Kandidat
Baustelle: 

Wie bunt wollen wir sein?

150 Perspektiven
Campus Zeulenroda-Triebes

150 Perspektiven - Campus Zeulenroda-Triebes

Mit einer gemeinsamen Initiative ihrer Wirtschafts- und Wohnungsunternehmen möchte die Stadt Zeulenroda-Triebes eine städtische Willkommenskultur entwickeln. Ziel ist es, 150 jungen Europäern jährlich eine Ausbildungs- und Lebensperspektive in der Stadt zu bieten. Im Sinne eines Campus sollen Auszubildende, Praktikanten, Berufseinsteiger und Fachkräfte aus dem Ausland in der Region ihren Platz finden. Diese städtische Willkommenskultur verknüpft das unternehmerische Interesse am Fachkräftenachwuchs mit Fragen der Stadtentwicklung durch einen ganzheitlichen Ansatz von Ausbildungs- und Arbeitsangeboten sowie einem attraktiven Wohn- und Lebensumfeld.

In der Stadt soll es gelingen, Vielfalt als gesellschaftlichen Wert zu entwickeln, um die neuen Bewohner in die Stadtgesellschaft zu integrieren, sowohl in räumlicher als auch in sozialer Hinsicht. Entsprechend sind Bildungs- und Sprachangebote, Soziokultur und Sport ebenso wichtig wie die intelligente Nutzung und beispielhafte bauliche Aneignung der in der Stadt vorhandenen Leerstände und Brachen.
Die Projektidee steht nicht allein für die Entwicklung städtebaulicher Lösungsideen, sondern vor allem auch für die wirtschaftlich notwendige internationale Öffnung einer kleinen Stadt im ländlichen Raum. Sie soll bespielgebend für eine regionale Willkommens- und Anerkennungskultur in Thüringen werden.

Mehr zum Projekt 
Willy-Brandt-School of Public Policy meets IBA Thüringen
23. November 2015

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STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes
14. September 2015

STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes

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Viertes STADTLAND Gespräch in der Stadthalle Zeulenroda. 14. September 2015. Foto: Henry Sowinski

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Wie kann sich eine Willkommenskultur in Thüringen etablieren und welche Voraussetzungen brauchen wir, um in einer kulturell gemischten Gesellschaft zur Normalität finden zu können? Foto: Henry Sowinski

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Sternförmige Anordnung der STADTLAND tools in der Stadthalle Zeulenroda. Foto: Henry Sowinski

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Reges Interesse an unserem STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes. Foto: Henry Sowinski

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Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk
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Gemeinschaftliche, sozio-kulturelle Projekte bedürfen kreativer Ideen und zivilgesellschaftlich Aktiver. Diese können über Ideenwettbewerbe oder kostenfreie Raumnutzungen unterstützt werden. Die Frage des Bleibens stellt sich nicht erst seit der Flüchtlingskrise. Letztlich geht es darum, attraktiv für viele zu werden. Neben einer qualitativ hochwertigen Projektentwicklung ist eine weitreichende, auch ungewöhnliche Öffentlichkeitsarbeit notwendig, um als kleine Stadt ‚lauter’ zu werden. Mehr Mut und Selbstbewußtsein sind gefragt.

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
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  3. Dieter Weinlich, Bürgermeister Zeulenroda-Triebes
  4. Burkhardt Giermann, Mitgründer Initiative ‚Zeulenroda-Triebes für Alle. Die bunte Stadt mit Herz’, Zeulenroda-Triebes
  5. Julia Albani, Kuratorin, Kommunikationsagentur Bureau N, Berlin/Lissabon
  6. Guido Meincke, Vorstand Machbarschaft Borsig11 e.V., Dortmund
  7. Prof. Steffen Schuhmann, Kommunikationsdesigner, anschlaege.de, Berlin 

Das IBA STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Willkommenskultur gestalten und kommunizieren
06. Mai 2015

Willkommenskultur gestalten und kommunizieren

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Dr. Bertram Schiffers
Projektleiter

Telefon +49 3643 90088-14

bertram.schiffers@iba-thueringen.de

Ort 
Zeulenroda-Triebes
Deutschland
Projektträger
Partner

Wirtschaftsunternehmen, Wohnungsunternehmen, Versorgungsunternehmen,
 soziale Einrichtungen, Vereine,
 Bürger, Schulträger Landkreis Greiz 
und Stadt, Medienvertreter, Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG)