• IBA Thüringen

      IBA Thüringen

      IBA ist ein organisierter Ausnahmezustand. Von 2012 bis 2023 wird ganz Thüringen zu einem Zukunftslabor. Die Internationale Bauausstellung Thüringen bietet Anregung und Unterstützung für Partner, die neue Vorgehensweisen erproben und Modellprojekte umsetzen wollen und führt selbst Initiativprojekte durch. Dafür öffnet sie experimentelle Denk- und Gestaltungsspielräume. Die Jahre 2015 und 2019 dokumentieren den Fortschritt des IBA Prozesses, 2023 wird die Abschlusspräsentation stattfinden. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der IBA sollen in das Alltagshandeln von Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen einfließen und Veränderungen bewirken, die über das IBA Finale fortwirken. So will die IBA einen Mehrwert für Thüringen schaffen und internationale Aufmerksamkeit erzielen.

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    • STADTLAND Thüringen

      STADTLAND Thüringen

      STADTLAND ist das Thema der IBA Thüringen und eine Beschreibung der kleinteiligen Siedlungsstruktur des Freistaats Thüringen. Der Begriff steht für veränderte Beziehungen zwischen Individuen und Natur, Siedlung und Landschaft sowie Gesellschaft und ihren Ressourcen. STADTLAND vollzieht eine Einbettung in natürliche, landschaftliche, stoffliche und Ressourcenzusammenhänge, wo einige Jahrhunderte lang Abkopplung im Vordergrund stand. Der IBA Thüringen geht es um einen veränderten, gesellschaftlichen ‚Stoffwechsel’. Durch gleichberechtigte und innovative Stadt-Land-Beziehungen sollen Probleme (besser) gelöst werden; der Regionalbezug wird zur thematischen Klammer für Diskurse und Projekte der IBA Thüringen. Damit kann die IBA Thüringen zum Paten für zahlreiche Regionen Europas und der Welt mit ähnlichen Voraussetzungen und Herausforderungen werden. 

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    • Austragungsort der IBA Thüringen

      Stadt & Land

      Mit der Erweiterung des Horizonts von Stadt und Dorf in das STADTLAND setzen wir den Wandel im regionalen Maßstab auf die Tagesordnung und nehmen systemische Lösungen in den Blick, darunter die zentrale Frage der energetischen Erneuerung. In Hinblick auf die öffentlichen Dienste und Infrastrukturen betrachtet die IBA Thüringen die größeren und kleineren Städte weniger als Zentren, sondern vielmehr als vielfältig mit ihrem Umland vernetzte Zonen. So entsteht ein Handlungsraum, in dem die jeweils besten Potenziale und Kapitale für das STADTLAND von übermorgen entwickelt werden können. 

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    • Entwicklungspfad der IBA Thüringen

      Umdenken, Umbauen & Recyceln

      Der Umgang mit dem Vorhandenen wird zur wichtigsten Entwicklungsaufgabe. Anstelle stetig zu wachsen, neue Flächen zu verbrauchen und immer wieder neu zu bauen, vertreten Projekte der IBA Thüringen das Weiter- und Wiederverwenden sowie das Umdenken, Umnutzen und Umbauen von Standorten und Gebäuden. Die IBA Thüringen interessiert sich für den kleinstmöglichen Eingriff in das gebaute Thüringen. Im Umgang mit dem Bestand und bei innovativen Um- und Neubauten stehen die Fragen von Klimaschutz und energetischer Erneuerung obenan. Einsparungen und einfache Standards werden eine positive Deutung erfahren, wenn sie selbstbestimmt eingesetzt werden und einen ökonomischen und ökologischen Mehrwert für Thüringen erzeugen. 

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    • Arbeitsweise der IBA Thüringen

      Gemeinschaftlich & kooperativ

      Die IBA Thüringen will neue Organisationsformen der Zusammenarbeit und kollektiv getragene Governance­Systeme erproben. Das Augenmerk der IBA Thüringen liegt auf neuen Allianzen, gemeinschaftlichen Projekten und Co-Produktionen zwischen Zivilgesellschaft, Markt und Staat. Die IBA Thüringen setzt nicht nur auf gute Ergebnisse, sondern auch auf vorbildliche und innovative Prozesse. 

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    • Ausdrucksweise der IBA Thüringen

      Baukultur made in Thüringen

      Die IBA Thüringen empfiehlt sich mit exzellent gebauten und gestalteten Projekten; Kreativität, Experimentierlust und neue Vorgehensweisen sowie Weltoffenheit vermitteln sich durch hervorragende Gestaltungen. Ganz im Sinn einer Bauausstellung soll in Thüringen eine gültige und konsequent zeitgenössische Aussage des Bauens und Gestaltens gefunden werden, die einen sichtbaren Beitrag zu einer neuen, digitalen, ökologischen, regionalen Baukultur darstellt. Die Sensation liegt dabei weniger im großen Auftritt als im Detail. 

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    • Baustellen

      Baustellen

      Die IBA Thüringen konzentriert sich in ihrer Arbeit auf fünf Baustellen, wo Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen. 

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    • LeerGut

      LeerGut

      Die IBA Thüringen erprobt den Umgang mit dem Gebauten in Stadt und Land auf konkrete und praktische Weise. Sie übernimmt die Initiative und widmet sich dem Zusammenführen von leeren Gebäuden und neuen Nutzungsideen. Mit den Flüchtlingen ist diese Frage höchst aktuell und drängend geworden. Die IBA Thüringen sucht nach Modellfällen zur Aktivierung und Umgestaltung von Leerständen und zur Erprobung neuer Vorgehensweisen und Gestaltungen. Aus gegebenem Anlass werden Standards, Normen und Verfahren auf den Prüfstand gestellt. Die IBA fragt: Wie wenig ist genug? Wie schnell müssen wir handeln? Wie entsteht daraus Baukultur?

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    • Selbstverantwortungsland

      Selbstverantwortungsland

      Der ländliche Raum ist Austragungsort von vielfältigen und alternativen stadtlandschaftlichen Lebensmodellen. Es ist nicht hinzunehmen, diesen Raum ausschließlich als unterstützungsbedürftiges Schrumpfungsterritorium anzusehen. Der ländliche Raum kann große zivilgesellschaftliche Innovations- und daraus Bindungskräfte für die Gemeinschaften entfalten. Dafür finden sich in Thüringen zahlreiche Anknüpfungspunkte, die an aussagekräftigen Beispielen weiterentwickelt werden.

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    • Land in Sicht

      Land in Sicht

      In den Städten werden Freiräume zur unverzichtbaren ‚grünen Infrastruktur’; im ganzen Land werden Landschaften zur ‚grünen Steckdose’. Die IBA Thüringen schafft neue Prototypen und überzeugende Modellfälle zeitgenössischer Thüringer Kulturlandschaften in ganz unterschiedlichen Größenordnungen: Produktive Landschaften werden zum Erlebnis, Erlebnislandschaften werden produktiv.

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    • Landstadt von Übermorgen

      Landstadt von Übermorgen

      Die Klein- und Mittelstädte sind in besonderer Weise typisch und identitätsstiftend für Thüringen. Als vernetzte, mehr oder weniger große Städte sind sie stets auch Teil des sie umgebenden ländlichen Raums. Um erfolgreich in die Zukunft zu gelangen, müssen sie neue Themen und Vorgehensweisen, ja gänzlich neue Perspektiven und Funktionen einnehmen und erproben.

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    • Baukultur made in Thüringen

      Baukultur made in Thüringen

      In Thüringen kann eine Architekturproduktion des Ressourcenbewusstseins entwickelt werden. Aus den anstehenden Transformationsaufgaben in Stadt und Land sollen eine Ästhetik des Neuen und ein Repertoire von Ausdrucksmitteln entstehen, die nicht nur für das jeweilige IBA Projekt, sondern für die IBA Thüringen als Ganzes sprechen und zum Markenzeichen von Thüringen werden. 

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    • Formate

      Formate

      Die IBA Thüringen versteht sich als Reallabor für das praktische Erproben neuer Ideen und Vorgehensweisen. Sie setzt auf engagierte Akteure und wird selbst initiativ. IBA Projekte sollen das programmatische Anliegen der IBA aufgreifen und beispielgebend umsetzen. Ihren Partnern bietet die IBA Thüringen fachliche sowie kommunikative Unterstützung und organisiert den Austausch mit Experten und Impulsgebern. Sie sorgt dafür, dass die Projekte national und international wahrgenommen werden. Dies erfolgt vor allem durch Ausstellungen in den Meilensteinjahren 2015, 2019 und 2023. Außerdem bezieht sie die Öffentlichkeit ein und baut ein Netz aus Interessierten im nationalen und internationalen Kontext, von Unterstützern und Engagierten auf. 

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    • Projekte

      Projekte, Kandidaten, Erwartungsräume

      Die IBA Thüringen gelangt auf unterschiedlichen Wegen zu ihren Projekten. 2014 hat sie unter dem Titel ‚Zukunft STADTLAND!’ einen landesweiten Projektaufruf gestartet. Auf Empfehlung des Fachbeirats wurden 16 IBA Kandidaten und drei IBA Erwartungsräume nominiert. Darüber hinaus formuliert die IBA Thüringen Suchrichtungen und Erwartungsräume sowie gezielte Aufrufe und wird selbst initiativ. Sie nominiert ungewöhnliche Ideen und Vorschläge als IBA Kandidaten. Können diese ihren innovativen Charakter, ihre bauliche Exzellenz einerseits und ihre Machbarkeit andererseits nachweisen, werden sie als IBA Projekte realisiert. 

      An IBA Projekte wird ein hoher Maßstab gelegt: Sie sind radikal im Denken, richtungsweisend in Bezug auf die IBA Themen und Ziele, kreativ in der Umsetzung und exzellent in der Gestaltung. Außerdem sind sie regional verankert und öffnen sich gleichermaßen internationalen Anregungen. Sie lassen den ‚State of Art’ hinter sich und sind als Prozess und Produkt beispielhaft für gutes Planen und Bauen. Die Projekte werden zu Modellfällen und Prototypen für das STADTLAND im Wandel und werden diesem im besten Fall ein überzeugendes Gesicht und eine angemessene Gestalt verleihen, so dass sie international von sich reden machen. Ihre Erfahrungen sind eine ‚Open Source’ und werden anderen Interessierten bereitgestellt. 

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    • Ausstellungen

      Ausstellungen

      Ausstellen bedeutet für die IBA Thüringen ein kontinuierliches Kommunizieren und Vermitteln ihres Programms, ihrer Projekte und Prozesse. Diese Aktivitäten bündeln sich in den drei Meilensteinjahren: 2015 führte die IBA ihren ersten STADTLAND Sommer durch. Das Jahr der IBA Zwischenpräsentation 2019 fällt mit dem hundertjährigen Bauhausjubiläum zusammen. Im Jahr 2023 wird sich die IBA Thüringen mit einer Realausstellung als ein öffentliches und internationales Schaufenster des Wandels präsentieren.

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    • Veranstaltungen

      Veranstaltungen

      Die IBA Thüringen versteht sich als öffentliche Plattform und möchte mit den Menschen im Freistaat in den Dialog treten. Dazu hat sie verschiedene Veranstaltungsformate entwickelt. IBA Salons greifen jeweils mit einem Partner übergeordnete Themen der IBA Thüringen auf; sie bieten fachliche Anregungen und weiten den Blick über Thüringen hinaus bis hin zum internationalen Austausch. In IBA Konferenzen werden einmal jährlich inhaltliche Schwerpunkte der IBA Thüringen vertieft. Darüber hinaus werden vor Ort mit den IBA Kandidaten unterschiedliche Werkstattsitzungen und öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. 

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    • Magazin

      Magazin

      Die IBA Thüringen gibt jeweils zu Beginn eines Jahres ein Magazin heraus, das über die Aktivitäten und Entwicklungen des vorangegangen Zeitraums berichtet und einen Ausblick auf die nächste Etappe unternimmt. Im Magazin werden die IBA Kandidaten und Projekte vorgestellt, das Panorama vermittelt Anregungen aus dem nationalen Netzwerk und internationalen Raum. Das Magazin können Sie bei der Geschäftsstelle bestellen.

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    • IBA meets IBA

      IBA meets IBA

      Die IBA Thüringen steht in der Tradition großer deutscher Bauausstellungen. Innerhalb einer mehr als hundertjährigen Geschichte haben sich deren Aufgaben und Erscheinungsformen stark gewandelt. Stand zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch der Gedanke einer internationalen Leistungsschau im Vordergrund, verschob sich später der Fokus auf große städtebauliche und regionale Entwicklungsprozesse im Bestand. Heute sind Internationale Bauausstellungen ein bewährtes Instrument der Baukultur und innovativer Stadt- und Regionalentwicklung. Derzeit finden fünf Internationale Bauausstellungen parallel statt, so viele wie nie zuvor. Die IBA Heidelberg und IBA Wien sind auf der Ebene einer Stadt angesiedelt, die IBA Basel ist trinational im Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Frankreich angelegt und auch die IBA Parkstad mit ihrem Schwerpunkt in der niederländischen Provinz Limburg arbeitet grenzüberschreitend. 

      Ausführliche Informationen zu Geschichte und Format der Internationalen Bauausstellungen erhalten Sie unter www.open-iba.de.

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  • Prozess
    • 2009: Vorbereitung

      2009

      hielt die Thüringer Landesregierung in ihrer Koalitionsvereinbarung fest, die Möglichkeiten einer Internationalen Bauausstellung als Teil einer von der Architektenkammer Thüringen angeregten ‚Qualitätsoffensive Bauen’ zu prüfen. Auf Basis der Koalitionsvereinbarung ‚Starkes Thüringen – innovativ, nachhaltig, sozial und weltoffen’ waren die Koalitionspartner CDU und SPD übereingekommen, die Potenziale des Formats einer Internationalen Bauausstellung nutzen zu wollen. Das Thüringer Kabinett erteilte daraufhin dem Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr den Auftrag, eine Machbarkeitsstudie für eine IBA in Thüringen zu erstellen.

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    • 2010/2011: Machbarkeitsstudie

      2010/11

      wurde eine Projektgruppe im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr zur Bearbeitung einer Machbarkeitsstudie für die IBA Thüringen eingesetzt. Deren Aufgabe bestand darin, mögliche Themen zu identifizieren, die Mitwirkungsbereitschaft potenzieller Partner auszuloten und geeignete Organisationsstrukturen für  eine IBA Thüringen zu ermitteln. Die Ausrichtung der Studie wurde in Gesprächen mit der Bauhaus-Universität Weimar und weiteren Thüringer Hochschulen, einem engeren Beraterkreis aus den  ‚Ettersburger Gesprächen’ sowie mit Vertretern gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen diskutiert.

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    • 2012: Gründung

      2012

      wurde die Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH gegründet. Unter der Geschäftsführung von Prof. Dr. Marion Eich-Born und Frank Krätzschmar begann die strukturelle und inhaltliche Aufbauphase.

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    • 2013: Aufbau der IBA Formate

      2013

      beging die IBA Thüringen ihren offiziellen Auftakt. Es fand die erste IBA Konferenz ‚Ressource: Thüringen’ statt. Unter der Geschäftsführung von Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup wurden die Strukturen der IBA Thüringen GmbH weiter aufgebaut. Die ersten IBA Salons und Expertengespräche wurden durchgeführt; IBA Touren in alle Landkreise und kreisfreien Städte wurden gestartet und der erste Projektaufruf vorbereitet.

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    • 2014: Erster Projektaufruf

      2014

      übernahm Dr. Marta Doehler-Behzadi die Geschäfte der IBA Thüringen. Mit einem Projektaufruf wurde die Gründungsphase der IBA Thüringen abgeschlossen und die Projektarbeit mit 16 nominierten Kandidaten aufgenommen. Auf den ersten IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’ zwischen Mai und September gingen fast 250 Ideen aus ganz Thüringen ein. Auf Empfehlung des IBA Fachbeirats wurden 16 IBA Kandidaten nominiert und drei Erwartungsräume benannt.

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    • 2019: IBA Werkschau

      2019

      wird die IBA Werkschau ein öffentliches Zwischenresümee ziehen, zeitgleich mit dem hundertjährigen Bauhausjubiläum.

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    • 2023: Finale

      2023

      wird die IBA Thüringen im IBA Finale ihre Ergebnisse präsentieren.

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