20. Mai 2014

IBA on tour erkundet das Altenburger Land

Impressionen aus dem Altenburger Land. Fotos: Thomas Müller

Burg Posterstein soll zu einem Zentrum für Wohnen, Arbeit, Natur und Kultur werden

Die Bockwindmühle in Lumpzig

Der Göllnitzer Bürgermeister Hans-Jürgen Heitsch erläutert IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi...

... das regionale Nahwärmenetz am Beispiel der Biogas Göllnitz UG und Co. KG

In der Gemeinde Göpfersdorf...

ging es um den Austausch über Entwicklungsmöglichkeiten des Ortes aus der vorhandenen Substanz heraus.

Zeit für ein Gruppenfoto am Viadukt bei Frohnsdorf

Im Lindenau-Museum Altenburg...

durfte ein Blick in die Werkstätten und Depots nicht fehlen

Unterwegs zur nächsten Station...

in die Altenburger Altstadt

Die IBA Geschäftsführerin überreicht Landrätin Michaele Sojka - einer guten IBA on tour-Tradition folgend - ein Präsent mit Spezialitäten des zuvor bereisten Landkreises, hier einen Geschenkkorb aus dem Saale-Orla-Kreis

Frau Dr. Doehler-Behzadi bei der Vorstellung der IBA Thüringen und des 1. IBA Projektaufruf 'Zukunft StadtLand!' ...

...vor rund 50 Zuhörern im repräsentativen Landschaftssaal im Landratsamt

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Podiumsgesprächs, v.l.n.r. Moderatorin Blanka Weber (Kultur & Kommunikation, Erfurt), Matthias Itzerott (Genossenschaftsverband e.V.), Michaele Sojka (Landrätin Alternburger Land), Dr. Marta Doehler-Behzadi (IBA Geschäftsführerin), Uta Wolf (Leiterin des Referats Stadtplanung der Stadt Altenburg), Ron Böhme (Fachbereichsleiter Verkehrsplanung MDV Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH)

IBA Kompass dient IBA Interessierten als Wegweiser für die kommenden Jahre

Vor der Burg Polsterstein

Fassadendetail in Göpfersdorf

Die IBA Thüringen interessierte sich auf ihrer Tour auch für Konzepte, die den Landkreis erlebbarer machen, wie etwa der Viaduktradweg Altenburger Land. Das vom Viaduktradweg e.V. getragenene und in Zusammenarbeit mit Deutscher Bahn und NABU Deutschland geplante Projekt soll dazu dienen, die 16 km lange Strecke mit ihren 100jährigen Brückenbauwerken zum „Erlebnisband“ umzugestalten. Entlang des Viadukts können Radwanderer Natur und Kultur zugleich erkunden, so der Projektansatz.

Auch die Kreisstadt Altenburg steht vor großen Herausforderungen. Das zeigte der Rundgang mit der Leiterin des Referates Stadtplanung Uta Wolf. Sie wies auf innerstädtische Brachen und den prekären Leerstand von historischen und stadtbildprägenden Gebäuden hin. Beim Besuch im Lindenau-Museum Altenburg wurden die Sanierung und Erweiterung des Museums unter besonderer Berücksichtigung energetischer Lösungen diskutiert.

Ihren Schlusspunkt fand diese IBA on tour mit einer von Blanka Weber moderierten Podiumsdiskussion im Landschaftssaal des Landratsamts. Matthias Izerott vom Genossenschaftsverband e.V. stellte in einem Vortrag Möglichkeiten des Genossenschaftswesens bei der Lösung regionaler Probleme vor. "Die besichtigten Projekte sind hervorragende Beispiele dafür, wie Verantwortung an Bürger und Initiativen abgegeben wird und so sowohl ein neues Gemeinschaftsgefühl erzeugt als auch die Lebensqualität vor Ort erhöht werden kann“, fasste Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi die Eindrücke zusammen.

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