Projekte

Stadtland

Die IBA Thüringen macht das STADTLAND zu ihrem Thema. Sie konzentriert sich auf fünf IBA Baustellen, wo Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen.

mehr in der IBA Programmatik

Baukultur made in Thüringen

Projekte
Das 100

Was würde das Bauhaus heute machen?

Das 100_IBAProjektskizze_Modell_Snozzi_StBkTh_b.jpg

Städtebauliches Modell aus dem Wettbewerbsverfahren ‚Neues Bauen am Horn’. Entwurf: Luigi Snozzi

Das 100
Wohnhaus für Studierende in Weimar

Das 100

Der IBA Kandidat 'Das 100. Studentisches Wohnen am Horn in Weimar' macht Wohnen zum Experimentierfeld mit baukulturellem Schwerpunkt. Projektträger ist das Studentenwerk Thüringen in Kooperation mit der Stiftung Baukultur Thüringen. 

Hinter dem Projekttitel ‚Das 100’ verbirgt sich der Anspruch, heutigen Anforderungen an das Zusammenleben, das Bauen und Betreiben eines solchen Wohngebäudes zu 100% gerecht zu werden. So sollen u.a. Aspekte der Grundrissgestaltung, der Materialverwendung, der rationalisierten Baustelle und der Energieeffizienz konsequent verfolgt werden. Ein Forschungsprojekt begleitet laufend die Entwicklung des Kandidaten. Ziel ist, unter Beteiligung von Studierenden, Entwurf und Bauprozess einem innovativen, partizipatorischen Anspruch auszusetzen und einen hoch-innovativen, technisch-technologisch-funktionalen Ansatz sowie einen konsequent klimaneutralen Weg zu beschreiten.

Durch die räumliche Nähe zum ‚Haus am Horn’ von Georg Muche, dem ersten realisierten Bauhausgebäude von 1923, und die zeitliche Verknüpfung zum hundertjährigen Bauhausjubiläum im Jahr 2019, ist das Modellprojekt unmittelbar in das baukulturelle Erbe des Bauhauses eingebettet. 

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb und den Preisträgern unter www.iba-thueringen.de/wettbewerb-das-100

Mehr zum Projekt 
Architekturwettbewerb zu ‚Das 100’ - Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden
24. Februar 2017

Architekturwettbewerb zu ‚Das 100’ - Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden

Das100_1_Preis_Wasserkampf_Perspektive2_b.jpg

Das100_1_Preis_Wasserkampf_Perspektive2_b.jpg
1. Preis Architektur Büro Thomas Wasserkampf, Aachen / Max Wasserkampf, Weimar: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

Das100_1_Preis_Wasserkampf_perspektive1_b.jpg

Das100_1_Preis_Wasserkampf_perspektive1_b.jpg
1. Preis Architektur Büro Thomas Wasserkampf, Aachen / Max Wasserkampf, Weimar.

Das100_1_Preis_Almannai Fischer_Ansicht3_b.jpg

Das100_1_Preis_Almannai Fischer_Ansicht3_b.jpg
1. Preis Almannai Fischer, München: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

Das100_2_Preis_Wiencke_Perspektive1_b.jpg

Das100_2_Preis_Wiencke_Perspektive1_b.jpg
2. Preis Wiencke Architekten, Dresden: Perspektive Carl-Alexander-Platz.
1 / 6
Offener EU-weiter Realisierungswettbewerb für Kandidat ‚Das 100’ ausgelobt
16. November 2016

Offener EU-weiter Realisierungswettbewerb für Kandidat ‚Das 100’ ausgelobt

IBA Kandidat ‚Das 100’ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen
20. Oktober 2016

IBA Kandidat ‚Das 100’ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Carl-Alexander-Platz
Weimar 99425
Deutschland
Timber Prototype

Wie entsteht aus regionalen Baustoffen und Hightech ein IBA Prototyp?

FP11-202_RoboticFabrication-4359.jpg

KUKA Roboter bei der Präzisionsfertigung eines Holtzteils am ICD in Stuttgart © ICD/ITKE/IIGS University of Stuttgart

Timber Prototype

Timber Prototype

Ziel dieses Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist ein experimentelles, mobiles und wandelbares Bauwerk, das an unterschiedlichsten Standorten der IBA in Thüringen zum Einsatz kommt. Dabei werden traditionelle regionale Rohstoffe und innovative Fertigungs- und Fügungstechniken vereint. Das Vorhaben bezieht sich unmittelbar auf die IBA Baustelle ‚Baukultur Made in Thüringen’ und wird in den kommenden Monaten weiter qualifiziert.

proto.jpg

proto.jpg
Struktur eines experimentellen Versuchsbaus in Holzbauweise am ICD in Stuttgart © ICD/ITKE/IIGS University of Stuttgart

fem.jpg

fem.jpg
Statik eines Versuchsbaus mittels Finite Elemente Berechnung am ICD in Stuttgart © ICD/ITKE/IIGS University of Stuttgart
1 / 2
Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Wechselnde Standorte in Thüringen
Deutschland
Projektträger
Förderer

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung durch die Forschungsinitiative Zukunft Bau

Bauen mit Weitblick

Wie gewohnt?

Bauen mit Weitblick - Bezahlbar zusammen wohnen.
Individualität zu Großserienpreisen.

Bauen mit Weitblick

Wohnen als elementares menschliches Grundbedürfnis ist auch für die IBA Thüringen ein wichtiges Thema. Damit schreibt sie die über 100-jährige IBA Geschichte fort, in der Wohnbauprojekte stets eine zentrale Rolle spielten. Wohngebäude prägen unsere baulich-räumliche Umwelt in starkem Maße. Die Zukunftsfragen der IBA Thüringen hinsichtlich der Energiewende, der demografischen Veränderungen, der finanziellen Rahmenbedingungen aber auch der sozialen Dimension werden in diesem Themenfeld komplex wirksam und sichtbar.

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt beabsichtigt, grundlegend neue Lösungen für den preiswerten Geschosswohnungsneubau zu entwickeln. In Form eines Systembaukastens sollen die Voraussetzungen für bezahlbaren und zugleich individuell gestaltbaren mehrgeschossigen sozialen Wohnungsneubau der Zukunft geschaffen werden. Bislang fehlen jedoch in der Praxis wirtschaftlich umsetzbare Lösungen, die diesen Einkommensverhältnissen gerecht werden und nicht von staatlichen Investitionszuschüssen abhängen. Das Projekt hat das Ziel, Wohnungsneubau für das beschriebene Segment in Serie, aber industriell unter Berücksichtigung aktueller und künftiger technischer Möglichkeiten zu errichten. Zudem sind die Voraussetzungen für eine serielle Fertigung unter marktwirtschaftlichen Bedingungen zu schaffen. 

Mehr zum Projekt 
IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München
25. Januar 2017

IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München

IMG_20170116_113527_Foto Christian Schlag BBSR_b.jpg

IMG_20170116_113527_Foto Christian Schlag BBSR_b.jpg
Bundesbauministerin Barbara Hendricks informiert sich am Stand des BSSR zum IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick’. Foto: Christian Schlag, BBSR
IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro
24. Februar 2016

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro

160222_KoWo_b.jpg

160222_KoWo_b.jpg
Symbolische Übergabe des Fördermittelbescheids am 22. Feburar 2016. V.l.: Prof. Dr. Stefan Winter, Forschungsruppe an der Technischen Universität München, Friedrich Hermann, KoWo Geschäftsführer, Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, Ministerialrat Hans-Dieter Hegner, Referatsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau-und Reaktorsicherheit (BMUB). Foto: KoWo Erfurt.
Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Erfurt
Deutschland
Ein Wallgucker für Erfurt - Aufstiegshilfe Petersberg

Was bedeutet uns die Mitte von Thüringen?

Ein Wallgucker für Erfurt - Aufstiegshilfe Petersberg

Ein Wallgucker für Erfurt - Aufstiegshilfe Petersberg

Unter dem technisch wie künstlerisch zu interpretierenden Stichwort ‚Urban Periskop‘ soll besonders die Idee der Erschließung des Petersberges in seiner Gesamtheit einschließlich seiner Bedeutung und kulturellen Nutzung in der Stadt Erfurt und ganz Thüringen definiert werden.

In Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2021 kann der historisch bedeutsame Petersberg sowohl für die Stadt Erfurt neu entdeckt als auch seiner zentralen Position innerhalb Thüringens gerecht werden. Der ‚Wallgucker’ muss in einen innovativen und modellhaften Zusammenhang mit dem Petersberg, der Peterskirche und der Defensionskaserne gestellt werden. Dazu ist ein breiter Diskussionsprozess mit einer großen Zieloffenheit mit Fachexperten, den Bürgern der Stadt Erfurt und der Politik notwendig. Ein Projekt dieser Art ist prädestiniert, über einen internationalen Ideen- und Gestaltungswettbewerb weiter entwickelt und qualifiziert zu werden.

Der Petersberg mit der Peterskirche könnte aber auch zu einem zentralen Austragungsort einer hochkarätigen künstlerischen Intervention im Rahmen eines größeren Projektes werden, um beispielweise in einem Koordinatensystem der Hochpunkte von Thüringen eingeordnet zu werden.

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Ulrike Rothe

Projektleiterin

Telefon +49 3643 90088-12

ulrike.rothe@iba-thueringen.de

Ort 
Erfurt
Deutschland
Konzentrieren und Ernten auf Schloss Bedheim

Wie entsteht Baukunst auf dem Land?

Konzentrieren und Ernten auf Schloss Bedheim

Konzentrieren und Ernten auf Schloss Bedheim

Schloss und Rittergut Bedheim bilden eine fast vollständig erhaltene Gutshofanlage. Verschiedenartige Gebäude staffeln sich am Dorfrand und bilden den Übergang in die offene Landschaft. Vor einigen Jahren beschloss der Sohn der Schlossbesitzer, mit seiner Familie in das Schloss zu ziehen, ein Architekturbüro zu eröffnen und das Schlossareal zu entwickeln. Im Zeitalter des Teilens möchte er mit Freunden und Kollegen Voraussetzungen für gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten auf dem Land schaffen. Das Schloss soll vorbildhaft saniert werden. Dabei werden auch die Grenzen zwischen öffentlich, halböffentlich und privat hinterfragt. Zusätzlich ist ein moderner Neubau für das Wohnen durch eine eigens hierfür gegründete Genossenschaft geplant. 

Die solidarische und soziale Landwirtschaft wird weiterentwickelt und mit einer Jungpflanzenanzucht wirtschaftlich gefestigt. Parallel sollen alle Erkenntnisse in den akademischen Kontext und die Architekturdiskurse rückgekoppelt werden. Die ‚Bedheimer Kamingespräche' werden dabei den Startschuss einer Kampagne für hochwertiges Bauen im ländlichen Raum geben. 

Als erste praktische Umsetzung entwickeln die Schlossbewohner im Selbstbau ein Wirtschaftsgebäude, den sogenannten ‚Sch(l)afstall’. Das zweigeschossige Gebäude soll für Veranstaltungen, als Küche, Lager, für temporäre Übernachtungen und zusätzliche Sanitärflächen für Besucher genutzt werden. Das Gebäude entsteht in Holzrahmenbauweise aus regionalem Holz und soll bis zum Winter 2017 äußerlich abgeschlossen sein. Die Erfahrungen aus dem Prozess werden als open source aufbereitet und veröffentlicht. Der IBA Fachbeirat hat im März 2017 empfohlen, diesem Teilvorhaben den Status ‚IBA Projekt’ zu verleihen.

Der Baufortschritt wird ausführlich auf einem eigenen Blog dargestellt: landbaukunst.bedheim.de

Mehr zum Projekt 
2. Bedheimer Kamingespräch
17. November 2016

2. Bedheimer Kamingespräch
Selbstbau zwischen Baumarktcharme und architektonischem Meisterwerk

IMG_0220.jpeg

IMG_0220.jpeg
Anika Gründer begrüßt als Gastgeberin zum zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0229.jpeg

IMG_0229.jpeg
Einführung der IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0232.jpeg

IMG_0232.jpeg
Eric van der Werf wirft einen Blick auf den Selbstbau in Holland und Belgien. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0240.jpeg

IMG_0240.jpeg
Van Bo Le Mentzel stellt den Selbstbau in einen gesellschaftspolitischen Kontext. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0248.jpeg

IMG_0248.jpeg
Wolfgang Zeh vermittelt die Freude am Selbstbau. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0253.jpeg

IMG_0253.jpeg
Das Publikum beim zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0259.jpeg

IMG_0259.jpeg
Olga Hungar erzählt aus ihrer Praxis als Initiatorin von Selbstbau im öffentlichen Raum. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0269.jpeg

IMG_0269.jpeg
Der Landspaziergang durch Bedheim führt zu lokalen Selbstbauprojekten. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0318.jpeg

IMG_0318.jpeg
Gemeinsames Arbeitsessen. Foto: StudioGründerKirfel

IMG_0328_b.jpeg

IMG_0328_b.jpeg
Judith Resch verkündet ihre fingierte Presseerklärung gegen den Einsatz von Styrodyr. Foto: StudioGründerKirfel
1 / 10

Im Jahr 2017 wollen die Bedheimer Schlossbewohner diese Erkenntnisse auch in der Praxis anwenden und ein Wirtschaftsgebäude auf ihrem Schlossareal selbst bauen. Dieser Prozess soll medial begleitet werden – wir bleiben neugierig.

Die Bedheimer Kamingespräche werden im Herbst 2017 fortgeführt und künftig jährlich als Forum für baukulturelle Impulse veranstaltet. 

Der Freude am Selbstbau und dem zweiten Bedheimer Kamingespräch widmet sich auch die Ausgabe #474 der BaunetzWoche. Das Magazin können Sie sich hier als PDF herunter laden.

Bedheimer Erklärung
16. Dezember 2015

Bedheimer Erklärung

UNIVERSITÄTEN, UNTERRICHTET NICHT NUR URBANISMUS SONDERN AUCH RURALISMUS!
Wissen und Können über das Bauen auf dem Land sind weitgehend verlorengegangen. Heute wird das Bewusstsein von landschaftlichem Kontext, regionalen Fähigkeiten und Materialien dringend wieder gebraucht.

JOURNALISTEN, BERICHTET ÜBER QUALITÄTVOLLE ARCHITEKTUR!
Gute Gestaltung braucht öffentliche Vermittlung, Fürsprecher und Botschafter – gerade außerhalb der Städte. Außerdem hält sie interessante Geschichten bereit. Architekten, publiziert eure Werke und Gedanken nicht nur in Fachmagazinen!

LAND UND GEMEINDEN, FÖRDERT GUTES BAUEN AUF DEM LAND! JEDES DORF BRAUCHT EIN VORREITERPROJEKT!
Die Gestaltung von Siedlungen und Landschaft kann nicht dem Selbstlauf oder technischen Parametern überlassen bleiben. Keine Aufgabe ist zu klein für eine gute Gestaltung. Vergebt die Aufträge für Neubau und Sanierung an die besten Gestalter. Tretet in den Wettbewerb um die besten Gestaltungen.

Downloads 
Erstes Bedheimer Kamingespräch
04. November 2015

Erstes Bedheimer Kamingespräch

IMG_9680_b.jpg

IMG_9680_b.jpg
Das erste Bedheimer Kamingespräch im Josephsaal von Schloss Bedheim. Foto: IBA Thüringen

IMG_9474_b.jpg

IMG_9474_b.jpg
Landspaziergang vom Schloss in die Umgebung. Foto: IBA Thüringen

IMG_9587_b.jpg

IMG_9587_b.jpg
Arbeitsessen mit thematischen Tischreden. Foto: IBA Thüringen

IMG_9633_b.jpg

IMG_9633_b.jpg
Menükarte als Notizblock zu den einzelnen Punkten der Bedheimer Erklärung. Foto: IBA Thüringen

IMG_9662_b.jpg

IMG_9662_b.jpg
Schlossführung. Foto: IBA Thüringen
1 / 5

Das Bedheimer Kamingespräch fand auf Einladung des IBA Kandidaten ‚Konzentrieren und ernten auf Schloss Bedheim’ und der IBA Thüringen statt und soll jährlich weiter geführt werden.

STADTLAND Gespräch in Bedheim
28. August 2015

STADTLAND Gespräch in Bedheim

tmue20150828c030_b.jpg

tmue20150828c030_b.jpg
STADTLAND Gespräch im Café von Schloss Bedheim. Von links: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Thomas Penndorf, Florian Kirfel, Ulla Schauber, Günther Köhler, Kerstin Faber. 28. August 2015. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c050_b.jpg

tmue20150828c050_b.jpg
IBA Architektur vor Schloss Bedheim. Wegen Regens fand das Gespräch im Café statt. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c028_b.jpg

tmue20150828c028_b.jpg
Teilnehmer des IBA STADTLAND Gesprächs auf Schloss Bedheim in der mobilen Architektur, die von internationalen Studierenden während der IBA Summer School entwickelt wurde. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c003_b.jpg

tmue20150828c003_b.jpg
Leider werden wir von Regen begrüßt. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c015_b.jpg

tmue20150828c015_b.jpg
Führung über das Gelände von Schloss Bedheim und der Gärtnerei. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c010_b.jpg

tmue20150828c010_b.jpg
Führung über das Gelände von Schloss Bedheim. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c022_b.jpg

tmue20150828c022_b.jpg
Sanierungsarbeiten auf Schloss Bedheim. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c037_b.jpg

tmue20150828c037_b.jpg
Gespräch mit: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Thomas Penndorf, Florian Kirfel. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c036_b.jpg

tmue20150828c036_b.jpg
Florian Kirfel, Ulla Schauber, Günther Köhler, Kerstin Faber. Foto: Thomas Müller

tmue20150828c045_b.jpg

tmue20150828c045_b.jpg
Live-Illustration des Gesprächsverlaufes. Foto: Thomas Müller

Bedheim_final 96 rgb.jpg

Bedheim_final 96 rgb.jpg
Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk

tmue20150828c048_b.jpg

tmue20150828c048_b.jpg
Die Bauten entstanden durch Internationale Studierende während der IBA Summer School in Weimar. Foto: Thomas Müller
1 / 15

Man zieht nicht zur Arbeit aufs Land, sondern bringt sie mit. Dies bedeutet auch einen sozio-kulturellen und ökonomischen Mehrwert. Initiativen können individuell brauchen: mehr politische Wertschätzung, praxisbezogene Beratungsangebote, Aufklärung der Gemeinden und Banken, Bürokratieabbau/Förderangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgschaften. Gemeinden und Institutionen wie die Kirche können Brückenbauer sein – mental und faktisch beispielsweise durch Verpachtung von Land an Initiativen. Fehlende Infrastrukturen werden durch Zugezogene oft neu aufgebaut. Hochwertige Baukultur kann anziehend wirken. Trotz höherer Selbstverantwortung wird die Bindung an die Stadt kulturell und ökonomisch gebraucht. Mehr noch als Mobilität ist ein schnelles Internet Voraussetzung dafür. Leben auf dem Land bedeutet ein Leben im Stadtland.

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2. Günther Köhler, Bürgermeister Stadt Römhild
  3. Florian Kirfel-Rühle, Architekt, Studio Gründer Kirfel, Schloss Bedheim (IBA Kandidat)
  4. Thomas Penndorf, Gartenbauer und Imker, Lebensgut Cobstädt e.V., Cobstädt
  5. Ulla Schauber, Raum- und Umweltplanerin, Wohnstrategen e.V., Weimar

Das IBA STADTLAND Gespräch in Bedeheim wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Schloss 1
98630 Bedheim
Deutschland
Projektträger

Familie Kirfel-Rühle von Lilienstern 
mit den Schlossbewohnern Anika Gründer, Nikola Mayer, Erik van der Werf
und dem Förderverein Schloss Bedheim e.V. gem.

StadtLandSchule

Wie sieht unsere Schule der Zukunft aus?

StadtLandSchule
Umbau einer Typenschule in eine Schule der Zukunft

StadtLandSchule

Gute Bildung und eine entsprechende Bildungsinfrastruktur sind Schlüsselfaktoren erfolgreicher Städte und Regionen. Das wissen wir spätestens seit den PISA-Studien und einem international vergleichenden Blick z.B. Richtung Skandinavien. Das Spektrum der Herausforderungen ist groß: Chancen moderner Schulpädagogik, die digitale Revolution auch in der Bildung, Fragen der Inklusion, Mitwirkung von Schülern, Eltern und Lehrern.

Ausgangspunkt der Suche nach einem zukunftsweisenden Schulmodell ist eine unsanierte Typenschule in Plattenbauweise am Stadtrand von Weimar. In einer sogenannten ‚Phase 0’, die noch vor dem Bauprozess stattfindet, wollen Stadtverwaltung und Schulgemeinschaft unter Einbeziehung von externen Beratern klare Anforderungen an den Schulumbau formulieren. Dieses Projekt soll in Verbindung mit dem Thüringer Schulmodell der Gemeinschaftsschule ein zukunftsweisendes Modell für den Freistaat und vergleichbare Regionen liefern.

Das Projekt wird unterstützt von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft.

Mehr zum Projekt 
StadtLandSchule treibt Schulumbauprozess voran
10. Januar 2017

StadtLandSchule treibt Schulumbauprozess voran

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’
24. Juni 2016

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’

tmue20160620i010_b.jpg

tmue20160620i010_b.jpg
Feier zur Urkundenübergabe auf dem Gelände der Jenaplanschule An der Hart. Foto: Thomas Müller

tmue20160620i021_b.jpg

tmue20160620i021_b.jpg
Übergabe der Urkunde von Barbara Pampe an Bürgermeister Peter Kleine. Foto: Thomas Müller

tmue20160620i035_b.jpg

tmue20160620i035_b.jpg
Die schuleigene Elephant Band sorgt für den musikalischen Rahmen. Foto: Thomas Müller

tmue20160620i050_b.jpg

tmue20160620i050_b.jpg
Mitmach-Konzert vor dem Pavillon auf dem Schulhof, einem von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar mit Schülern der Jenaplanschule gemeinsam geplanten Bau, in dem der weitere Schulumbauprozess diskutiert und geplant wird. Foto: Thomas Müller

tmue20160620i054_b.jpg

tmue20160620i054_b.jpg
Rundgang der Planungsgruppe über das Schulgelände. Foto: Thomas Müller

tmue20160620i061_b.jpg

tmue20160620i061_b.jpg
Auf dem Sportplatz. Foto: Thomas Müller

tmue20160620i066_b.jpg

tmue20160620i066_b.jpg
Fortsetzung des Rundgangs in den Klassenzimmern. Foto: Thomas Müller

tmue20160620i086_b.jpg

tmue20160620i086_b.jpg
Bis zum Lehrerzimmer. Foto: Thomas Müller
1 / 8

Das Umbauvorhaben ist seit 2014 als StadtLandSchule Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen. Die Förderung durch die Montag Stiftung trägt dazu bei, das Vorhaben zur Projektreife zu führen und bis 2019 auch baulich in die Wege zu leiten. 

Bericht über die Feier von Radio Lotte Weimar

IBA Kandidat ‚StadtLandSchule’ ausgezeichnet
19. Mai 2016

IBA Kandidat ‚StadtLandSchule’ ausgezeichnet

StadtLandSchule_1_b.jpg

StadtLandSchule_1_b.jpg
Treppenanlage an der Nordseite der Jenaplanschule. Foto: Michael Romstöck
Schlüsselübergabe für das StadtLandSchullabor auf dem Campus der Jenaplanschule
15. Juli 2015

Schlüsselübergabe für das StadtLandSchullabor auf dem Campus der Jenaplanschule

StadtLandSchule 65.jpg

StadtLandSchule 65.jpg
Projektbeteiligte nach der Schlüsselübergabe des StadtLandSchullabors. Foto: Michael Romstöck
1 / 5

Die StadtLandSchule ist auch Thema im Journal der Bauhaus-Universität Weimar (S. 80 bis 83): Zum Bauhaus.Journal 

Baubeginn des StadtLandSchullabors
17. Juni 2015

Studierende der Bauhaus-Universität realisieren Pavillon auf dem Campus der Jenaplanschule

stadtlandschullabor.png

stadtlandschullabor.png
Richtfest am StadtLandSchulLabor am 25. Juni 2015.
1 / 2
Kalender
Rückblick
18. Mai 2016 - 18:00

6. BUGA-Dialog
Der Petersberg in Erfurt

Das Dialogformat der Bundesgartenschau BUGA Erfurt 2021 beschäftigt sich mit dem Erfurter Petersberg und dessen weiterer Planung. Thematisiert werden unter anderem der Aufstieg zum Petersberg und die Nutzung von Freiflächen und Gebäuden. Teil der Planung ‚Vision Petersberg’ ist auch der IBA Kandidat ‚Ein Wallgucker für Erfurt’. Beim 6. BUGA-Dialog wird Ulrike Rothe, Projektleiterin der IBA Thüringen, als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen: http://www.buga2021.de

Atrium der Stadtwerke Erfurt
Magdeburger Allee 34
99086 Erfurt
Germany