Projekte

Stadtland

Die IBA Thüringen macht das STADTLAND zu ihrem Thema. Sie konzentriert sich auf fünf IBA Baustellen, wo Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen.

mehr in der IBA Programmatik

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Geras neue Mitte

Wer ist, wer entwickelt unsere Stadt?

Geras neue Mitte

Geras neue Mitte

In Gera haben sich Vertreter der Stadt, Bürger, Initiativen und Unternehmen zusammengeschlossen, um die große innerstädtische Brache vor dem Kultur- und Kongresszentrum (KuK) als ‚Geras Neue Mitte’ zu entwickeln. Im Sinne von Selbstverantwortung wurde die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Gera und dem Verein ‚Ja – für Gera’ zum Ausgangspunkt der IBA Kandidatur 2014. In Geras Neuer Mitte soll ein lebendiger Teil der Stadt entstehen, mit einem neuen Verhältnis von Grün und Bebauung und mit hoher Aufenthalts- und Bauqualität.

Trotz der prominenten Lage des Gebietes und seiner Bedeutung für die Innenstadt stand das große innerstädtische Areal 15 Jahre leer. Der internationale städtebauliche Ideenwettbewerb ‚Europan 13 – The adaptable City’ 2015 und eine Reihe von Workshops mit Geraer Bürgern sowie Gästen aus dem In- und Ausland markierten den Neuanfang. Die Ausstellung der Entwürfe im KuK Anfang 2016 zog 3.500 Besucher an, wovon über 500 an einer schriftlichen Umfrage teilnahmen. Damit wird Geras Neue Mitte zum Stadtgespräch und Zukunftsprojekt für Gera.

Im Jahr 2017 steht der ‚Rahmenplan plus’ an. Grundlage und Aufgabenstellung hierfür ist der Entwicklungsrahmen, der aus den 12 Bürgeranliegen der Umfrage und weiteren Planungs- und Prozesshinweisen hervor ging. Diese Broschüre erschien am 22.10.2016 gleichzeitig mit dem ‚Urban Flashmob’, einer Kunstaktion des Büros Zuloark. Bei strömendem Regen nahmen hunderte Geraer die Brachfläche mit farbigen Schirmen vorübergehend in Besitz.

Der ‚Rahmenplan plus’ wird die künftige städtebauliche Gestaltung klären. Das ‚plus’ steht für eine intensive Bürgerbeteiligung. Etwas zeitversetzt beginnt das Bebauungsplanverfahren. Bis es zu einer dauerhaften Freiflächengestaltung und Bebauung kommt, wird ein Kurator 20217 die Ideen für temporäre Aktivitäten sichten und gemeinsam mit den Bürgern die Fläche aktiv und experimentell in Nutzung nehmen.

Aktuelle Informationen auch auf facebook.com/GerasNeueMitte

Mehr zum Projekt 
Vernetzungstreffen für Geras Neue Mitte
06. April 2017

Vernetzungstreffen für Geras Neue Mitte

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte
22. März 2017

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte

Komm in Geras Neue Mitte - Aufruf und Kurator zur Aktivierung 2017
22. März 2017

Komm in Geras Neue Mitte - Aufruf und Kurator zur Aktivierung 2017

Downloads 
Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte
21. Oktober 2016

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte

Urban Flashmob - Geras neue Mitte
12. Oktober 2016

Urban Flashmob
Geras neue Mitte

Europan 13 Abschlussforum in Gera
04. Juli 2016

Europan 13 Abschlussforum in Gera

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Teilnehmer des Europan Abschlussforums in Gera. Foto: Catrin Heinrich
IBA Fachbeirat besucht Geras Neue Mitte
10. Juni 2016

IBA Fachbeirat besucht Geras Neue Mitte

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IBA Fachbeirat zu Besuch in Gera. Foto: Catrin Heinrich
Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an
29. Februar 2016

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an

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Europan Szenarien für Geras Neue Mitte. Foto: Thomas Müller

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Baudezernentin Claudia Baumgartner erläutert die Entwürfe. Foto: Thomas Müller

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Städtebauliches Arbeitsmodell. Foto: Thomas Müller

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Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn begrüßt den 2.300. Besucher. Foto: Thomas Müller
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Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern
26. Februar 2016

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern:
Entwürfe für Geras Neue Mitte

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Nick Albers erhielt eine Anerkennung für seinen Entwurf Das ist Gera. Foto: Thomas Müller

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Die Preisträger Annelie Seemann und Marc Torras Montfort erläutern ihr Konzept Kolonisierung der Stadtmitte. Foto: Thomas Müller

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Gautier Duthoit erhielt den Ankauf für Gera_Connected Urbis. Foto: Thomas Müller

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Die Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn gratuliert den Preisträgern. Foto: Thomas Müller
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Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe
09. Dezember 2015

Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe

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Europan Preisverleihung in Berlin. Foto: Matthias Lindner

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Präsentation der Entwürfe anlässlich der Europan Preisverleihung in Berlin. Foto: Matthias Lindner

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Der Preis geht an die Architekten Annelie Seemann und Marc Torras Montfort mit Vincenza La Rocca für den Entwurf ‚Kolonisierung der Stadtmitte’, Jury-Vorsitzender Prof. Michael Koch. Foto: Matthias Lindner

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Den Ankauf erhielt der Architekt und Stadtplaner Gautier Duthoit aus Gresswiller in Frankreich. Foto: Matthias Lindner

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Eine Anerkennung ging an die Dresdner Architekten und Landschaftsplaner Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz. Foto: Matthias Lindner

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Anerkennung: Eine Goldene Mitte für Gera von Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz (Dresden)

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Eine Anerkennung erhielt außerdem die Arbeit von Architekt Timothy Vanagt aus dem belgischen Antwerpen. Foto: Matthias Lindner

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Anerkennung: Das ist Gera von Timothy Vanagt (Antwerpen, Belgien)

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Die Auslober dankten allen Teilnehmern und der Geschäftsstelle von Europan. V.l.n.r.: Matthias Röder, Thomas Leidel, Konrad Steinbrecht (alle drei Gera), Ulrike Poeverlein (Europan), Dr. Bertram Schiffers (IBA Thüringen), Claudia Baumgartner (Baudezernentin Gera), Prof. Michael Koch (Jury-Vorsitzendner), Volker Tauchert (Ja - für Gera e.V.) Foto: Matthias Lindner
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Anerkennungen:
Eine Goldene Mitte für Gera
Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz (Dresden)
Das Areal erhält auf pragmatische Weise durch Zwischennutzungen eine stadt­räumliche Fassung. Hierzu schlagen die Verfasser konkrete Beteiligungsstrukturen vor. Die langfristigen Bebauungsoptionen sind nur vage formuliert.

Das ist Gera
Timothy Vanagt (Antwerpen, Belgien)
Mit einem großen öffentlichen Freiraum, gerahmt von einem multifunktionalen  Arkaden-Bauwerk, liefert die Arbeit ein starkes Bild für Geras neue Mitte. Die Umsetzung dieses konzeptionellen Ansatzes bleibt hingegen offen. 

Ausführliche Präsentation der Entwürfe auf europan.de

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer
27. November 2015

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer

Thorsten Mehnert aus Leipzig, Unternehmensberater und engagierter Bürger, erklärte ganz konkret, wie Bürger und Stadtverwaltung in Leipzig auf Augenhöhe zusammengearbeitet haben, um die große Brache des Güterbahnhofes Leipzig-Plagwitz nachzunutzen. Er erläuterte die Organisation und den Betrieb dieser Koproduktion.

Am Samstag morgen diskutierten die Teilnehmer in drei Gruppen mit den Referenten des Vortages intensiv über Zwischennutzungen, Städtebau und Arbeitsstrukturen. Im Ergebnis zeichneten sich ein Drehbuch, Aufgaben und Aktionen zur Entwicklung der Brache an der Breitscheidstraße ab. Viele Teilnehmer sagten spontan ihre Mitarbeit für die weiteren Schritte zu.

Veranstalter waren die IBA Thüringen, Ja - für Gera e.V. und die Stadt Gera. Die Moderation übernahm die Bürogemeinschaft Stadtstrategen aus Weimar. Die Räume stellten die Sparkasse Gera-Greiz und die Stadt Gera zur Verfügung. 

Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet
19. August 2015

Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet

Unterschrift Vereinbarung IBA_b.jpg

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Unterschreiben die Qualifizierungsvereinbarung für den IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt – Starke Mitte’ (v.l.): Dr. Viola Hahn, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Volker Tauchert. Foto: IBA Thüringen
Große Resonanz auf Europan-Wettbewerb in Gera
03. Juli 2015

Große Resonanz auf Europan-Wettbewerb in Gera

‚Vernetzte Stadt – Starke Mitte’ begrüßte Europan-Architekten in Gera
21. April 2015

‚Vernetzte Stadt – Starke Mitte’ begrüßte Europan-Architekten in Gera

Bis zum Sommer arbeiten die Architekten und Planer an der Aufgabe. Wie viele Arbeiten eingereicht werden, ist offen.

Zu den Teilnehmern am Dienstag gehörten unter anderem internationale Studierende und Professoren der Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen in Berlin, Dresden, Wismar, Erfurt, Braunschweig sowie freie Architekten und Planer aus mehreren Bundesländern sowie internationale Arbeitsgemeinschaften mit Beteiligten aus Asien, Europa und Brasilien.

Auslobungstext und weitere Informationen:

www.gera.de/isekgera2030
www.europan.de

Gera ist Standort beim internationalen Ideenwettbewerb Europan 13
02. März 2015

Gera ist Standort beim internationalen Ideenwettbewerb Europan 13

Termine 
19. Juni 2017 bis 25. Juni 2017
Ansprechpartner 

Dr. Bertram Schiffers
Projektleiter

Telefon +49 3643 90088-14

bertram.schiffers@iba-thueringen.de

Ort 
Gera
Deutschland
150 Perspektiven - Campus Zeulenroda-Triebes

Wie bunt wollen wir sein?

150 Perspektiven
Campus Zeulenroda-Triebes

150 Perspektiven - Campus Zeulenroda-Triebes

Mit einer gemeinsamen Initiative ihrer Wirtschafts- und Wohnungsunternehmen möchte die Stadt Zeulenroda-Triebes eine städtische Willkommenskultur entwickeln. Ziel ist es, 150 jungen Europäern jährlich eine Ausbildungs- und Lebensperspektive in der Stadt zu bieten. Im Sinne eines Campus sollen Auszubildende, Praktikanten, Berufseinsteiger und Fachkräfte aus dem Ausland in der Region ihren Platz finden. Diese städtische Willkommenskultur verknüpft das unternehmerische Interesse am Fachkräftenachwuchs mit Fragen der Stadtentwicklung durch einen ganzheitlichen Ansatz von Ausbildungs- und Arbeitsangeboten sowie einem attraktiven Wohn- und Lebensumfeld.

In der Stadt soll es gelingen, Vielfalt als gesellschaftlichen Wert zu entwickeln, um die neuen Bewohner in die Stadtgesellschaft zu integrieren, sowohl in räumlicher als auch in sozialer Hinsicht. Entsprechend sind Bildungs- und Sprachangebote, Soziokultur und Sport ebenso wichtig wie die intelligente Nutzung und beispielhafte bauliche Aneignung der in der Stadt vorhandenen Leerstände und Brachen.
Die Projektidee steht nicht allein für die Entwicklung städtebaulicher Lösungsideen, sondern vor allem auch für die wirtschaftlich notwendige internationale Öffnung einer kleinen Stadt im ländlichen Raum. Sie soll bespielgebend für eine regionale Willkommens- und Anerkennungskultur in Thüringen werden.

Mehr zum Projekt 
Stadtland-Entwicklungsverein Zeulenroda-Triebes e.V. gegründet
12. April 2017

Stadtland-Entwicklungsverein Zeulenroda-Triebes e.V. gegründet

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Gründungsversammlung im Ratssaal Zeulenroda. Foto: Thomas Müller

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Bürgermeister Weinlich erläutert das IBA Projekt. Foto: Thomas Müller

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Die Gründungsmitglieder des Stadtland-Entwicklungsvereins. Foto: Thomas Müller

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Der Vereinsvorstand (v.l.n.r.): Manuela Müller, Bernd Damme, Dieter Weinlich, Sven Weber. Foto: Thomas Müller
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Meilensteine für Campus Zeulenroda-Triebes
31. Januar 2017

Meilensteine für Campus Zeulenroda-Triebes

Willy-Brandt-School of Public Policy meets IBA Thüringen
23. November 2015

Willy-Brandt-School of Public Policy meets IBA Thüringen

STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes
14. September 2015

STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes

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Viertes STADTLAND Gespräch in der Stadthalle Zeulenroda. 14. September 2015. Foto: Henry Sowinski

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Wie kann sich eine Willkommenskultur in Thüringen etablieren und welche Voraussetzungen brauchen wir, um in einer kulturell gemischten Gesellschaft zur Normalität finden zu können? Foto: Henry Sowinski

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Sternförmige Anordnung der STADTLAND tools in der Stadthalle Zeulenroda. Foto: Henry Sowinski

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Reges Interesse an unserem STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes. Foto: Henry Sowinski

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Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk
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Gemeinschaftliche, sozio-kulturelle Projekte bedürfen kreativer Ideen und zivilgesellschaftlich Aktiver. Diese können über Ideenwettbewerbe oder kostenfreie Raumnutzungen unterstützt werden. Die Frage des Bleibens stellt sich nicht erst seit der Flüchtlingskrise. Letztlich geht es darum, attraktiv für viele zu werden. Neben einer qualitativ hochwertigen Projektentwicklung ist eine weitreichende, auch ungewöhnliche Öffentlichkeitsarbeit notwendig, um als kleine Stadt ‚lauter’ zu werden. Mehr Mut und Selbstbewußtsein sind gefragt.

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2.  
  3. Dieter Weinlich, Bürgermeister Zeulenroda-Triebes
  4. Burkhardt Giermann, Mitgründer Initiative ‚Zeulenroda-Triebes für Alle. Die bunte Stadt mit Herz’, Zeulenroda-Triebes
  5. Julia Albani, Kuratorin, Kommunikationsagentur Bureau N, Berlin/Lissabon
  6. Guido Meincke, Vorstand Machbarschaft Borsig11 e.V., Dortmund
  7. Prof. Steffen Schuhmann, Kommunikationsdesigner, anschlaege.de, Berlin 

Das IBA STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Willkommenskultur gestalten und kommunizieren
06. Mai 2015

Willkommenskultur gestalten und kommunizieren

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Dr. Bertram Schiffers
Projektleiter

Telefon +49 3643 90088-14

bertram.schiffers@iba-thueringen.de

Ort 
Zeulenroda-Triebes
Deutschland
Projektträger
Partner

Wirtschaftsunternehmen, Wohnungsunternehmen, Versorgungsunternehmen,
 soziale Einrichtungen, Vereine,
 Bürger, Schulträger Landkreis Greiz 
und Stadt, Medienvertreter, Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG)

STADTLAND Apolda – Modellfall LeerGut

Was tun mit Gebäuden, die wir nicht brauchen?

STADTLAND Apolda
Modellfall LeerGut

STADTLAND Apolda – Modellfall LeerGut

Gemeinsam mit der Stadt Apolda und der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen arbeitet die IBA Thüringen in Apolda an vier unterschiedlichen Brachen- und Leerstandsstandorten. Sie befinden sich im unmittelbaren Umfeld des Bahnhofs der Stadt, waren ursprünglich gewerblich genutzt und sind zwischen einem und zwei Hektar groß. Der massive Leerstand prägt das Erscheinungsbild der Stadt Apolda in negativer Weise. Die Projektpartner betrachten dies als Chance und den Leerstand als Flächenpotenzial und Ressource: LeerGut. Angesichts ausbleibender Investitionen und fehlender Nutzungsnachfrage sollen an dieser neuralgischen Stelle der Stadt die bisher üblichen Standards und Vorgehensweisen bei der Entwicklung von Leerständen hinterfragt werden. Ziel der IBA Projektentwicklungen in Apolda ist ein nachhaltiger und stabilisierenden Beitrag für die zukünftige Entwicklung der rund 23.000 Einwohner großen Stadt, die eine bedeutende Industriegeschichte im Bereich Textil und Strickwaren besitzt. In der Nachbarschaft zu den prosperierenden Hochschulstandorten Weimar und Jena kann Apolda mit einem eigenständigen Beitrag zum Modellfall für das STADTLAND Thüringen und sein polyzentrales Städtenetz werden. Der kulturelle, ökologische und bauliche Reichtum der Standorte ist für die Projektbeteiligten das Kapital und Ausgangspunkt für eine neue Wertschöpfung mit gesellschaftlichem Mehrwert.

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Schwarzplan Apolda mit markierten Projektstandorten

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Bahnhof Apolda. Foto: Thomas Müller

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Ehemaliges RST-Areal. Foto: Thomas Müller

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Nori-Gelände. Foto: Thomas Müller

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Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller
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Standort Bahnhof (Status: IBA Projekt)
Wie vielerorts in Thüringen hat die Deutsche Bahn AG auch in Apolda das nicht mehr genutzte Bahnhofsgebäude samt Grundstück aufgegeben. Der Bahnhof ist weiterhin aktiver Haltepunkt der Regionalverbindung Erfurt-Leipzig und hat innerhalb einer Stunde einen Einzugsbereich von rund einer Million Menschen. Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau 2017 wird das Umfeld und die Außenhülle des Bahnhofs in einem ersten Projektschritt aufgewertet. Anschließend sollen innovative Ansätze für die Innutzungsnahme des leerstehenden Bahnhofsgebäudes entwickelt werden. Seit 2014 führt die IBA Thüringen im und zum Bahnhof regelmäßige Beteiligungs- und Aktivierungsveranstaltungen durch. Eigentümer des Bahnhofsgebäudes ist die LEG Thüringen, Eigentümer des Umfeldes ist die Stadt Apolda.

Standort ehemaliges RST-Areal
Das zwei Hektar große Produktionsareal am Eingang der in Richtung Innenstadt führenden Bahnhofsstraße besteht aus Produktionshallen, mehr oder weniger representativen und profanen Verwaltungsgebäuden, Lagerräumen etc. – allesamt leerstehend. Im Rahmen eines kooperativen Werkstattverfahrens von Oktober 2016 bis März 2017 wird für die gesamte Gebietskulisse um den Bahnhof Apolda ein Entwicklungsleitbild erarbeitet sowie die konkreten Zielstellungen mit Zeit- und Maßnahmenplan für die Entwicklung des RST Areals formuliert. Für den Standort läuft ein Insolvenzverfahren.

Standort ehemaliges Nori-Areal
Das rund ein Hektar große Areal vis á vis des Bahnhofs steht seit Jahrzehnten leer. Im Rahmen eines kooperativen Werkstattverfahrens von Oktober 2016 bis März 2017 wird für die gesamte Gebietskulisse um den Bahnhof Apolda ein Entwicklungsleitbild erarbeitet. Für das Areal wurden GRW-Mittel des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) bereitgestellt, ab Frühjahr bis Herbst 2017 wird es beräumt und die Altlasten werden saniert. Eigentümer des Standortes ist die Stadt Apolda. Zwischen der Stadt Apolda und der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH wurde eine Vereinbarung über die Entwicklung der Fläche ‚ehemaliges NORI-Gelände’ geschlossen. Die LEG wird der Stadt bei der beabsichtigten Entwicklung des Areals mit einer Größe von insgesamt 1 ha unterstützen, insbesondere durch die Durchführung der geförderten Maßnahme sowie Vermarktung der Flächen in Übereinstimmung mit dem Förderzweck und Beachtung der Bestimmungen des Zuwendungsbescheides.

Standort Eiermannbau
1994 wurde die Feuerlöschgeräteproduktion, die seit Ende der 1930er Jahre am Standort ansässig war, aufgegeben. Die IBA Thüringen bearbeitet diesen Standort seit dem Frühjahr 2016 initiativ. In einem intensiven Aktivierungs- und Beteiligungsprozess wurde aus den Anregungen des IBA Campus und IBA Konferenz LeerGut sowie in einer ergänzenden Machbarkeitsstudie das Leitbild ‘Open Factory’ für den Standort entwickelt. Zukünftig soll der Eiermannbau eine Adresse werden, bei der Handwerk und Produktion ebenso wie Bildungs- und Vernetzungsangebote sowie Kunst und Kultur eine wichtige Rolle spielen sollen. Eigentümer des Standortes ist die GESA.

Mehr zum Projekt 
Kooperatives Werkstattverfahren zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda
27. März 2017

Kooperatives Werkstattverfahren zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda
Vier Zukünfte für Apolda

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Der Wasserturm am Bahngelände als Billboard und Veranstaltungsort. Aus dem Beitrag ‚Sofortstadt’ des Büros Modulorbeat aus Münster. Grafik: Modulorbeat.

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Jan Kampshoff stellt den Beitrag ‚Sofortstadt’ des Büros Modulorbeat vor. Foto: Thomas Müller

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Apolda als ‚Datschland’ ist eine Zukunftsvision des Studios Vulkan aus Zürich. Robin Winogrond erklärt das Konzept. Foto: Thomas Müller

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Die EnergieWerkStadt aus Weimar beschäftigt sich vor allem mit energetischen Fragen und schlägt Konzepte für eine Kompaktstadt vor. Andreas Reich erläutert das Zukunftsszenario. Foto: Thomas Müller

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Prof. Anne-Julchen Bernhardt von BeL – Sozietät für Architektur präsentiert in der Zwischenwerkstatt die Idee einer kooperativen Kleinstadt. Foto: Thomas Müller

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Stefan Städtler, Fachbereichsleiter Stadtplanung und Bauwesen, und Bürgermeister Rüdiger Eisenbrandt diskutieren bei der Zwischenwerkstatt die vorgestellten Szenarien. Foto: Thomas Müller

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Öffentliche Diskussion der Entwürfe an einzelnen Zukunftstischen. Foto: Thomas Müller

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Luftbild des Nori-Geländes nördlich des Bahnhofs Apolda. Foto: Thomas Müller

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Aktueller Zustand des RST-Geländes zwischen dem Bahnhof Apolda und der Innenstadt. Foto: Thomas Müller

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Präsentation der Ergebnisse des Werkstattverfahrens im Bahnhof Apolda anlässlich des Tags der Städtebauförderung am 13. Mai 2017. Foto: Thomas Müller

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IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi erläutert Infrastrukturministerin Birgit Keller am Modell des RST-Geländes mögliche Zukunftsentwicklungen. Foto: Thomas Müller

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Der Tag der Städtebauförderung in Apolda wurde mit einem Stadtumbauspaziergang mit Ministerin Birgit Keller und Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand begangen. Erste Station war der Bahnhof Apolda. Foto: Thomas Müller
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Datschland, Studio Vulkan
Studio Vulkan greift die Verknüpfung von Stadt und Umland in Apolda auf und zieht für seine Zukunftsperspektive den Ring von Kleingartenanlagen, der Apolda umgibt, heran. Nach deren Recherchen stehen 40% dieser Gärten und Datschen leer. Dem gegenüber steht eine ausgeräumte großflächige Landwirtschaft, die einerseits hoch effizient wirtschaftet, auf der anderen Seite Anforderungen zum Landschaftsausgleich oder Naturschutz erfüllen muss. Studio Vulkan schlägt die Kleingärten als Produktionsorte für Mikrolandwirtschaft vor. Neben der Produktion von Nahrungsmitteln können sie erheblich zur Biodiversität und zum Umweltschutz beitragen, der Freizeit, Kontemplation und Bildung dienen. Auf dem RST- und Nori-Gelände sollen gemeinsame Verarbeitungsstandorte, Marktflächen, Informations- und Austauschangebote entstehen und hocheffiziente landwirtschaftliche Produktion angesiedelt werden. Ziel ist weniger ein romantisches Selbstversorgungsideal, sondern eine neue Form der Stadtland-Produktion, die eng an technologische Entwicklung gekoppelt ist und die Hochschulen der Umgebung als Forschungspartner für eine innovative Mikrolandwirtschaft gewinnt.

Kompaktstadt, EnergieWerkStadt
Die EnergieWerkStadt setzt sich in ihrem Szenario besonders mit energetischen Fragen und technischen Innovationen auseinander. Unter dem Credo ‚bodenständig visionär’ strebt sie eine resiliente Stadt an. Ausgehend von weiterem Bevölkerungsschwund wird Apolda in Zukunft eine verdichtete Stadt der kurzen Wege sein, in der Stoffkreisläufe effizient strömen können. Das Bahnhofsareal wird zu einem neuen Wohn- und Arbeitsstandort zwischen den wachsenden Städten Erfurt und Leipzig. Die Idee greift ebenfalls den hausnahen Garten für den Anbau von Nahrungsmitteln auf, setzt mit einem Regionalkaufhaus auf regionalen Handel, woraus eine neue Kiez-Kultur erwachsen kann, die eine soziokulturelle Verankerung der Bewohner ermöglicht. Die vorhandenen baulichen Bestände werden gesichert und um einzelne Bauten ergänzt. Gebaut wird mit natürlichen Baustoffen wie Holz und Lehm, die Dächer und Fassaden sind begrünt, produzieren Nahrungsmittel oder Energie.

Kooperative Kleinstadt, BeL Sozietät für Architektur
In ihrem Apoldaer Zukunftsszenario greifen auch BeL energetische Autonomie, subsistente Nahrungsproduktion, solidarisches Wirtschaften und lokale Produktion als zentrale Entwicklungsbausteine auf. Die Idee der Kooperativen Kleinstadt basiert auf nachhaltigen Stoffkreisläufen und einem gemeinschaftlich initiierten Prozess. Grundlage dafür ist eine der Verständigung der Apoldaer Bürger auf dieses gemeinsame Werte- und Entwicklungsverständnis. Auf dem ehemaligen RST-Areal wird eine multidisziplinäre Fachschule für Kreislaufprozesse vorgesehen, aus der heraus die Zukunft von Apolda mitgestaltet wird. Die Schule besteht aus Werkstätten, Experimentierfeldern, Ausstellungs-, Seminar- und Atelier-Räumen, Start-up-Laboren, einer Bibliothek, Werkhof, Speichern, einem Blockheizkraftwerk, einem Café, Markt und auch temporären Wohnmöglichkeiten. BeL setzen mit ihrem Szenario ganz auf die semiautarken Selbstversorgungskräfte und Talente Apoldas.

Auf Grundlage der vier Zukünfte werden im nächsten Schritt verbindliche Empfehlungen erarbeitet, mit denen die Stadt Apolda, die LEG Thüringen und die IBA Thüringen die konkrete Entwicklung der Standorte zeitlich und inhaltlich vorbereitet. Die Zukunftsszenarien dienen dabei als inhaltliche Orientierung und qualitative Zielsetzung. Erste Maßnahmen der ’Sofort-Stadt’ sollen noch 2017 durchgeführt werden. Schließlich bietet sich mit der Landesgartenschau und dem 16. Thüringentag 2017 für Apolda die einmalige Gelegenheit, einem großen Publikum den Neuanfang rund um den Bahnhof zu vermitteln.

Akteure:
Das Werkstattverfahren wurde von dem Büro Schulten Stadt- und Raumentwicklung aus Dortmund koordiniert und moderiert. Zusätzlich zu den vier Planungsbüros waren externe Berater aus verschiedenen Disziplinen an der Qualifizierung der Entwürfe beteiligt.

Planungsbüros:
BeL – Sozietät für Architektur, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Michel Kleinbrahm
EnergieWerkStadt, Ingo Quaas, Andreas Reich, Dr. Kersten Roselt
Modulorbeat, Jan Kampshoff, Marc Günnewig
Studio Vulkan, Robin Winogrond, Lukas Schweingruber

Berater:
Uli Hellweg, Vorsitzender des Fachbeirats der IBA Thüringen, Hellweg Urban Concept
Andrea Hofmann, Fachbeirat der IBA Thüringen, raumlaborberlin
Andreas Krüger, Belius GmbH
Andreas Foidl, Belius GmbH
Tabea Michaelis, denkstatt sàrl
Prof. Dr. Jörg Londong, Bauhaus-Universität Weimar
Sonja Sauer, INAWA GbR
Henrik Schultz, Stein+Schultz, Stadt-, Regional- und Freiraumplaner
Jörg Casper, Kommunalentwicklung Mitteldeutschland

Finanzierungs- und Betreiberkonzept Eiermannbau
25. November 2016

Finanzierungs- und Betreiberkonzept Eiermannbau
‚Open Factory‘

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Einblicke in die Studie 'Open Factory' - Eiermannbau Apolda. Foto: IBA Thüringen

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Die Geschichte des Eiermannbaus Apolda. Foto: IBA Thüringen

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Entwicklungsszenarien zum Eiermannbau. Foto: IBA Thüringen

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Entwicklungsszenarien zum Eiermannbau. Foto: IBA Thüringen
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IBA Konferenz LeerGut
07. Juli 2016

IBA Konferenz LeerGut

IBA Campus 2016
05. Juli 2016

IBA Campus 2016
Zukunftswerkstatt Eiermannbau

Erste IBA Projekte nominiert
21. März 2016

Erste IBA Projekte nominiert

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Visualisierung der großen Wartehalle im Bahnhofsgebäude Apolda © AFF Architekten, Berlin

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Visualisierung der STADTLAND:Inseln am Bahnhof Rottenbach © atelier le balto, Berlin
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Im Jahr 2016 wird das Baufeld I ‚Verkehrsverknüpfungspunkt‘ realisiert. Ab 2017 wird das Bahnhofsgebäude mit seinem direkten Umfeld umgestaltet, um den Betrieb als BahnHofladen aufzunehmen. Prof. Dr. Rolf Kuhn, Mitglied des IBA Fachbeirats: „Der BahnHofladen und der Verkehrsverknüpfungspunkt Bahnhof Rottenbach sind logistisch, inhaltlich und baukulturell für die Gesamtmaßnahme ‚Resilientes Schwarzatal‘ von zentraler Bedeutung. Sie sind als Ausgangspunkt der Schwarzatalbahn ein Tor in die Tourismusregion Schwarzatal mit dem international bedeutenden Demokratie-Ort Schwarzburg.“

Bahnhofsdinner Apolda
24. September 2015

Haus sucht Nutzer! Bahnhofsdinner in Apolda

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IBA STADTLAND Aktion ‚Haus sucht Nutzer!’. Ein Dinner, um über zukünftige Nutzung und neue Betreiberideen für den Bahnhof Apolda ins Gespräch zu kommen. 24. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Der Bahnhof Apolda: Was tun mit einem Gebäude, das wir nicht mehr brauchen? Foto: Thomas Müller

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Unsere mobile STADTLAND Architektur: Wie einzelne Bahnwaggons sind sechs Tische aneinander gehängt, wo die Teilnehmer in kleinen Gruppen diskutierten. Foto: Thomas Müller

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Impuls von Prof. Brigitte Hartwig, Hochschule Anhalt, Projekt ‚VorOrt’. Foto: Thomas Müller

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Impuls von Andreas Krüger, Vorstand belius Stiftung. Foto: Thomas Müller

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An jedem Tisch wurden einzelne Fragen diskutiert und die Ergebnisse gesammelt. Foto: Thomas Müller

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Am Ende des Abends: Eine Tafel voller Ideen für den Bahnhof Apolda. 24. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Bahnhofsdinner in der Schalterhalle des Bahnhofs Apolda. 24. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Buffet beim Bahnhofsdinner in Apolda. Foto: Thomas Müller

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Illustration der IBA Aktion von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk
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Städtische Ankergebäude, wie ein Bahnhof, sind tief im sozialen Gedächtnis einer Stadt verankert - es sind Orte mit Charme und vielfältigen, persönlichen Erinnerungen. Gerade hier können temporäre Nutzungen und ungewöhnliche Momente Mut machen, um diese Orte wieder in Nutzung zu nehmen bzw. sie überhaupt erst einmal anders zu denken. Die eingeladenen Impulsgeber stellten ergänzend Praxisbeispiele vor, deren Erfolg oftmals auf besonderen Projektpartnerschaften beruht. Insbesondere Kooperationen von Kommunen und Bürgerschaft mit Hochschulen wurden vorgestellt. Hochschulen und ihre Studierenden können, gerade am Anfang von Umdenk- und Transformationsprozessen, eine wichtige Impuls- und Aktivierungsfunktion übernehmen. Studentische Arbeiten überraschen dabei mit unabhängigen, unkonventionellen und oftmals einfachen Lösungen. Letztendlich ist eine gleiche Augenhöhe der Partner wichtig und ein gemeinsames Verständnis für die alltäglichen Problemlagen und alternativen Möglichkeiten vor Ort. Was es dann noch braucht für den Erfolg ungewöhnlicher Allianzen in der Stadt- und Regionalentwicklung sind Mut, Phantasie und gegenseitiges Vertrauen.

