Projekte

Stadtland

Die IBA Thüringen macht das STADTLAND zu ihrem Thema. Sie konzentriert sich auf drei IBA Baustellen, wo Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen.

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Projekt

Projekte
Neustadt am Rennsteig, Her(r)bergskirche

Neustadt am Rennsteig, Her(r)bergskirche

Neustadt am Rennsteig, Her(r)bergskirche

Andacht und Tourismus

Wie schläft es sich in einer Kirche? In Neustadt am Rennsteig wurde die erste Her(r)bergskirche im Thüringer Wald entwickelt und realisiert. Sie bietet nicht nur eine ganz besondere Übernachtungsmöglichkeit, sondern stellt darüber hinaus auch lokale Besonderheiten im 'Regionalen Schaufenster' aus und beinhaltet neues Mobiliar für vielfältige, soziokulturelle Nutzungen im Kirchenraum. Den wunderschönen Blick auf die morgendlich hell erleuchteten Farbglasfenster im Kirchenchor gibt es inklusive.

Die Her(r)bergskirche in Neustadt St. Michaelis am Rennsteig ist ein Modellprojekt für weitere mögliche Her(r)bergskirchen entlang des Rennsteigs im Thüringer Wald und seit März 2019 IBA Projekt.

Mehr zum Projekt 
Her(r)bergskirche neues IBA Projekt
24. März 2019

Her(r)bergskirche neues IBA Projekt

Übernachtungssaison 2018
30. November 2018

Übernachtungssaison 2018

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung
16. Mai 2017

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung

Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

Mehr Bilder auf querdenker2017.de.

 

Erste Ideenwerkstatt in der Michaeliskirche
06. August 2017

Erste Ideenwerkstatt in der Michaeliskirche

Kalender 
19. September 2019 bis 22. September 2019
Ort 
Rennsteig
Deutschland
Apolda, Eiermannbau

Apolda, Eiermannbau

Apolda, Eiermannbau

Architekturikone wird Open Factory

Die zwischen Jena und Weimar gelegene Kleinstadt Apolda war über Jahrzehnte ein wichtiger Industriestandort. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts lebte die Bevölkerung von der Textilproduktion, zuerst von Strümpfen, später von Strick- und Wirkwaren. Nur einige der ehemals 6.000 Arbeitsplätze, die es allein in der Textilindustrie gab, sind nach der Wende erhalten geblieben. So stehen heute viele der großflächigen Produktionsorte der Stadt leer – einer davon war der Egon-Eiermannbau-Bau. Das Industriedenkmal entwickelt die IBA Thüringen seit 2018 zur Open Factory.

Der Eiermannbau ist das einzige Gebäude des Architekten Egon Eiermann in Thüringen. Ursprünglich gebaut als Weberei, wurden seit den Dreißigerjahren bis 1994 Feuerlöschgeräte am Standort produziert. Eiermann hat den Industriebau des Apoldaer Architekten Hermann Schneider 1938 bis 1939 erweitert, sensibel und aufmerksam die vorhandene Gebäudestruktur fortgeführt und gleichzeitig die funktionalen und ästhetischen Anforderungen seiner Zeit eingebracht. Eiermann gilt in Fachkreisen als einer der wichtigsten Baumeister der Nachkriegsmoderne. Logik, Reinheit und Klarheit lauteten seine architektonischen Maxime.

Aneignung und Entwicklungskonzept Open Factory

Seit 1994 weitestgehend ungenutzt, bietet der Eiermannbau mit über 6.000 Quadratmeter Geschossflächen und einem 2 Hektar großes Grundstück. Die IBA Thüringen aktiviert das denkmalgeschützte Gebäude unter dem Leitmotto 'Wie wenig ist genug?' und schließt damit auch an Eiermanns Prinzipien an.

2016 fand in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung der erste IBA Campus im Eiermannbau statt, in dessen Rahmen das Leitbild 'Open Factory' für die zukünftige Entwicklung des Eiermannbaus entwickelt wurde.

Über 20 internationale Studierende und Absolventen nutzten den Eiermannbau während des IBA Campus 2016 als Übernachtungsort, Arbeitsplatz und Kreativstandort, als Kino, Ping-Pong-Club und noch vieles mehr.

Auf der IBA LeerGut Konferenz 2016, einer weiteren Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung, wurde der Umgang mit Leerständen im ländlichen Raum und Strategien für deren nachhaltige Entwicklung diskutiert. Eine Ausstellung zeigte zum Leerstand in Thüringen.

Die IBA Thüringen bietet seit 2016 regelmäßig Führungen durch den Eiermannbau an. Bei Interesse schicken Sie eine Mail an veranstaltung@iba-thueringen.de.

Auf Grundlage eines 2016 erarbeiteten Finanzierungs- und Nutzungskonzepts für die Open Factory erwarb die LEG Thüringen im Dezember 2017 den Eiermannbau. Die beiden Landesgesellschaften IBA Thüringen und LEG Thüringen arbeiten hier mit der Form der Anhandgabe; bis 2023 ist dabei die IBA Thüringen Entwicklerin des Projekts. Das Vorgehen soll modellhaft für den Umgang mit Leerstand stehen.

Im Sommer 2018 lebten, lernten und arbeiteten zwei Wochen lang 50 Kreative beim zweiten IBA Campus 'Hotel Egon' im Eiermannbau. Bei dem 14-tägigen Design-build-Workshop schufen sie Möbel und überraschende Raumerlebnisse. Diese sollen Gäste im Zwischenpräsentationsjahr 2019 mit zum Verweilen einladen. Auch die berühmte Dachterrasse des Eiermannbaus wurde beim Campus möbliert.

Erste Nutzung und Ausbau

Die IBA Thüringen ist auch Placemaker des Eiermannbaus. Als erste Nutzerin zog sie bereits im Sommer 2017 provisorisch in das Industriedenkmal. Sie will auch andere motivieren, den Ort zu entdecken und hier zu arbeiten. Dazu erarbeitete die IBA von Februar bis Oktober 2018 ein prototypisches Ausbau- und Nutzungskonzept für 750 Quadratmeter im Eiermannbau. Im Herbst 2018 war es schließlich soweit, das IBA Team bezog ein kostengünstiges, funktionales und klares Büro mit Gewächshäusern im zweiten Obergeschoss. Dank einer Haus-in-Haus-Lösung ist es möglich, über das Jahr hinweg zwei Klimaräume zu nutzen.

Mehr zum Projekt 
IBA Campus 2018 - 'Hotel Egon'
18. August 2018

Eiermannbau Apolda wurde von jungem IBA Campus-Team in zwei Wochen für zukünftige Besucher und Gäste weitergebaut

Start Open Factory
31. Mai 2018

Start Open Factory

In den Veranstaltungssaal passen bis zu 300 Gäste. In den Nebenräumen des Saals ist genügend Platz für Veranstaltungsservice.

Wer Interesse hat, Werkstätten, Ateliers oder einen Schreibtisch im Coworking Space im Eiermannbau zu mieten, schreibt eine Mail an open-factory@iba-thueringen. Wir freuen uns auf Sie!

Kooperatives Werkstattverfahren zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda
01. März 2017

Kooperatives Werkstattverfahren zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda
Vier Zukünfte für Apolda

Akteure:

Das Werkstattverfahren wurde von dem Büro Schulten Stadt- und Raumentwicklung aus Dortmund koordiniert und moderiert. Zusätzlich zu den vier Planungsbüros waren externe Berater aus verschiedenen Disziplinen an der Qualifizierung der Entwürfe beteiligt.

Planungsbüros:

BeL – Sozietät für Architektur, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Michel Kleinbrahm
EnergieWerkStadt, Ingo Quaas, Andreas Reich, Dr. Kersten Roselt
Modulorbeat, Jan Kampshoff, Marc Günnewig
Studio Vulkan, Robin Winogrond, Lukas Schweingruber

Berater:

Uli Hellweg, Vorsitzender des Fachbeirats der IBA Thüringen, Hellweg Urban Concept
Andrea Hofmann, Fachbeirat der IBA Thüringen, raumlaborberlin
Andreas Krüger, Belius GmbH
Andreas Foidl, Belius GmbH
Tabea Michaelis, denkstatt sàrl
Prof. Dr. Jörg Londong, Bauhaus-Universität Weimar
Sonja Sauer, INAWA GbR
Henrik Schultz, Stein+Schultz, Stadt-, Regional- und Freiraumplaner
Jörg Casper, Kommunalentwicklung Mitteldeutschland

LeerGut Konferenz und IBA Campus 2016
01. Juli 2016

LeerGut Konferenz und IBA Campus 2016


Vor der Konferenz fand der IBA Campus 'Zukunftswerkstatt Eiermannbau' statt. Mit ihm sollte der Eiermannbau nach 20 Jahren Leerstand wieder experimentell belebt und als Arbeitsstandort erprobt werden. Gesucht wurden erste Nutzungsideen, Betreiberkonzepte, Finanzierungsvorschläge und Aktivierungsansätze.

Bahnhofsdinner Apolda
24. September 2015

Bahnhofsdinner in Apolda

Räume auf – Licht an: ‚Open station’ im Bahnhof Apolda
16. Oktober 2014

Räume auf – Licht an: ‚Open station’ im Bahnhof Apolda

Kalender 
24. Mai 2019 bis 29. September 2019
05. Juli 2019 bis 25. August 2019
Ort 
Auenstraße 11
99510 Apolda
Deutschland
Träger

· Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen
  (Eigentümerin)
· Internationale Bauausstellung Thüringen
  (Entwicklerin)

Partner

· Stadt Apolda
· Lokale und Regionale Partner aus
  Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft

Planungsbeteiligte

· Belius, Berlin
· constructLab
· Ingenieurbüro Hausladen, Kirchheim
· IPH Ingenieurbüro Peter Hilbig, Bad Sulza
· Ingenieurbüro Matthias Münz, Weimar
· Raumlabor, Berlin
· Team des IBA Campus 2016/2018
· Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg

Ansprechpartner

Katja Fischer
Projektleiterin
Telefon +49 3644 51832-11
katja.fischer@iba-thueringen.de

Christoph Grube
Projektmitarbeiter Open Factory
Telefon +49 3644 51832-04
christoph.grube@iba-thueringen.de

Apolda, Timber Prototype House

Apolda, Timber Prototype House

Apolda, Timber Prototype House

Ökologisch, Regional, Digital

Holz aus der Region, bearbeitet mit neuesten technologischen Entwurfs- und Fertigungsmethoden: Das Timber Prototype House, ein Massivholzkasten mit 15qm Innenfläche, soll die Praxistauglichkeit dieser Bauweise testen. 

Anlieferung und Aufbau des Timber Prototype House.

Ähnlich wie bei einem Blockhaus entsteht der Experimentalbau aus der Schichtung einzelner Holzbalken.

Durch hochpräzise, robotische Fertigungstechnologien sind individuelle Bauteile in hoher Stückzahl einfach zu fertigen und ermöglichen freie Bauformen. Die 40 cm dicke Massivholzkonstruktion wirkt durch vielfache Schlitze in Längsrichtung wärmedämmend. Die IBA Thüringen sieht in diesem Prototyp einen Beitrag für eine zeitgenössische Baukultur 'Made in Thüringen'. 

Mehr zum Projekt 
Timber Prototype House - Rohbau fertiggestellt
01. Juli 2018

Timber Prototype House - Rohbau fertiggestellt

Das Timber Prototype House im Sommer 2018.

Kalender 

Momentan keine Termine

Ort 
Auenstraße 9
99510 Apolda
Deutschland
Förderer

· Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
  Raumforschung,
  Forschungsinitiative Zukunft Bau
· Thüringen Forst
· Rettenmeier Holz
· Glaskontor Erfurt
· Holz von Hier

Ansprechpartner

Tobias Haag
Projektleiter
Telefon +49 3644 51832-12
tobias.haag@iba-thueringen.de

Bedheim, Sch(l)afstall

Bedheim, Sch(l)afstall

Bedheim, Sch(l)afstall

Baukultur im ländlichen Raum

Weit weg von den großen Städten haben Architekten aus Weimar in Bedheim viel Platz gefunden, um ihre Visionen zu verwirklichen und ihr Architektenbüro zu gründen. Sie zeigen, wie man einfach und selbst baut, ohne auf die Produktpalette von Baumärkten zurückgreifen zu müssen. Auf den Fundamenten des ehemaligen Schafstalls bauten sie mit einer einfachen Holzbauweise ein Wirtschaftsgebäude, das am 5. Oktober 2018 fertiggestellt wurde. Bis auf wenige Arbeitsschritte lässt sich die gesamte Konstruktion mit den eigenen Händen, guten Freunden und Nachbarn selbst errichten.

Sehen Sie hier den finalen Beitrag unserer Serie 'Einfach Bauen' und vollziehen Sie den gesamten Prozess auf YouTube nach:

Mehr zum Projekt 
Bedheim, Eröffnung Sch(l)afstall
05. Oktober 2018

Bedheim, Eröffnung Sch(l)afstall

Schlossherr Florian Kirfel-Rühle eröffnet feierlich den Sch(l)afstall.

2. Bedheimer Kamingespräch
21. Oktober 2016

Selbstbau zwischen Baumarktcharme und architektonischem Meisterwerk

Anika Gründer begrüßt als Gastgeberin zum zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

Der holländische Architekt Erik van der Werf resümierte, dass Selbstbau von Nicht-Architekten leider keine innovative oder zukunftsweisende Bauten entstehen ließe. Eigenkreativität und Selbstdenken hätten wir verlernt. Foto: StudioGründerKirfel

Van Bo Le Mentzel, Erfinder der Hartz 4 Möbel, deren Bauanleitung auf der ganzen Welt kostenlos heruntergeladen werden können, plädierte gerade deswegen für eine selbstbauende Gesellschaft. Denn der Selbstbau führe zur Auseinandersetzung mit der Frage, wie man tatsächlich wohnen und leben wolle und was man dazu brauche. Foto: StudioGründerKirfel

Wolfgang Zeh, Architekt und Selbstbauer auf einer 35 qm großen Baulücke in Köln, fasste Selbstbau folgenderweise zusammen: „Selbstbau braucht Zeit, Spaß am Bauen, Wille zum Lernen und richtiges Werkzeug“. Foto: StudioGründerKirfel

Olga Hungar von raumlabor Berlin stellte den Selbstbau als Instrument der Kommunikation, Integration und zur Belebung von öffentlichen Plätzen vor. Foto: StudioGründerKirfel

Nach einem Landspaziergang fand wie beim 1. Bedheimer Kamingespräch ein ausgedehntes Abendessen an einer langen Tafel im Kaminzimmer mit engagiert vorgetragenen Tischreden statt. „Schon mein Vater erkannte die Wichtigkeit der Verbindung von Hand und Hirn“, so Florian Kirfel-Rühle, Schlossbesitzer und Architekt. Auch die eigene Profession wurde kritisch hinterfragt – schließlich hätten die meisten Architekten vergessen, wie man baut. Wären die Handwerker nicht die viel besseren Berater von Selbstbauherren? „Nein“, meinte Herr Thomae, Zimmermannsmeister aus der Region, „die besten Berater wären ein Team aus Architekt und Handwerker“. Eine fingierte Presseerklärung von Judith Resch, Schreinermeisterin und Architektin aus Bayern, die die Abschaffung von Styrodyr ankündigt, fand abschließend großen Beifall.

Der Freude am Selbstbau und dem zweiten Bedheimer Kamingespräch widmet sich auch die Ausgabe #474 der BaunetzWoche. Das Magazin kann man hier als PDF herunterladen.

1. Bedheimer Kamingespräch
24. Oktober 2015

1. Bedheimer Kamingespräch

Das erste Bedheimer Kamingespräch im Josephsaal von Schloss Bedheim.

Landspaziergang vom Schloss in die Umgebung.

Arbeitsessen mit thematischen Tischreden.

Downloads 
StadtLand Gespräch in Bedheim
28. August 2015

StadtLand Gespräch in Bedheim

StadtLand Gespräch im Café von Schloss Bedheim. Von links: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Thomas Penndorf, Florian Kirfel, Ulla Schauber, Günther Köhler, Kerstin Faber.

IBA Architektur vor Schloss Bedheim.

Teilnehmer des IBA StadtLand Gesprächs auf Schloss Bedheim in der mobilen Architektur, die von internationalen Studierenden während der IBA Summer School entwickelt wurde.

Sanierungsarbeiten auf Schloss Bedheim.

Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk

Man zieht nicht zur Arbeit aufs Land, sondern bringt sie mit. Dies bedeutet auch einen sozio-kulturellen und ökonomischen Mehrwert. Initiativen können individuell gebrauchen: mehr politische Wertschätzung, praxisbezogene Beratungsangebote, Aufklärung der Gemeinden und Banken, Bürokratieabbau/Förderangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgschaften. Gemeinden und Institutionen wie die Kirche können Brückenbauer sein – mental und faktisch beispielsweise durch Verpachtung von Land an Initiativen. Fehlende Infrastrukturen werden durch Zugezogene oft neu aufgebaut. Hochwertige Baukultur kann anziehend wirken. Trotz höherer Selbstverantwortung wird die Bindung an die Stadt kulturell und ökonomisch gebraucht. Mehr noch als Mobilität ist ein schnelles Internet Voraussetzung dafür. Leben auf dem Land bedeutet ein Leben im Stadtland.

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2. Günther Köhler, Bürgermeister Stadt Römhild
  3. Florian Kirfel-Rühle, Architekt, Studio Gründer Kirfel, Schloss Bedheim (mittlerweile IBA Projekt)
  4. Thomas Penndorf, Gartenbauer und Imker, Lebensgut Cobstädt e.V., Cobstädt
  5. Ulla Schauber, Raum- und Umweltplanerin, Wohnstrategen e.V., Weimar

Das IBA STADTLAND Gespräch in Bedheim wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Kalender 

Momentan keine Termine

Ort 
Schloss 1
98630 Bedheim
Deutschland
Erfurt, Tallinner Straße

Erfurt, Tallinner Straße

Erfurt, Tallinner Straße

Wohn-Bau-Kultur in Serie

Wohnen ist ein Grundbedürfnis, doch bezahlbarer Wohnraum in vielen Großstädten knapp. Bundesweit spricht man von einem Neubaubedarf von circa 400.000 Wohnungen pro Jahr. Auch die Landeshauptstadt Erfurt kennt das Problem. Deren Kommunale Wohnungsgesellschaft (KoWo) will bezahlbare, qualitativ hochwertige Wohnungen schaffen und fragt sich: Wie überwinden wir die Monotonie der Platte und nutzen dennoch die Vorteile industrialisierter Bauweisen?

Auf Initiative der KoWo forschte die TU München zusammen mit Industriepartnern an einem Systembaukasten für den seriellen Wohnungsbau. Als neue Gartenstadt sollen hier rund 100 bezahlbare Wohnungen in Systembauweise entstehen, die die Qualitäten des anliegenden Landschaftsraums in das Quartier einbinden. Die Ergebnisse eines internationalen städtebaulichen Wettbewerbs bilden die Grundlage für die weitere Realisierung. Pünktlich zu Bundesgartenschau im Jahr 2021 soll nun Theorie zu Praxis werden und das Modellvorhaben an der Tallinner Straße fertiggestellt sein.

Realisierungswettbewerb Tallinner Straße, 1. Preis, Lageplan Erdgeschoss ©Arbeitsgemeinschaft Strohe Ullrich Klöpfel Koenig, Berlin; JUCA architektur + landschaftsarchitektur, Berlin

Mehr zum Projekt 
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb zum Modellvorhaben in der Tallinner Straße entschieden
08. Mai 2018

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb zum Modellvorhaben in der Tallinner Straße entschieden

Realisierungswettbewerb Tallinner Straße, 2. Preis, Laubengang
©dma deckertmesterarchitekten, Erfurt; clubL94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln

Anerkennungen erhielten:

Architekt/Stadtplaner
raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH
Frankfurt am Main

Landschaftarchitekt
ST raum a Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

Architekt/Stadtplaner
roedig.schop architekten PartG mbB
Berlin

Landschaftsarchitekt
TDB Landschaftsarchitektur, Berlin

Architekt/Stadtplaner
Naumann Wasserkampf Architekten PartGmbB
Weimar

Landschaftsarchitekt
Station C23 Architekten und Landschaftsarchitekten, Leipzig
 

 

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract
27. März 2018

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract

IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München
25. Januar 2017

IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München

Bundesbauministerin Barbara Hendricks informiert sich am Stand des BSSR zum IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick’. Foto: Christian Schlag, BBSR

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro
24. Februar 2016

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro

Kalender 

Momentan keine Termine

Ort 
Erfurt
Deutschland
Partner

· Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion,
  TU München
· Lehrstuhl für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen,
  TU München
· Professur für Entwerfen und Holzbau,
  TU München
· Lehrstuhl für Industrial Design
  TU München
· Fraunhofer Institut für Bauphysik
· Dr. Joachim Brech
· DGJ Architektur, Frankfurt
· Firmengruppe Max Bögl
· Regnauer Fertigbau GmbH & Co. KG

Planungsbeteiligte
Ansprechpartner

Tobias Haag
Projektleiter
Telefon +49 3644 51832-12
tobias.haag@iba-thueringen.de

Links
Gera, Neue Mitte

Gera, Neue Mitte

Gera, Neue Mitte

Bürger entwickeln ihre Innenstadt

Mitten in Gera stehen vor dem Kultur- und Kongresszentrum 2,5 Hektar Brachfläche zur Verfügung. Für diesen einst belebten Teil des Zentrums sucht die Stadt einen neuen Maßstab und Rhythmus von Gebäuden und Freiraum, konnte jedoch in den vergangenen Jahren keine Investoren anlocken. Geraer Bürger und Unternehmer haben die Entwicklung schließlich selbst in die Hand genommen, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Gera.

Geras Neue Mitte ist das größte Stadtentwicklungsprojekt seit der BUGA Gera-Ronneburg 2007.

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Gera und dem Verein 'Ja – für Gera' wurde zum Ausgangspunkt der IBA Kandidatur 2014. Im folgenden Jahr wurden im Rahmen des europäischen Nachwuchswettbewerbs 'Europan' Ideen zur Entwicklung der Neuen Mitte gesucht.

Mehr zum Projekt 
Mut zur Stadt
25. Februar 2019

Mut zur Stadt

Rahmenplan plus beschlossen
24. August 2018

Rahmenplan plus beschlossen

Geras Neue Mitte nimmt Form an!
21. Februar 2018

Geras Neue Mitte nimmt Form an!

Geras Oberbürgermeisterin und die Projektpartner am Modell von yellow z. Foto: Thomas Müller

Initiative Bürgerpark von Heinz Klotz. Foto: Thomas Müller

Erinnerungen an die Zitronenpresse vom Kollektiv Raumstation. Foto: Thomas Müller

Geras Neue Mitte ist das größte Stadtentwicklungsprojekt seit der BUGA Gera-Ronneburg 2007, insbesondere wenn man Häselburg, Campus Rutheneum und KuK-Sanierung mit einbezieht. Die Entwicklung wird sich entsprechend der Investitionskraft schrittweise und langfristig vollziehen. Solange möchten viele Bürger nicht mehr warten. Die AG Zwischennutzung des Initiativkreises plant für 2018 erste Pflanzungen und weitere Aktionen zur Aneignung und Belebung von Geras Neuer Mitte, darunter das Aufstellen und Flechten der Gera-Bänke, der Ausbau des Lesegartens und ein Info-Punkt. Auch die Initiative Bürgerpark will sich einbringen.

Mit dem Beschluss des Rahmenplans und den ersten Realisierungsvorhaben kann Geras Neue Mitte vom IBA Kandidat zum IBA Projekt werden. Die Internationale Bauausstellung Thüringen 2023 hat das Motto ‚Stadtland’. Zugleich weltoffen und mit regionalem Bezug sucht sie neue Verbindungen zwischen Ortskern und Landschaft, Architektur und Freiraum. Für Geras Neue Mitte heißt das ein starkes Zentrum in Ostthüringen mit regionaler Wertschöpfung und gestalterische Innovationen bei der Integration von Grün in der Stadt und in Gebäuden.

Weitere Infos über Geras Neue Mitte unter: www.gera.de/gnm und https://www.facebook.com/GerasNeueMitte.

Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte
25. Juni 2017

Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte
22. März 2017

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte

Das Team für den Rahmenplan von Geras Neuer Mitte.

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte
21. Oktober 2016

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an
29. Februar 2016

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern
12. Februar 2016

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern:
Entwürfe für Geras Neue Mitte

Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe
04. Dezember 2015

Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe

Ein Preis mit 12.000 Euro ging an Marc Torras Montfort und Annelie Seemann (Berlin) für ihren Entwurf einer 'Kolonisierung der Stadtmitte'. Die Preisträger schlagen ein städtebauliches Gerüst aus öffentlichen Plätzen, Wegen sowie Parzellen unterschiedlicher Nutzung vor. Drei gezielt platzierte dauerhafte Gebäude spannen den Raum für temporäre Nutzungen, aber auch eine künftige bauliche Verdichtung auf. Dabei gehen die Verfasser differenziert auf den Maßstab der Stadt und die Beteiligungspotenziale der Bürgerschaft ein.

Ankauf (6.000 Euro): Connected_Urbis, Gautier Duthoit (Gresswiller, Frankreich): Der Entwurf sieht eine dichte urbane Baustruktur vor, die räumlich gut auf die heterogene Umgebung reagiert. Der partizipative Entwicklungsprozess findet sowohl online als auch in einem sogenannten Viertelhaus statt. Vorschläge für temporäre Nutzungen und Gestaltungen enthält dieses Konzept nicht.

Anerkennungen: Eine Goldene Mitte für Gera, Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz (Dresden). Das Areal erhält auf pragmatische Weise durch Zwischennutzungen eine stadt­räumliche Fassung. Hierzu schlagen die Verfasser konkrete Beteiligungsstrukturen vor. Die langfristigen Bebauungsoptionen sind nur vage formuliert.

Anerkennung: Das ist Gera, Timothy Vanagt (Antwerpen, Belgien). Mit einem großen öffentlichen Freiraum, gerahmt von einem multifunktionalen Arkaden-Bauwerk, liefert die Arbeit ein starkes Bild für Geras neue Mitte. Die Umsetzung dieses konzeptionellen Ansatzes bleibt hingegen offen.

Ausführliche Präsentation der Entwürfe auf europan.de

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer
27. November 2015

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer

Thorsten Mehnert aus Leipzig, Unternehmensberater und engagierter Bürger, erklärte ganz konkret, wie Bürger und Stadtverwaltung in Leipzig auf Augenhöhe zusammengearbeitet haben, um die große Brache des Güterbahnhofes Leipzig-Plagwitz nachzunutzen. Er erläuterte die Organisation und den Betrieb dieser Koproduktion.

Am Samstag morgen diskutierten die Teilnehmer in drei Gruppen mit den Referenten des Vortages intensiv über Zwischennutzungen, Städtebau und Arbeitsstrukturen. Im Ergebnis zeichneten sich ein Drehbuch, Aufgaben und Aktionen zur Entwicklung der Brache an der Breitscheidstraße ab. Viele Teilnehmer sagten spontan ihre Mitarbeit für die weiteren Schritte zu.

Veranstalter waren die IBA Thüringen, Ja - für Gera e.V. und die Stadt Gera. Die Moderation übernahm die Bürogemeinschaft Stadtstrategen aus Weimar. Die Räume stellten die Sparkasse Gera-Greiz und die Stadt Gera zur Verfügung. 

Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet
19. August 2015

Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet

'Vernetzte Stadt – Starke Mitte' begrüßte Europan-Architekten in Gera
30. April 2015

'Vernetzte Stadt – Starke Mitte' begrüßte Europan-Architekten in Gera

Kalender 
Ort 
Breitscheidstraße
07545 Gera
Deutschland
Planungsbeteiligte

· zuloark, Berlin/Madrid
· Marcus Max Schreiner, Weimar
· Kollektiv Raumstation, Weimar/Berlin
· Stadtstrategen, Weimar
· yellow z, Berlin
· Stadt Land Fluss, Berlin
· Trautmann Landschaftsarchitekten, Berlin
· Homann-Leichter, Ingenieurgesellschaft, Leipzig

Ansprechpartner

Dr. Bertram Schiffers
Projektleiter
Telefon +49 3644 51832-14
bertram.schiffers@iba-thueringen.de

Links / Material
Krobitz, St. Annen-Kapelle

Krobitz, St. Annen-Kapelle

Krobitz, St. Annen-Kapelle

Flammenorgel zieht an

Der international renommierte Künstler Carsten Nicolai hat eigens für die St. Annen-Kapelle aus dem 11. Jahrhundert eine skulpturale Arbeit entwickelt: 'organ' ist im weitesten Sinne ein Musikinstrument, das von frühen Entwürfen sogenannter Flammenorgeln aus dem späten 18. Jahrhundert inspiriert ist.

Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz ist im Rahmen der IBA Kandidatur der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland entstanden.

Die Feuerorgel hat zweireihig angeordnete Gasflammen. Produziert wurde sie von Frank Fietzek und Rob Feigel. Zeichnungsurheber: Frank Fietzek

Im Gegensatz zur klassischen (Kirchen-) Orgel erzeugen hier Flammen die Töne, indem sie die Luft in den Glaszylindern zum Schwingen bringen.

IBA Projektleiterin Ulrike Rothe im Gespräch mit dem Künstler Carsten Nicolai.

Das Kunstprojekt schafft einen starken Ort und verleiht der romanischen Kapelle, die einen Fixpunkt in der sanft anmutenden Landschaft im Saale-Orla-Kreis bildet, neue Strahlkraft. Die Kunstkapelle ist das erste realisierte Projekt im Rahmen des Ideenaufrufs ‚Querdenker für Thüringen 2017’, mit dem die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland nach innovativen Nutzungen für viele der leerstehenden Kirchen in Thüringen sucht.

Öffnungszeiten 2019, jeweils von 14 bis 18 Uhr:

21. April (Saisoneröffnung am Ostersonntag)
5. Mai
30. Mai (Himmelfahrt)
2. Juni
23. Juni (Stelzenfestival)
7. Juli
4. August
1. September

Mehr zum Projekt 
Rückblick auf die 2. Saison 2018 in Krobitz
28. Dezember 2018

Musikalische Intervention in Krobitz

Sie reagierte mit Quarz-Glas-Schalen und der Dresdner Künstler Jan Heinke mit einem Stahlcello, Oberton-Gesang und verschiedenen Blashörnern auf die 12-minütige Komposition von Carsten Nicolai, die auf der gasbetriebenen Orgel mit 25 Glaspfeifen zu hören ist. Es entwickelte sich eine faszinierende Klang – und Raumkomposition in der alten romanischen Kapelle. Foto: Henry Sowinski

Insgesamt besuchten 2018 700 Gäste die St. Annen-Kapelle in Krobitz. Viele kamen aus den umliegenden Dörfern sowie aus den angrenzenden Städten wie Saalfeld und Jena. Aber auch aus Leipzig und Berlin und sogar aus Norwegen und Mexiko kamen Interessierte. Die Tore der St. Annen-Kapelle geöffnet, die gasbetriebene Orgel gewartet und über das IBA Projekt informiert haben die Mitglieder des Freundeskreises der kleinen Kirche, der sich 2017 gebildet hat. Foto: Henry Sowinski

Interview mit Carsten Nicolai
21. März 2018

Von einem erstaunlichen Resonanzraum
Interview mit Carsten Nicolai

Kirchen sind akustisch vielleicht die kompliziertesten Orte. Sie haben einen derartig hohen Nachhall, eine so starke Resonanz auf bestimmten Frequenzen, dass man schnell versteht, dass ein Kirchenraum eben immer auch ein riesiger Resonanzraum ist. 

Und was ist dann so neu an einer „Orgel“ in einer Kirche?

Dass die Orgel endlich mal da steht, wo man sie auch sehen kann. Die Orgel der Vergangenheit, diese wahnsinnig prunkvolle Orgel ist so eingebaut worden, dass man sie eigentlich nur beim Herausgehen sieht. Und vor allem ist sie immer mehr zu einem Einrichtungsgegenstand geworden oder vielmehr zu einem Dekorationselement. Bis heute. Der Zuhörer sieht nur noch die Pfeifen, weiß aber gar nicht, wo der Sound herkommt. Hier sitzt die Gemeinde jetzt drum herum, was auch ein bisschen die normale Unterteilung auflöst. Hier findet eine gewisse Demokratisierung statt. Alle treffen sich auf derselben Ebene, in ein- und demselben Raum. Quasi auch ein spätantiker Rückgriff, als man sich beim Bau der ersten Kirchen auf das Vorbild römischer Basiliken bezog, den Versammlungsort schlechthin. Die Kanzel ist zwar noch da, aber wenn man die Mitte mit diesem Instrument besetzt, hat man zugleich einen Zuschauerraum und einen Performanceraum, ein Theater.

Vor allem aber auch einen Akustikraum?

Kirchen sind akustisch vielleicht die kompliziertesten Orte. Sie haben einen derartig hohen Nachhall, eine so starke Resonanz auf bestimmten Frequenzen, dass man schnell versteht, dass ein Kirchenraum eben immer auch ein riesiger Resonanzraum ist. Er sollte ja schwingen bei den Menschen, als ein Verstärker letztendlich des Wortes und der Musik. Der religiöse Glaube der Menschen sollte insgesamt verstärkt werden. Der Kirchenraum ist mehr als ein klassisches Instrument, er ist eben ein Resonanzkörper.

organ weist ein weiteres klassisches Element der Kapelle auf: die Flamme, das ewige Licht.

Flammen haben jenseits der christlichen Symbolik eine ganz eigene Archaik. Die Urelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde – im Grunde hat man dort alles vor Ort. organ spielt auf diese Grundelemente an. Wenn die Flamme beginnt zu resonieren, dann sieht man die Luft aufsteigen und die Flamme verändert ihre Farbe. Die spielende Flamme wird blau, die nicht spielende Flamme bleibt gelb. Der Besucher wird das Feuer mit dem Ton verbinden, man hat im Prinzip eine Visualisierung des Sounds, das ist das Schöne an diesem synästhetischen Aspekt. Die Flamme ist Lichtquelle und Feuerquelle zugleich. Im Winter wird organ die Kirche eben auch heizen. Zudem entziehen die Flammen der Umgebung Sauerstoff, es tritt also rudimentärer Sauerstoffmangel ein. Das wird aber bei der Kirche in Krobitz nicht so ganz passieren, weil sie altersbedingt zu porös ist.

Das klingt im besten Sinne archaisch, zeitlos und irgendwie auch meditativ.

Ja, es ist das, was man am Anfang am wenigsten dachte. Eigentlich ist es eine Zurückführung auf die ursprüngliche Nutzung solcher Räume. Das ist das Schöne.

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Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’
24. August 2017

Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Kunstprojekt ‚organ’ zieht rund 200 Besucher in lange verschlossene Kapelle
28. Juni 2017

Kunstprojekt ‚organ’ zieht rund 200 Besucher in lange verschlossene Kapelle

Rund 200 Besucher kamen zum Eröffnungswochenende der skulpturalen Arbeit ‚organ’ nach Krobitz. Foto: Thomas Müller

Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz ist im Rahmen der IBA Kandidatur der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland entstanden.

Die St.-Anna-Kapelle in Weira stammt aus dem 11. Jahrhundert. Foto: Gernot Lindemann

Lange Jahre war die St.-Anna-Kapelle ungenutzt und für die Öffentlichkeit unzugänglich. Foto: Thomas Müller

IBA Projektleiterin Ulrike Rothe im Gespräch mit dem Künstler Carsten Nicolai.

Das von Carsten Nicolai geschriebene Stück dauert etwa zwölf Minuten. Foto: Thomas Müller

Im Gegensatz zur klassischen (Kirchen-) Orgel erzeugen hier Flammen die Töne, indem sie die Luft in den Glaszylindern zum Schwingen bringen.

Foto: Thomas Müller

Foto: Gernot Lindemann

Elke Bergt von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland dankte am Ende des Gespräches allen, die am Vorhaben mitgewirkt und dieses unterstützt sowie gefördert haben. Dazu zählen der Künstler Carsten Nicolai mit seinem Team von yamaguchi-ufficio d’arte und WERKSTATT 4, die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Weira / Krobitz mit dem amtierenden Superintendent und Pfarrer, die politische Gemeinde Weira, die Kulturstiftung des Bundes, das Regionalmanagment LEADER des Saale-Oral-Kreises mit dem Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung Gera, das Architekturbüro nitschke+kollegen, die Tischlerei Herden und der Stampflehmbauer Hoppert Handwerk & Design sowie der Restorator Olaf Lindner, das Büro für Szenografie chezweitz und das Team der IBA Thüringen sowie der EKM.

Bei frischen Sauerteigbrot und Altenburger Ziegenkäse mit Lauchzwiebeln sowie Roséwein und Apfelsaft aus der Region klang der Sommerabend zum Johannisfest beim Feuer aus. Erfüllt von dem Kunstwerk ‚organ’ und der St.-Anna-Kapelle fuhren die Gäste beeindruckt, angeregt und beflügelt nach Hause, um wieder zu kommen!

OTZ: Feuer, Licht und Klänge in der St.-Annen-Kapelle in Krobitz

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung
16. Mai 2017

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung

Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

Mehr Bilder auf querdenker2017.de.

 

Kalender 
19. September 2019 bis 22. September 2019
Ort 
Krobitz
Deutschland
Träger

· Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
· Kirchengemeinde in Weira
· Gemeinde Krobitz/Weira in der VG Oppurg
· Freundeskreis

Planungsbeteiligte

· Carsten Nicolai
· nitschke + kollegen architekten, Weimar

Ansprechpartnerin

Ulrike Rothe
Projektleiterin
Telefon +49 3644 51832-13
ulrike.rothe@iba-thueringen.de

Leubinger Fürstenhügel, Tank- und Rastanlage

Leubinger Fürstenhügel, Tank- und Rastanlage

Leubinger Fürstenhügel, Tank- und Rastanlage

Baukultur trifft Mobilität

In unmittelbarer Nachbarschaft zu einer bedeutenden archäologischen Fundstätte aus der frühen Bronzezeit, dem Leubinger Fürstenhügel, wird an der Bundesautobahn A 71 eine zukunftsweisende Tank- und Rastanlage entstehen.

Ein internationaler Wettbewerb setzte auf eine interdisziplinäre Planung aus Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur und Kommunikationsdesign, damit die Anlage perfekt in den landschaftlichen Zusammenhang des flachwelligen Hügellands sowie in den historischen Kontext eingebettet werden kann. Die Tank- und Rastanlage versteht sich daher als ein 'Fenster in die Region'. 

Die europaweite Auslobung des Wettbewerbs war ein modellhaftes Verfahren zur Qualifizierung von Infrastrukturmaßnahmen.

Mehr zum Projekt 
Baubeginn für Autobahnraststätte
01. Oktober 2018

Baubeginn für Autobahnraststätte

Startschuss für Konzessionsausschreibung Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’
02. September 2016

Startschuss für Konzessionsausschreibung
Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’

Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

Der Bau der Tank- und Rastanlage wird nach erfolgreichem Abschluss des Vergabeverfahrens voraussichtlich 2018 beginnen. Die Inbetriebnahme der Tank- und Rastanlage soll spätestens im IBA-Projektschaujahr 2019 erfolgen.

Interessierte Unternehmen können sich über die Vergabebekanntmachung der Dienstleistungskonzession auf der Internetseite der DEGES, die das Ausschreibungsverfahren im Auftrag des Bundes und des Freistaates Thüringen betreut, informieren: www.deges.de, und auf der Internetseite: https://vergabe.deges.de alle für eine Bewerbung um die Konzession benötigten Unterlagen erhalten.

Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der DEGES ist der 1.11.2016, 15.00 Uhr.

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung
15. Juni 2015

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung

Im Rahmen des Festaktes wurde zugleich die aus dem Wettbewerb hervorgegangene Ausstellung in der Landesvertretung des Freistaats Thüringen beim Bund eröffnet.

Im Anschluss an die Preisverleihung geht die Wanderausstellung mit den Beiträgen aller Wettbewerbsteilnehmer auf Tournee: Bis zum 2. Juli 2015 ist sie im 1. Obergeschoss der Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, in Berlin zu sehen. Danach geht es weiter zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Bonn sowie nach Sömmerda, Erfurt und Weimar. Ein genauer Plan wird noch bekannt gegeben.

Programm der Eröffnung

Projektleitung: Britta Sauter (DEGES), Ulrike Rothe (IBA Thüringen)

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden
06. Mai 2015

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden

Preisgerichter, Sachverständige und Vorprüfung
Fachpreisrichter
Prof. Undine Giseke, Landschaftsarchitektin/Berlin
Andrea Gebhard, Landschaftsarchitektin/München
Amandus Sattler, Architekt/München
Prof. Ulf Hestermann, Architekt/Erfurt
Tom Unverzagt, Kommunikationsdesigner/Leipzig

Sachpreisrichter
Jürgen Abs, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/Bonn
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen/Weimar
Ralf Hauboldt, Bürgermeister Stadt Sömmerda
Lutz Irmer, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft/Erfurt

Stellvertretende Fachpreisrichter
Katy Müller, Kommunikationsdesignerin/Leipzig
Michael Rommel, Architekt/Erfurt
Wolfram Stock, Landschaftsarchitekt/Jena

Stellvertretende Sachpreisrichter
Bernhard Heitele, IBA Thüringen/Weimar
NN, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/Bonn
Otto Rosenstiehl, Stadt Sömmerda
Bernd Rothe, DEGES/Berlin

Sachverständige
Uwe Kettnaker, Thüringer Lnadesverwaltungsamt, Obere Naturschutzbehörde/Weimar
Dr. Mario Küßner, Thüringer Landesamt für denkmalpflege und Archäologie/Weimar

Vorprüfung
PAD .Baum .Freytag .Leesch Architekten & Stadtplaner BDA
unter Mitwirkung von
PSL Landschaftsarchitekten .Ziegenrücker .Kerl

Interdisziplinärer Planungswettbewerb für Tank- und Rastanlage 'Leubinger Fürstenhügel'
10. November 2014

Interdisziplinärer Planungswettbewerb für Tank- und Rastanlage 'Leubinger Fürstenhügel'

Nordhausen, Quartier Nord

Nordhausen, Quartier Nord

Nordhausen, Quartier Nord

Plattenbauquartier als Multitalent

Nordhausen-Nord zählt mit 2.000 Bewohnern zu den beliebtesten Wohnstandorten der 43.000 Einwohnerstadt Nordhausen. Dank der schönen Lage mit weitem Blick, guter Nahversorgung und einem Straßenbahnanschluss fühlen sich die Mieter der Plattenbausiedlung sehr wohl. Der Anteil der älteren Menschen ist allerdings überdurchschnittlich hoch, 36 % sind über 65. Die Zukunft des Quartiers hängt also auch von der Ansprache jüngerer, vielfältiger Zielgruppen ab.

Auf Initiative der Stadt und ihrer Wohnungsunternehmen erarbeiteten zwei Büros das Konzept 'Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung', das die Bedürfnisse der Bewohner, Klimaschutz und Energiewende, Mobilität, Bebauung und Freiraumnutzung mitdenkt. 2017 wurde den Bewohnern die Planung vorgestellt. ©Teleinternetcafe mit HWK Landschaftsarchitektur, Ratingen

Mit dem Realisierungswettbewerb 'Multitalent gesucht' fragte die SWG Nordhausen 2018 in Kooperation mit der Stadt Nordhausen nach Umbaulösungen für den Plattenbauhof, der Wohnen, Soziales, Freiraum, Mobilität, Energie, Wasser und Versorgung nachhaltig zusammendenken sollte. Im Dezember 2018 wurde der Siegerentwurf gekürt, der individuelle Ansätze, nämlich Sophie, Ludwig und Franzi, für eine maßvolle Transformation des Plattenbauhofs präsentiert.

Mehr zum Projekt 
Wettbewerb in Nordhausen entschieden
11. Dezember 2018

Wettbewerb in Nordhausen entschieden

Konzept 'Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung'
13. Juni 2017

Konzept 'Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung'

 

Ablauf Mehrfachbeauftragung:
11. April 2017 Auftaktveranstaltung
09. Mai 2017 Zwischenpräsentation
13. Juni 2017 Endpräsentation und Jurysitzung
21. Juni 2017 Bürgergespräch

Verfahrensbetreuung:
Vinzenz Dilcher, UmbauStadt GbR (Weimar)
Matthias Seidel, UmbauStadt GbR (Weimar)

Fachjury:
Dr. Marta Doehler-Behzadi, Stadtplanerin, Geschäftsführerin IBA Thüringen
Prof. Dr. Dagmar Everding, Architektin, Professur Dezentrale Strukturen und Systeme, Hochschule Nordhausen
Florian Köhl, Architekt, fatkoehl architekten (Berlin)
Jun.-Prof. Dr. Sigrun Langner, Landschaftsarchitektin, Professur Landschaftsarchitektur und -planung, Bauhaus-Universität Weimar, STATION C23 (Leipzig)
Prof. Ingo Andreas Wolf, Architekt und Stadtplaner, Professur für Städtebau und Entwurf, HTWK Leipzig, pwbaukunst (Leipzig), Mitglied des Fachbeirats der IBA Thüringen

Sachjury:
Sven Dörmann, Vorstand Wohnungswesen der Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz
Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen
Manfred König, Erster ehrenamtlicher Beigeordnete der Stadt Nordhausen
Dr. Horst Petri, Bewohnervertreter

Sachverständige Berater/innen (ohne Stimmrecht):
Petra Diemer, Stadt Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung
Kerstin Faber, Projektleiterin IBA Thüringen
Beate Meißner, Stadt Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung
Burkhard Zschau, Faktor-i³ Energiekonzepte und Beratung, Autor der Energie- und Potenzialanalyse für Nordhausen Nord (Ehrenfriedersdorf/Dresden)

Presseberichte:
NZZ Online: Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung
Thüringer Allgemeine: Weniger Platte, mehr Leben: Nordhausen-Nord wird umgestaltet

Abschlussforum zur 'Zukunftsstadt Nordhausen'
14. März 2016

Abschlussforum zur 'Zukunftsstadt Nordhausen'

Die an diesem Abend gebildete Redaktionsgruppe aus Bürgern und Verwaltung kümmerte sich um die Gestaltung der Zukunftszeitung für Nordhausen und um die Formulierung des Abschlussberichts (siehe Links/Material).

Die an diesem Abend gebildete Redaktionsgruppe aus Bürgern und Verwaltung wird sich nun um die Gestaltung einer Zukunftszeitung und um die Formulierung des Abschlussberichts kümmern. Beide Teile bilden zusammen mit dem ‚Zukunftsbild-Nordhausen’ den Wettbewerbsbeitrag, den Nordhausen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung im Sommer einreichen wird. Die Jury des Ministeriums wird anschließend die 20 vielversprechendsten Beiträge aus den 51 Teilnehmerstädten auswählen, welche dann die Förderung für die zweite Phase des Wettbewerbs erhalten.

Bürgerwerkstätten für Zukunftsstadt
22. Februar 2016

Bürgerwerkstätten für Zukunftsstadt

Anwesend waren interessierte Bürger, Schüler und Studenten, Bürgermeister aus den Gemeinden der Region Nordhausen, die Stadtwerke, Wohnungsgesellschaft und –genossenschaft, Vereine, Energiegenossenschaften.

Ergebnis des ersten Tages: Viele Projekte für eine Zukunftsstadt sind in Nordhausen und im Landkreis bereits Realität. So gibt es beispielsweise Bürger, die ihr Auto der Gemeinschaft zur Verfügung stellen, indem sie es stunden- oder tageweise vermietet. Andere Initiativen, wie beispielsweise die Bürgerstiftung Park Hohenrode engagieren sich schon seit Jahren für die Grundflächenentwicklung in der Region. Unternehmen wie die städtische Wohnungsgesellschaft investieren bereits in Projekte zur Gestaltung des energetischen Wandels.

Einen kurzen Input zu den Themen der drei Arbeitsgruppen 'Gemeinsam investieren', 'Gemeinsam Verhalten ändern' und 'Gemeinsam motivieren' gaben der Kommunikationsdesigner Prof. Steffen Schuhmann von der Kunsthochschule Berlin Weissensee, die Projektleiterin Kerstin Faber von der IBA Thüringen, der Vorsitzende des Vereins Bürgerenergie Thüringen Matthias Golle sowie Prof. Dagmar Everding vom Lehrstuhl Ökologischer Stadtumbau der Hochschule Nordhausen.

Mobil in die Zukunft

Im Januar 2016 trotzten wieder rund 70 Teilnehmer dem Wintereinbruch und kamen zur zweiten Bürgerwerkstatt, um eine Stadt-Land-Mobilität für das Jahr 2030 zu entwerfen. Den fachlichen Einstieg der Veranstaltung lieferten die beiden Referenten und Experten für Mobilität Prof. Dr. Gather von der FH Erfurt und Dr. Wilde von der Goethe-Universität Frankfurt. So stellte sich unter anderem heraus, dass im Durchschnitt ein Fahrzeug zu 95% ungenutzt bleibt, ein öffentlicher Parkplatz uns alle statistisch aber 10.000 Euro pro Jahr dafür kostet. Ein CarSharing Auto ersetzt wiederum bis zu acht Privat-Pkws – und würde uns damit um 80.000 Euro pro Jahr erleichtern. Neben diesen Informationen wurden zahlreiche praktische Beispiele zu innovativen und bewegenden Initiativen und Projekten vorgestellt. In drei Arbeitsgruppen wurde anschließend weitergearbeitet.

In der ersten Arbeitsgruppe unter dem Titel ,Nordhausens Nahverkehr gesichert in die Zukunft’ kamen die Möglichkeiten und Wege zur Sprache, den Nahverkehr in Stadt und Landkreis dauerhaft zu sichern. So wurde über einen ticketlosen ÖPNV im gesamten Landkreis und die Möglichkeiten eines Bürgerbusvereins für Nordhausen diskutiert.

Die zweite Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema ,Teilen statt besitzen’, eine Überzeugung mit Nachholbedarf in Sachen Anhängerschaft. Die Wege zu einem sicheren und lebenswerten Straßenraum wurden in der dritten Arbeitsgruppe besprochen. Initiativen wie autofreie Tage, Rad- und Fußverkehrs-Apps mit Belohnungssytem und Lastenraddienstleistungen wurden vorgeschlagen.

Innovativ denken, realistisch handeln

Im Februar 2016 fand die 3. Bürgerwerkstatt, wieder mit rund 70 Teilnehmer, statt. Diesmal zum anspruchsvollen Thema energetischer Stadtumbau.

Die Hochschule Nordhausen ist als Forschungs- und Bildungseinrichtung eine Quelle für Fachwissen. Prof. Dr. Dagmar Everding und Prof. Dr. Rainer Große stellten am Beginn der Veranstaltungen die aktuellen Forschungsschwerpunkte der Hochschule vor. In den Arbeitsgruppen berichteten Studierende von Semesterprojekten, in denen sie konkrete Vorschläge für den energetischen Stadtumbau in Nordhausen erarbeiteten. Christina Sager-Klaus vom Fraunhofer Institut für Bauphysik in Kassel betonte in ihrem Einstiegsvortrag die Notwendigkeit, Projekte zu initiieren, die sich langfristig eigenwirtschaftlich entwickeln können. Der Stadtumbau muss vor allem aus dem Bestand gedacht werden.

Innovativ denken und realistisch handeln war dann auch das Ergebnis der ersten Arbeitsgruppe 'Energetischer Umbau von Stadtquartieren'. Die technischen Mittel zur Erzeugung Erneuerbarer Energien (EE) stehen bereits zur Verfügung. Vorhandene Infrastrukturen müssen auf die Nutzung von EE geprüft und umgestellt werden. Energetischer Stadtumbau bedeutet aber auch, kurze Wege zu ermöglichen. Die Einsparung von CO2 steht an erster Stelle, ebenso die soziale Verträglichkeit. Energetischer Stadtumbau muss daher immer mit einer sozial-räumlichen Qualifizierung zusammengedacht werden und darf nicht nur vor dem Hintergrund der energetischen Optimierung erfolgen.

Den Einstieg und die fachliche Begleitung der zweiten Arbeitsgruppe zum Thema 'Energielandschaft StadtLand gestalten' gab Prof. Dr. Doris Gstach, die die Professur Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung an der FH Erfurt inne hat. Der Wandel im System der Energieerzeugung und Ressourcennutzung hat immer Auswirkungen auf die Landschaft gehabt. Zeugnisse historischer Produktionslandschaften werden heute größtenteils akzeptiert, sogar als natürlich ästhetisch empfunden. Dies muss auch für die aktuelle Energiewende gelten. Dabei müssen Freizeitlandschaft, Naturschutz und produktive Landschaft – ob landwirtschaftlich oder energetisch – viel stärker als eine Einheit zusammen gedacht werden. Es wurde anschließend diskutiert, wie ein Handbuch für Best Practice-Beispiele für die Region entstehen kann.

Die dritte Arbeitsgruppe ,Vom Altbau zum energetischen Traumhaus’ beriet der Architekt Steffen Langner von ADOBE Architekten aus Erfurt. Ergebnis: Es müssen immer Individuallösungen gefunden werden, die eine nachhaltige soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung ermöglichen. Eine Blaupause gibt es nicht. Darüber hinaus wurden konkrete Maßnahmen - wie beispielweise das Nutzen regionaler Ressourcen als nachhaltige Baustoffe für den Wohnungsbau und der Verzicht auf Verbundstoffe – diskutiert.

Startschuss für die 'Zukunftsstadt'
27. Oktober 2015

Startschuss für die 'Zukunftsstadt'

Schwarzatal, Bahnhof Rottenbach

Schwarzatal, Bahnhof Rottenbach

Schwarzatal, Bahnhof Rottenbach

Reisende, verweilt doch!

Die Bahn fährt noch, aber das Bahnhofsgebäude steht leer. Eine mittlerweile typische Situation in ländlichen Regionen. Auch die Stadt Königssee-Rottenbach im Schwarzatal, historisch geprägt von Tourismus, Landwirtschaft und mittelständischen Unternehmen, war davon betroffen.

Nun wird der leerstehende Bahnhof Rottenbach als ein 'Ein Tor ins Schwarzatal' saniert und soll ab 2019 flexibel genutzt werden.

Am 18. Juli 2016 wurde der Umbau des Verkehrsverknüpfungspunkts Bahnhof Rottenbach unter Beileigung des Bürgermeisters der Gemeinde Königsee-Rottenbach, Volker Stein, Herrn Staatssekretär Dr. Klaus Sühl vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Frau Diana Saager, Leiterin der Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, und Véronique Faucheur sowie Marc Pouzol vom Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto gestartet.

Etwa 150 Gäste waren mit von der Partie und verfolgten die gemeinsame Pflanzung des Apfelbaums der Sorte 'Ruhm aus Thüringen'. Der Apfelbaum steht symbolisch für die STADTLAND:Inseln, die auf dem Verkehrsverknüpfungspunkt und Vorplatz Bahnhof Rottenbach noch entstehen sollten.

Eine 2015 gegründete Genossenschaft lokaler Produzenten wird im sanierten Bahnhof 2019 einen BahnHofladen eröffnen, der eigene Produkte aus der Region anbietet. Damit wird der Tourist versorgt, ohne den BahnHofladen gäbe es kein Geschäft mehr im Ort.

Mehr zum Projekt 
2019 Wiedereröffnung des Bahnhofs Rottenbach
22. Januar 2019

2019 Wiedereröffnung des Bahnhofs Rottenbach

Entwurf der HTWK Leipzig für BahnHofladen Rottenbach
14. Februar 2017

Entwurf der HTWK Leipzig für BahnHofladen Rottenbach

Er verdichtet das Warenangebot auf variable Regale an der Längsseite des Raumes.

L-förmige Spangen, die sich über den Raum spannen, nehmen Vorhänge auf, mit denen sich der Raum unterteilen und abtrennen lässt.

25 Studierende reichten ihre Arbeiten ein, von denen sechs für die erste Präsentation am 14. Februar 2017 im Rathaus Königsee-Rottenbach ausgewählt wurden. Davon gelangten zwei in die engere Auswahl. Foto: Clemens Weise

Der BahnHofladen ist Teil des Bahnhofs Rottenbach. Dieser soll als ‚Ein Tor ins Schwarzatal’ zu einem Ort des Willkommens und einem neuen Knotenpunkt werden.

Umbaustelle Bahnhof Rottenbach
18. Juli 2016

Umbaustelle Bahnhof Rottenbach

Am 18. Juli 2016 wurde der Umbau des Verkehrsverknüpfungspunkts Bahnhof Rottenbach unter Beileigung des Bürgermeisters der Gemeinde Königsee-Rottenbach, Volker Stein, Herrn Staatssekretär Dr. Klaus Sühl vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Frau Diana Saager, Leiterin der Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, und Véronique Faucheur sowie Marc Pouzol vom Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto gestartet.

Etwa 150 Gäste waren mit von der Partie und verfolgten die gemeinsame Pflanzung des Apfelbaums der Sorte 'Ruhm aus Thüringen'. Der Apfelbaum steht symbolisch für die STADTLAND:Inseln, die auf dem Verkehrsverknüpfungspunkt und Vorplatz Bahnhof Rottenbach noch entstehen sollten.

Anschließend konnten bei einem ersten bunten Markttreiben kulinarische Spezialitäten aus der Region präsentiert und verköstigt werden.

Dies war eine gelungene Einstimmung auf den genossenschaftlichen Regionalladen, der 2019 eröffnen soll.

Das IBA Projekt ist eine Gemeinschaftsleistung der Stadt Königsee-Rottenbach, der LEADER-Aktionsgruppe Saalefeld-Rudolstadt, der Genossenschaft BahnHofladen Rottenbach e.G., der Initiative 'Zukunftswerkstatt Schwarztal', der Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn, der IBA Thüringen und vieler engagierter Bürger und Bürgerinnen im Schwarzatal. Das Vorhaben wird durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unter anderem mit Mitteln des ÖPNV gefördert.

Ideenstudie: STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach
30. Juni 2015

Ideenstudie: STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach

Umgesetzter Entwurf des atelier le balto für den Bahnhofsvorplatz Rottenbach.

Am 1. Juni 2015 lud die Stadt Königsee-Rottenbach fünf renommierte regionale, nationale und internationale Büros ein, Rottenbach und das Schwarzatal kennenzulernen. Der BahnHofladen gehörte damals noch zum IBA Kandidat 'Resilientes Schwarzatal', das im September 2014 zum IBA Kandidaten nominiert wurde. In der Qualifizierungsphase ging es darum, exemplarische und exzellente Lösungen zu finden, die dem Anspruch einer Internationalen Bauausstellung gerecht werden. Diese müssen nicht immer teurer als der Mindeststandard sein. Manchmal ist es die pfiffige Idee, die das Besondere schafft und gleichzeitig  den Aufwand optimiert. Zu den Kriterien der Bewertung der Ideenstudie zählten deshalb auch die Kosten.

Peter Möller, Geschäftsführer der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn, verwies auf den günstigen Umstand, dass mit der BahnHofladen Genossenschaft im Gegensatz zu ähnlichen Projekten die Nutzung des Bahnhofs geklärt ist. Die Gestaltung des Gesamtensembles soll nicht zuletzt die Bedeutung des Rottenbacher Bahnhofs als Tor zum Schwarzatal zum Ausdruck bringen.

An der Ideenstudie betieligten sich neben atelier le balto:

freiraumpioniere, Weimar
HEINISCH Landschaftsarchitekten, Gotha
evergreen landschaftsarchitektur, Dresden
r + p Landschaft s Architektur, Dresden

 

Kalender 
05. Juli 2019 - 11:00
25. August 2019
Ort 
Bahnhof Rottenbach
Am Bahnhof
07422 Rottenbach
Deutschland
Träger

· Stadt Königsee-Rottenbach
· Genossenschaft BahnHofladen Rottenbach e. G.

Ansprechpartnerin

Ulrike Rothe
Projektleiterin
Telefon +49 3644 51832-13
ulrike.rothe@iba-thueringen.de

Links

· MDR Beitrag 2018
· Filmdoku von 1985
  'Reichsbahner Jahn'

Schwarzatal, Probeurlaub Döschnitz

Schwarzatal, Probeurlaub Döschnitz

Schwarzatal, Probeurlaub Döschnitz

Merle in der Sommerfrische

Schon früher war das Schwarzatal, eines der schönsten Täler des Thüringer Waldes, bekannt bei geplagten Großstädtern. Das angenehme Klima, die schönen Fachwerkhäuser und das frische Wasser lockten sie in Scharen hierher. Heute sind viele Sommerfrische Häuser leer und verfallen. Doch immer mehr Menschen aus der Stadt wollen die Qualitäten ländlicher Räume wieder nutzen.

Wer schon länger den Gedanken hegt, aufs Land zu ziehen, kann in Döschnitz in einem ehemaligen Heimatmuseum frische Luft schnappen und Urlaub machen. Dorthin ist die Jenaer Architektin Lina Maria Mentrup von Merle Stankowski Atelier dem Ruf der IBA Thüringen gefolgt: Sie richtete im Heimatmuseum mit viel Ideen und wenig Aufwand eine originelle Unterkunft ein. Die behutsame und kostengünstige Sanierung unter großer Berücksichtigung der historischen Bausubstanz soll beispielgebend für weitere leerstehende Häuser in der Region sein.

Ist das Vorhaben zum Probeurlaub erfolgreich, können weitere Räume im Heimatmuseum erschlossen werden. Foto: Dörthe Hagenguth

Im April 2018 wurde das IBA Projekt 'Merle in der Sommerfrische' fertig, erste Gäste aus Jena zogen in das Apartment. Foto: Dörthe Hagenguth

Merle in der Sommerfrische soll es vor allem Großstädtern ermöglichen, Tourismus auf dem Land neu zu erleben und auch gern länger zu erproben, ob das Leben auf dem Land für sie denkbar wäre. Foto: Dörthe Hagenguth

Das Sommerfrische Haus ist meist zum Tag des offenen Denkmals und zum Tag der Sommerfrische zu besichtigen.

Nach erfolgreichem Start 2018 stehen dieses Jahr noch einige Umbaumaßnahmen im Haus an, so dass es 2019 nicht geöffnet werden kann. Wir freuen uns auf alle, die nach der Umbauphase wieder nach Döschnitz kommen!

Mehr zum Projekt 
Merle in der Sommerfrische ist fertig
24. April 2018

Merle in der Sommerfrische ist fertig

Döschnitz wird IBA Projekt
02. Februar 2018

Döschnitz wird IBA Projekt

Kalender 
25. August 2019
Ort 
07429 Döschnitz
Deutschland
Träger

· Gemeinde Döschnitz in der VG Mittleres
  Schwarzatal
· Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V.
· Sommerfrische Schwarzatal e.V. 

Planungsbeteiligte
Ansprechpartnerin

Ulrike Rothe
Projektleiterin
Telefon +49 3644 51832-13
ulrike.rothe@iba-thueringen.de

Schwarzatal, Schloss Schwarzburg

Schwarzatal, Schloss Schwarzburg

Schwarzatal, Schloss Schwarzburg

Denkort der Demokratie

1919 unterzeichnete Friedrich Ebert in Schwarzburg die erste demokratische Verfassung Deutschlands. Die Jahre der Weimarer Demokratie waren jedoch gezählt. In der Zeit des Nationalsozialismus sollte das barocke Schloss Schwarzburg zu einem Reichsgästehaus des Führers umgebaut werden. Es wurde bis zur Unkenntlichkeit entkernt. Die dabei eingesetzten Zwangsarbeiter waren am Fuße des Schlossbergs untergebracht. Heute steht es als Ruine und bildet ein Mahnmal für die Gefährdungen der demokratischen Grundlagen der Gesellschaft.

Zahlreiche Akteure der Region wollen an diesem einzigartigen Ort anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Weimarer Verfassung einen Denkort für Demokratie schaffen. Mit Unterstützung des Bundes werden zwei Räume ab 2020 für Besucher geöffnet. Hier können sie sich über Demokratie, Selbstverantwortung, Toleranz und Weltoffenheit in unserer Gesellschaft austauschen.

Das Schloss soll Korrespondenzstandort zum 'Haus der Demokratie' in Weimar werden. Dazu ist ein Teilausbau einer Raumeinheit notwendig, um den Ort für Politik, Initiativen und Vereine, Einwohner und Gäste zugänglich zu machen.

Mehr zum Projekt 
Das 'Schwarzburg-Projekt' – Demokratie selber machen!
12. April 2017

Das 'Schwarzburg-Projekt' – Demokratie selber machen!

Andreas Feddersen und Eva Göbel, Projektleiter des Schwarzburg-Projektes. Foto: Helena Reingen

Das Projekt ist ergebnisoffen angelegt. Alle Interessierten sind eingeladen, eigene Ideen zur Ausgestaltung des Schwarzburg-Projektes beizutragen. Gemeinsam können neue Formen der Beteiligung ausprobiert und neue Wege des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschritten werden. Demokratie heißt dabei, nicht auf das Handeln oder gar die Zuarbeit anderer zu warten, sondern die Dinge selbstbewusst in die Hand zu nehmen: Gestaltungswille statt Leistungsanspruch.

Das Projekt wird gemeinsam vom Förderverein 'Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie', dem Bildungszentrum Saalfeld, den Partnerschaften für Demokratie in Rudolstadt, der Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V., der LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der IBA Thüringen getragen. Die Projektleiter Andreas Feddersen und Eva Göbel von der Weimarer Agentur Musealis arbeiten im Auftrag der IBA Thüringen.

Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen
10. März 2017

Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen

Übergabe der Urkunde als Nationales Projekt des Städtebaus durch Ministerin Barbara Hendricks am 28. Juni 2017 in Berlin. Von links: Ministerin Barbara Hendricks, Josefine van den Oever (IBA Thüringen), Silvia Wagner (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten), Heike Printz (Bürgermeisterin Schwarzburg), Michael Baum (Förderverein Schloss Schwarzburg), Florian Pronold (Parlamentarischer Staatssekretär des BMUB). Foto: Sascha Hilgers © BMUB.

Robert Bosch Stiftung besucht IBA Projektfamilie 'Resilientes Schwarzatal'
01. Juni 2016

Förderverein Schloss Schwarzburg e.V. in zweiter Bewerbungsrunde mit Projekteinreichung 'Denkort der Demokratie – Schloss Schwarzburg' im Programm 'Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort'.

Kalender 
25. August 2019
Ort 
Schloss Schwarzburg
Schloßstraße
07427 Schwarzburg
Deutschland
Träger

· Gemeinde Schwarzburg in der
  VG Mittleres Schwarzatal
· Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
· Förderverein Schloss Schwarzburg
  Denkort der Demokratie e.V.

Partner

· Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
· Haus der Demokratie Weimar/
  Weimarer Republik e. V.
· Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V.
· Partnerschaften für Demokratie
  Saalfeld-Rudolstadt

Planungsbeteiligte
Ansprechpartnerin

Ulrike Rothe
Projektleiterin
Telefon +49 3644 51832-13
ulrike.rothe@iba-thueringen.de