• IBA Schwerpunkte
    • StadtLand

      30 Experimente über das Umbauen, Neubauen und Selbermachen in der Provinz, darum geht's bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Wir aktivieren Leerstände im Land – LeerGut umbauen. Wir unterstützen Raumunternehmer und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – SelbstLand aufbauen. Und wir realisieren experimentelle Neubauten und machen Baukultur zum Markenzeichen von Thüringen – ProvinzModerne neubauen.

  • IBA Kandidat LeerGut-Agenten
  • IBA Initiative
    • Sondervermögen StadtLand gestartet

      Sondervermögen StadtLand gestartet

      Das ›Sondervermögen StadtLand Thüringen‹ nimmt dauerhaft Grundstücke auf, um Leerstand neu zu beleben und alternative Betreiberstrukturen zu ermöglichen. Gegründet wurde das Sondervermögen im April 2020 von der Stiftung trias und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Ausgangspunkt war die Sicherung baukultureller Schätze im Schwarzatal, das Sondervermögen ist jedoch auf Dauer und thüringenweit angelegt.

      Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen: »Grund und Boden sind nicht vermehrbar. Wir müssen damit sorgfältig umgehen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung trias ist nun eine Struktur entstanden, den Boden konsequent gemeinwohlorientiert zu verwenden und kein ›Geschäft‹ daraus zu machen. Das hat sich in vielen Großstädten bewährt, wo sich zivilgesellschaftliche Initiativen auf einem erhitzten Immobilienmarkt gar nicht anders behaupten könnten. Auf demografisches Wachstum und herkömmliche Investoren kann der ländliche Raum Thüringens hingegen selten zählen. Daher müssen wir neue Wege für Eigentums-, Betreiber- und Entwicklungsstrukturen finden, um es Initiativen zu ermöglichen, ihre Vorhaben umzusetzen und das StadtLand nachhaltig zu entwickeln.«

  • Buchtipp
    • Sorge um den Bestand - Zehn Strategien für die Architektu

      Sorge um den Bestand - Zehn Strategien für die Architektur

      In der neuen Publikation des Bundes deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) beschreiben zehn Teams ihre Strategien und Haltungen des Sorgetragens gegenüber dem Bestand. Katja Fischer, IBA Programmleiterin und Projektleiterin des Eiermannbaus in Apolda, ist gemeinsam mit Jan Kampshoff Autorin der Position ›Aufbruch ins Bestehende‹ und wirbt dort für kreative Kooperationen zum nachhaltigen Erhalt von Leerstand. »Umso wichtiger sind jetzt auch öffentliche Auftraggeber*innen und gesellschaftliche Partner*innen, die vorangehen und richtungsweisende Bestandsprojekte vordenken und beauftragen.«

      Preview der Publikation beim Verlag jovis.de.

  • Werkstattgespräch
    • Werkstattgespräch Kannawurf

      ›Zukunft Landwirtschaft‹ - Videos online

      In einer Kooperation mit der Landwirtschaft Kannawurf Betriebsgesellschaft mbH, der agrar-GmbH Oldisleben und der IBA Thüringen mit dem Künstlerhaus Thüringen e.V. wurde eine Machbarkeitsstudie zur nachhaltigen Entwicklung von bewirtschafteten Agrarflächen beispielhaft auf der Gemarkung Kannawurf erstellt. Im Ergebnis ist das ganzheitliche Leitbild Klimalandschaftstypologien mit überbetrieblichem Fruchtfolgenmanagement entstanden.

      Im Rahmen eines IBA Werkstattgesprächs wurde das neue Leitbild im Oktober präsentiert und Beiträge zu Strategien des Ressourcenschutzes und regionaler Kooperationen in Thüringen zur Diskussion gestellt.

      Die Veranstaltungsbeiträge wurden aufgezeichnet und sind auf dem YouTube-Kanal der IBA Thüringen abrufbar.

    • Zukunftsfähige Stadt-Land-Mobilität für Nordhausen

      Zukunftsfähige Stadt-Land-Mobilität

      Bis Ende 2021 wird mit Unterstützung der IBA Thüringen für Nordhausen ein integriertes Mobilitätskonzept für Stadt und Land erarbeitet. Vertreter aus Verbänden, Verwaltung sowie Politik haben in virtuellen Workshops mit der Erarbeitung begonnen.

      Das Konzept, beauftragt von der Stadt- und Landkreisverwaltung, überprüft zunächst die örtlichen Verkehrsbedarfe, -flüsse und -ziele. Ausgehend von den Erkenntnissen sollen anschließend Ideen und Szenarien zur Verbesserung der Mobilität entstehen.

      Zukunftsstrategie Nordhausen_Grafik Jörn Gertenbach Copyright BMBF.png

      Zukunftsstrategie Nordhausen_Grafik Jörn Gertenbach Copyright BMBF.png
      Die Zukunftsstrategie setzt auf die Querschnittsthemen Baukultur, Mobilität, Produktion und Konsum und verbindet alle Themen mit konkreten Ideen. Grafik: Jörn Gertenbach, Urban Catalyst Studio. ©Bundesministerium für Bildung und Forschung
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  • Kommentar von Marta Doehler-Behzadi
  • Do it yourself
  • IBA Projektverfahren
    • IBA Projektverfahren Skizze

      Wer wird Teil der IBA?

      IBA Kandidat wird, wer gute Ideen und Konzepte für das StadtLand Thüringen vorweisen kann. In einem anschließenden Qualifizierungsprozess (mit Workshops, Studien, Planungen, Wettbewerben, etc.) reifen diese Ideen mit Unterstützung der IBA Thüringen zu realisierbaren Projekten. An diese wird ein hoher Maßstab gelegt, der mit einem Qualitätsvertrag zwischen den Projektakteuren und der IBA Thüringen sichergestellt wird: Sie sind radikal im Denken, richtungsweisend in Bezug auf die IBA Themen und Ziele, kreativ in der Umsetzung und exzellent in der Gestaltung. Außerdem sind sie regional verankert und öffnen sich gleichermaßen internationalen Anregungen. Sie sind als Prozess und Produkt beispielhaft für gutes Planen und Bauen. Werden diese anspruchsvollen Kriterien erfüllt, kann der Fachbeirat der IBA Thüringen einen Kandidat zum Projekt ernennen.