Das Bahnhofsdinner Apolda wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Vierter IBA Salon im Bahnhof Apolda diskutiert ‚Positionen über den Leerstand’
16. Oktober 2014

Vierter IBA Salon im Bahnhof Apolda diskutiert ‚Positionen über den Leerstand’

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IBA Salon in der Schalterhalle des Bahnhofs Apolda. 16. Oktober 2014. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi begrüßte die rund 100 Gäste in der ehemaligen Schalterhalle des Bahnhofes

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Volker Hädrich, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Thüringen

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Architekt Dr. Lucio Nardi

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Jonas Büschel berichtet aus Riga

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Die Landeskonservatorin aus Sachsen-Anhalt, Dr. Ulrike Wendland, hat die IBA Stadtumbau begleitet

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Die IBA Geschäftsführerin moderierte die Gesprächsrunde

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Auch das Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion, hier Arndt Hobrecker (LEG Thüringen)

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Welche zukünftigen Nutzungen sind denkbar? Welche Raumqualitäten braucht es dafür? Verschiedene Vorschläge als einer von fünf Ausstellungsimpulsen

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Und der Blick zurück: der Bahnhof Apolda als Tor zur Stadt im Jahr 1905.
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Anschließend sprach Dr. Marta Doehler-Behzadi die Begrenztheit von temporären Nutzungen an, schließlich werde keine endgültige Lösung geschaffen. Vor dem Hintergrund der IBA Stadtumbau 2010 in Sachsen-Anhalt sagte die Landeskonservatorin Dr. Ulrike Wendland: „Jede Nutzung ist besser als keine Nutzung. Leerstand zerstört und richtet den größten Schaden an.“

Im Gespräch spielte auch die Frage nach den benötigten Standards eine Rolle. Dr. Lucio Nardi, Initiator des Vereins Schwarzwurzel e.V. in Steinach, plädierte für den ‚Verzicht auf das Maximum’. „Wenn man Leerstand nutzt“, so seine These, „verzichtet man auf Gestaltung. Sich dafür zu entscheiden ist eine Haltungsfrage. Man muss mit den Grenzen eines Gebäudes umgehen.“ Er verwies u.a. auf eine Aktion des Soziokulturprojektes Schwarzwurzel in Steinach: Ein Theaterstück, bei dem mehrere ungenutzte Orte temporär bespielt wurden.

In der folgenden Publikumsrunde hob Katja Fischer, Projektleiterin der IBA Thüringen im Hinblick auf den Bahnhof Apolda hervor: „Das temporäre Öffnen solcher Gebäude, die Überhaupt-Nutzung, auch mit unterschiedlichen Ansätzen ist wichtig.“
Jonas Büchel stimmte dem zu: Konservatorische und sonstige Standards seien zunächst zweitrangig. „Dieser Saal ist heute Abend geöffnet. Und obwohl zum Beispiel der Boden noch nicht denkmalgerecht saniert ist, sitzen wir hier und nutzen den Raum. Räume, müssen geöffnet werden, um überhaupt wahrgenommen zu werden“, formulierte Büchel.

Marta Doehler-Behzadi fasste die Ergebnisse dieses IBA Salons zum Thema Leerstand wie folgt zusammen: „Wir haben heute eine Diskussion über Standards geführt. Über die Frage, was wir wirklich brauchen, und was nicht. Die Nutzung heute Abend mag flüchtig sein, setzt aber ein Signal zur Nutzung leerstehender Gebäude“, betonte sie die Bedeutung der Veranstaltung. Sie holt den Bahnhof Apolda zurück ins öffentliche Bewusstsein.

Parallel zum 4. IBA Salon bespielte 300 Minuten lang eine Ausstellung das Bahnhofsgebäude. Die temporäre Schau mit dem Titel ‚open: station’ beschäftigte sich mit alternativen Strategien und andersartigen Entwicklungsansätzen für den nahezu leerstehenden Bahnhof Apolda. Eröffnet wurde die Ausstellung mit einem Hausspaziergang, bei dem die IBA Projektleiter Katja Fischer und Tobias Haag die Besonderheiten des Bahnhofs erklärten und eine ‚Lesehilfe’ für den ursprünglichen Zustand des Gebäudes ermöglichten.In zahlreichen Räumen, darunter die ehemaligen Wartesäle, wurden die Resultate aus zwei Semesterprojekten an der Bauhaus-Universität Weimar gezeigt: zum einen ‚iba campus APOLDA’– betreut durch die IBA Thüringen/IBA Werkstatt  – , zum anderen ‚abgehängt? - Bahnhöfe in Thüringen’, betreut von der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte der Bauhaus-Universität Weimar. Die Projekte von 46 Studierenden entstanden in Zusammenarbeit mit Mentoren aus Berlin, Hamburg, Barcelona und Greifenberg.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Personen, Projekten und Initiativen, die am IBA Salon teilngenommen haben:

  1. Oliver Hasemann, ZwischenZeitZentrale Bremen: http://www.zzz-bremen.de/blog/
  2. Jonas Büchel, Free Riga!: http://freeriga2014.lv
  3. Dr. Lucio Nardi, Kulturverein Schwarzwurzel e.V.: http://www.schwarzwurzel.net

Artikel in der TLZ vom 18.10.2014 

Räume auf – Licht an: ‚Open station’ im Bahnhof Apolda
16. Oktober 2014

Räume auf – Licht an: ‚Open station’ im Bahnhof Apolda

In Apolda entsteht ein ‚IBA Campus.Lab’
14. Februar 2014

In Apolda entsteht ein ‚IBA Campus.Lab’

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Bauen mit Weitblick

Wie gewohnt?

Bauen mit Weitblick - Bezahlbar zusammen wohnen.
Individualität zu Großserienpreisen.

Bauen mit Weitblick

Wohnen als elementares menschliches Grundbedürfnis ist auch für die IBA Thüringen ein wichtiges Thema. Damit schreibt sie die über 100-jährige IBA Geschichte fort, in der Wohnbauprojekte stets eine zentrale Rolle spielten. Wohngebäude prägen unsere baulich-räumliche Umwelt in starkem Maße. Die Zukunftsfragen der IBA Thüringen hinsichtlich der Energiewende, der demografischen Veränderungen, der finanziellen Rahmenbedingungen aber auch der sozialen Dimension werden in diesem Themenfeld komplex wirksam und sichtbar.

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt beabsichtigt, grundlegend neue Lösungen für den preiswerten Geschosswohnungsneubau zu entwickeln. In Form eines Systembaukastens sollen die Voraussetzungen für bezahlbaren und zugleich individuell gestaltbaren mehrgeschossigen sozialen Wohnungsneubau der Zukunft geschaffen werden. Bislang fehlen jedoch in der Praxis wirtschaftlich umsetzbare Lösungen, die diesen Einkommensverhältnissen gerecht werden und nicht von staatlichen Investitionszuschüssen abhängen. Das Projekt hat das Ziel, Wohnungsneubau für das beschriebene Segment in Serie, aber industriell unter Berücksichtigung aktueller und künftiger technischer Möglichkeiten zu errichten. Zudem sind die Voraussetzungen für eine serielle Fertigung unter marktwirtschaftlichen Bedingungen zu schaffen. 

Mehr zum Projekt 
IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München
25. Januar 2017

IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München

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Bundesbauministerin Barbara Hendricks informiert sich am Stand des BSSR zum IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick’. Foto: Christian Schlag, BBSR
IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro
24. Februar 2016

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro

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Symbolische Übergabe des Fördermittelbescheids am 22. Feburar 2016. V.l.: Prof. Dr. Stefan Winter, Forschungsruppe an der Technischen Universität München, Friedrich Hermann, KoWo Geschäftsführer, Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, Ministerialrat Hans-Dieter Hegner, Referatsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau-und Reaktorsicherheit (BMUB). Foto: KoWo Erfurt.
Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Erfurt
Deutschland
Ein Wallgucker für Erfurt - Aufstiegshilfe Petersberg

Was bedeutet uns die Mitte von Thüringen?

Ein Wallgucker für Erfurt - Aufstiegshilfe Petersberg

Ein Wallgucker für Erfurt - Aufstiegshilfe Petersberg

Unter dem technisch wie künstlerisch zu interpretierenden Stichwort ‚Urban Periskop‘ soll besonders die Idee der Erschließung des Petersberges in seiner Gesamtheit einschließlich seiner Bedeutung und kulturellen Nutzung in der Stadt Erfurt und ganz Thüringen definiert werden.

In Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2021 kann der historisch bedeutsame Petersberg sowohl für die Stadt Erfurt neu entdeckt als auch seiner zentralen Position innerhalb Thüringens gerecht werden. Der ‚Wallgucker’ muss in einen innovativen und modellhaften Zusammenhang mit dem Petersberg, der Peterskirche und der Defensionskaserne gestellt werden. Dazu ist ein breiter Diskussionsprozess mit einer großen Zieloffenheit mit Fachexperten, den Bürgern der Stadt Erfurt und der Politik notwendig. Ein Projekt dieser Art ist prädestiniert, über einen internationalen Ideen- und Gestaltungswettbewerb weiter entwickelt und qualifiziert zu werden.

Der Petersberg mit der Peterskirche könnte aber auch zu einem zentralen Austragungsort einer hochkarätigen künstlerischen Intervention im Rahmen eines größeren Projektes werden, um beispielweise in einem Koordinatensystem der Hochpunkte von Thüringen eingeordnet zu werden.

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Ulrike Rothe

Projektleiterin

Telefon +49 3643 90088-12

ulrike.rothe@iba-thueringen.de

Ort 
Erfurt
Deutschland
Konzentrieren und Ernten auf Schloss Bedheim

Wie entsteht Baukunst auf dem Land?

Konzentrieren und Ernten auf Schloss Bedheim

Konzentrieren und Ernten auf Schloss Bedheim

Schloss und Rittergut Bedheim bilden eine fast vollständig erhaltene Gutshofanlage. Verschiedenartige Gebäude staffeln sich am Dorfrand und bilden den Übergang in die offene Landschaft. Vor einigen Jahren beschloss der Sohn der Schlossbesitzer, mit seiner Familie in das Schloss zu ziehen, ein Architekturbüro zu eröffnen und das Schlossareal zu entwickeln. Im Zeitalter des Teilens möchte er mit Freunden und Kollegen Voraussetzungen für gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten auf dem Land schaffen. Das Schloss soll vorbildhaft saniert werden. Dabei werden auch die Grenzen zwischen öffentlich, halböffentlich und privat hinterfragt. Zusätzlich ist ein moderner Neubau für das Wohnen durch eine eigens hierfür gegründete Genossenschaft geplant. 

Die solidarische und soziale Landwirtschaft wird weiterentwickelt und mit einer Jungpflanzenanzucht wirtschaftlich gefestigt. Parallel sollen alle Erkenntnisse in den akademischen Kontext und die Architekturdiskurse rückgekoppelt werden. Die ‚Bedheimer Kamingespräche' werden dabei den Startschuss einer Kampagne für hochwertiges Bauen im ländlichen Raum geben. 

Als erste praktische Umsetzung entwickeln die Schlossbewohner im Selbstbau ein Wirtschaftsgebäude, den sogenannten ‚Sch(l)afstall’. Das zweigeschossige Gebäude soll für Veranstaltungen, als Küche, Lager, für temporäre Übernachtungen und zusätzliche Sanitärflächen für Besucher genutzt werden. Das Gebäude entsteht in Holzrahmenbauweise aus regionalem Holz und soll bis zum Winter 2017 äußerlich abgeschlossen sein. Die Erfahrungen aus dem Prozess werden als open source aufbereitet und veröffentlicht. Der IBA Fachbeirat hat im März 2017 empfohlen, diesem Teilvorhaben den Status ‚IBA Projekt’ zu verleihen.

Der Baufortschritt wird ausführlich auf einem eigenen Blog dargestellt: landbaukunst.bedheim.de

Mehr zum Projekt 
2. Bedheimer Kamingespräch
17. November 2016

2. Bedheimer Kamingespräch
Selbstbau zwischen Baumarktcharme und architektonischem Meisterwerk

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Anika Gründer begrüßt als Gastgeberin zum zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

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Einführung der IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi. Foto: StudioGründerKirfel

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Eric van der Werf wirft einen Blick auf den Selbstbau in Holland und Belgien. Foto: StudioGründerKirfel

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Van Bo Le Mentzel stellt den Selbstbau in einen gesellschaftspolitischen Kontext. Foto: StudioGründerKirfel

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Wolfgang Zeh vermittelt die Freude am Selbstbau. Foto: StudioGründerKirfel

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Das Publikum beim zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

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Olga Hungar erzählt aus ihrer Praxis als Initiatorin von Selbstbau im öffentlichen Raum. Foto: StudioGründerKirfel

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Der Landspaziergang durch Bedheim führt zu lokalen Selbstbauprojekten. Foto: StudioGründerKirfel

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Gemeinsames Arbeitsessen. Foto: StudioGründerKirfel

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Judith Resch verkündet ihre fingierte Presseerklärung gegen den Einsatz von Styrodyr. Foto: StudioGründerKirfel
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Im Jahr 2017 wollen die Bedheimer Schlossbewohner diese Erkenntnisse auch in der Praxis anwenden und ein Wirtschaftsgebäude auf ihrem Schlossareal selbst bauen. Dieser Prozess soll medial begleitet werden – wir bleiben neugierig.

Die Bedheimer Kamingespräche werden im Herbst 2017 fortgeführt und künftig jährlich als Forum für baukulturelle Impulse veranstaltet. 

Der Freude am Selbstbau und dem zweiten Bedheimer Kamingespräch widmet sich auch die Ausgabe #474 der BaunetzWoche. Das Magazin können Sie sich hier als PDF herunter laden.

Bedheimer Erklärung
16. Dezember 2015

Bedheimer Erklärung

UNIVERSITÄTEN, UNTERRICHTET NICHT NUR URBANISMUS SONDERN AUCH RURALISMUS!
Wissen und Können über das Bauen auf dem Land sind weitgehend verlorengegangen. Heute wird das Bewusstsein von landschaftlichem Kontext, regionalen Fähigkeiten und Materialien dringend wieder gebraucht.

JOURNALISTEN, BERICHTET ÜBER QUALITÄTVOLLE ARCHITEKTUR!
Gute Gestaltung braucht öffentliche Vermittlung, Fürsprecher und Botschafter – gerade außerhalb der Städte. Außerdem hält sie interessante Geschichten bereit. Architekten, publiziert eure Werke und Gedanken nicht nur in Fachmagazinen!

LAND UND GEMEINDEN, FÖRDERT GUTES BAUEN AUF DEM LAND! JEDES DORF BRAUCHT EIN VORREITERPROJEKT!
Die Gestaltung von Siedlungen und Landschaft kann nicht dem Selbstlauf oder technischen Parametern überlassen bleiben. Keine Aufgabe ist zu klein für eine gute Gestaltung. Vergebt die Aufträge für Neubau und Sanierung an die besten Gestalter. Tretet in den Wettbewerb um die besten Gestaltungen.

Downloads 
Erstes Bedheimer Kamingespräch
04. November 2015

Erstes Bedheimer Kamingespräch

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Das erste Bedheimer Kamingespräch im Josephsaal von Schloss Bedheim. Foto: IBA Thüringen

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Landspaziergang vom Schloss in die Umgebung. Foto: IBA Thüringen

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Arbeitsessen mit thematischen Tischreden. Foto: IBA Thüringen

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Menükarte als Notizblock zu den einzelnen Punkten der Bedheimer Erklärung. Foto: IBA Thüringen

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Schlossführung. Foto: IBA Thüringen
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Das Bedheimer Kamingespräch fand auf Einladung des IBA Kandidaten ‚Konzentrieren und ernten auf Schloss Bedheim’ und der IBA Thüringen statt und soll jährlich weiter geführt werden.

STADTLAND Gespräch in Bedheim
28. August 2015

STADTLAND Gespräch in Bedheim

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STADTLAND Gespräch im Café von Schloss Bedheim. Von links: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Thomas Penndorf, Florian Kirfel, Ulla Schauber, Günther Köhler, Kerstin Faber. 28. August 2015. Foto: Thomas Müller

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IBA Architektur vor Schloss Bedheim. Wegen Regens fand das Gespräch im Café statt. Foto: Thomas Müller

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Teilnehmer des IBA STADTLAND Gesprächs auf Schloss Bedheim in der mobilen Architektur, die von internationalen Studierenden während der IBA Summer School entwickelt wurde. Foto: Thomas Müller

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Leider werden wir von Regen begrüßt. Foto: Thomas Müller

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Führung über das Gelände von Schloss Bedheim und der Gärtnerei. Foto: Thomas Müller

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Führung über das Gelände von Schloss Bedheim. Foto: Thomas Müller

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Sanierungsarbeiten auf Schloss Bedheim. Foto: Thomas Müller

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Gespräch mit: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Thomas Penndorf, Florian Kirfel. Foto: Thomas Müller

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Florian Kirfel, Ulla Schauber, Günther Köhler, Kerstin Faber. Foto: Thomas Müller

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Live-Illustration des Gesprächsverlaufes. Foto: Thomas Müller

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Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk

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Die Bauten entstanden durch Internationale Studierende während der IBA Summer School in Weimar. Foto: Thomas Müller
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Man zieht nicht zur Arbeit aufs Land, sondern bringt sie mit. Dies bedeutet auch einen sozio-kulturellen und ökonomischen Mehrwert. Initiativen können individuell brauchen: mehr politische Wertschätzung, praxisbezogene Beratungsangebote, Aufklärung der Gemeinden und Banken, Bürokratieabbau/Förderangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgschaften. Gemeinden und Institutionen wie die Kirche können Brückenbauer sein – mental und faktisch beispielsweise durch Verpachtung von Land an Initiativen. Fehlende Infrastrukturen werden durch Zugezogene oft neu aufgebaut. Hochwertige Baukultur kann anziehend wirken. Trotz höherer Selbstverantwortung wird die Bindung an die Stadt kulturell und ökonomisch gebraucht. Mehr noch als Mobilität ist ein schnelles Internet Voraussetzung dafür. Leben auf dem Land bedeutet ein Leben im Stadtland.

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2. Günther Köhler, Bürgermeister Stadt Römhild
  3. Florian Kirfel-Rühle, Architekt, Studio Gründer Kirfel, Schloss Bedheim (IBA Kandidat)
  4. Thomas Penndorf, Gartenbauer und Imker, Lebensgut Cobstädt e.V., Cobstädt
  5. Ulla Schauber, Raum- und Umweltplanerin, Wohnstrategen e.V., Weimar

Das IBA STADTLAND Gespräch in Bedeheim wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Termine 
22. September 2017 bis 23. September 2017
Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Schloss 1
98630 Bedheim
Deutschland
Projektträger

Familie Kirfel-Rühle von Lilienstern 
mit den Schlossbewohnern Anika Gründer, Nikola Mayer, Erik van der Werf
und dem Förderverein Schloss Bedheim e.V. gem.

Perspektiven für kirchliche Gebäude

Können wir die Kirche im Dorf lassen?

Perspektiven für kirchliche Gebäude in Thüringen
Aufgabe, Abgabe, Wandel

Perspektiven für kirchliche Gebäude

Bauhistorisch und kulturell sind die Thüringer Kirchen ein bedeutender Schatz. Sie sind identitätsstiftend und fast immer ortsbildprägend. 99% der etwa 2000 evangelischen Kirchen in Thüringen stehen unter Denkmalschutz. Aber: Kirchliche Grundstücke, Pfarrhäuser und Kirchen werden immer mehr zu einem Bestand, dessen Pflege und Bewahrung die Grenzen der Belastbarkeit erreicht hat. Angesichts der demografischen Entwicklung und abnehmender kirchlicher Mitgliedszahlen ist es an der Zeit, über einen zukunftsfähigen Umgang mit den vorhandenen kirchlichen Gebäuden nachzudenken.

Um Offenheit für innovative Strategien herzustellen, sollen in einem ersten Schritt durch Workshops verschiedene Aspekte kirchlichen Bauens und Planens zwischen Akteuren vor Ort und Experten erörtert werden. Impulse und Ideen können auch aus dem nationalen und internationalen Rahmen einfließen. Kreative Prozesse sollen ein Mitdenken von allen beteiligten Partnern unterstützen. Die Expertise von außen ist dabei ebenso einzuholen wie auch die Menschen aus den betroffenen Gemeinden zu beteiligen sind. Schließlich geht es um robuste zukunftsfähige Ideen und ganz konkrete Vorschläge der Umgestaltung und Nutzung.

 

Alle aktuellen Informationen zum Ideenaufruf ‚STADTLAND:Kirche - Querdenker für Thüringen 2017’ finden Sie auf der Projektwebsite www.querdenker2017.de.

Mehr zum Projekt 
Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung
16. Mai 2017

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung

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Eine Ausstellungeröffnung zum Mitmachen: Bei der Vernissage am 13. Mai konnten die Besucher selbst hunderte Ideen für den Umgang mit Kirchengebäuden lüften. Auf den Monitoren werden die eingereichten Ideenvideos aus dem Querdenker-Aufruf abgespielt. Foto: Thomas Müller

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Großes Interesse am Thema der Ausstellung: Rund 200 Besucher kamen am Tag der Vernissage in die Erfurter Kaufmannskirche. Foto: Thomas Müller

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Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

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Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

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An einer Pinnwand werden die ersten Neuzugänge aus dem Ideengenerator präsentiert. Foto: Thomas Müller

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Großes Interesse auch an dem Rahmenprogramm, das die Ausstellung über die kommenden Monate begleitet. Foto: Thomas Müller

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Vor der Eröffnung sind noch alle Bildschirme abgehängt. Foto: Thomas Müller

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Nach der Begrüßung durch Pfarrer Dr. Tilman Cremer erläutert Elke Bergt die Ausgangssituation der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, aus der sie sich auf die Suche nach neuen Nutzungsideen gemacht hat. Foto: Thomas Müller

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Dr. Kirsten Haß von der Kulturstiftung des Bundes betont die Stärke von Beteiligungsprozessen wie im Querdenker-Projekt. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, hob den innovativen Umgang des Projektes mit Leerstand hervor. Foto: Thomas Müller

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Gelb war die vorherrschende Farbe des Tages und rückte den Raum der Kaufmannskirche in ein neues Licht. Foto: Thomas Müller

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Die Besucher werden Teil der Ausstellungsarchitektur. Foto: Thomas Müller

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Elke Harjes-Ecker von der Thüringer Staatskanzlei und...

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Diethard Kamm, stellvertretender Landesbischof, richteten ihre Grußworte an die Querdenker-Gemeinde. Foto: Thomas Müller

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Die Augustinerkantorei unter Leitung von Dietrich Ehrenwert sorgte für die musikalische Umrahmung und lud die Besucher zum Mitsingen ein.

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Dr. Sonja Beeck vom Büro für Szenografie chezweitz, das den Aufruf kuratiert und die Ausstellung gestaltet hatte, eröffnete mit einem Countdown schließlich die Querdenker-Präsentation. Foto: Thomas Müller
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Die Ausstellung ‚500 Kirchen 500 Ideen. Querdenker für Thüringen 2017’ läuft bis zum 19. November und ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet (zeitweise geänderte Öffnungszeiten möglich).

Zur Ausstellung

Querdenker entwickeln Ideen für Thüringer Kirchen
06. April 2017

Querdenker entwickeln Ideen für Thüringer Kirchen
Elke Bergt über das Projekt Querdenker 2017

Neben der Ausstellung wird es in diesem Jahr auch noch viele andere Aktivitäten geben, die die Ideen für Thüringer Kirchen bekannt machen wollen. Zum Beispiel sind sogenannte Entdeckertouren geplant?
Es ist uns wichtig, Interessierten auch die Orte zeigen, um die es uns geht, und zwar in einer großen Breite. Die fünf Entdeckertouren führen insgesamt in zehn Kirchen. Dort treffen wir Ideengeber und Gemeinden, die etwas bewegen wollen. Es werden jeweils kleinere Interventionen zu sehen oder zu erleben sein, die die Idee verdeutlichen. Im Übrigen ist das auch eine gute Möglichkeit für Kirchengemeinden, sich Anregungen für eigene Projektideen zu holen. Warum also nicht einmal ein Gemeindeausflug als Entdecker?

Zum ‚Querdenker’-­Projekt gehört auch die künstlerische Gestaltung einer bislang wenig beachteten Kirche. Die Wahl ist auf die Kirche in Krobitz (Kirchenkreis Schleiz) gefallen. Der Berliner Künstler Carsten Nicolai wird sie bis Mai 2017 gestalten. Was erhoffen Sie sich von diesem Kunstprojekt?
Carsten Nicolai ist ein international bekannter Künstler, der weltweit arbeitet. Wenn eine solche Prominenz in einem kleinen Ort wie Krobitz – der Ort besteht aus wenigen Gehöften – ein Kunstwerk schafft, was macht das mit dem Ort und den Menschen dort? Ist es möglich, eine kleine ungenutzte Kapelle damit wieder zum Leben zu erwecken? Wie bringt man den (zugegebenermaßen etwas angestaubten) Charme mit moderner Kunst zusammen, ohne den Charakter des Raumes zu zerstören? Das sind die Fragen, die wir uns bei diesem Projekt stellen.

Wie ist Ihre Prognose? Wird das ‚Querdenker’­Projekt wirklich zu einem Umdenken führen, was die Nutzung der Thüringer Kirchen angeht?
Ich denke, dass wir mit diesem Projekt viele Gemeinden dazu angeregt haben, sich auf den Weg zu machen. Natürlich geht es nicht nur um die Gebäude,  sondern  immer  auch  um  das  Leben  darin. Andere Initiativen der EKM sehe ich in ganz engem Zusammenhang: Offene Kirchen, Erprobungsräume, Gebäudekonzeptionen – das zeigt an, dass wir auf dem Weg sind, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Veränderung kann aber nur gelingen, wenn die Menschen, die es betrifft, das auch wollen. Uns sehe ich als Anreger und Unterstützer. Aufgrund der positiven Erfahrungen innerhalb des Projekts bin ich frohen Mutes, dass das gelingt.

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Einen Überblick über alle Veranstaltungen des ‚Querdenker’-­Projektes finden sie hier.

Neue Ideen: Marta Doehler-Behzadi über die Verweltlichung der Kirche
05. Dezember 2016

Neue Ideen: Marta Doehler-Behzadi über die Verweltlichung der Kirche

In einem eingereichten Film wurden statt der Wetterfahne auf der Kirche wechselweise ein Supermarktzeichen, ein Tankstellenlogo, die Wimpelkette eines Kindergartens und ein Halbmond gezeigt. So etwas wird Fragen aufwerfen.
Was halten Sie von solchen Ideen?

Wir müssen nicht um jeden Preis provozieren, andererseits verändert sich unsere Welt nun mal und einen Zuzug gibt es auch. Nehmen Sie die Hagia Sophia in Istanbul. Auch das war einmal eine christliche Kirche, die heute eine Moschee ist. Vielleicht sollten wir also etwas entspannter mit diesem Thema umgehen, das derzeit sehr unentspannt diskutiert wird.

Wie wird die IBA mit solchen Diskussionen umgehen?
Wir werden während der Ausstellungszeit übers Land fahren und sie führen. (Anm. d. Red.: Von Mai bis November 2017 werden alle eingereichten Vorschläge in einer Ausstellung in der Kaufmannskirche Erfurt gezeigt.) Der Querdenker-Wettbewerb heißt schließlich auch so, weil wir uns gestatten wollen, erst einmal quer zu denken und andere Gedanken überhaupt zuzulassen. Da wir die Kirchen nicht abreißen möchten, haben wir viel Platz für Experimente. Und auch wenn einige Ideen vielleicht nicht umgesetzt werden können, setzen sie womöglich etwas in Gang.

Apropos in Gang setzen: Die IBA möchte die fünf besten Ideen baulich umsetzen. Haben sie bereits Favoriten?
Die gibt es noch nicht. Selbst wenn, dürfte ich nichts verraten. Nur so viel: Fünf Projekte sind das, was wir bis 2023 leisten möchten. Das ist aber nur eine ungefähre Zahl. Wenn ein weiterer Vorschlag wirklich gut ist, könnten es auch sechs werden.

Nach welchen Kriterien werden die Projekte ausgewählt?
Die eingereichten Ideen sollten wirklich innovativ und in ihrer Gestaltung exzellent sein. Darüber hinaus sollten sie etwas Neues schaffen und den Anspruch der Nachhaltigkeit erfüllen. Wir streben Projekte an, die Bestand haben und weltoffen sind, die man aber gut mit Thüringen verheiraten kann.

Das Gespräch führte Peter Cott. Der Artikel wurde uns freundlicherweise von der OTZ zur Verfügung gestellt, wo er zuerst am 14.11.2016 erschien.

RefoJournal erschienen
09. November 2016

RefoJournal erschienen

Architektenworkshop zur Nachnutzung von Thüringer Kirchen
18. August 2016

Architektenworkshop zur Nachnutzung von Thüringer Kirchen

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch

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Foto: Catherina Dünisch
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Ideenaufruf 'Querdenker 2017' bis 31. August 2016 verlängert
06. Juli 2016

Ideenaufruf 'Querdenker 2017' bis 31. August 2016 verlängert

Ideenaufruf ‚Querdenker 2017’ gestartet
23. März 2016

Ideenaufruf ‚Querdenker 2017’ gestartet

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Auftaktveranstaltung zum Ideenaufruf Querdenker 2017 am 19. März in der Kaufmannskirche Erfurt. Foto: Thomas Müller

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Die Kaufmannskirche am Anger in Erfurt. Foto: Thomas Müller

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Auf dem Podium (v.l.): Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, Pfarrer Dr. Tilmann Cremer, Kaufmannsgemeinde Erfurt, Elke Bergt, Referentin Bau EKM/Landeskirchenamt, Dr. Sonja Beeck, Geschäftsführerin der Agentur chezweitz. Foto: Thomas Müller

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Etwa 70 Interessierte kamen aus ganz Thüringen zur Auftaktveranstaltung. Foto: Thomas Müller

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Eindrucksvolle Kulisse: Der Altarraum der Kaufmannskirche in Erfurt. Foto: Thomas Müller

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Rege Diskussion mit den Teilnehmern über den Wettbewerb und alltägliche Herausforderungen der Kirchengemeinden. Foto: Thomas Müller

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Diskussion. Foto: Thomas Müller

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Nach dem offiziellen Teil gab es Gelegenheit zum Austausch. Foto: Thomas Müller
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Bundeskulturstiftung fördert künstlerisches Projekt ‚STADTLAND:Kirche’
23. Oktober 2015

Bundeskulturstiftung fördert künstlerisches Projekt ‚STADTLAND:Kirche’

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Bienenkirche © Andree Volkmann
Perspektiven für kirchliche Gebäude in Thüringen: Aufgabe, Abgabe, Wandel?
26. März 2015

Perspektiven für kirchliche Gebäude in Thüringen: Aufgabe, Abgabe, Wandel?

Die Erkenntnisse weisen auf die zentrale Bedingung hin: Offenheit für neue, andere Sichtweisen und Zukunftsvisionen für Kirchen. Auf dem Weg zum IBA Projekt besteht weiterer Bedarf an kontinuierlicher Verständigung zwischen allen beteiligten Partnern. Parallel müssen mit modellhaften Ansätzen konkrete Impulse für eine innovative Strategie im Umgang mit Kirchen in Thüringen gesetzt werden.

Was kann ein Kirchenraum sein? Schutzraum für Mensch und Natur? Zentraler Ort für wichtige soziale Funktionen? Ein Ort, der Speicherfunktionen übernimmt? Der Experten-Workshop hat gezeigt, dass die Ideen dazu noch viel radikaler sein können und müssen. Denn schließlich bietet das Zukunftslabor IBA Thüringen Freiraum für das Umdenken – und fordert von allen IBA Kandidaten, dass sie diesen Freiraum auch dafür nutzen. 

Termine 
13. Mai 2017 bis 19. November 2017
20. Mai 2017 bis 29. Mai 2017
18. Juni 2017 - 11:00
24. Juni 2017 bis 10. September 2017
07. Juli 2017 bis 08. Juli 2017
16. Juli 2017 - 11:00
06. August 2017 - 11:00
10. August 2017 bis 11. August 2017
03. September 2017 - 11:00
08. Oktober 2017 - 11:00
Ansprechpartner 

Ulrike Rothe

Projektleiterin

Telefon +49 3643 90088-12

ulrike.rothe@iba-thueringen.de

Ort 
Thüringen
Deutschland
Partner

Thüringer Staatskanzlei
Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
Diakonie Mitteldeutschland                                                                     
Bischöfliches Bauamt
Regionale Partner aus Kirchengemeinden vor Ort
Bauhaus-Universität Weimar

Pfade in der Energie-Kultur-Landschaft

Wie gelangen wir zur klimagerechten Stadt?

Pfade in der Energie-Kultur-Landschaft:
Offenes Stadtumbau-Labor an der FH Nordhausen

Pfade in der Energie-Kultur-Landschaft

Die Stadt Nordhausen will gemeinsam mit der Hochschule Nordhausen zum Vorreiter des energetischen Wandels und Ressourcenschutzes werden. Ein möglichst geringer Rohstoff- und Energieverbrauch auf erneuerbaren Grundlagen steht im Zentrum des Handelns. Die Nordhäuser Zukunftsstrategie setzt dabei auf die Querschnittsthemen Baukultur, Mobilität, Produktion und Konsum und verbindet alle Themen mit konkreten Ideen.

Mit Beginn des 21. Jahrhundert rückt nicht nur die Ausbreitung städtischer Lebensweisen bis in den ländlich peripheren Raum, sondern auch der Ressourcenschutz und energetische Wandel ins Zentrum einer neuen Stadtland-Betrachtung. Produktion und Verbrauch von erneuerbarer Energie und der umfassende Klimaschutz werden das Gesicht und die Beziehung von Stadt und Land(schaft) langfristig verändern. 

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In öffentlichen Bürgerwerkstätten entwickelten die Akteure ihre Ideen für eine Nordhäuser Zukunftsstrategie. Foto: Thomas Müller.

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Die Nordhäuser Zukunftszeitung präsentiert die Ideen der Bürgerwerkstätten aus der Zukunftsperspektive.

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Nordhausen verfolgt eine ganzheitliche Zukunftsstrategie für das Stadtland von morgen. Grafik: Jörn Gertenbach, Urban Catalyst Studio © BMBF

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Die nachhaltige Mobilität zwischen Stadt und Land ist ein Handlungsfeld des IBA Kandidaten. Grafik: Jörn Gertenbach, Urban Catalyst Studio © BMBF

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Neue Stoff- und Verbrauchskreisläufe sind Gegenstand des Handlungsfeldes ‚Wertstoffwende’. Grafik: Jörn Gertenbach, Urban Catalyst Studio © BMBF

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Nordhausen Nord soll nicht nur ein Modell für kimagerechte Quartiersentwicklung, sondern auch für neue Freiraumbezüge werden. Foto: Kerstin Faber
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Die Frage des ‚wie‘ wollen Hochschule und Stadt Nordhausen gemeinsam mit den lokalen Akteuren in Stadt und Land gestalten. Im Rahmen eines vom Bund geförderten Zukunftsstadt-Programms wurde deshalb im Jahr 2015/16 ein intensiver Austausch mit einer Vielzahl von Nordhäuser Akteuren begonnen. Entstanden ist eine ganzheitliche Zukunftsstrategie, die sich aus vier Handlungsfeldern und konkreten Projektideen zusammensetzt:

‚Stadtland Kommunikation‘ ist so ein Handlungsfeld. Hier soll vor allem die Motivation für den Ressourcenschutz in der Breite der Bevölkerung hergestellt werden. Im Mai 2016 wurde deshalb die erste Nordhäuser Zukunftszeitung veröffentlicht.

Das Handlungsfeld ‚Stadtland Mobilität‘ will den Öffentlichen Personennahverkehr langfristig kostendeckend betreiben, im ländlichen Raum attraktiver machen und ressourcenschonend ausbauen. Auch die Einführung eines Bürgertickets wird untersucht.

Abfälle nicht mehr ‚abfällig’ zu betrachten, sondern sie vielmehr als Wertstoffe zu sehen, ist die Voraussetzung, sie in die Stoff- und Verbrauchskreisläufe zurückzuführen. Im Rahmen des Handlungsfeldes ‚Wertstoffwende‘ werden neue Ideen für Projekte zur Wiederverwendung von Abfällen gesucht.

Beispielhaft werden Stadtquartiere im Rahmen des Handlungsfeldes ‚Energiekulturlandschaft‘ umgebaut, um hier klimagerechte Quartiersentwicklungen zu erproben. Dafür wurden zwei Standorte ausgewählt: das Plattenbauquartier Nordhausen Nord am Rande der Kernstadt sowie das derzeit brachliegende Altendorfer Kirchviertel inmitten des Stadtkerns. 

Mehr zum Projekt 
Nordhäuser Zukunftszeitung erschienen
02. Juni 2016

Nordhäuser Zukunftszeitung erschienen

Abschlussforum zur ,Zukunftsstadt Nordhausen'
15. April 2016

Abschlussforum zur ,Zukunftsstadt Nordhausen'

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Die Teilnehmer des Abschlussforums Zukunftsstadt Nordhausen am 14. März 2016. Foto: Thomas Müller

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Kerstin Faber, Projektleiterin der IBA Thüringen, stellt zentrale Themen und Ideen aus den vergangenen Bürgerwerkstätten vor. Foto: Thomas Müller

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Siri Frech und Jörn Gertenbach, Mitarbeiter des Urban Catalyst Studio Berlin, stellen die Idee des Zukunftsbildes Nordhausen vor. Foto: Thomas Müller
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Die an diesem Abend gebildete Redaktionsgruppe aus Bürgern und Verwaltung wird sich nun um die Gestaltung einer Zukunftszeitung und um die Formulierung des Abschlussberichts kümmern. Beide Teile bilden zusammen mit dem ‚Zukunftsbild-Nordhausen’ den Wettbewerbsbeitrag, den Nordhausen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung im Sommer einreichen wird. Die Jury des Ministeriums wird anschließend die 20 vielversprechendsten Beiträge aus den 51 Teilnehmerstädten auswählen, welche dann die Förderung für die zweite Phase des Wettbewerbs erhalten.

Innovativ denken, realistisch handeln
01. März 2016

3. Zukunftswerkstatt Nordhausen:
Innovativ denken, realistisch handeln

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3. Bürgerwerkstatt in Nordhausen. Foto: Thomas Müller

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Frau Prof. Dr. Doris Gstach zur Gestaltung der Energielandschaft StadtLand. Foto: Thomas Müller

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Präsentation und Auswertung. Foto: Thomas Müller

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Radio ENNO berichtet zur Bürgerwerkstatt. Foto: Thomas Müller
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Den Einstieg und die fachliche Begleitung der zweiten Arbeitsgruppe zum Thema ,Energielandschaft StadtLand gestalten’ gab Prof. Dr. Doris Gstach, die die Professur Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung an der FH Erfurt inne hat. Der Wandel im System der Energieerzeugung und Ressourcennutzung hat immer Auswirkungen auf die Landschaft gehabt. Zeugnisse historischer Produktionslandschaften werden heute größtenteils akzeptiert, sogar als natürlich ästhetisch empfunden. Dies muss auch für die aktuelle Energiewende gelten. Dabei müssen Freizeitlandschaft, Naturschutz und produktive Landschaft – ob landwirtschaftlich oder energetisch – viel stärker als eine Einheit zusammen gedacht werden. Es wurde anschließend diskutiert, wie ein Handbuch für Best Practice-Beispiele für die Region entstehen kann.

Die dritte Arbeitsgruppe ,Vom Altbau zum energetischen Traumhaus’ beriet der Architekt Steffen Langner von ADOBE Architekten aus Erfurt. Ergebnis: Es müssen immer Individuallösungen gefunden werden, die eine nachhaltige soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung ermöglichen. Eine Blaupause gibt es nicht. Darüber hinaus wurden konkrete Maßnahmen - wie beispielweise das Nutzen regionaler Ressourcen als nachhaltige Baustoffe für den Wohnungsbau und der Verzicht auf Verbundstoffe – diskutiert.

Am 14. März wird von 19 bis 21 Uhr im Bürgerhaus Nordhausen das Abschlussforum der ersten Phase des Wettbewerbs stattfinden. Ideenskizzen und Projektvorschläge aus den vergangenen Werkstätten werden die Grundlage dafür sein, ein Zukunftsbild für Stadt und Region zu entwerfen. Dazu ist das Studio Urban Catalyst aus Berlin eingeladen, sowohl Einblick in die Entwicklung eines Zukunftsbildes zu geben sowie das erste Grundgerüst dafür vorzustellen. Alle engagierten Visionäre sind willkommen, mit zu diskutieren.

Mobil in der Zukunftsstadt
25. Januar 2016

Mobil in der Zukunftsstadt

Die zweite Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema ,Teilen statt besitzen’, eine Überzeugung mit Nachholbedarf in Sachen Anhängerschaft. Die Wege zu einem sicheren und lebenswerten Straßenraum wurden in der dritten Arbeitsgruppe besprochen. Initiativen wie autofreie Tage, Rad- und Fußverkehrs-Apps mit Belohnungssytem und Lastenraddienstleistungen wurden vorgeschlagen.

An die dritte der insgesamt fünf Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt des BMBF schließt sich am 22. Februar die nächste Werkstatt zum Thema ,Energetischer Stadtumbau’ an. Diese wird wieder im Bürgerhaus in Nordhausen von 18.00 bis 22.00 Uhr stattfinden.

Mit viel Energie in die 1. Bürgerwerkstatt
30. November 2015

Mit viel Energie in die 1. Bürgerwerkstatt

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller
Erste Werkstatt zum Thema ,Gemeinsam Handeln’ im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt Nordhausen. Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller
Matthias Golle vom BürgerEnergie Thüringen e.V. stellt die Handlungsmöglichkeiten und einige Projekte von Bürgerenergiegenossenschaften vor. Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller
Eigeninitiative ist gefragt und auch kleine Handlungen tragen zum energetischen Wandel bei. Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller
Rund 70 Interessierte fanden den Weg in das Bürgerhaus Nordhausen. Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller
Steffen Schuhmann stellt einige Projekte vor, in denen es um das gemeinsame Motivieren geht und wünscht den Nordhäusern ,viel Erfolg beim energischen Wandel'. Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller

1. Bürgerwerkstatt Nordhausen, Foto: Thomas Müller
Intensive Arbeit in einer der drei Arbeitsgruppen. Foto: Thomas Müller

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Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen werden allen Teilnehmern vorgestellt. Foto: Thomas Müller
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Einen kurzen Input zu den Themen der drei Arbeitsgruppen ,Gemeinsam investieren‘, ,Gemeinsam Verhalten ändern‘ und ,Gemeinsam motivieren‘ gaben der Kommunikationsdesigner Prof. Steffen Schuhmann von der Kunsthochschule Berlin Weissensee, die Projektleiterin Kerstin Faber von der IBA Thüringen, der Vorsitzende des Vereins Bürgerenergie Thüringen Matthias Golle sowie Prof. Dagmar Everding vom Lehrstuhl Ökologischer Stadtumbau der Hochschule Nordhausen. Anschließend wurden eine Stunde lang Ideen gesammelt und erste Projektkooperationen verabredet.

Sie alle werden Bestandteil einer Zukunftsvision 2030+ für die Stadt und Region Nordhausen, mit der sich Nordhausen für die nächste Phase im Wettbewerb ,Zukunftsstadt‘ bewerben wird.

Nach einer Pause über den Jahreswechsel hinweg geht die Zukunftsstadt in Nordhausen am 18. Januar 2016 zum Thema einer zukünftigen Stadt-Land-Mobilität in die zweite Runde. 

Bericht zur Bürgerwerkstatt in der NZZ

Startschuss für die ‚Zukunftsstadt’ Nordhausen im Rahmen der IBA Kandidatur
04. November 2015

Startschuss für die ‚Zukunftsstadt’ Nordhausen im Rahmen der IBA Kandidatur

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Auftaktveranstaltung zum Wettbewerb ‚Zukunftsstadt’ im Ratssaal des Bürgerhauses Nordhausen. Foto: Thomas Müller

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Dr. Klaus Zeh, Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen, begrüßt die Teilnehmer. Foto: Thomas Müller

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Diskussion mit Fritjof Mothes, StadtLabor Leipzig (Moderation); Beate Meißner, Stadt Nordhausen; Kerstin Faber, IBA Thüringen; Dr. Mathias Wilde, Goethe-Universität Frankfurt a.M; Prof. Dr. Dagmar Everding, Hochschule Nordhausen. Foto: Thomas Müller

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Diskussion der Teilnehmer in Arbeitsgruppen. Foto: Thomas Müller

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Ideen für die Zukunftsstadt Nordhausen. Foto: Thomas Müller
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Deshalb hat sich die Stadt Nordhausen gemeinsam mit der Hochschule Nordhausen im Rahmen der IBA Qualifizierungsarbeit beim Wettbewerb ‚Zukunftsstadt’ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. Unter dem Titel ‚Modellstadtregion für energetischen Wandel 2030+’ hat es Nordhausen als eine von 51 Kommunen deutschlandweit in die erste Phase des Wettbewerbs geschafft. In der ersten Phase geht es nun darum, diese vielen Akteure und Ideen für eine umweltbewusste und ressourcenschonende Zukunftsgestaltung zu finden und erste gemeinsame Projektvorschläge zu verabreden. Dazu finden in den kommenden Monaten drei Bürgerwerkstätten statt. Deren Ergebnisse werden bei erfolgreicher Bewerbung für die Phasen zwei und drei im Rahmen des Wettbewerbs in die Planung und Realisierung gehen.

Die Auftakt- und Informationsveranstaltung zum Wettbewerb ‚Zukunftsstadt’ fand am 27.10.15 von 19.30 bis 21.30 Uhr im Bürgerhaus Nordhausen statt. Der Einladungen folgten etwas 60 Akteure, die sich sogleich an moderierten Tischgesprächen folgenden Fragen stellten: Was können wir nur gemeinsam tun? Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Was ist ein energetischer Stadtumbau? Heraus kamen Ideen und Vorstellungen, die nun in die Vorbereitung der Bürgerwerkstätten fließen, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Termine und Themen:
27.10.2015, 19.30 bis 21.30 Uhr, Auftaktveranstaltung ‚Zukunftsstadt’
25.11.2015, 18.00 bis 22.00 Uhr, 1. Bürgerwerkstatt ‚Gemeinsam Handeln’
18.01.2016, 18.00 bis 22.00 Uhr, 2. Bürgerwerkstatt ‚Stadt-Land-Mobilität’
22.02.2016, 18.00 bis 22.00 Uhr, 3. Bürgerwerkstatt ‚Energetischer Stadtumbau’
14.03.2016, 18.00 bis 22.00 Uhr, Abschlussveranstaltung und Präsentation der Ergebnisse

Veranstaltungsort:
Ratssaal im Bürgerhaus, Nikolaiplatz 1, 99734 Nordhausen

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Kerstin Faber
Projektleiterin
Telefon +49 3643 90088-17
kerstin.faber@iba-thueringen.de

Ort 
Nordhausen
Deutschland
Stoffstromkreisläufe durch Abwassernutzung

Wie wird unser Abwasser wertvoll?

Regionale und regenerative Stoffstromkreisläufe durch Abwassernutzung

Stoffstromkreisläufe durch Abwassernutzung

Die Abwasserentsorgung im ländlichen Raum Thüringens muss auf den demografischen Wandel und die EU-Wasserrahmenrichtlinie reagieren. Die Professur Siedlungswasserwirtschaft der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt hierzu gemeinsam mit dem Abwasserzweckverband Nordkreis Weimarer Land ein neuartiges System, das auf eine getrennte Erfassung und regionale Wiederverwendung von Grau- und Schwarzwasser setzt. Eine neue Anlage soll die Feststoffe zusammen mit Resten aus der Landwirtschaft in Energie und Düngemittel umwandeln. Dieses innovative Verfahren erfordert auch Änderungen an Institutionen und neue Betriebsformen.

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Schlosspark Rohrbach

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Stoffstromkreisläufe. Grafik: Bauhaus-Universität Weimar
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Modellstandort ist das Dorf Rohrbach, 15 km nordöstlich von Weimar. Die Gemeinde beabsichtigt, diese neue technische Infrastruktur in eine Ressourcenlandschaft einzubetten. Der Park des ehemaligen Gutes, das lange als landwirtschaftliche Versuchsanstalt diente, eignet sich in besonderer Weise als Experimentierraum. Dazu gehören auch der Umgang mit Regenwasser, erneuerbaren Energien, nachwachsenden Rohstoffen, Waldparzellen und Gartenland. Sie können den Nutzen, die Erlebbarkeit und die Ästhetik des Parks als neuartige Allmende und Dorfunternehmung anreichern. 

Mehr zum Projekt 
Angebotsvergleich Ideenstudie Ressourcenlandschaft
10. März 2017

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Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft
17. Juni 2016

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft

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Brainstorming zur ,Ressourcenlandschaft der Zukunft’ am 14.06.2016 in der Geschäftsstelle der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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Die Moderation wurde von Frau Dr. Darla Nickel und Frau Dr. Stephanie Bock vom Deutschen Institut für Urbanistik übernommen. Foto: Thomas Müller

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Gruppenarbeit am Nachmittag. Foto: Thomas Müller
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Nach einer ersten großen Brainstorming-Runde wurden die diskutierten Themen und Handlungsansätze am Nachmittag in drei Arbeitsgruppen vertieft. Nach einer Stunde intensiver Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse vorgestellt. Die IBA Thüringen und der IBA Kandidat nutzten die Gelegenheit, um erste Überlegungen zu aus eigener Sicht verfolgens- und besonders bemerkenswerten Ideen aus dem Brainstorming zu äußern und den Mehrwert für die weitere Programm- und Projektarbeit herauszustellen.Als Ergebnis des Brainstormings wird eine Dokumentation erarbeitet, die Grundlage für die weitere Projektqualifizierung sein wird. Das Büro ‚dreigegeneinen GbR’ aus Berlin wird die Ergebnisse in einem Bild grafisch aufbereiten.

Workshop zur Integration von Siedlungswasserwirtschaft, Stadt und Planung
26. Februar 2016

Workshop zur Integration von Siedlungswasserwirtschaft, Stadt und Planung

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Foto: IBA Thüringen

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V.l.: Moderation: Prof. Dr. Angela Million (ROOF WATER-FARM, Technische Universität Berlin). Michael Maas, Leiter des Tiefbauamtes, Stadt Pirmasens. Dr. Darla Nickel, Difu. Andreas Baumann, Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat Abwasser. Foto: IBA Thüringen
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Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach
17. Februar 2016

Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach

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Bürgerinformationsveranstaltung im Gemeindehaus Rohrbach. Foto: IBA Thüringen

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Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes Georg Scheide. Foto: IBA Thüringen

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Moderation durch Bürogemeinschaft StadtStrategen. Foto: IBA Thüringen

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Meinungsbild nach der Veranstaltung. Foto: IBA Thüringen
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Experimentierfeld Resilientes Schwarzatal

Was heißt hier gutes Leben?

Experimentierfeld Resilientes Schwarzatal

Experimentierfeld Resilientes Schwarzatal

Das Schwarzatal hat eine starke historische Verankerung in der Thüringer Natur- und Kulturlandschaft. Die Region ist von Tourismus, Landwirtschaft und mittelständischen Unternehmen geprägt. Prognostiziert wird für die nächsten Jahrzehnte ein drastischer Bevölkerungsrückgang.

Um die Region zu stärken muss man ‚heute schon das Morgen’ denken. Hier sollen enkeltaugliche Projekte der regionalen Wertschöpfung, Regionalvermarktung und genossenschaftlichen Nahversorgung sowie der erneuerbaren Energieversorgung entstehen. Das Schloss Schwarzburg soll zum Denkort der Demokratie entwickelt werden.

Bei der Umsetzung der Einzelprojekte selbst im kleinsten Maßstab wird Neuartigkeit und höchste Gestaltungsqualität angestrebt. Die Sommerfrische-Architektur beispielsweise, die sich mit neuen touristischen Angeboten verbinden könnte, ist Teil des Bundesprojektes ‚Baukultur konkret’.

Getragen von zivilgesellschaftlichen Kräften und unterstützt durch wissenschaftliche Expertise werden außergewöhnliche Veranstaltungsformate durchgeführt. So finden im regelmäßigen Turnus die ‚Zukunftswerkstatt Schwarzatal’ und die ‚Schwarzburger Gespräche’ statt.

Im Qualifizierungsprozess haben sich folgende Projektstränge heraus gebildet:

  1. Entwicklung eines zukunftsfähigen Landschaftsbildes;
  2. 'Sommerfrische Schwarzatal' als neues touristisches Angebot der Region;
  3. Entwicklung von Schloss Schwarzburg als Denkort der Demokratie und Landschaftshalbinsel;
  4. Stärkung von Eigeninitiative, regionaler Zusammenarbeit, Mitwirkung von Zivilgesellschaft und Unternehmern als Erfolgsvoraussetzung.

Als eines der ersten IBA Projekte wurde im März 2016 das Teilvorhaben ‚Ein Tor ins Schwarztal - Bahnhof Rottenbach‘ benannt.

Mehr zum Projekt 
Das ‚Schwarzburg-Projekt’ – Demokratie selber machen!
12. April 2017

Das ‚Schwarzburg-Projekt’ – Demokratie selber machen!

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Säulenportikus von Schloss Schwarzburg. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

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Leitbild-Workshop zum Schwarzburg-Projekt. Foto: Andreas Feddersen

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Andreas Feddersen und Eva Göbel, Projektleiter des Schwarzburg-Projektes. Foto: Helena Reingen
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Das Projekt ist ergebnisoffen angelegt. Alle Interessierten sind eingeladen, eigene Ideen zur Ausgestaltung des Schwarzburg-Projektes beizutragen. Gemeinsam können neue Formen der Beteiligung ausprobiert und neue Wege des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschritten werden. Demokratie heißt dabei, nicht auf das Handeln oder gar die Zuarbeit anderer zu warten, sondern die Dinge selbstbewusst in die Hand zu nehmen: Gestaltungswille statt Leistungsanspruch.

Das Projekt wird gemeinsam vom Förderverein ‚Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie’, dem Bildungszentrum Saalfeld, den Partnerschaften für Demokratie in Rudolstadt, der Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V., der LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der IBA Thüringen getragen. Die Projektleiter Andreas Feddersen und Eva Göbel von der Weimarer Agentur Musealis arbeiten im Auftrag der IBA Thüringen.

Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen
10. März 2017

Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen

‚Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie’ wurde als eines von 24 Projekten deutschlandweit für das Programm der Nationalen Projekte des Städtebaus empfohlen. Auf den Projektaufruf 2017 haben sich 90 Projekte von Städten und Gemeinden beworben. Das Programm wird jährlich vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) aufgelegt. Es fördert insbesondere Denkmalensembles mit bundesweiter Bedeutung und bauliche Kulturgüter von außergewöhnlichem Wert. 

Entwürfe für den BahnHofladen Rottenbach
09. März 2017

Entwürfe für den BahnHofladen Rottenbach

Die Studenten sollten für den BahnHofladen Regionalität neu interpretieren und eine Gestaltung finden, die entwicklungsfähig ist und sich der Nutzungserweiterung oder –veränderung anpassen kann.

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!
13. Oktober 2016

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!

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Das Hauptgebäude von Schloss Schwarzburg ist stark baufällig. Künftig soll hier die eigene wechselhafte Geschichte nachvollziehbar gemacht werden. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

Im Anschluss lädt die IBA Thüringen etwa drei Bieter zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein (voraussichtlich am 15.11.2016, ggfs. früher). Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Auftrag erteilt.

Ausschreibungsunterlagen zum Download:

Landschaft – Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
31. August 2016

Landschaft – Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
Schwarzburger Gespräche 2016

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Die Schwarzburger Gespräche 2016 fanden im Schloss Schwarzburg statt. Foto: Tillmann Gebauer

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Zentrum der Gespräche war der alte Kaisersaal des Schlosses. Foto: Tillmann Gebauer

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Diskussion und Ideensammlung zur Zukunft des Landschaftsbilds Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Viel Zeit und Platz für anregende Gespräche in kleineren Runden. Foto: Ines Kinsky

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Veronique Faucheur und Marc Pouzol von atelier le balto im Gespräch. Foto: Ines Kinsky

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Einstimmende Worte von Dr. Burkhardt Kolbmüller von der Initiative Zukunftswerkstatt Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Im Mittelpunkt der Schwarzburger Gesprächen standen Vorträge von Akteuren und externen Experten. Foto: Ines Kinsky

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Sammlung von Lieblingsorten der Teilnehmer im Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Schloss Schwarzburg bot eine passende Kulisse und Atmosphäre. Foto: Tillmann Gebauer

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Zwiegespräch unter der alten Linde mit Blick auf Schloss Schwarzburg. Foto: Tillmann Gebauer
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Projektentwickler gesucht!
17. August 2016

Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in
für den IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’ gesucht

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Ehemaliges Sommerfrische-Hotel Chrysopras in Bad Blankenburg. Foto: Kai-Uwe Schulte Bunert

Anhand des Exposés und den Eignungs- und Qualitätskriterien in den Bieterunterlagen lädt die IBA Thüringen etwa drei Projektentwickler/innen und Projektsteuerer/innen zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein. Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in beauftragt.

