• IBA Schwerpunkte
    • StadtLand

      30 Experimente über das Umbauen, Neubauen und Selbermachen in der Provinz, darum geht's bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Wir aktivieren Leerstände im Land – LeerGut umbauen. Wir unterstützen Raumunternehmer und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – SelbstLand aufbauen. Und wir realisieren experimentelle Neubauten und machen Baukultur zum Markenzeichen von Thüringen – ProvinzModerne neubauen.

    • Zukunftsfähige Stadt-Land-Mobilität für Nordhausen

      Zukunftsfähige Stadt-Land-Mobilität

      Bis Ende 2021 wird mit Unterstützung der IBA Thüringen für Nordhausen ein integriertes Mobilitätskonzept für Stadt und Land erarbeitet. Vertreter aus Verbänden, Verwaltung sowie Politik haben in virtuellen Workshops mit der Erarbeitung begonnen.

      Das Konzept, beauftragt von der Stadt- und Landkreisverwaltung, überprüft zunächst die örtlichen Verkehrsbedarfe, -flüsse und -ziele. Ausgehend von den Erkenntnissen sollen anschließend Ideen und Szenarien zur Verbesserung der Mobilität entstehen.

      Zukunftsstrategie Nordhausen_Grafik Jörn Gertenbach Copyright BMBF.png

      Zukunftsstrategie Nordhausen_Grafik Jörn Gertenbach Copyright BMBF.png
      Die Zukunftsstrategie setzt auf die Querschnittsthemen Baukultur, Mobilität, Produktion und Konsum und verbindet alle Themen mit konkreten Ideen. Grafik: Jörn Gertenbach, Urban Catalyst Studio. ©Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Thüringen, 2.000 Kirchen
    • Siegerentwurf für Umbau und Sanierung der Martinskirche Apolda von Atelier ST Leipzig

      Favorisierter Entwurf für Umbau und Sanierung der Martinskirche Apolda von Atelier ST Leipzig

      Die Martinskirche Apolda soll zu einem soziokulturellen Zentrum entwickelt werden. Für den Umbau und die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes wurde mit einem Mehrfachbeauftragung nach überzeugenden architektonischen und funktionalen Konzepten gesucht. Das Auswahlgremium empfiehlt dem Bauherren nach Sichtung aller Entwürfe die Arbeit des Atelier ST Leipzig zur realisieren.

      Das Büro sieht vor, den Raum der Kirche von den heute nicht mehr sinnvoll nutzbaren Emporen zu befreien und ein quasi schwebendes Objekt zu implementieren. Der karge Raum der Kirche bleibt vollkommen erlebbar, gewinnt aber durch das eingesetzte Volumen eine einzigartige und dramatische Qualität, die durch die Führung des Lichts noch einmal unterstrichen wird. Im Erdgeschoss entsteht so ein offener, für zahlreiche Aktivitäten geeigneter Raum, der sich der umliegenden Stadt öffnen kann.

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      Atelier ST Martinskirche Apolda
      Entwurf: ©Atelier ST, Leipzig
  • Werkstattgespräch
    • Werkstattgespräch Kannawurf

      ›Zukunft Landwirtschaft‹ - Neue Klimakulturen und Kooperationen

      In einer Kooperation mit der Landwirtschaft Kannawurf Betriebsgesellschaft mbH, der agrar-GmbH Oldisleben und der IBA Thüringen mit dem Künstlerhaus Thüringen e.V. wurde eine Machbarkeitsstudie zur nachhaltigen Entwicklung von bewirtschafteten Agrarflächen beispielhaft auf der Gemarkung Kannawurf erstellt. Im Ergebnis ist das ganzheitliche Leitbild Klimalandschaftstypologien mit überbetrieblichem Fruchtfolgenmanagement entstanden.

      Im Rahmen eines IBA Werkstattgesprächs wurde das neue Leitbild im Oktober präsentiert und Beiträge zu Strategien des Ressourcenschutzes und regionaler Kooperationen in Thüringen zur Diskussion gestellt.

      Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und wird bald auf dem YouTube-Kanal der IBA Thüringen abrufbar sein.

  • Transparenzveröffentlichung
  • Melden Sie sich an!
  • Kommentar von Marta Doehler-Behzadi
  • Do it yourself
  • IBA Projektverfahren
    • IBA Projektverfahren Skizze

      Wer wird Teil der IBA?

      IBA Kandidat wird, wer gute Ideen und Konzepte für das StadtLand Thüringen vorweisen kann. In einem anschließenden Qualifizierungsprozess (mit Workshops, Studien, Planungen, Wettbewerben, etc.) reifen diese Ideen mit Unterstützung der IBA Thüringen zu realisierbaren Projekten. An diese wird ein hoher Maßstab gelegt, der mit einem Qualitätsvertrag zwischen den Projektakteuren und der IBA Thüringen sichergestellt wird: Sie sind radikal im Denken, richtungsweisend in Bezug auf die IBA Themen und Ziele, kreativ in der Umsetzung und exzellent in der Gestaltung. Außerdem sind sie regional verankert und öffnen sich gleichermaßen internationalen Anregungen. Sie sind als Prozess und Produkt beispielhaft für gutes Planen und Bauen. Werden diese anspruchsvollen Kriterien erfüllt, kann der Fachbeirat der IBA Thüringen einen Kandidat zum Projekt ernennen.