Kandidat
Baustelle: 

Wie wird unser Abwasser wertvoll?

Regionale und regenerative Stoffstromkreisläufe durch Abwassernutzung

Stoffstromkreisläufe durch Abwassernutzung

Die Abwasserentsorgung im ländlichen Raum Thüringens muss auf den demografischen Wandel und die EU-Wasserrahmenrichtlinie reagieren. Die Professur Siedlungswasserwirtschaft der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt hierzu gemeinsam mit dem Abwasserzweckverband Nordkreis Weimarer Land ein neuartiges System, das auf eine getrennte Erfassung und regionale Wiederverwendung von Grau- und Schwarzwasser setzt. Eine neue Anlage soll die Feststoffe zusammen mit Resten aus der Landwirtschaft in Energie und Düngemittel umwandeln. Dieses innovative Verfahren erfordert auch Änderungen an Institutionen und neue Betriebsformen.

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Schlosspark Rohrbach

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Stoffstromkreisläufe. Grafik: Bauhaus-Universität Weimar
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Modellstandort ist das Dorf Rohrbach, 15 km nordöstlich von Weimar. Die Gemeinde beabsichtigt, diese neue technische Infrastruktur in eine Ressourcenlandschaft einzubetten. Der Park des ehemaligen Gutes, das lange als landwirtschaftliche Versuchsanstalt diente, eignet sich in besonderer Weise als Experimentierraum. Dazu gehören auch der Umgang mit Regenwasser, erneuerbaren Energien, nachwachsenden Rohstoffen, Waldparzellen und Gartenland. Sie können den Nutzen, die Erlebbarkeit und die Ästhetik des Parks als neuartige Allmende und Dorfunternehmung anreichern. 

Mehr zum Projekt 
Bürgerwerkstatt in Rohrbach
20. Juli 2017

Bürgerwerkstatt in Rohrbach

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft
17. Juni 2016

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft

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Brainstorming zur ,Ressourcenlandschaft der Zukunft’ am 14.06.2016 in der Geschäftsstelle der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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Die Moderation wurde von Frau Dr. Darla Nickel und Frau Dr. Stephanie Bock vom Deutschen Institut für Urbanistik übernommen. Foto: Thomas Müller

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Gruppenarbeit am Nachmittag. Foto: Thomas Müller
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Nach einer ersten großen Brainstorming-Runde wurden die diskutierten Themen und Handlungsansätze am Nachmittag in drei Arbeitsgruppen vertieft. Nach einer Stunde intensiver Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse vorgestellt. Die IBA Thüringen und der IBA Kandidat nutzten die Gelegenheit, um erste Überlegungen zu aus eigener Sicht verfolgens- und besonders bemerkenswerten Ideen aus dem Brainstorming zu äußern und den Mehrwert für die weitere Programm- und Projektarbeit herauszustellen.Als Ergebnis des Brainstormings wird eine Dokumentation erarbeitet, die Grundlage für die weitere Projektqualifizierung sein wird. Das Büro ‚dreigegeneinen GbR’ aus Berlin wird die Ergebnisse in einem Bild grafisch aufbereiten.

Workshop zur Integration von Siedlungswasserwirtschaft, Stadt und Planung
26. Februar 2016

Workshop zur Integration von Siedlungswasserwirtschaft, Stadt und Planung

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Foto: IBA Thüringen

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V.l.: Moderation: Prof. Dr. Angela Million (ROOF WATER-FARM, Technische Universität Berlin). Michael Maas, Leiter des Tiefbauamtes, Stadt Pirmasens. Dr. Darla Nickel, Difu. Andreas Baumann, Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat Abwasser. Foto: IBA Thüringen
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Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach
17. Februar 2016

Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach

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Bürgerinformationsveranstaltung im Gemeindehaus Rohrbach. Foto: IBA Thüringen

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Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes Georg Scheide. Foto: IBA Thüringen

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Moderation durch Bürogemeinschaft StadtStrategen. Foto: IBA Thüringen

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Meinungsbild nach der Veranstaltung. Foto: IBA Thüringen
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