Baukultur

Kalender
Rückblick
21. September 2017 - 19:00

Baukultursalon: Wo beginnt ländliche Baukultur?

An guten Beispielen lässt sich ablesen, dass das Bauen auf dem Land mehr ist als der Glücksfall eines schönen Einzelobjekts. Das Land braucht eigene Strategien, Netzwerke und Förderer.

Begrüßung
Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Stiftung Baukultur Thüringen

Standpunkte
Franz Schröck, Architekt, architekturforum allgäu e.V.
Peter Haimerl, Architekt, München

Lessons learned zur Baukultur Made in Thüringen
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen

Moderation
Ulrike Rose, kulturräume gestalten, Berlin 

Der Baukultursalon findet im Rahmen der Ausstellung Baukultur gewinnt! statt, einer Kooperation der IBA Thüringen mit der Stiftung Baukultur Thüringen und dem Verein LandLuft e.V. mit Unterstützung der Architektenkammer Thüringen

Eiermannbau Apolda
Auenstraße 9
99510 Apolda
Deutschland
Rückblick
12. September 2017 - 19:00

Baukultursalon: Tourismus durch Baukultur?

Tourismus könnte ein Katalysator für Baukultur Made in Thüringen sein. Wenn es um den Ortscharakter und um das Bild einer Ferienregion geht, ist das Bauen ein Schlüsselfaktor. Wo steht Thüringen und was sind gelungene Projekte anderswo?

Begrüßung und Impuls zum Architektourismus
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen
Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Stiftung Baukultur Thüringen

Gesprächsrunde
Dr. Klaus Sühl, Thüringer Staatssekretär für Infrastruktur und Landwirtschaft
Ingrid Maria Buron de Preser, Architektin, Unterkunftsinitiative Kuckucksnester, Freiburg
Olaf Bartels, Architekturkritiker und -historiker, Plattform urlaubsarchitektur.de, Hamburg/Berlin

Moderation
Ulrike Rose, kulturräume gestalten, Berlin 

Der Baukultursalon findet im Rahmen der Ausstellung Baukultur gewinnt! statt, einer Kooperation der IBA Thüringen mit der Stiftung Baukultur Thüringen und dem Verein LandLuft e.V. mit Unterstützung der Architektenkammer Thüringen

Eiermannbau Apolda
Auenstraße 9
99510 Apolda
Deutschland
Rückblick
07. September 2017 bis 27. September 2017

Baukultur gewinnt!
Zukunftsfähige Gemeindeentwicklung in ländlichen Räumen Österreichs und Deutschlands

Mit seiner Wanderausstellung ‚Baukultur gewinnt! Zukunftsfähige Gemeindeentwicklung in ländlichen Räumen Österreichs und Deutschlands’ schickt der Verein LandLuft die baukulturellen Erfolgsrezepte von kleinen Gemeinden aus Österreich und Deutschland auf Reisen. Die erfolgreichen Beispiele regen an, motivieren zur Nachahmung und zeigen: ‚Wenn die das geschafft haben, kann uns das auch gelingen!’ 

Im September 2017 zeigen wir die Ausstellung im Eiermannbau Apolda. Begleitet wird sie von drei Abendveranstaltungen, bei denen wir die Herausforderungen und Potentiale von Baukultur in den ländlichen Räumen Thüringens diskutieren wollen. Die Ausstellung ‚Baukultur gewinnt!’ bietet die Möglichkeit, entlang einer guten, internationalen Praxis mit den Thüringer Akteuren ins Gespräch zu kommen und weitere Impulse für baukulturelle Entwicklungen in Thüringen zu setzen. 

Der österreichische Verein LandLuft setzt sich seit 1999 für die Förderung von Baukultur im ländlichen Raum ein und versteht sie als Katalysator und Dynamo für kommunale Projekte. Mit Ausstellungs-, Vernetzungs- und Weiterbildungsangeboten zeigt LandLuft, wie Kommunen eine nachhaltige und zukunftsfähige Gemeindeentwicklung mit baukulturellem Engagement erreichen. 

Die Ausstellung und Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Stiftung Baukultur Thüringen und dem Verein LandLuft e.V. mit Unterstützung der Architektenkammer Thüringen statt. 

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
zusätzlich zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September, 11 bis 16 Uhr sowie im Rahmen der Abendveranstaltungen 


Vernissage:
7. September 2017, 19 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Podiumsgespräch: Das Land als Baustelle 
Die Eröffnung der Ausstellung bietet die Chance, mit den Akteuren des LandLuft-Vereins aus Österreich zu ihren Erfahrungen im Aufspüren, Beurteilen und Unterstützen von Baukulturgemeinden ins Gespräch zu kommen und aktuelle Baukulturprojekte der IBA Thüringen im ländlichen Raum kennen zu lernen.

Grußwort
Birgit Keller, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft

Begrüßung
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen
Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Stiftung Baukultur Thüringen

Gesprächsrunde
Josef Mathis, Bürgermeister a.D., Baukulturgemeinde Zwischenwasser, Vorarlberg (A)
Florian Kirfel-Rühle, Architekt, Bedheim
Dr. Hans-Gerd Schmidt, Architektenkammer Thüringen

anschließend Ausstellungsführung
Thomas Moser, Vorstand Verein LandLuft, Moosburg (A) 

Moderation
Ulrike Rose, kulturräume gestalten, Berlin

Für die Vernissage bitten wir um Anmeldung (siehe nachfolgendes Formular)


Weitere Termine:

12. September
Baukultursalon: Tourismus durch Baukultur?

21. September
Baukultursalon: Wo beginnt ländliche Baukultur?

Eiermannbau Apolda
Auenstraße 9
99510 Apolda
Deutschland
Rückblick
26. Februar 2014 - 19:00

UmbauKultur initiieren

Der dritte IBA Salon mit dem Thema ‚UmbauKultur initiieren’ findet am 26. Februar 2014 im Foyer des Angermuseum in Erfurt statt!

Bauen heute heißt Umbauen, in allen Belangen. Baukultur ist UmBaukultur. Neben den zahlreichen Facetten qualitätsvoller Bau- und Planungsprozesse ist die Arbeit im Bestehenden und Alltäglichen die Herausforderung der Gegenwart und Zukunft. Jedoch scheint ein kollektives Werteverständnis ebenso wie Strategien und Werkzeuge für diese Aufgaben zu fehlen. Der Abschied vom Wachstumsparadigma fällt schwer. Von welchem Verständnis wird Baukultur im ländlichen Raum getragen? Welches Selbstverständnis prägt die Planer? Welche Chancen ergeben sich für die IBA Thüringen?

Wir freuen uns gemeinsam mit unserem Salon-Partner – der Architektenkammer Thüringen – auf Dr. Marta Doehler-Behzadi, Stadtplanerin und Leiterin des Referats Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und Muck Petzet, Architekt und Generalkommissar des deutschen Pavillons der 13. Architekturbiennale in Venedig.

In einem Podiumsgespräch werden Gertrudis Peters, Geschäftsführerin der Thüringer Architektenkammer und Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer der IBA Thüringen mit den Impulsgebern des Abends die Faktoren einer zukünftigen, lebenswerten Umwelt diskutieren und Fragen zu den Akteuren, Strategien bzw. Potentialen angemessener Projekte und Prozesse in den vielfältigen und kleinteiligen Thüringer Realitäten aufwerfen. Diskutieren Sie mit uns und unseren Gästen zum Thema ‚UmbauKultur initiieren’. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Wir bitten um Anmeldung hier auf der Website!
Bitte beachten Sie, dass im Angermusuem nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen zur Verfügung steht und erscheinen Sie rechtzeitig.

Zum Bericht

Angermuseum Erfurt
Anger 18
99084 Erfurt
Germany
Artikel
IBA Thüringen zu Gast beim Arbeitskreis Kulturelles Erbe und Baukultur in Boppard
05. März 2015

IBA Thüringen zu Gast beim Arbeitskreis Kulturelles Erbe und Baukultur in Boppard

img_0471.jpg

img_0471.jpg
Foto © Region Mittelrhein
Baukultur machen!
26. Februar 2014

Baukultur machen!

tmue20140226a16.jpg

tmue20140226a16.jpg
Dr. Marta Doehler-Behzadi als Referentin beim IBA Salon. Fotos. Thomas Müller

tmue20140226a46.jpg

tmue20140226a46.jpg
Das Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion, hier Prof. Bernd Rudolf (Dekan der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar)

tmue20140226a01.jpg

tmue20140226a01.jpg
Das Angermuseum bot einen perfekten Rahmen für den IBA Salon zum Thema UmbauKultur
1 / 4

Frau Dr. Doehler-Behzadi bekräftigte: „Zu wirklicher Baukultur gehören immer alle. Die zivilgesellschaftliche Komponente ist ganz entscheidend“.

Einig sind sich die Podiumsteilnehmer, dass auf dem Weg zum Baukulturland Thüringen neue Verfahrenswege erforderlich sind, und dass die IBA Thüringen als Laboratorium der Baukultur hier als Motor fungieren kann.

„Ich erwarte von der regional breit aufgestellten IBA Thüringen, dass sie eine IBA der Baukultur ist. Sie muss die richtigen Aufgaben erfassen und zum Trendsetter dieser Entwicklungen werden. Es muss ihr gelingen, mit den Beteiligten ein Milieu im Land herzustellen, das fruchtbar ist und etwas hervorbringt“, fasst Dr. Marta Doehler-Behzadi ihre Erwartungen an die IBA Thüringen zusammen. „Ich wünsche mir, dass man im IBA Präsentationsjahr vom Baukulturland Thüringen spricht und dass man es auch sehen kann. Ich verstehe die IBA als Katalysator, mit der Aufgabe, Baukultur exemplarisch umzusetzen“, so Marta Doehler-Behzadi weiter. Insbesondere im Bereich der Energiewende sehe sie Bedarf, da Baukultur dort noch nicht annähernd erfunden sei.  

Muck Petzet hingegen erwartet von der IBA Thüringen angemessene Lösungen. „Ich wünsche mir, dass die IBA Qualitäten herausholt, dass sie zeigt, wie sich diese Qualitäten weiterentwickeln können. Die Schönheiten des Alltags in versteckten Bereichen offenzulegen, halte ich für fundamental.“

„Bei der Diskussion über die Thüringer Ressourcen wird deutlich, dass Landschaften und Städte intelligent weiter genutzt werden können. Die IBA Thüringen kann dabei als Motor von Baukultur in Thüringen wirken. Das Thema Baukultur wird die IBA als Bindegewebe über die nächsten zehn Jahre begleiten“, zieht IBA Geschäftsführer Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup Bilanz des IBA Salons.

Projekte
Das 100

Was würde das Bauhaus heute machen?

Das 100_IBAProjektskizze_Modell_Snozzi_StBkTh_b.jpg

Städtebauliches Modell aus dem Wettbewerbsverfahren ‚Neues Bauen am Horn’. Entwurf: Luigi Snozzi

Das 100
Wohnhaus für Studierende in Weimar

Das 100

Der IBA Kandidat 'Das 100. Studentisches Wohnen am Horn in Weimar' macht Wohnen zum Experimentierfeld mit baukulturellem Schwerpunkt. Projektträger ist das Studentenwerk Thüringen in Kooperation mit der Stiftung Baukultur Thüringen. 

Hinter dem Projekttitel ‚Das 100’ verbirgt sich der Anspruch, heutigen Anforderungen an das Zusammenleben, das Bauen und Betreiben eines solchen Wohngebäudes zu 100% gerecht zu werden. So sollen u.a. Aspekte der Grundrissgestaltung, der Materialverwendung, der rationalisierten Baustelle und der Energieeffizienz konsequent verfolgt werden. Ein Forschungsprojekt begleitet laufend die Entwicklung des Kandidaten. Ziel ist, unter Beteiligung von Studierenden, Entwurf und Bauprozess einem innovativen, partizipatorischen Anspruch auszusetzen und einen hoch-innovativen, technisch-technologisch-funktionalen Ansatz sowie einen konsequent klimaneutralen Weg zu beschreiten.

Durch die räumliche Nähe zum ‚Haus am Horn’ von Georg Muche, dem ersten realisierten Bauhausgebäude von 1923, und die zeitliche Verknüpfung zum hundertjährigen Bauhausjubiläum im Jahr 2019, ist das Modellprojekt unmittelbar in das baukulturelle Erbe des Bauhauses eingebettet. 

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb und den Preisträgern unter www.iba-thueringen.de/wettbewerb-das-100

Mehr zum Projekt 
Architekturwettbewerb zu ‚Das 100’ - Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden
24. Februar 2017

Architekturwettbewerb zu ‚Das 100’ - Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden

Das100_1_Preis_Wasserkampf_Perspektive2_b.jpg

Das100_1_Preis_Wasserkampf_Perspektive2_b.jpg
1. Preis Architektur Büro Thomas Wasserkampf, Aachen / Max Wasserkampf, Weimar: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

Das100_1_Preis_Wasserkampf_perspektive1_b.jpg

Das100_1_Preis_Wasserkampf_perspektive1_b.jpg
1. Preis Architektur Büro Thomas Wasserkampf, Aachen / Max Wasserkampf, Weimar.

Das100_1_Preis_Almannai Fischer_Ansicht3_b.jpg

Das100_1_Preis_Almannai Fischer_Ansicht3_b.jpg
1. Preis Almannai Fischer, München: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

Das100_2_Preis_Wiencke_Perspektive1_b.jpg

Das100_2_Preis_Wiencke_Perspektive1_b.jpg
2. Preis Wiencke Architekten, Dresden: Perspektive Carl-Alexander-Platz.
1 / 6
Offener EU-weiter Realisierungswettbewerb für Kandidat ‚Das 100’ ausgelobt
16. November 2016

Offener EU-weiter Realisierungswettbewerb für Kandidat ‚Das 100’ ausgelobt

IBA Kandidat ‚Das 100’ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen
20. Oktober 2016

IBA Kandidat ‚Das 100’ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Carl-Alexander-Platz
Weimar 99425
Deutschland
Timber Prototype

Wie entsteht aus regionalen Baustoffen und Hightech ein IBA Prototyp?

FP11-202_RoboticFabrication-4359.jpg

KUKA Roboter bei der Präzisionsfertigung eines Holtzteils am ICD in Stuttgart © ICD/ITKE/IIGS University of Stuttgart

Timber Prototype

Timber Prototype

Ziel dieses Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist ein experimentelles, mobiles und wandelbares Bauwerk, das an unterschiedlichsten Standorten der IBA in Thüringen zum Einsatz kommt. Dabei werden traditionelle regionale Rohstoffe und innovative Fertigungs- und Fügungstechniken vereint. Das Vorhaben bezieht sich unmittelbar auf die IBA Baustelle ‚Baukultur Made in Thüringen’ und wird in den kommenden Monaten weiter qualifiziert.

proto.jpg

proto.jpg
Struktur eines experimentellen Versuchsbaus in Holzbauweise am ICD in Stuttgart © ICD/ITKE/IIGS University of Stuttgart

fem.jpg

fem.jpg
Statik eines Versuchsbaus mittels Finite Elemente Berechnung am ICD in Stuttgart © ICD/ITKE/IIGS University of Stuttgart
1 / 2
Mehr zum Projekt 
Neue IBA Projekte nominiert
04. September 2017

Neue IBA Projekte nominiert

tmue20170624f002_b.jpg

tmue20170624f002_b.jpg
Die skulpturale Arbeit von Carsten Nicolai ist von den Flammenorgeln aus dem späten 18. Jahrhundert inspiriert. Foto: Thomas Müller

tmue20150323a020_b.jpg

tmue20150323a020_b.jpg
Schloss Schwarzburg soll zu einem Denkort für Demokratie werden. Foto: Thomas Müller

Timber_b.jpg

Timber_b.jpg
Timber Prototype: Visualisierung des Innenraums. Darstellung: Geronimo Bujny

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin
1 / 4

Timber Prototype
Der Timber Prototype ist ein wandelbares Bauwerk in einer experimentellen, hochdämmenden Holzbauweise mit rund 20 Quadratmetern Grundfläche. Der Bau als Ergebnis eines Forschungsprojektes bietet Lösungsansätze für zwei wesentliche Probleme des Bauens: die Erhöhung des Anteils an nachwachsenden Rohstoffen in modernen Bauweisen und die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Baumaterial.

„Seit einigen Jahren erfährt der Baustoff Holz in Fragen der Nachhaltigkeit und Vorfertigung eine rasante Entwicklung. In Regionen wie Süddeutschland, Vorarlberg oder der Schweiz trägt er zur Wirtschaftskraft und baukulturellen Identität bei. In Thüringen hingegen hat er ein hohes Entwicklungspotential. Durch die Verknüpfung modernster Entwurfs- und Fertigungstechnologien in Kombination mit dem regionalen Baustoff möchte das Projekt sowohl technisch als auch gestalterisch die Spielräume ausloten und neue Entwicklungsperspektiven aufzeigen“, so IBA Fachbeiratsmitglied Barbara Holzer. 

Der Prototyp wird im Herbst 2017 aus robotisch vorgefertigten Holzelementen auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda montiert. Denkbar ist ein anschließender Aufbau auch an anderen Standorten in Thüringen. Unterschiedliche Nutzungen beziehungsweise Möblierungen sind je nach Kontext möglich. Eine denkbare Nutzungsart ist eine minimierte Wohnfunktion in dieser Mikroarchitektur. 

 

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’
In unmittelbarer Nachbarschaft der bedeutenden archäologischen Fundstätte ‚Leubinger Fürstenhügel‘ entsteht an der Bundesautobahn A 71eine Tank- und Rastanlage. Dabei sollen die Ergebnisse eines europaweit ausgelobten interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign – zu einer beispielgebenden Lösung einer Baukultur ‚Made in Thüringen’ umgesetzt werden, die Bezug auf das archäologische Erbe der Region nimmt. Mit der IBA Projektnominierung für die Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel unterstreicht die IBA Thüringen die Bedeutung eines erfolgreichen Verlaufs des Vergabeverfahrens. Gemäß der Empfehlung des Fachbeirats der IBA Thüringen ist dies besonders der Fall, wenn die Umsetzung des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurfs aus dem für die Tank- und Rastanlage durchgeführten Planungswettbewerb erreicht werden kann. Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage für mindestens 30 Jahre und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen.

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Wechselnde Standorte in Thüringen
Deutschland
Projektträger
Förderer

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung durch die Forschungsinitiative Zukunft Bau

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’

Können wir aus einer Tankstelle Baukultur machen?

Tank- und Rastanlage
‚Leubinger Fürstenhügel’

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’

An der Bundesautobahn A 71 nördlich der Anschlussstelle Sömmerda-Ost wird eine einseitige, in beiden Fahrtrichtungen erreichbare Rastanlage mit Raststätte und Tankstelle gebaut. Die Rastanlage trägt den Namen ‚Leubinger Fürstenhügel’ nach dem benachbarten Grabhügel aus der frühen Bronzezeit.

In unmittelbarer Nachbarschaft dieser bedeutenden archäologischen Fundstätte wird ein zukunftsweisender Autobahn-Dienstleistungsstandort entstehen. Für diesen sollte im Rahmen eines interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign - ein gestalterisch und funktional überzeugendes Konzept entwickelt werden. Die Tank- und Rastanlage versteht sich als ein ‚Fenster in die Region’. Dabei kommt der Einbindung der Anlage in den landschaftlichen Zusammenhang des flachwelligen Hügellands sowie der Verknüpfung mit dem Fürstenhügel besondere Bedeutung zu.

Die europaweite Auslobung des Wettbewerbs war ein modellhaftes Verfahren zur Qualifizierung von Infrastrukturmaßnahmen. Die Umsetzung eines der prämierten Wettbewerbsentwürfe soll einen Beitrag zur Mobilitäts- und Baukultur leisten.

161006_TR_Abb1.jpg

161006_TR_Abb1.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

161006_TR_Abb3.jpg

161006_TR_Abb3.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

161006_TR_Abb4.jpg

161006_TR_Abb4.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

161006_TR_Abb5.jpg

161006_TR_Abb5.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

161006_TR_Abb6.jpg

161006_TR_Abb6.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin
1 / 8

Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen. Shell Deutschland Oil GmbH wird die Anlage mindestens 30 Jahre lang betreiben. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Vergabeverfahrens werden der Bund und das Land Thüringen das Projekt durch die Herstellung der prämierten Außenanlagen komplettieren. Shell und DEGES beabsichtigen, die damaligen Wettbewerbssieger mit der Ausführungsplanung zu beauftragen: Shell für die Tank- und Rastanlage, DEGES für die Außenanlagen.

Der Bau der Tank- und Rastanlage soll wie geplant 2018 beginnen. Die Inbetriebnahme der Tank- und Rastanlage ist dann im IBA-Zwischenpräsentationsjahr 2019 geplant.

Preisträger des interdisziplinären Planungswettbewerbs

1. Preis

2. Preis

3. Preis

Zur Pressemitteilung der Konzessionsvergabe (4.9.2017)

Mehr zum Projekt 
Neue IBA Projekte nominiert
04. September 2017

Neue IBA Projekte nominiert

tmue20170624f002_b.jpg

tmue20170624f002_b.jpg
Die skulpturale Arbeit von Carsten Nicolai ist von den Flammenorgeln aus dem späten 18. Jahrhundert inspiriert. Foto: Thomas Müller

tmue20150323a020_b.jpg

tmue20150323a020_b.jpg
Schloss Schwarzburg soll zu einem Denkort für Demokratie werden. Foto: Thomas Müller

Timber_b.jpg

Timber_b.jpg
Timber Prototype: Visualisierung des Innenraums. Darstellung: Geronimo Bujny

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin
1 / 4

Timber Prototype
Der Timber Prototype ist ein wandelbares Bauwerk in einer experimentellen, hochdämmenden Holzbauweise mit rund 20 Quadratmetern Grundfläche. Der Bau als Ergebnis eines Forschungsprojektes bietet Lösungsansätze für zwei wesentliche Probleme des Bauens: die Erhöhung des Anteils an nachwachsenden Rohstoffen in modernen Bauweisen und die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Baumaterial.

„Seit einigen Jahren erfährt der Baustoff Holz in Fragen der Nachhaltigkeit und Vorfertigung eine rasante Entwicklung. In Regionen wie Süddeutschland, Vorarlberg oder der Schweiz trägt er zur Wirtschaftskraft und baukulturellen Identität bei. In Thüringen hingegen hat er ein hohes Entwicklungspotential. Durch die Verknüpfung modernster Entwurfs- und Fertigungstechnologien in Kombination mit dem regionalen Baustoff möchte das Projekt sowohl technisch als auch gestalterisch die Spielräume ausloten und neue Entwicklungsperspektiven aufzeigen“, so IBA Fachbeiratsmitglied Barbara Holzer. 

Der Prototyp wird im Herbst 2017 aus robotisch vorgefertigten Holzelementen auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda montiert. Denkbar ist ein anschließender Aufbau auch an anderen Standorten in Thüringen. Unterschiedliche Nutzungen beziehungsweise Möblierungen sind je nach Kontext möglich. Eine denkbare Nutzungsart ist eine minimierte Wohnfunktion in dieser Mikroarchitektur. 

 

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’
In unmittelbarer Nachbarschaft der bedeutenden archäologischen Fundstätte ‚Leubinger Fürstenhügel‘ entsteht an der Bundesautobahn A 71eine Tank- und Rastanlage. Dabei sollen die Ergebnisse eines europaweit ausgelobten interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign – zu einer beispielgebenden Lösung einer Baukultur ‚Made in Thüringen’ umgesetzt werden, die Bezug auf das archäologische Erbe der Region nimmt. Mit der IBA Projektnominierung für die Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel unterstreicht die IBA Thüringen die Bedeutung eines erfolgreichen Verlaufs des Vergabeverfahrens. Gemäß der Empfehlung des Fachbeirats der IBA Thüringen ist dies besonders der Fall, wenn die Umsetzung des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurfs aus dem für die Tank- und Rastanlage durchgeführten Planungswettbewerb erreicht werden kann. Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage für mindestens 30 Jahre und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen.

Startschuss für Konzessionsausschreibung Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’
02. September 2016

Startschuss für Konzessionsausschreibung
Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg

Siegerentwurf_MONO_architekten_b.jpg
Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

Der Bau der Tank- und Rastanlage wird nach erfolgreichem Abschluss des Vergabeverfahrens voraussichtlich 2018 beginnen. Die Inbetriebnahme der Tank- und Rastanlage soll spätestens im IBA-Projektschaujahr 2019 erfolgen.

Interessierte Unternehmen können sich über die Vergabebekanntmachung der Dienstleistungskonzession auf der Internetseite der DEGES, die das Ausschreibungsverfahren im Auftrag des Bundes und des Freistaates Thüringen betreut, informieren: www.deges.de, und auf der Internetseite: https://vergabe.deges.de alle für eine Bewerbung um die Konzession benötigten Unterlagen erhalten.

Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der DEGES ist der 1.11.2016, 15.00 Uhr.

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung
15. Juni 2015

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung

Im Rahmen des Festaktes wurde zugleich die aus dem Wettbewerb hervorgegangene Ausstellung in der Landesvertretung des Freistaats Thüringen beim Bund eröffnet.

Im Anschluss an die Preisverleihung geht die Wanderausstellung mit den Beiträgen aller Wettbewerbsteilnehmer auf Tournee: Bis zum 2. Juli 2015 ist sie im 1. Obergeschoss der Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, in Berlin zu sehen. Danach geht es weiter zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Bonn sowie nach Sömmerda, Erfurt und Weimar. Ein genauer Plan wird noch bekannt gegeben.

Programm der Eröffnung

Projektleitung: Britta Sauter (DEGES), Ulrike Rothe (IBA Thüringen)

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden
06. Mai 2015

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden

1._preis.jpg

1._preis.jpg
1. Preis: MONO Architekten, Berlin / Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin / DAS MOMENT Kommunikationsdesign, Wuppertal. Fotos © DEGES

2._preis.jpg

2._preis.jpg
2. Preis: dma deckert mester architekten, Erfurt / club L94 Landschaftsarchitekten, Köln / Iglhaut + von Grote Kommunikationsdesign, Berlin

3._preis.jpg

3._preis.jpg
3. Preis: SLIK Architekten, Zürich / Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich / Die Gestalter Kommunikationsdesign, St. Gallen

jury.jpg

jury.jpg
Die Fach- und Sachpreisrichter (v.l.n.r.: Lutz Irmer, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Erfurt; Ralf Hauboldt, Bürgermeister Stadt Sömmerda; Prof. Undine Giseke, Landschaftsarchitektin, Berlin (Vorsitz); Amandus Sattler, Architekt, München (stellv. Vorsitz); Jürgen Abs, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Bonn; Michael Rommel, Architekt Erfurt (stellvertretender Fachpreisrichter Hochbau); Wolfram Stock, Landschaftsarchitekt, Jena; Tom Unverzagt, Kommunikationsdesigner, Leipzig; Prof. Ulf Hestermann, Architekt, Erfurt; Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen, Weimar)
1 / 4

Preisgerichter, Sachverständige und Vorprüfung
Fachpreisrichter
Prof. Undine Giseke, Landschaftsarchitektin/Berlin
Andrea Gebhard, Landschaftsarchitektin/München
Amandus Sattler, Architekt/München
Prof. Ulf Hestermann, Architekt/Erfurt
Tom Unverzagt, Kommunikationsdesigner/Leipzig

Sachpreisrichter
Jürgen Abs, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/Bonn
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen/Weimar
Ralf Hauboldt, Bürgermeister Stadt Sömmerda
Lutz Irmer, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft/Erfurt

Stellvertretende Fachpreisrichter
Katy Müller, Kommunikationsdesignerin/Leipzig
Michael Rommel, Architekt/Erfurt
Wolfram Stock, Landschaftsarchitekt/Jena

Stellvertretende Sachpreisrichter
Bernhard Heitele, IBA Thüringen/Weimar
NN, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/Bonn
Otto Rosenstiehl, Stadt Sömmerda
Bernd Rothe, DEGES/Berlin

Sachverständige
Uwe Kettnaker, Thüringer Lnadesverwaltungsamt, Obere Naturschutzbehörde/Weimar
Dr. Mario Küßner, Thüringer Landesamt für denkmalpflege und Archäologie/Weimar

Vorprüfung
PAD .Baum .Freytag .Leesch Architekten & Stadtplaner BDA
unter Mitwirkung von
PSL Landschaftsarchitekten .Ziegenrücker .Kerl

Interdisziplinärer Planungswettbewerb für Tank- und Rastanlage 'Leubinger Fürstenhügel'
10. November 2014

Interdisziplinärer Planungswettbewerb für Tank- und Rastanlage 'Leubinger Fürstenhügel'

02_foto.jpeg

02_foto.jpeg
Baustelle an der A 71 (Copyright: DEGES)

01_foto.jpeg

01_foto.jpeg
Der Leubinger Fürstenhügel. Foto: Thomas Müller
1 / 2
Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Ulrike Rothe

Projektleiterin

Telefon +49 3643 90088-12

ulrike.rothe@iba-thueringen.de

Ort 
Deutschland
Ausloberin im Auftrag des Freistaates Thüringen

Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH; DEGES Projektleiterin Britta Sauter