprofessorin an der Leibniz Universität Hannover. Seit 2010 Leiterin des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie an der Universität Stuttgart. Auszeichnung mit dem Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen 2009 sowie dem Topos Landscape Award 2011. Seit 2005 Mitglied im Studio Urbane Landschaften, von 2010 -2014 Mitglied im Beirat für Raumentwicklung des Bundesministeriums für Verkehr Bau- und Stadtentwicklung und seit 2012 Mitglied im Beirat für Nachhaltige Entwicklung des Landes Baden-Württemberg.
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Andreas Wolf, geboren 1956 in Bensberg/Nordrhein-Westfalen. Studium der Stadt- und Regionalplanung in Köln und Aachen sowie Architektur an der UdK Berlin. Loeb-Fellow in Advanced Environmental Studies der Harvard Graduate School of Design und Gastdozent an der Rhode Island School of Design. Mitarbeit in der Internationalen Bauausstellung IBA Berlin. Akademischer Rat an der TU München am Lehrstuhl für Städtebau. Seit 1992 Professor für Städtebau und Entwerfen an der HTWK-Leipzig. Gastprofessuren am Polytechnikum Mailand und an der Universität Genua. Andreas Wolf ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau, der Sächsischen Akademie der Künste und im Deutschen Werkbund Sachsen. Andreas Wolf ist bereits seit 2013 Mitglied im IBA Fachbeirat.
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Nordhäuser Zukunftszeitung erschienen
02. Juni 2016

Nordhäuser Zukunftszeitung erschienen

Robert Bosch Stiftung besucht IBA Kandidat ‚Resilientes Schwarzatal’
02. Juni 2016

Robert Bosch Stiftung besucht IBA Kandidat ‚Resilientes Schwarzatal’

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Präsentation der Projekteinreichung ‚Denkort der Demokratie - Schloss Schwarzburg‘ vor Vertretern der Robert Bosch Stiftung im Zeughaus Schloss Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen
Zukunftskapital Sommerfrische
01. Juni 2016

Zukunftskapital Sommerfrische

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IBA Werkstattgespräch im Hotel 'Weißer Hirsch‘ in Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen

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Besichtigung leerstehende Sommerfische-Immobile / zukünftiges Haus 'Anna Louise‘ in Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen

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Küchenschrank in der leerstehenden Sommerfrsiche-Immobile / ehemaligen Pension 'Zum Eisenhammer’ in Bockschmiede. Foto: IBA Thüringen
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IBA Kandidat ‚StadtLandSchule’ ausgezeichnet
19. Mai 2016

IBA Kandidat ‚StadtLandSchule’ ausgezeichnet

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Treppenanlage an der Nordseite der Jenaplanschule. Foto: Michael Romstöck
Umdenken, Umbauen, Weiterbauen! Drei Thesen zum Wohnraum in Thüringen
17. Mai 2016

Umdenken, Umbauen, Weiterbauen!
Drei Thesen zum Wohnraum in Thüringen

3. Loslegen - nicht nur in den Zentren!
Wenn wir im STADTLAND Thüringen mit vielen kleineren Gemeinden und größeren Städten gescheit sind, versuchen wir das nicht nur in Erfurt, wo sich die KOWO bereits an diese Aufgabe herangewagt hat, sondern auch in Gera, Nordhausen und Bedheim, wo sich drei weitere IBA Kandidaten mit unterschiedlichen Vorzeichen an städtebauliche und Wohninnovationen wagen. Weiter gedacht: Wenn die Geras, Nordhausens und Bedheims von Thüringen gescheit sind, beginnen sie den neuen experimentellen, in seinen Quantitäten genau dosierten Wohnungs-Um-und-Neu-Bau jetzt. Es könnte sich lohnen, die anstrengenden Demografie- und Schrumpfungsdebatten, in denen die Wohnungsleerstände immer wieder nachgezählt und staatliche Unterstützung für ihre Beseitigung eingefordert werden, einfach mal umzukehren.