Alle Ausschreibungsunterlagen zum Download:

UMBAUSTELLE Bahnhof Rottenbach
20. Juli 2016

Start der UMBAUSTELLE des Verkehrsverknüpfungspunktes IBA Projekt Bahnhof Rottenbach

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Bahnhofsvorplatz in Rottenbach zu Beginn der Umbauarbeiten am 18. Juli 2016. Foto: Thomas Müller

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Gemeinsames Umbauen und Pflanzen eines Apfelbaums der Sorte ‚Ruhm aus Thüringen’. Foto: Thomas Müller

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Markttreiben und erste Probeverkostung des künftigen BahnHofladen Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Bahnhof Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Bahnhof Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Begrüßung durch Bürgermeister Volker Stein (Stadt Königsee-Rottenbach). Foto: Thomas Müller

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Grußwort von Dr. Klaus Sühl (Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft). Foto: Thomas Müller

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Bürgermeister Volker Stein und IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin der IBA Thüringen). Foto: Thomas Müller

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Diana Saager (Leiterin Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn). Foto: Thomas Müller

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Véronique Faucheur und Marc Pouzol (Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto). Foto: Thomas Müller
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Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’
15. Juni 2016

Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’

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Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal auf dem Kulturnaturhof Bechstedt. Foto: IBA Thüringen

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Foto: IBA Thüringen

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Foto: IBA Thüringen
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Robert Bosch Stiftung besucht IBA Kandidat ‚Resilientes Schwarzatal’
02. Juni 2016

Robert Bosch Stiftung besucht IBA Kandidat ‚Resilientes Schwarzatal’

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Präsentation der Projekteinreichung ‚Denkort der Demokratie - Schloss Schwarzburg‘ vor Vertretern der Robert Bosch Stiftung im Zeughaus Schloss Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen
Zukunftskapital Sommerfrische
01. Juni 2016

Zukunftskapital Sommerfrische

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IBA Werkstattgespräch im Hotel 'Weißer Hirsch‘ in Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen

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Besichtigung leerstehende Sommerfische-Immobile / zukünftiges Haus 'Anna Louise‘ in Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen

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Küchenschrank in der leerstehenden Sommerfrsiche-Immobile / ehemaligen Pension 'Zum Eisenhammer’ in Bockschmiede. Foto: IBA Thüringen
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Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal
23. März 2016

Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal

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Treffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal in Meura. Foto: Zukunftswerkstatt Schwarzatal
Erste IBA Projekte nominiert
21. März 2016

Erste IBA Projekte nominiert

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Visualisierung der großen Wartehalle im Bahnhofsgebäude Apolda © AFF Architekten, Berlin

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Visualisierung der STADTLAND:Inseln am Bahnhof Rottenbach © atelier le balto, Berlin
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Im Jahr 2016 wird das Baufeld I ‚Verkehrsverknüpfungspunkt‘ realisiert. Ab 2017 wird das Bahnhofsgebäude mit seinem direkten Umfeld umgestaltet, um den Betrieb als BahnHofladen aufzunehmen. Prof. Dr. Rolf Kuhn, Mitglied des IBA Fachbeirats: „Der BahnHofladen und der Verkehrsverknüpfungspunkt Bahnhof Rottenbach sind logistisch, inhaltlich und baukulturell für die Gesamtmaßnahme ‚Resilientes Schwarzatal‘ von zentraler Bedeutung. Sie sind als Ausgangspunkt der Schwarzatalbahn ein Tor in die Tourismusregion Schwarzatal mit dem international bedeutenden Demokratie-Ort Schwarzburg.“

'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig
23. Februar 2016

'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig

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Expertenrunde bei der öffentlichen Werkstatt des Forschungsprojektes 'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig. Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)
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Sommerfrische Feeling in Schwarzburg
08. Oktober 2015

Sommerfrische Feeling in Schwarzburg

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Geführter Ortsrundgang durch Schwarzburg mit der Gruppe Gnadenlos Schick auf den Spuren der Sommerfrische-Architektur. Foto: Anna Eckenweber

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Foto: Anna Eckenweber

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Foto: Anna Eckenweber

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Foto: Anna Eckenweber
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Eine Aktion der Zukunftswerkstatt Schwarzatal, c/o LEADER Aktionsgruppe Slf-Ru im Kontext des ExWoSt-Forschungsvorhabens ‚Baukultur konkret’ im Auftrag des BBSR und des BMUB. Die Bundesstiftung Baukultur begleitet das Vorhaben. 

Die Auseinandersetzung mit der traditionsreichen Sommerfrische ist ein Schwerpunkt bei der Projektentwicklung des IBA Kandidaten ‚Experimentierfeld Resilientes Schwarzatal’.

Text: Ines Kinsky

Schwarzburger Gespräche 2015 brachten wertvolle Erkenntnisse für die Qualifizierung des IBA Kandidaten
28. September 2015

Schwarzburger Gespräche 2015 brachten wertvolle Erkenntnisse für die Qualifizierung des IBA Kandidaten

Am Samstag wurden Themen der Region mit Blick auf die weitere Ausgestaltung des IBA Projektes ‚Resilientes Schwarzatal’ besprochen. Wichtiger Baustein des IBA Kandidaten ist das Thema ‚Sommerfrische Schwarzatal’, das am kommenden Wochenende einen neuen Impuls erhalten soll. Die Zukunftswerkstatt Schwarzatal lädt zu einem Aktionstag Sommerfrische ein. Bereits am Vorabend, dem 2. Oktober, werden relevante Objekte im Schwarzatal lichttechnisch in Szene gesetzt. Mit dabei auch die Talstation der Oberweißbacher Bergbahn, die typischer Vertreter für den Baustil der Sommerfrische Architektur ist. Am Sonntag, dem 3. Oktober, werden Gäste in die Zeit der Sommerfrische entführt. Die Aktion startet um 15.00 Uhr mit einem Sommerfrische-Konzert am Dorfplatz Schwarzburg. Mit dabei sind  historische Persönlichkeiten aus der Hoch-Zeit der Sommerfrische. Schwarzburger Vereine beteiligen sich am Programm. Ein Ortsrundgang lädt zu einer Zeitreise in vergangene Tage ein. Um 17.00 Uhr klingt der Aktionstag mit einer Informationsveranstaltung und historischen Bildern im Festsaal des Hotels ‚Weißer Hirsch’ aus.

Text: Ines Kinsky

STADTLAND Gespräch in Bechstedt
02. September 2015

STADTLAND Gespräch in Bechstedt

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IBA STADTLAND Gespräch auf dem KulturNaturHof Bechstedt. Vom Empfang im üppigen Garten ging's weiter in die Scheune zur Gesprächsrunde in der mobilen Architektur der IBA. Foto: Thomas Müller

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Von links: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Dr. Burkhardt Kolbmüller, Dr. Alexander Bittner, Florian Aicher, Lars Fischer und Kerstin Faber. Foto: Thomas Müller

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Das Bulletin Board der IBA mit Aussichtsturm vor der Bechstedter Scheune. Foto: Thomas Müller

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Auf dem Weg zum STADTLAND Gespräch. Foto: Thomas Müller

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In der Scheune des KulturNaturHofs Bechstedt. 2. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk
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Neue Formen der Kommunikation zwischen allen Beteiligten sind notwendig, um Kulturlandschaften nachhaltig zu entwickeln. Sie müssen Geltung erlangen und brauchen Zeit, um zu wirken. Impulssetzungen können motivierend wirken. Ein neuer transdisziplinärer Diskurs über den Zugriff auf Fläche und ihre Ressourcen zwischen Stadt und Land könnte erprobt werden. Der Zugriff auf landwirtschaftliche Fläche kann durch Vergabeverfahren von Gemeinden und Institutionen nachhaltiger gesteuert werden. Ein ‚back to the roots’ wird es nicht geben, jedoch müssen die Produktionsweisen und das Konsumverhalten öffentlich und kritisch hinterfragt werden. Es fehlt eine Lobby der Dörfer und eine Kultur der Ideen; dies müsste befördert werden. Ein Erfahrungsaustausch von Erfolgen zwischen Stadt und Land ist notwendig, nicht zuletzt auch, um Zusammenhänge und ggf. neue Verbindungen zu identifizieren.   

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2. Dr. Alexander Bittner, Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  3. Dr. Burkhardt Kolbmüller, Kulturwissenschaftler und Regionalentwickler, Zukunftswerkstatt Schwarzatal (IBA Kandidat)
  4. Florian Aicher, Architekt, Autor und Architekturjournalist, Rotis/Leutkirch
  5. Lars Fischer, Kulturwissenschaftler und Regionalentwickler, Büro für Landschaftskommunikation, Eberswalde

Das IBA STADTLAND Gespräch in Bechstedt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal
23. Juli 2015

Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal

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Teilnehmer der Konzeptwerkstatt ‚Baukultur konkret’ besprechen die räumliche Einordnung der Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal. Foto: IBA Thüringen
STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach
02. Juli 2015

STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach

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Entwurf des Atelier Le Balto für den Bahnhofsvorplatz Rottenbach

freiraumpioniere, Weimar
HEINISCH Landschaftsarchitekten, Gotha
evergreen landschaftsarchitektur, Dresden
r + p Landschaft s Architektur, Dresden
Atelier Le Balto, Berlin

Nun werden sich alle Beteiligten schnell zusammenfinden, um die Umsetzung der Planung zu besprechen. Denn die laufenden Maßnahmen sollen nicht aufgehalten und auf bestmögliche Weise miteinander verzahnt werden. Die Ergebnisse sollen in Königsee-Rottenbach vorgestellt werden. Eine Information darüber, wann und wie das geschieht, folgt demnächst.

Die Initiative Zukunftswerkstatt Schwarzatal mit dem Schwerpunkt ‚Bahnhof Rottenbach -  ein Tor ins Schwarzatal’ ist in das Programm Stadt und Land der Bundesstiftung Baukultur aufgenommen worden.

Qualifizierung der Freiflächengestaltung rund um das Bahnhofsgebäude Rottenbach
03. Juni 2015

Qualifizierung der Freiflächengestaltung rund um das Bahnhofsgebäude Rottenbach

IBA Thüringen bei Schwarzburger Gespräch
25. Oktober 2014

IBA Thüringen bei Schwarzburger Gespräch

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Blick auf die Schwarzburg. Foto: Thomas Müller
StadtLand Dornburg: Dornröschen erwache!

Wie kommen wir aufs Land, warum bleiben wir da?

StadtLand Dornburg: Dornröschen erwache!

StadtLand Dornburg: Dornröschen erwache!

Dornburg - eine typische Thüringer Gemeinde: Ortsteil einer Verwaltungsgemeinschaft, knapp eintausend Einwohner, hoher Altersdurchschnitt, kein Nahversorger. In Dornburg, das auf einem steilen Muschelkalkfelsen über dem Saaletal thront, befindet sich aber auch eines der schönsten Park- und Bauensembles des ganzen Landes: die drei Dornburger Schlösser. Das Alte Schloss nutzt die Universität Jena regelmäßig als Klausur- und Veranstaltungsort, Rokoko- und Renaissanceschloss werden als Museen von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten betrieben. 

Der sogenannte ‚Balkon Thüringens’ jedoch ist entweder gar nicht erreichbar oder wird schnell wieder verlassen. Für Touristen und Tagungsbesucher gibt es in Dornburg kein Übernachtungs- und gastronomisches Angebot mit Aufenthaltswert. Zudem wird die Straße vom Tal regelmäßig gesperrt – der Fels ist porös und nicht instand zu setzen.

Die Besonderheit des IBA Kandidaten ist seine stadtlandschaftliche Gesamtstrategie. Im Projekt arbeitet eine ganze Region an der nachhaltigen Attraktivität des Ortes: Kommune, Universität Jena, die Stiftung sowie Bürger aus Dornburg-Camburg. Ziel ist es, mit kleinteiligen, kontextuellen Entwicklungen und alternativen Organisations- und Finanzierungsmodellen baukulturelle Maßstäbe zu setzen. Sie können das Image des Kulturlandes Thüringen in die Zukunft fortschreiben.

Mehr zum Projekt 
Wo stehen wir, wo wollen wir hin?
05. November 2015

Wo stehen wir, wo wollen wir hin?

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Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Arbeitsmaterial für den Workshop in Dornburg. Foto: IBA Thüringen

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Im Gespräch v.l.n.r.: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Dr. Rainer Emenlauer (ProStadt), Antje Zimmer (Stadt Dornburg-Camburg), Bürgermeisterin Dorothea Storch (Stadt Dornburg-Camburg). Foto: IBA Thüringen
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In den kommenden Monaten wollen die Projektakteure die Gesamtvision für Dornburg in projektbezogenen Teilaufgaben entwickeln. Dabei wird es neben der Nach- und Umnutzung des historischen Gebäudeensembles Domäne auch um eine Verbesserung des Standortmarketings und die Verbesserung der Erschließung des Ortsteils Dornburg gehen.

STADTLAND Gespräch Dornburg
12. September 2015

STADTLAND Gespräch Dornburg

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Drittes STADTLAND Gespräch in Dornburg. 12. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Podium des IBA STADTLAND Gesprächs (von links): Kerstin Faber, Projektleiterin IBA Thüringen; Frank Baumgarten, Vorstand Stiftung Landleben; Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführender Vorstand Region Köln/Bonn; Dorothea Storch, Bürgermeisterin Dornburg-Camburg; Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident Friedrich-Schiller-Universität Jena; Clemens Böhmer, Architekt und Vorstand ‚Ein Dorf wird Wirt’ Dorfsaal Altenau eG; Dr. Marta Doheler-Behzadi, Geschäftsführerin IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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In unmittelbarer Nachbarschaft zur Gartenanlage der Dornburger Schlösser: Das IBA STADTLAND Gespräch. Foto: Thomas Müller

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Blick aufs Land mit dem Periskop unserer mobilen STADTLAND-Architektur. 12. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Podium und Publikum beim IBA STADTLAND Gespräch in Dornburg (von links): Kerstin Faber, Frank Baumgarten, Dr. Reimar Molitor, Dorothea Storch, Prof. Dr. Walter Rosenthal, Clemens Böhmer, Dr. Marta Doheler-Behzadi. 12. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Blick auf das Rokokoschloss Dornburg. Foto: Thomas Müller

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Podium des IBA STADTLAND Gesprächs: Frank Baumgarten, Vorstand Stiftung Landleben; Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführender Vorstand Region Köln/Bonn; Dorothea Storch, Bürgermeisterin Dornburg-Camburg; Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident Friedrich-Schiller-Universität Jena; Clemens Böhmer, Architekt und Vorstand ‚Ein Dorf wird Wirt’ Dorfsaal Altenau eG; Kerstin Faber, Projektleiterin IBA Thüringen; Dr. Marta Doheler-Behzadi, Geschäftsführerin IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

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Präsentation von Studentenarbeiten ‚Schöner Wohnen bei Dornröschen’ der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen des IBA STADTLAND Gesprächs. Foto: Thomas Müller

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Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk
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  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2. Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident Friedrich-Schiller-Universität Jena
  3. Dorothea Storch, Bürgermeisterin Dornburg-Camburg (IBA Kandidat)
  4. Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführender Vorstand Region Köln/Bonn e.V., Köln
  5. Clemens Böhmer, Architekt und Vorstand ‚Ein Dorf wird Wirt’ Dorfsaal Altenau eG, Bad Kohlrub
  6. Frank Baumgarten, Vorstand Stiftung Landleben, Kirchheilingen

Parallel zum IBA STADTLAND Gespräch wurden die Studentenarbeiten ‚Schöner Wohnen bei Dornröschen’ der Bauhaus-Universität Weimar, Professur Entwerfen und Wohnungsbau, als Ausstellung öffentlich präsentiert.

Das IBA STADTLAND Gespräch in Dornburg wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Tobias Haag

Projektleiter
Telefon +49 3643 5831-67

tobias.haag@iba-thueringen.de

Ort 
Dornburg-Camburg
Deutschland
StadtLandSchule

Wie sieht unsere Schule der Zukunft aus?

StadtLandSchule
Umbau einer Typenschule in eine Schule der Zukunft

StadtLandSchule

Gute Bildung und eine entsprechende Bildungsinfrastruktur sind Schlüsselfaktoren erfolgreicher Städte und Regionen. Das wissen wir spätestens seit den PISA-Studien und einem international vergleichenden Blick z.B. Richtung Skandinavien. Das Spektrum der Herausforderungen ist groß: Chancen moderner Schulpädagogik, die digitale Revolution auch in der Bildung, Fragen der Inklusion, Mitwirkung von Schülern, Eltern und Lehrern.

Ausgangspunkt der Suche nach einem zukunftsweisenden Schulmodell ist eine unsanierte Typenschule in Plattenbauweise am Stadtrand von Weimar. In einer sogenannten ‚Phase 0’, die noch vor dem Bauprozess stattfindet, wollen Stadtverwaltung und Schulgemeinschaft unter Einbeziehung von externen Beratern klare Anforderungen an den Schulumbau formulieren. Dieses Projekt soll in Verbindung mit dem Thüringer Schulmodell der Gemeinschaftsschule ein zukunftsweisendes Modell für den Freistaat und vergleichbare Regionen liefern.

Das Projekt wird unterstützt von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft.

Mehr zum Projekt 
StadtLandSchule treibt Schulumbauprozess voran
10. Januar 2017

StadtLandSchule treibt Schulumbauprozess voran

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’
24. Juni 2016

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’

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Feier zur Urkundenübergabe auf dem Gelände der Jenaplanschule An der Hart. Foto: Thomas Müller

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Übergabe der Urkunde von Barbara Pampe an Bürgermeister Peter Kleine. Foto: Thomas Müller

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Die schuleigene Elephant Band sorgt für den musikalischen Rahmen. Foto: Thomas Müller

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Mitmach-Konzert vor dem Pavillon auf dem Schulhof, einem von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar mit Schülern der Jenaplanschule gemeinsam geplanten Bau, in dem der weitere Schulumbauprozess diskutiert und geplant wird. Foto: Thomas Müller

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Rundgang der Planungsgruppe über das Schulgelände. Foto: Thomas Müller

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Auf dem Sportplatz. Foto: Thomas Müller

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Fortsetzung des Rundgangs in den Klassenzimmern. Foto: Thomas Müller

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Bis zum Lehrerzimmer. Foto: Thomas Müller
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Das Umbauvorhaben ist seit 2014 als StadtLandSchule Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen. Die Förderung durch die Montag Stiftung trägt dazu bei, das Vorhaben zur Projektreife zu führen und bis 2019 auch baulich in die Wege zu leiten. 

Bericht über die Feier von Radio Lotte Weimar

IBA Kandidat ‚StadtLandSchule’ ausgezeichnet
19. Mai 2016

IBA Kandidat ‚StadtLandSchule’ ausgezeichnet

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Treppenanlage an der Nordseite der Jenaplanschule. Foto: Michael Romstöck
Schlüsselübergabe für das StadtLandSchullabor auf dem Campus der Jenaplanschule
15. Juli 2015

Schlüsselübergabe für das StadtLandSchullabor auf dem Campus der Jenaplanschule

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Projektbeteiligte nach der Schlüsselübergabe des StadtLandSchullabors. Foto: Michael Romstöck
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Die StadtLandSchule ist auch Thema im Journal der Bauhaus-Universität Weimar (S. 80 bis 83): Zum Bauhaus.Journal 

Baubeginn des StadtLandSchullabors
17. Juni 2015

Studierende der Bauhaus-Universität realisieren Pavillon auf dem Campus der Jenaplanschule

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Richtfest am StadtLandSchulLabor am 25. Juni 2015.
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Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’

Können wir aus einer Tankstelle Baukultur machen?

Tank- und Rastanlage
‚Leubinger Fürstenhügel’

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’

An der Bundesautobahn A 71 nördlich der Anschlussstelle Sömmerda-Ost soll eine einseitige, in beiden Fahrtrichtungen erreichbare Rastanlage mit Raststätte und Tankstelle gebaut werden. Die Rastanlage trägt den Namen „Leubinger Fürstenhügel“ nach dem benachbarten Grabhügel aus der frühen Bronzezeit.

In unmittelbarer Nachbarschaft dieser bedeutenden archäologischen Fundstätte soll ein zukunftsweisender Autobahn-Dienstleistungsstandort entstehen. Für diesen sollte im Rahmen eines interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign - ein gestalterisch und funktional überzeugendes Konzept entwickelt werden. Die Tank- und Rastanlage versteht sich als ein „Fenster in die Region“. Dabei kommt der Einbindung der Anlage in den landschaftlichen Zusammenhang des flachwelligen Hügellands sowie der Verknüpfung mit dem Fürstenhügel besondere Bedeutung zu.

Die europaweite Auslobung des Wettbewerbs ist ein modellhaftes Verfahren zur Qualifizierung von Infrastrukturmaßnahmen. Die Umsetzung eines der prämierten Wettbewerbsentwürfe soll einen Beitrag zur Mobilitäts- und Baukultur leisten.

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Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

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Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

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Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

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Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin
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Mehr zum Projekt 
Startschuss für Konzessionsausschreibung Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’
02. September 2016

Startschuss für Konzessionsausschreibung
Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’

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Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

Der Bau der Tank- und Rastanlage wird nach erfolgreichem Abschluss des Vergabeverfahrens voraussichtlich 2018 beginnen. Die Inbetriebnahme der Tank- und Rastanlage soll spätestens im IBA-Projektschaujahr 2019 erfolgen.

Interessierte Unternehmen können sich über die Vergabebekanntmachung der Dienstleistungskonzession auf der Internetseite der DEGES, die das Ausschreibungsverfahren im Auftrag des Bundes und des Freistaates Thüringen betreut, informieren: www.deges.de, und auf der Internetseite: https://vergabe.deges.de alle für eine Bewerbung um die Konzession benötigten Unterlagen erhalten.

Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der DEGES ist der 1.11.2016, 15.00 Uhr.

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung
15. Juni 2015

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung

Im Rahmen des Festaktes wurde zugleich die aus dem Wettbewerb hervorgegangene Ausstellung in der Landesvertretung des Freistaats Thüringen beim Bund eröffnet.

Im Anschluss an die Preisverleihung geht die Wanderausstellung mit den Beiträgen aller Wettbewerbsteilnehmer auf Tournee: Bis zum 2. Juli 2015 ist sie im 1. Obergeschoss der Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, in Berlin zu sehen. Danach geht es weiter zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Bonn sowie nach Sömmerda, Erfurt und Weimar. Ein genauer Plan wird noch bekannt gegeben.

Programm der Eröffnung

Projektleitung: Britta Sauter (DEGES), Ulrike Rothe (IBA Thüringen)

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden
06. Mai 2015

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden

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1. Preis: MONO Architekten, Berlin / Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin / DAS MOMENT Kommunikationsdesign, Wuppertal. Fotos © DEGES

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2. Preis: dma deckert mester architekten, Erfurt / club L94 Landschaftsarchitekten, Köln / Iglhaut + von Grote Kommunikationsdesign, Berlin

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3. Preis: SLIK Architekten, Zürich / Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich / Die Gestalter Kommunikationsdesign, St. Gallen

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Die Fach- und Sachpreisrichter (v.l.n.r.: Lutz Irmer, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Erfurt; Ralf Hauboldt, Bürgermeister Stadt Sömmerda; Prof. Undine Giseke, Landschaftsarchitektin, Berlin (Vorsitz); Amandus Sattler, Architekt, München (stellv. Vorsitz); Jürgen Abs, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Bonn; Michael Rommel, Architekt Erfurt (stellvertretender Fachpreisrichter Hochbau); Wolfram Stock, Landschaftsarchitekt, Jena; Tom Unverzagt, Kommunikationsdesigner, Leipzig; Prof. Ulf Hestermann, Architekt, Erfurt; Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen, Weimar)
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Preisgerichter, Sachverständige und Vorprüfung
Fachpreisrichter
Prof. Undine Giseke, Landschaftsarchitektin/Berlin
Andrea Gebhard, Landschaftsarchitektin/München
Amandus Sattler, Architekt/München
Prof. Ulf Hestermann, Architekt/Erfurt
Tom Unverzagt, Kommunikationsdesigner/Leipzig

Sachpreisrichter
Jürgen Abs, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/Bonn
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen/Weimar
Ralf Hauboldt, Bürgermeister Stadt Sömmerda
Lutz Irmer, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft/Erfurt

Stellvertretende Fachpreisrichter
Katy Müller, Kommunikationsdesignerin/Leipzig
Michael Rommel, Architekt/Erfurt
Wolfram Stock, Landschaftsarchitekt/Jena

Stellvertretende Sachpreisrichter
Bernhard Heitele, IBA Thüringen/Weimar
NN, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/Bonn
Otto Rosenstiehl, Stadt Sömmerda
Bernd Rothe, DEGES/Berlin

Sachverständige
Uwe Kettnaker, Thüringer Lnadesverwaltungsamt, Obere Naturschutzbehörde/Weimar
Dr. Mario Küßner, Thüringer Landesamt für denkmalpflege und Archäologie/Weimar

Vorprüfung
PAD .Baum .Freytag .Leesch Architekten & Stadtplaner BDA
unter Mitwirkung von
PSL Landschaftsarchitekten .Ziegenrücker .Kerl

Interdisziplinärer Planungswettbewerb für Tank- und Rastanlage 'Leubinger Fürstenhügel'
10. November 2014

Interdisziplinärer Planungswettbewerb für Tank- und Rastanlage 'Leubinger Fürstenhügel'

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Baustelle an der A 71 (Copyright: DEGES)

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Der Leubinger Fürstenhügel. Foto: Thomas Müller
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Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Ulrike Rothe

Projektleiterin

Telefon +49 3643 90088-12

ulrike.rothe@iba-thueringen.de

Ort 
Deutschland
Ausloberin im Auftrag des Freistaates Thüringen

Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH; DEGES Projektleiterin Britta Sauter

Artikel
Bundeskulturstiftung fördert künstlerisches Projekt ‚STADTLAND:Kirche’
23. Oktober 2015

Bundeskulturstiftung fördert künstlerisches Projekt ‚STADTLAND:Kirche’

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Bienenkirche © Andree Volkmann
Schwarzburger Gespräche 2015 brachten wertvolle Erkenntnisse für die Qualifizierung des IBA Kandidaten
28. September 2015

Schwarzburger Gespräche 2015 brachten wertvolle Erkenntnisse für die Qualifizierung des IBA Kandidaten

Am Samstag wurden Themen der Region mit Blick auf die weitere Ausgestaltung des IBA Projektes ‚Resilientes Schwarzatal’ besprochen. Wichtiger Baustein des IBA Kandidaten ist das Thema ‚Sommerfrische Schwarzatal’, das am kommenden Wochenende einen neuen Impuls erhalten soll. Die Zukunftswerkstatt Schwarzatal lädt zu einem Aktionstag Sommerfrische ein. Bereits am Vorabend, dem 2. Oktober, werden relevante Objekte im Schwarzatal lichttechnisch in Szene gesetzt. Mit dabei auch die Talstation der Oberweißbacher Bergbahn, die typischer Vertreter für den Baustil der Sommerfrische Architektur ist. Am Sonntag, dem 3. Oktober, werden Gäste in die Zeit der Sommerfrische entführt. Die Aktion startet um 15.00 Uhr mit einem Sommerfrische-Konzert am Dorfplatz Schwarzburg. Mit dabei sind  historische Persönlichkeiten aus der Hoch-Zeit der Sommerfrische. Schwarzburger Vereine beteiligen sich am Programm. Ein Ortsrundgang lädt zu einer Zeitreise in vergangene Tage ein. Um 17.00 Uhr klingt der Aktionstag mit einer Informationsveranstaltung und historischen Bildern im Festsaal des Hotels ‚Weißer Hirsch’ aus.

Text: Ines Kinsky

IBA Werkstattgespräch ‚Erlebbare Landschaften’
14. September 2015

IBA Werkstattgespräch ‚Erlebbare Landschaften’

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Teilnehmer des IBA Werkstattgesprächs ‚Erlebbare Landschaften’ mit (von links): Knut Wold, Künstler, Kunstberater und Kurator der Norwegischen Landschaftsrouten; Dr. Henrik Schultz, Landschaftsarchitekt, Stein + Schultz Partnerschaft; Maria Hodl, ‚Birg mich!’; Robert Ilgen, ‚Birg mich!’; Christoph Martin Schmidt, ‚LA RÈSERVE’; Marcel Wagner, ‚LA RÈSERVE’; Tobias Haag, IBA Thüringen; Dr. Marta Doehler-Behzadi, Ulrike Rothe, IBA Thüringen
Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet
19. August 2015

Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet

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Unterschreiben die Qualifizierungsvereinbarung für den IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt – Starke Mitte’ (v.l.): Dr. Viola Hahn, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Volker Tauchert. Foto: IBA Thüringen
Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal
23. Juli 2015

Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal

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Teilnehmer der Konzeptwerkstatt ‚Baukultur konkret’ besprechen die räumliche Einordnung der Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal. Foto: IBA Thüringen
Schlüsselübergabe für das StadtLandSchullabor auf dem Campus der Jenaplanschule
15. Juli 2015

Schlüsselübergabe für das StadtLandSchullabor auf dem Campus der Jenaplanschule

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Projektbeteiligte nach der Schlüsselübergabe des StadtLandSchullabors. Foto: Michael Romstöck
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Die StadtLandSchule ist auch Thema im Journal der Bauhaus-Universität Weimar (S. 80 bis 83): Zum Bauhaus.Journal 

Große Resonanz auf Europan-Wettbewerb in Gera
03. Juli 2015

Große Resonanz auf Europan-Wettbewerb in Gera

STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach
02. Juli 2015

STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach

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Entwurf des Atelier Le Balto für den Bahnhofsvorplatz Rottenbach

freiraumpioniere, Weimar
HEINISCH Landschaftsarchitekten, Gotha
evergreen landschaftsarchitektur, Dresden
r + p Landschaft s Architektur, Dresden
Atelier Le Balto, Berlin

Nun werden sich alle Beteiligten schnell zusammenfinden, um die Umsetzung der Planung zu besprechen. Denn die laufenden Maßnahmen sollen nicht aufgehalten und auf bestmögliche Weise miteinander verzahnt werden. Die Ergebnisse sollen in Königsee-Rottenbach vorgestellt werden. Eine Information darüber, wann und wie das geschieht, folgt demnächst.

Die Initiative Zukunftswerkstatt Schwarzatal mit dem Schwerpunkt ‚Bahnhof Rottenbach -  ein Tor ins Schwarzatal’ ist in das Programm Stadt und Land der Bundesstiftung Baukultur aufgenommen worden.

Baubeginn des StadtLandSchullabors
17. Juni 2015

Studierende der Bauhaus-Universität realisieren Pavillon auf dem Campus der Jenaplanschule

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Richtfest am StadtLandSchulLabor am 25. Juni 2015.
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Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung
15. Juni 2015

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung

Im Rahmen des Festaktes wurde zugleich die aus dem Wettbewerb hervorgegangene Ausstellung in der Landesvertretung des Freistaats Thüringen beim Bund eröffnet.

Im Anschluss an die Preisverleihung geht die Wanderausstellung mit den Beiträgen aller Wettbewerbsteilnehmer auf Tournee: Bis zum 2. Juli 2015 ist sie im 1. Obergeschoss der Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, in Berlin zu sehen. Danach geht es weiter zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Bonn sowie nach Sömmerda, Erfurt und Weimar. Ein genauer Plan wird noch bekannt gegeben.

Programm der Eröffnung

Projektleitung: Britta Sauter (DEGES), Ulrike Rothe (IBA Thüringen)

Qualifizierung der Freiflächengestaltung rund um das Bahnhofsgebäude Rottenbach
03. Juni 2015

Qualifizierung der Freiflächengestaltung rund um das Bahnhofsgebäude Rottenbach

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden
06. Mai 2015

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden