05. Dezember 2013

‚Sonne und Erdreich können unser Energieproblem lösen’

Der Ort des zweiten IBA Salon: die Meßwarte im ehemaligen Umspannwerk Jena-Nord. Fotos: Thomas Müller

Zu Beginn des IBA Salon führt Christian Neumann, Leiter des Stationenpark der Imaginata e.V. in Geschichte und Konzept des Hauses ein

IBA Geschäftsführer Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup stellt den Referenten und das Thema des Abends vor

Prof. Dr. Dieter Sell, Leiter der ThEGA und IBA Salon-Partner begrüßt die Gäste zum zweiten IBA Salon

Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut stellt sein System 'ZE-2sol' vor

Das Publikum beteiligt sich rege an der Diskussion

Impression aus dem technischen Denkmal

Auch Prof. Dr. Dieter Sell, Leiter der Thüringer Energie- und Green-Tech-Agentur (ThEGA) und Partner des zweiten IBA Salons, sieht Anwendungschancen des radikalen Systems: „Ich kann mir vorstellen, dass das System ‚ZE-2sol’ an bestimmten Orten in Thüringen funktioniert“.

Was für die thermischen Leistungen im Wohnungsbau höchst relevant ist, ist jedoch für industrielle Bereiche nicht anwendbar. Hier stößt das System an seine Grenzen. Wo Prof. Leibundgut keine Hindernisse sieht, ist der rechtliche Rahmen: „Auch wenn derzeit in Deutschland nur Tiefenbohrungen bis 80 Meter erlaubt sind – die IBA darf hoffentlich tiefer bohren. Das ist auch ein Grund, weshalb ich im Fachbeirat der IBA Thüringen bin. Es gibt nichts Schöneres als ein Instrument, bei dem es einen Experimental-Raum gibt“. 

Video zum IBA Salon