Call for Projects
28. April 2016

Call for Projects
Reuse

Abschlussforum zur ,Zukunftsstadt Nordhausen'
15. April 2016

Abschlussforum zur ,Zukunftsstadt Nordhausen'

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Die Teilnehmer des Abschlussforums Zukunftsstadt Nordhausen am 14. März 2016. Foto: Thomas Müller

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Kerstin Faber, Projektleiterin der IBA Thüringen, stellt zentrale Themen und Ideen aus den vergangenen Bürgerwerkstätten vor. Foto: Thomas Müller

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Siri Frech und Jörn Gertenbach, Mitarbeiter des Urban Catalyst Studio Berlin, stellen die Idee des Zukunftsbildes Nordhausen vor. Foto: Thomas Müller
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Die an diesem Abend gebildete Redaktionsgruppe aus Bürgern und Verwaltung wird sich nun um die Gestaltung einer Zukunftszeitung und um die Formulierung des Abschlussberichts kümmern. Beide Teile bilden zusammen mit dem ‚Zukunftsbild-Nordhausen’ den Wettbewerbsbeitrag, den Nordhausen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung im Sommer einreichen wird. Die Jury des Ministeriums wird anschließend die 20 vielversprechendsten Beiträge aus den 51 Teilnehmerstädten auswählen, welche dann die Förderung für die zweite Phase des Wettbewerbs erhalten.

Ideenaufruf ‚Querdenker 2017’ gestartet
23. März 2016

Ideenaufruf ‚Querdenker 2017’ gestartet

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Auftaktveranstaltung zum Ideenaufruf Querdenker 2017 am 19. März in der Kaufmannskirche Erfurt. Foto: Thomas Müller

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Die Kaufmannskirche am Anger in Erfurt. Foto: Thomas Müller

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Auf dem Podium (v.l.): Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, Pfarrer Dr. Tilmann Cremer, Kaufmannsgemeinde Erfurt, Elke Bergt, Referentin Bau EKM/Landeskirchenamt, Dr. Sonja Beeck, Geschäftsführerin der Agentur chezweitz. Foto: Thomas Müller

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Etwa 70 Interessierte kamen aus ganz Thüringen zur Auftaktveranstaltung. Foto: Thomas Müller

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Eindrucksvolle Kulisse: Der Altarraum der Kaufmannskirche in Erfurt. Foto: Thomas Müller

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Rege Diskussion mit den Teilnehmern über den Wettbewerb und alltägliche Herausforderungen der Kirchengemeinden. Foto: Thomas Müller

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Diskussion. Foto: Thomas Müller

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Nach dem offiziellen Teil gab es Gelegenheit zum Austausch. Foto: Thomas Müller
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Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal
23. März 2016

Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal

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Treffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal in Meura. Foto: Zukunftswerkstatt Schwarzatal
Erste IBA Projekte nominiert
21. März 2016

Erste IBA Projekte nominiert

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Visualisierung der großen Wartehalle im Bahnhofsgebäude Apolda © AFF Architekten, Berlin

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Visualisierung der STADTLAND:Inseln am Bahnhof Rottenbach © atelier le balto, Berlin
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Im Jahr 2016 wird das Baufeld I ‚Verkehrsverknüpfungspunkt‘ realisiert. Ab 2017 wird das Bahnhofsgebäude mit seinem direkten Umfeld umgestaltet, um den Betrieb als BahnHofladen aufzunehmen. Prof. Dr. Rolf Kuhn, Mitglied des IBA Fachbeirats: „Der BahnHofladen und der Verkehrsverknüpfungspunkt Bahnhof Rottenbach sind logistisch, inhaltlich und baukulturell für die Gesamtmaßnahme ‚Resilientes Schwarzatal‘ von zentraler Bedeutung. Sie sind als Ausgangspunkt der Schwarzatalbahn ein Tor in die Tourismusregion Schwarzatal mit dem international bedeutenden Demokratie-Ort Schwarzburg.“

Leerstand richtig aufbereiten
09. März 2016

Leerstand richtig aufbereiten:
Expertenworkshop zum IBA Kandidaten ‚Revolvierender Siedlungsfonds’ in Arnstadt

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Expertenworkshop zum IBA Kandidaten 'Revolvierender Siedlungsfonds' am 7. März in Arnstadt. Moderator Uwe Ferber führt in das Thema ein. Foto: IBA Thüringen

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IBA Geschäfstsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi begrüßt die Teilnehmer. Foto: IBA Thüringen

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Frank Neumann, Geschäftsführer des Ingenieurbüros für Planung und Umwelt in Erfurt. Foto: IBA Thüringen

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Foto: IBA Thüringen
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An Hand einer fiktiven Region wurden in Kleingruppen mithilfe von Moderatoren und vorbereiteten Fragestellungen konkrete Ergebnisse für das zukünftige Instrument diskutiert und erarbeitet, z.B. zu den Fragen: „Wer oder was finanziert den Fonds zu welchen Anteilen und Konditionen?“, „Wo stecken Einnahmequellen?“ Oder auch: „Wie kann man Rendite durch Idealismus und Gemeinwohl ersetzen?“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Uwe Ferber von PROJEKTGRUPPE STADT + ENTWICKLUNG, FERBER, GRAUMANN UND PARTNER aus Leipzig.

Die Ergebnisse werden in einer Dokumentation festgehalten, die die Basis für eine Machbarkeitsstudie bilden soll. Parallel wird es erste Gespräche mit Regionen geben, in denen der Fonds exemplarisch ausprobiert werden soll, erste Interessenten haben sich bereits gemeldet.

Innovativ denken, realistisch handeln
01. März 2016

3. Zukunftswerkstatt Nordhausen:
Innovativ denken, realistisch handeln

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3. Bürgerwerkstatt in Nordhausen. Foto: Thomas Müller

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Frau Prof. Dr. Doris Gstach zur Gestaltung der Energielandschaft StadtLand. Foto: Thomas Müller

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Präsentation und Auswertung. Foto: Thomas Müller

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Radio ENNO berichtet zur Bürgerwerkstatt. Foto: Thomas Müller
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Den Einstieg und die fachliche Begleitung der zweiten Arbeitsgruppe zum Thema ,Energielandschaft StadtLand gestalten’ gab Prof. Dr. Doris Gstach, die die Professur Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung an der FH Erfurt inne hat. Der Wandel im System der Energieerzeugung und Ressourcennutzung hat immer Auswirkungen auf die Landschaft gehabt. Zeugnisse historischer Produktionslandschaften werden heute größtenteils akzeptiert, sogar als natürlich ästhetisch empfunden. Dies muss auch für die aktuelle Energiewende gelten. Dabei müssen Freizeitlandschaft, Naturschutz und produktive Landschaft – ob landwirtschaftlich oder energetisch – viel stärker als eine Einheit zusammen gedacht werden. Es wurde anschließend diskutiert, wie ein Handbuch für Best Practice-Beispiele für die Region entstehen kann.

Die dritte Arbeitsgruppe ,Vom Altbau zum energetischen Traumhaus’ beriet der Architekt Steffen Langner von ADOBE Architekten aus Erfurt. Ergebnis: Es müssen immer Individuallösungen gefunden werden, die eine nachhaltige soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung ermöglichen. Eine Blaupause gibt es nicht. Darüber hinaus wurden konkrete Maßnahmen - wie beispielweise das Nutzen regionaler Ressourcen als nachhaltige Baustoffe für den Wohnungsbau und der Verzicht auf Verbundstoffe – diskutiert.

Am 14. März wird von 19 bis 21 Uhr im Bürgerhaus Nordhausen das Abschlussforum der ersten Phase des Wettbewerbs stattfinden. Ideenskizzen und Projektvorschläge aus den vergangenen Werkstätten werden die Grundlage dafür sein, ein Zukunftsbild für Stadt und Region zu entwerfen. Dazu ist das Studio Urban Catalyst aus Berlin eingeladen, sowohl Einblick in die Entwicklung eines Zukunftsbildes zu geben sowie das erste Grundgerüst dafür vorzustellen. Alle engagierten Visionäre sind willkommen, mit zu diskutieren.

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an
29. Februar 2016

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an

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Europan Szenarien für Geras Neue Mitte. Foto: Thomas Müller

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Baudezernentin Claudia Baumgartner erläutert die Entwürfe. Foto: Thomas Müller

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Städtebauliches Arbeitsmodell. Foto: Thomas Müller

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Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn begrüßt den 2.300. Besucher. Foto: Thomas Müller
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Workshop zur Integration von Siedlungswasserwirtschaft, Stadt und Planung
26. Februar 2016

Workshop zur Integration von Siedlungswasserwirtschaft, Stadt und Planung

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Foto: IBA Thüringen

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V.l.: Moderation: Prof. Dr. Angela Million (ROOF WATER-FARM, Technische Universität Berlin). Michael Maas, Leiter des Tiefbauamtes, Stadt Pirmasens. Dr. Darla Nickel, Difu. Andreas Baumann, Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat Abwasser. Foto: IBA Thüringen
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Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern
26. Februar 2016

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern:
Entwürfe für Geras Neue Mitte

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Nick Albers erhielt eine Anerkennung für seinen Entwurf Das ist Gera. Foto: Thomas Müller

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Die Preisträger Annelie Seemann und Marc Torras Montfort erläutern ihr Konzept Kolonisierung der Stadtmitte. Foto: Thomas Müller

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Gautier Duthoit erhielt den Ankauf für Gera_Connected Urbis. Foto: Thomas Müller

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Die Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn gratuliert den Preisträgern. Foto: Thomas Müller
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IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro
24. Februar 2016

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro

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Symbolische Übergabe des Fördermittelbescheids am 22. Feburar 2016. V.l.: Prof. Dr. Stefan Winter, Forschungsruppe an der Technischen Universität München, Friedrich Hermann, KoWo Geschäftsführer, Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, Ministerialrat Hans-Dieter Hegner, Referatsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau-und Reaktorsicherheit (BMUB). Foto: KoWo Erfurt.
'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig
23. Februar 2016

'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig

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Expertenrunde bei der öffentlichen Werkstatt des Forschungsprojektes 'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig. Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)
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IBA Programmatik
18. Februar 2016

IBA Programmatik

Die IBA Thüringen macht STADTLAND zu ihrem Thema. Sie konzentriert sich auf fünf IBA Baustellen, wo Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen. Die Baustellen sind Teil des neuen Programmpapiers, das Ziel, Gegenstand und Handlungsfelder der IBA Thüringen darstellt. Auf dieser Grundlage wird die IBA Thüringen initiativ und sucht in den nächsten Wochen und Monaten nach guten Ideen, geeigneten Standorten und engagierten Partnern für die dargestellten Arbeitsrichtungen.

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Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach
17. Februar 2016

Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach

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Bürgerinformationsveranstaltung im Gemeindehaus Rohrbach. Foto: IBA Thüringen

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Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes Georg Scheide. Foto: IBA Thüringen

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Moderation durch Bürogemeinschaft StadtStrategen. Foto: IBA Thüringen

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Meinungsbild nach der Veranstaltung. Foto: IBA Thüringen
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IBA Kandidaten tauschen sich über Projektarbeit aus
12. Februar 2016

IBA Kandidaten tauschen sich über Projektarbeit aus

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Zweites Kandidatentreffen der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi informiert über die Aktivitäten der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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Stefan Städtler stellt die Projektfortschritte des Bahnhofs Apolda vor. Foto: Thomas Müller

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Claudia Baumgartner und Volker Tauchert präsentieren den IBA Kandidaten 'Geras neue Mitte'. Foto: Thomas Müller

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Dr. Sebastian Schäller von der Kommunalen Wohnungsgesellschaft Erfurt zeigt die Entwicklung des IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick’. Foto: Thomas Müller

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Mit welchen Ideen geht der IBA Kandidat 'Pfade in der Energie-Kulturlandschaft' aus Nordhausen in die Projektarbeit? Petra Diemer präsentiert die Arbeitsfortschritte. Foto: Thomas Müller
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Mobil in der Zukunftsstadt
25. Januar 2016

Mobil in der Zukunftsstadt

Die zweite Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema ,Teilen statt besitzen’, eine Überzeugung mit Nachholbedarf in Sachen Anhängerschaft. Die Wege zu einem sicheren und lebenswerten Straßenraum wurden in der dritten Arbeitsgruppe besprochen. Initiativen wie autofreie Tage, Rad- und Fußverkehrs-Apps mit Belohnungssytem und Lastenraddienstleistungen wurden vorgeschlagen.

An die dritte der insgesamt fünf Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt des BMBF schließt sich am 22. Februar die nächste Werkstatt zum Thema ,Energetischer Stadtumbau’ an. Diese wird wieder im Bürgerhaus in Nordhausen von 18.00 bis 22.00 Uhr stattfinden.

Die Energiewende kaufen
21. Januar 2016

Die Energiewende kaufen

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In Rittersdorf hat die Energiegenossenschaft Rittersdorf eG auf einer ehemaligen Deponie einen Bürgersolarpark errichtet. Der Strom aus dem Solarpark wird ab 2016 von der BürgerEnergie Thüringen Sachen eG vermarktet. Foto: Stefan Eberhardt

Der ‚Thüringer Landstrom’ ist seit 2014 Kandidat der IBA Thüringen. Ziel ist ein Stromprodukt, das zu 100% aus Thüringer erneuerbaren Energiequellen stammt, mit bürgerschaftlicher Beteiligung erzeugt wird und ökonomisch tragfähig ist. Der Regionalstrom ist ein erster Schritt zur Energiewende aus Bürgerhand. Gleichzeitig verfolgt der Dachverband ‚BürgerEnergie Thüringen e.V.’ aber auch weitere Themen wie Effizienz, Einsparung, Wärme und Mobilität. Für ihr Engagement erhielten der Verein und seine Mitglieder bereits mehrere Auszeichnungen: Die Genossenschaft ‚Energie in Bürgerhand Weimar’ erhielt im Dezember 2015 den Umweltpreis der Stadt Weimar, die Gemeinden Weimar und Rittersdorf wurden auf Grund der genossenschaftlichen Vorzeigeprojekte als Energie-Kommunen ausgezeichnet und die Deutsche Kreditbank Berlin kürte im November 2015 den Vorstand der ‚BürgerEnergie Thüringen Sachsen eG’, Matthias Golle, zum ‚Heimlichen Helden’.

Weitere Informationen:

  1. Thüringer Landstrom
  2. Energie-Kommune Rittersdorf
Bedheimer Erklärung
16. Dezember 2015

Bedheimer Erklärung

UNIVERSITÄTEN, UNTERRICHTET NICHT NUR URBANISMUS SONDERN AUCH RURALISMUS!
Wissen und Können über das Bauen auf dem Land sind weitgehend verlorengegangen. Heute wird das Bewusstsein von landschaftlichem Kontext, regionalen Fähigkeiten und Materialien dringend wieder gebraucht.

JOURNALISTEN, BERICHTET ÜBER QUALITÄTVOLLE ARCHITEKTUR!
Gute Gestaltung braucht öffentliche Vermittlung, Fürsprecher und Botschafter – gerade außerhalb der Städte. Außerdem hält sie interessante Geschichten bereit. Architekten, publiziert eure Werke und Gedanken nicht nur in Fachmagazinen!

LAND UND GEMEINDEN, FÖRDERT GUTES BAUEN AUF DEM LAND! JEDES DORF BRAUCHT EIN VORREITERPROJEKT!
Die Gestaltung von Siedlungen und Landschaft kann nicht dem Selbstlauf oder technischen Parametern überlassen bleiben. Keine Aufgabe ist zu klein für eine gute Gestaltung. Vergebt die Aufträge für Neubau und Sanierung an die besten Gestalter. Tretet in den Wettbewerb um die besten Gestaltungen.

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Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe
09. Dezember 2015

Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe