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    • IBA Geschäftsstelle

      IBA Geschäftsstelle

      Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH
      Gutenbergstraße 29a
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      Telefon +49 3643 90088-0
      Telefax +49 3643 90088-29

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    • Dr. Marta Doehler-Behzadi
 | Geschäftsführerin

      Dr. Marta Doehler-Behzadi
 Geschäftsführerin

      Telefon +49 3643 90088-0

      info@iba-thueringen.de

      Dr. Marta Doehler-Behzadi leitet die IBA Thüringen GmbH seit 1. Mai 2014 als Geschäftsführerin. Nach ihrem Studium für Stadtplanung an der Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB) Weimar und anschließendem Forschungsstudium arbeitete sie seit 1984 zunächst mehrere Jahre für den Chefarchitekten der Stadt Leipzig. Anschließend war sie als freiberufliche Stadtplanerin in Leipzig tätig. Von 2007 bis 2014 leitete sie das Referat Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz im Bundesbauministerium. In dieser Funktion betreute sie in den vergangenen Jahren auch das bundesweite Netzwerk von IBA Akteuren und ist mit den IBA Prozessen in Deutschland vertraut. Dr. Marta Doehler-Behzadi wurde 1957 in Berlin geboren und hat zwei erwachsene Töchter.

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    • Alexander Köhler | Assistenz der Geschäftsführung, Kaufmännische Assistenz

      Alexander Köhler
      Assistenz der Geschäftsführung

      Telefon +49 3643 90088-0

      alexander.koehler@iba-thueringen.de

      Alexander Köhler unterstützt das IBA Team, insbesondere die Geschäftsführung, seit Anfang des Jahres 2017. Im Anschluss an das Abitur absolvierte er eine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel und qualifizierte sich zum geprüften Wirtschaftsfachwirt. Bis 2016 war er administrativ als Führungskraft in der Lebensmittelbranche tätig. 

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    • Josefine van den Oever | Verwaltungsleiterin

      Josefine van den Oever
      Verwaltungsleiterin

      Telefon +49 3643 90088-11
      josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de

      Josefine van den Oever begleitet die IBA Thüringen seit Januar 2015 als Verwaltungsleiterin. Während ihres Studiums des Wirtschaftsingenieurwesens mit der Vertiefung Infrastrukturmanagement an der TU Bergakademie Freiberg sammelte sie erste Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich der Eurovia VBU GmbH in Berlin. Anschließend arbeitete sie ab Sommer 2010 am Universitätsklinikum Bonn als Sachgebietsleiterin Einkauf Bau/FM, zuletzt als kommissarische Abteilungsleiterin des Zentralen Einkaufs.

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    • Georg Gräser | Kommunikation, Onlineredaktion

      Georg Gräser
      Kommunikation / Onlineredaktion

      Telefon +49 3643 90088-18
      georg.graeser@iba-thueringen.de

      Georg Gräser betreut seit Februar 2015 die Online-Aktivitäten der IBA Thüringen. Zuvor arbeitete er als Referent für Online-Kommunikation bei der Klassik Stiftung Weimar und für die Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar
. Georg Gräser studierte Medienwissenschaft, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur in Marburg und Barcelona.

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    • Gabriela Oroz
 | Kommunikation, Presse


      Gabriela Oroz

      Kommunikation / Presse


      Telefon +49 3643 90088-21

      gabriela.oroz@iba-thueringen.de

      Gabriela Oroz gestaltet die IBA Kommunikation mit Schwerpunkt Pressearbeit seit September 2013 mit. Parallel ist sie als Referentin für Fakultätsmarketing an der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar tätig. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre in Madrid, Florenz, Reutlingen sowie Kultur- und Medienmanagement in Berlin. Von 2006 bis 2010 leitete sie die Kulturprogrammarbeit am Goethe-Institut Rom. In den Arbeitsfeldern Marketing und Projektmanagement arbeitete sie mehrere Jahre in der Klassik Stiftung Weimar sowie freiberuflich u.a. für die Thüringer Bachwochen und Deutschland – Land der Ideen.

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    • Kerstin Faber
 | Projektleiterin

      Kerstin Faber

      Projektleiterin

      Telefon +49 3643 90088-17

      kerstin.faber@iba-thueringen.de

      Kerstin Faber, Planerin und Urbanistin, ist spezialisiert auf die Entwicklung neuer Raumbilder und gemeinschaftlicher Gestaltungsprozesse. Sie studierte Architektur in Dessau und Fort Lauderdale (USA). Ab 2003 war sie Projektentwicklerin der IBA Stadtumbau 2010 und co-kuratierte die Abschlussausstellung der Internationalen Bauausstellung im Bauhaus Dessau. Anschließend war sie Dozentin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Fachbereich Internationaler Städtebau und gründete parallel das Projektbüro Franz Faber in Leipzig. Seit Frühjahr 2014 ist sie Projektleiterin der IBA Thüringen und verantwortlich für die erste IBA Ausstellung STADTLAND. Kerstin Faber ist Mitherausgeberin der Publikation ‚Raumpioniere in ländlichen Regionen' gemeinsam mit Philipp Oswalt (Spector Books, Leipzig 2013).

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    • Ulrike Rothe | Projektleiterin

      Ulrike Rothe
      Projektleiterin

      Telefon +49 3643 90088-12

      ulrike.rothe@iba-thueringen.de

      Ulrike Rothe gehört zum Gründungsteam der IBA Thüringen. In der Vorbereitungsphase war sie im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr als Mitautorin der IBA Machbarkeitsstudie tätig. Zuvor arbeitete sie bei der IBA Fürst-Pückler-Land (IBA see) in der Projektentwicklung, leitete die Bereiche Kommunikation und Besucherzentrum und hatte 2010 die Gesamtleitung für das Finaljahr der IBA see. Ulrike Rothe ist gelernte Handweberin, studierte Malerei/Grafik in Schneeberg und Architektur in Weimar, Stuttgart und Kopenhagen und arbeitete in einem schweizerisch-deutschen Architektur- und Designbüro sowie im Bereich Landschaftsarchitektur an den Universitäten Karlsruhe und Berkeley (USA) und weiteren Hochschulen. Sie ist Mitglied in der Architektenkammer sowie im Deutschen Werkbund und war mehrjährige Vorsitzende des sächsischen Werkbundes.

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    • Dr. Bertram Schiffers | Projektleiter

      Dr. Bertram Schiffers
      Projektleiter

      Telefon +49 3643 90088-14
      bertram.schiffers@iba-thueringen.de

      Dr. Bertram Schiffers verstärkt das IBA Team als Stadtplaner seit dem Frühjahr 2015. Nach dem Studium an der RWTH Aachen und der Columbia University New York arbeitete er mehrere Jahre im Büro für urbane Projekte in Leipzig. Anschließend war er Doktorand am Department Stadt- und Umweltsoziologie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die Promotion schloss er an der Universität Kassel im Fachgebiet Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung ab. Danach war Dr. Bertram Schiffers freiberuflich als Planer und Lehrbeauftragter tätig. Zuletzt war er Referent für Städtebau am Thüringer Rechnungshof in Rudolstadt.

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    • IBA Werkstatt

      IBA Werkstatt

      Bauhaus-Universität Weimar
      Bauhausstraße 9c
      99423 Weimar

      Telefon +49 3643 5831-67

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    • Katja Fischer
 | Projektleiterin

      Katja Fischer

      Projektleiterin

      Telefon +49 3643 5831-68

      katja.fischer@iba-thueringen.de

      Katja Fischer gehört zum Gründungsteam der IBA Thüringen und ist Mitautorin der IBA Machbarkeitsstudie. Nach ihrem Architekturstudium in Weimar und Rotterdam lehrte und forschte sie von 2004 bis 2011 im Bereich Wohnungsbau sowie Stadt- und Raumentwicklung. Sie war Projektleiterin des Forschungsprojekts Stadtland Thüringen, das 2010 mit dem Thüringer Baukulturpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2006 ist sie Partnerin des Büros A21 architektur + kommunikation. Nach Gastprofessuren am WAAC in Washington D.C./Alexandria (US) und an der Bauhaus-Universität Weimar arbeitet sie seit 2011 als Projektleiterin der IBA Werkstatt.

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    • Tobias Haag
 | Projektleiter

      Tobias Haag

      Projektleiter

      Telefon +49 3643 5831-67

      tobias.haag@iba-thueringen.de

      Tobias Haag gehört zum Gründungsteam der IBA Thüringen und ist Mitautor der IBA Machbarkeitsstudie im Jahr 2011. Nach dem Architekturstudium an der Bauhaus-Universität Weimar arbeitete er in verschiedenen nationalen und internationalen Architekturbüros unter anderem bei Burkhalter&Sumi Architekten in Zürich sowie mit Mitchell&Giurgola, New York. 2006 gründete er das Architekturbüro A21 architektur + kommunikation. Von 2006-2011 war er in Forschung und Lehre an der Bauhaus-Universität Weimar an der Professur Entwerfen und Wohnungsbau tätig. Seit 2011 ist er Projektleiter der IBA Werkstatt.

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  • Presse
    • Pressemitteilungen

      Pressemitteilungen

      Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der vergangenen Jahre. Ältere Pressemitteilungen haben wir dabei nach Jahren zusammengefasst. 

      Bildmaterial in Druckqualität stellen wir in unserem Bilderpool bereit.

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    • 27.3.2017 | IBA setzt im Stadtland Thüringen weiter auf LeerGut und den ländlichen Raum

      27.3.2017 | IBA setzt im Stadtland Thüringen weiter auf LeerGut und den ländlichen Raum

      Im Jahr 2017 arbeitet die IBA Thüringen weiterhin unter dem Leitthema ‚Stadtland’. 19 IBA Kandidaten sind derzeit nominiert. Nach einem gründlichen Qualifizierungsprozess – u.a. durch Ideenstudien, öffentliche Werkstätten und Wettbewerbe – werden im Jahr 2017 mehrere Kandidaten die Projektreife erlangen. Erste Projekte sind bereits in der konkreten Planung und Umsetzung.

      Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller betont die Bedeutung der IBA: „Thüringen steht vor großen demografischen Aufgaben, die innovative städtebauliche Lösungen erfordern. Die IBA Thüringen ist für uns Impulsgeberin für kreative baukulturelle Projekte in ganz Thüringen. Der Freistaat schafft den finanziellen Rahmen für die Planung und Umsetzung der IBA Projekte. Für das Vorhaben Geras Neue Mitte zur Entwicklung einer großen innerstädtischen Brache haben wir vor kurzem einen Bewilligungsbescheid ausgestellt.“

      Die IBA Thüringen wird weiter LeerGut erschließen, indem sie leere Gebäude und neue Nutzungsideen zusammenführt: in Apolda an den Brachenstandorten Eiermannbau, RST- und Norigelände, mit 500 Ideen für Kirchen in Thüringen aus dem Ideenwettbewerb ‚STADTLAND:Kirche. Querdenker für Thüringen 2017’ und mit dem Schloss Schwarzburg, das zu einem ‚Denkort der Demokratie‘ werden soll. 

      Im Jahr des 500-jährigen Reformationsjubiläums setzt die IBA Thüringen einen Schwerpunkt auf die Umnutzung der zahlreichen Kirchen im Freistaat. Fast 2.000 evangelische Kirchgebäude gibt es in Thüringen, ihre Nutzer werden aber immer weniger. Anlass für die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM), gemeinsam mit der IBA Thüringen in einem Ideenaufruf 500 Ideen für neue Nutzungen zu sammeln. Die Vorschläge werden zwischen Mai und November 2017 in der Erfurter Kaufmannskirche ausgestellt; zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungsführungen, Gespräche und Entdeckungstouren über Land bieten Angebote für ein interessiertes Publikum.

      In der Region Schwarzatal gibt es einen breiten zivilgesellschaftlichen Diskurs, um die Demokratie im ländlichen Raum zu stärken. Diese Aktivitäten werden nun ein Zentrum bekommen: das Schloss Schwarzburg wird mit Hilfe einer großzügigen Bundesförderung zu einem ‚Denkort der Demokratie‘ ausgebaut. Gerade im ländlichen Raum spielt überdies die Aktivierung von LeerGut eine entscheidende Rolle. Im Schwarzatal soll die historische Sommerfrische-Architektur zu einem touristischen Angebot für neue Zielgruppen werden. Zum diesjährigen Tag der ‚Sommerfrische‘ am 27. August 2017 werden im Schwarzatal erstmals traditionsreiche Häuser der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein erstes Musterhaus soll 2017 entstehen. Als Tor ins Schwarzatal entsteht 2017/18 im Bahnhof Rottenbach ein genossenschaftlicher Regionalladen, nachdem bereits 2016 die Umfeldgestaltung des Bahnhofsplatzes begonnen wurde.

      In Apolda wird die IBA Thüringen erneut ihr Sommerquartier im Eiermannbau beziehen. Für die brach gefallenen Standorte rund um den Bahnhof haben vier renommierte Büros in einem Werkstattverfahren ihre Ideen und Gestaltungsvorschläge vorgelegt, die nun gemeinsam mit der Stadt Apolda und der LEG Thüringen in verbindliche städtebauliche Ziele umgesetzt werden.

      Auch anderswo ist ‚Land in Sicht‘. In Kannawurf entwickelt der IBA Kandidat neue Landschaftstypologien des 21. Jahrhunderts. Im Juni 2017 veranstaltet die IBA Thüringen hier ihren IBA Campus zusammen mit dem Künstlerhaus Thüringen e.V. Dabei sollen bestehende Landnutzungen neu gedacht und neue Landschaftstypologien erfunden und sichtbar gemacht werden.

      Geras Neue Mitte nimmt 2017 Fahrt auf. Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, ein Kurator und die Bürger aktivieren die 2,5 Hektar große Brache im Stadtzentrum mit dem Ziel, Umfang und Form der künftigen Freiräume und Bauten zu bestimmen sowie Nutzer und Investoren zu gewinnen. Gleichzeitig läuft das Verfahren zur Schaffung von Baurecht an.

      Anlage 1 gibt Einblicke in vier exemplarische IBA Projektprozesse.

      • In Apolda arbeitet die IBA Thüringen neben dem Eiermannbau als Open Factory an den Brachenstandorten NORI und RST rund um den Bahnhof.
      • 500 Ideen für 500 Kirchen in Thüringen aus dem Ideenwettbewerb STADTLAND:Kirche sind in einer Ausstellung vom 13. Mai 2017 bis 19. November 2017 in der Erfurter Kaufmannskirche zu sehen.
      • Im Schwarzatal möchten zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure das touristische Potenzial erschließen und Demokratie im ländlichen Raum stärken.
      • Auf dem Weg zu einer Kulturlandschaft der Zukunft ist Kannawurf Austragungsort des diesjährigen IBA Campus und der IBA Werkstatt sowie Modellraum für einen neuen Typus hybrider Landnutzung und neuer Landallianzen.

      Veranstaltungsauswahl 2017

      Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?
      Öffentliche Diskussionsveranstaltung
      5. April 2017, 18 Uhr, Haus Dacheröden in Erfurt
      Eintritt frei.

      Die demografische Schrumpfung ländlicher Räume hat politische Konsequenzen: Prinzipien von Eigenverantwortung und Selbstermächtigung erzeugen auch die Gefahr, anschlussfähig für rechtsgerichtete ‚identitäre’ Bewegungen zu sein. Am Beispiel von Thüringen diskutieren Minister Benjamin-Immanuel Hoff, der Soziologe Kenneth Anders, der Kulturwissenschaftler Burkhardt Kolbmüller und IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi mit der Journalistin Liane von Billerbeck über die Stärkung demokratischer Strukturen auf dem Land.

      500 Kirchen 500 Ideen. Querdenker für Thüringen 2017
      Ausstellung
      13. Mai bis 19. November 2017, Kaufmannskirche Erfurt
      Öffentliche Vernissage: 13. Mai 2017, 15 Uhr
      Pressegespräch: 10. Mai 2017, 13 Uhr
      Eintritt frei.

      Ausgestellt werden in einer raumgreifenden Medieninstallation 500 Nutzungsideen für Kirchen als Ergebnisse aus dem Ideenaufruf ‚STADTLAND:Kirche. Querdenker für Thüringen 2017’. Ein Ideengenerator für weitere Anregungen wird Teil der Ausstellung sein. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit einem Kolloquium, drei Salongesprächen, fünf Touren und zwei internationalen Werkstätten.

      Aus der Fülle von Ideen sollen bis zu fünf IBA Kandidaten nominiert und bis zum IBA Finale 2023 als konkrete Umnutzung von Kirchen umgesetzt sein. Das Projekt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert und begleitet durch die kuratorische Projektleitung des Büros für Szenografie chezweitz.

      Eine erste künstlerische Inszenierung realisiert vom 24. Juni bis 10. September 2017 der international renommierte Künstler Carsten Nicolai in der St.-Anna-Kapelle in Krobitz (Saale-Orla-Kreis).

      IBA Campus: 1.500 Hektar Zukunft
      (Er)Findung einer neuen Landschaftstypologie des 21. Jahrhunderts
      6. bis 16. Juni 2017, Kannawurf (Kreis Sömmerda)
      Werkstattgespräch: 30. Juni 2017

      Die IBA Thüringen gründet jährlich ein internationales und interdisziplinäres Kollektiv auf Zeit, das einen der Thüringer IBA Projektstandorte bearbeitet. Nach dem IBA Campus 2016 im Eiermannbau Apolda zum Thema ‚LeerGut‘ widmet sich der Campus 2017 im ländlich und agrargeprägten Kannawurf der ‚(Er)findung einer neuen Landschaftstypologie des 21. Jahrhunderts‘. Neue Vorstellungsräume für Landschaften sollen eröffnet, Stereotypen aufgebrochen und etablierte Landschaftsbegriffe und -bilder kritisch hinterfragt werden. Die Bürger werden aktiv angesprochen und für die Thematik sensibilisiert, weil ein solches Projekt nur mit ihnen gemeinsam gestaltet werden kann. Ziel des Campus ist auch, erste Szenarien zu entwickeln, die zeigen, wie Landschaft im Sinne der Landwirtschaft neu gedacht, organisiert und gestaltet werden kann.

       

      Anlagen

      Pressebilder finden Sie im Bilderpool der IBA Thüringen unter  https://ibat3.de.quickconnect.to/photo

       

      Hintergrund IBA Thüringen und Meilensteine

      Internationale Bauausstellungen (IBA) gibt es seit über 100 Jahren. Sie experimentieren im Bereich des Planens und Bauens und setzen Impulse, die über ihre Zeit hinausweisen. Während die ersten IBAs mit ihrer gebauten Architektur Neuland betraten, haben sich IBAs in ihrer räumlichen Dimension und gesellschaftlichen Bedeutung seither stark verändert: Sie sind heute Baukultur-Ausstellungen, die neben ästhetischen und technologischen Aspekten zunehmend komplexe soziale, wirtschaftliche und ökologische Fragen in ihre Arbeit einbeziehen. Derzeit finden fünf Internationale Bauausstellungen parallel statt, so viele wie nie zuvor: im Dreiländereck Basel, in Heidelberg und Wien, die IBA Parkstad in den Niederlanden sowie die IBA Thüringen.

      IBA ist ein organisierter Ausnahmezustand. Bis 2023 wird Thüringen zu einem Zukunftslabor. Die Internationale Bauausstellung Thüringen bietet Anregung und Unterstützung für Partner, die neue Vorgehensweisen erproben und Modellprojekte umsetzen wollen und führt selbst Initiativprojekte durch. Dafür öffnet sie experimentelle Denk- und Gestaltungsspielräume.

      Der IBA Leitbegriff STADTLAND setzt die spezifische Siedlungsstruktur Thüringens, die zugleich Pate steht für viele vergleichbare Regionen Europas, in Relation zu den wichtigen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. Hier sucht die IBA Thüringen nach neuen stadtlandschaftlichen Lebensmodellen und Organisationsformen.
      Die IBA Thüringen begreift Leerstand als Ressource, für die mit guten Ideen, engagierten Akteuren und neuen Strategien eine Zukunftsperspektive entwickelt werden kann. LeerGut ist eine von fünf IBA Baustellen, in denen Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen. Derzeit sind 19 IBA Kandidaten nominiert, nach einem gründlichen Qualifizierungsprozess – u.a. durch Ideenstudien, öffentliche Werkstätten und Wettbewerbe – werden im Jahr 2017 mehrere Kandidaten die Projektreife erlangen.

      Die IBA Arbeit erfährt in den Meilensteinjahren ihre Höhepunkte, in denen sie programmatische Aussagen mit der Darstellung des Projektfortschritts ihrer Kandidaten bzw. Projekte verbindet. Im Jahr 2019, dem Jahr des 100-jährigen Bauhausjubiläums, findet eine IBA Werkschau (Zwischenpräsentation) statt.
      Zum IBA Finale 2023 führt die IBA ihre Projekte in einer Realausstellung zusammen. Dann stehen die Ergebnisse der IBA Thüringen und der Ausblick auf kommende Entwicklungen im Vordergrund. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der IBA sollen in das Alltagshandeln von Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen einfließen und nachhaltige Veränderungen bewirken, die über das IBA Finale fortwirken. So will die IBA einen Mehrwert für Thüringen schaffen und internationale Aufmerksamkeit erzielen. 

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    • 23.2.2017 | Architekturwettbewerb: Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden.

      23.2.2017 | Architekturwettbewerb: Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden.

      Das Preisgericht im Realisierungswettbewerb für ‚Das 100. Wohnhaus für Studierende am Horn in Weimar’ hat unter Vorsitz von Prof. Gerd Zimmermann zwei erste Preise und einen zweiten Preis vergeben.

      Jeweils einen ersten Preis erhalten Dipl.-Ing. Thomas Wasserkampf (Aachen) sowie Almannai Fischer, Reem Almannai, Florian Fischer Architekten PartGmbB (München). Diese Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert. Der zweite Preis in Höhe von 6.000 Euro geht an Wiencke Architekten (Dresden). 

      Ein 1. Preis: Architektur Büro Dipl.-Ing. Thomas Wasserkampf, Max Wasserkampf, Aachen/Weimar
      Der Wettbewerb hat in seiner Aufgabe die Empfehlung zu Holz als Baustoff ausgesprochen. In diesem Fall wurde ein Holzhaus konzipiert, das nach außen seine materialspezifische Fügung zu einem gliedernden Prinzip ausformuliert. Trotz einer neuen Oberflächensprache fügt sich der Bau in die Gesellschaft der massiven Nachbargebäude ein. Im Inneren wird versucht, alle Verkehrsflächen zugunsten der Wohnbereiche zu eliminieren. So legt sich um den zentralen Treppenturm eine Abfolge aus Wohn- und Essbereichen samt den dazugehörigen Loggien. Die  Wandlungsmöglichkeit der Grundrisse vom Studierendenappartement bis zur Familienwohnung ist eine Stärke dieser Arbeit.

      Ein 1. Preis: Almannai Fischer, Reem Almannai, Florian Fischer Architekten PartGmbB, München
      Mit einer klaren, massiven und fast geschlossenen Fassade gibt der Entwurf zum Carl-Alexander-Platz wenig von seinem Inneren preis. Umso mehr öffnet er sich nach Süden mit Terrassen und einem Laubengang, der alle Wohnungen erschließt. Die Wohnungen sind auf die gesamte Breite des Gebäudes durchgesteckt und entwickeln vom lichtdurchfluteten Gemeinschaftsbereich bis hin zu den Schlafräumen eine zunehmende Privatheit. In dieser Konsequenz und über eine lichte Etagenhöhe von 3,15 m werden Angebote für viele Wohnansprüche möglich. 

      2. Preis: Wiencke Architekten, Dipl.-Ing. T. Maisch, Dipl.-Ing. J. Wiencke, Dresden
      Hier zeigt sich ein Quader auf einem massiven Sockel mit einem allseitig prägenden, stählernen Konstruktionsraster. Der Entwurf gibt sich an den gläsernen Zimmerfronten gleichzeitig unnahbar und ist dabei fast gänzlich transparent. Mit diesem Wechselspiel rechnet das Haus, das im Inneren seine Wohnungen nach Ost und West zu eben diesen Glasfassaden ausrichtet. Die Idee eines zentralen Mittelgangs um ein abgeschlossenes Treppenhaus herum hat viele Vorschläge des Wettbewerbs geprägt. Für diese Zwischenfläche mit Anschluss an zwei Gemeinschaftsterrassen ist ein räumlicher Nutzen für alle Bewohner absehbar.

      Einer der drei Preise soll bis 2019 baulich umgesetzt sein. Das Vorhaben macht Wohnen zum Experimentierfeld. Damit nimmt der Neubau ganz unmittelbar Bezug auf das historische Bauhaus und das nahegelegene Haus am Horn. Wie würde das Bauhaus heute bauen? Die Auslober – Studierendenwerk Thüringen in Kooperation mit Stiftung Baukultur Thüringen und IBA Thüringen – wollen es zu 100% durchdacht haben: vom digitalen Planungs- und Bauvorlaufprozess und optimierten Bauablauf über Klimaneutralität und Regionalität bis zur Ressource Holz. 

      An dem EU-weiten offenen Architekturwettbewerb hatten sich 60 Architekturbüros beteiligt. Nach dem Abschluss des Wettbewerbsverfahrens durch die Jurysitzung am 21. und 22. Februar 2017 tritt das Studierendenwerk Thüringen, begleitet durch die Stiftung Baukultur Thüringen und IBA Thüringen, mit den Preisträgern in Verhandlung, um einen geeigneten Partner für die weiteren Planungsschritte zu finden. Die konkrete Bauplanung soll bereits 2017 beginnen. Im Jahr 2019, dem Jahr des hundertjährigen Gründungsjubiläums des Bauhauses in Weimar und dem Zwischenpräsentationsjahr der IBA Thüringen, soll der Bau eröffnet werden. 

      Sachpreisrichter Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft erläutert: „Die drei Preisträger erfüllen den Anspruch der IBA Thüringen, modellhafte und innovative Projekte zur Architektur im Freistaat zu befördern. Mit dem Modellhaus fördern wir günstiges und nachhaltiges Wohnen für Studenten in Thüringen. Der Bau wird Weimar architektonisch bereichern und als Studienstandort noch attraktiver machen. In der Tradition der Bauhaus Architektur verbinden die Gewinnerentwürfe Kunst, Handwerk und soziale Funktion optimal miteinander.“

      Der Juryvorsitzende, Prof. Gerd Zimmermann, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen, ergänzt: „Der Wettbewerb hat gezeigt, dass die aktuellen und möglichen zukünftigen Fragen des Wohnens über die gestellten Anforderungen eines Studierendenwohnhauses weit hinaus gehen. Die drei prämierten Arbeiten spiegeln diese Auseinandersetzung in sehr unterschiedlichen Spielformen wieder. Das Gebäude wird neben seiner inneren Verfassung immer auch als Baukörper in der Stadt von weitem gesehen werden. Das heißt, dass durch den Neubau im Ensemble um die ehemalige Streichhan-Kaserne ein baukulturelles Signal für Weimar gesetzt werden muss.“

      Die eingereichten Entwürfe sind bis 16. März 2016, jeweils Donnerstag bis Sonntag 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, in der Neufert-Box in Gelmeroda ausgestellt. Der Eintritt ist frei. 
      Für das Wettbewerbsverfahren ‚Das 100‘ und die anschließende Ausstellung hat die Neufert-Stiftung die Neufert-Box – in direkter Nachbarschaft zum Versuchshaus Ernst Neuferts, das unter dem Einfluss der Lehre des Bauhauses 1929 entstanden war –, zur Verfügung gestellt. Die Neufert-Box ist ein Experimentalbau in Holzbauweise, gebaut 1999 anlässlich des 100. Geburtstages von Ernst Neufert.

      Weitere Informationen und Materialien zum Wettbewerb finden Sie unter: www.iba-thueringen.de/wettbewerb-das-100

      Pressebilder finden Sie unter: https://ibat3.de.quickconnect.to/photo

      Ausstellungsdaten
      ‚Das 100’ – Wohnhaus für Studierende.
      Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse 

      23. Februar bis 16. März 2017
      Neufert-Box
      Rudolstädter Str. 7
      99428 Weimar-Gelmeroda
      Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 15.00 bis 18.00 Uhr
      Eintritt frei

      Hintergrund zum Standort und zur Aufgabenstellung
      Oberhalb der Stadt Weimar liegt ein ehemaliges Militärgelände, das um die Streichhan-Kaserne ein historisches Ensemble umfasst. Dazu zählt seit einem städtebaulichen Wettbewerb von 1997 ein Gelände, das unter anderem als ‚Neues Bauen am Horn’ zu einer Art Musterstadtteil gewachsen ist. Der Wettbewerb sah am Westende des Carl-Alexander-Platzes ein turmartiges Gebäude vor. Seine Bestimmung als Studierendenwohnhaus sollte Teil einer größeren Wohnanlage für Weimarer Studierende werden. Position und Kubatur des Gebäudes sind durch einen Bebauungsplan  seitdem festgelegt.

      Das Studierendenwerk Thüringen, die IBA Thüringen und die Thüringer Stiftung Baukultur haben im Jahr 2016 für dieses Vorhaben ein Konzept verfasst, das einem modellhaften Gebäude, einer mehrfach nutzbaren Funktion und dem städtebaulich prominenten Standort gerecht werden soll. Mit dem ehrgeizigen Vorsatz, einen Bau mit zu 100% erfüllten guten Eigenschaften zu bekommen, wurde der Projektname ‚Das 100’ geboren. Wohl wissend, dass jedes Bauprojekt in seinem Entstehungsprozess auch einen Kompromissweg beschreitet, ist dennoch angestrebt, im digitalen Planungs- und Bauvorlaufprozess, im optimierten Bauablauf, im Verfolgen von Klimaneutralität in Bau und Betrieb, in der Ausrichtung auf regionale Ressourcen und schließlich in der Berücksichtigung des Materials Holz einen möglichst hundertprozentigen Optimalwert zu erreichen.

      Dass gleichzeitig mit dem Wettbewerbsverfahren ein Forschungsantrag im Bundesprogramm ‚Variowohnungen’ zu diesem Projekt gestellt wurde, stattet das Projekt und vor allem auch die Themenstellung des Wettbewerbs mit einer zusätzlichen Finesse aus: Die geplanten Wohnungsangebote im Neubau sollen nicht nur studentisch nutzbar sein, sondern für eine eventuelle Weiternutzung als Generationenwohnhaus vorbereitet werden. Der Kubus ist somit hinsichtlich seiner Flexibilität, seiner Lernfähigkeit und wortwörtlich seiner nachhaltigen Tugenden ein Modellvorhaben. 

      Das elfköpfige Preisgericht setzte sich zwei volle Tage gründlich mit den Wettbewerbsarbeiten auseinander. Die als Preisträger ausgewählten Arbeiten sind neben der klugen Mischung der gestellten Ansprüche auch mit einer schnellen Umsetzung verbunden. Denn möglichst im Jubiläumsjahr des Bauhauses soll der Turm bereits gebaut sein, um dann zur Feier eine weitere 100 beizutragen, nämlich jene 100 Jahre, die seit der Gründung des ersten Weimarer Bauhauses vergangen sind. Die Widmung des Studierendenhauses als IBA Kandidat soll zusätzlichen Rückenwind geben, um ein Gebäude zu schaffen, das diesem Jubiläumsanlass an seinem exponierten Standort in Weimar würdig ist. 100% IBA. 

      Mitglieder des Preisgerichts
      Fachpreisrichter: 

      • Prof. Dipl.-Ing Verena von Beckerath, Architektin Berlin/Weimar
      • Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen
      • Prof. Dipl.-Ing. Karl-Heinz-Schmitz, Bauhaus-Universität Weimar
      • Dipl.-Ing. ETH Yves Schihin, Architekt Zürich
      • Prof. Dipl.-Ing. Stefan Winter, TU München
      • Prof. Dr. Gerd Zimmermann, Architekt Weimar, Stiftung Baukultur Thüringen

      Sachpreisrichter:

      • Dr. Dieter Gentsch, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft 
      • Dipl.-Ing. Ursel Grigutsch, Stadt Weimar
      • Dipl.-Ing. Beate Hauser, Studierendenwerk Thüringen
      • Dr. Klaus Sühl, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
      • Dipl.-Ing. Lars-Christian-Uhlig, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

       

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    • 8.12.2016 | Open IBA: Plattform zu Internationalen Bauausstellungen gestartet

      8.12.2016 | Open IBA: Plattform zu Internationalen Bauausstellungen gestartet

      Basel, Heidelberg, Parkstad, Thüringen und Wien – derzeit fünf aktive und acht abgeschlossene Internationale Bauausstellungen (IBA) verdeutlichen die Attraktivität und die Internationalisierung des Baukulturformates IBA. Nun gibt es erstmals einen gemeinsamen Webauftritt, der Format und Geschichte aller Internationalen Bauausstellungen von 1901 bis heute vorstellt und zugleich eine Ausstellung „on demand“ anbietet. 

      Am Donnerstag, den 8. Dezember 2016 um 13.00 Uhr stellten Staatssekretär Gunther Adler und Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, das Projekt Open IBA der Öffentlichkeit vor. Gemeinsam eröffneten sie die erste Open IBA Ausstellung im bcc Berlin im Rahmen des Kongresses ‚Die Europäische Stadt und ihr Erbe’. Zeitgleich ging die Website www.open-iba.de online.

      Staatssekretär Gunther Adler vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gratulierte zu dem Anlass: "Open IBA wird das Format Bauausstellung noch stärker öffentlich und auch international bekannt machen und den Exzellenzanspruch an IBA und ihre Projekte vermitteln. Wenn wir uns Gedanken um das Erbe der Europäischen Stadt machen, denken wir in Deutschland auch an das wertvolle Erbe, das uns Internationale Bauausstellungen beispielsweise 1927 mit der Weißenhofsiedlung in Stuttgart oder 1957 mit dem Hansaviertel in Berlin beschert haben. Diese visionären beispielhaften Bauten namhafter Architekten strahlen bis heute weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Doch die IBA hat sich über reine Bauthemen hinaus weiterentwickelt und Lösungsvorschläge erarbeitet mit innovativen Ansätzen zu städtebaulichen Herausforderungen und Fragen der Raumentwicklung."

      Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, eröffnete als Initiatorin des Projektes die Ausstellung: „Eine übersichtliche Erläuterung des Ausnahmeformats IBA im Netz war bislang nicht vorhanden. Das Netzwerk IBA meets IBA hat die Initiative ergriffen und systematisch sowie transparent das Wissen über das Format Internationale Bauausstellungen aufbereitet. Mit dem wachsenden nationalen und internationalen Interesse am Instrument IBA entstehen neue Herausforderungen an die Qualitätssicherung der Marke. Ich hoffe, dass Ausstellung und Website dazu beitragen, das Format zu stärken.“

      Open IBA, das sind eine Website und eine reproduzierbare Ausstellung, die über Format und Geschichte Internationaler Bauausstellungen informieren und anhand ausgewählter Projekte deren Innovationskraft und Exzellenz darstellen. Das Ziel: den Erfahrungsschatz dieses traditionsreichen Baukulturformates aufzubereiten und der Öffentlichkeit als Informationsquelle zur Verfügung zu stellen. Die zweisprachige Seite zeichnet die Entwicklung der Internationalen Bauausstellungen von ihrem Anfang bis zur Gegenwart nach. Sie stellt die Veränderung des Formates über ihre hundertjährige Geschichte dar, präsentiert ausgewählte Projektbeispiele und erläutert die Herausforderungen und Qualitätsansprüche an Internationale Bauausstellungen.

      Verbunden mit der Website ist eine Ausstellung „on demand“: Interessierte Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen können diese modulare Selbstbau-Ausstellung in ihre Arbeit einbeziehen und damit zu Botschaftern des Baukulturformats IBA werden.

      Open IBA ist ein Projekt der IBA Thüringen in Zusammenarbeit mit der IBA Heidelberg sowie weiteren Partnern aus dem Netzwerk IBA meets IBA. Es wurde gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

      www.open-iba.de

      Internationale Bauausstellungen (IBA)
      Internationale Bauausstellungen (IBA) gibt es seit über 100 Jahren. Sie experimentieren im Bereich des Planens und Bauens und setzen Impulse, die über ihre Zeit hinausweisen. Während die ersten IBAs mit ihren Architekturensembles Neuland betraten, haben sich IBAs in ihrer räumlichen Dimension und gesellschaftlichen Bedeutung seither stark verändert: Sie sind heute Baukultur-Ausstellungen, die neben ästhetischen und technologischen Aspekten zunehmend komplexe soziale, wirtschaftliche und ökologische Fragen in ihre Arbeit einbeziehen.

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    • 6.10.2016 : Vier Kandidaten im IBA Projektaufruf Arrival STADTLAND nominiert

      Vier Kandidaten im IBA Projektaufruf Arrival STADTLAND nominiert

      Im Rahmen des IBA Projektaufrufs Arrival STADTLAND hat die IBA Thüringen seit Mai diesen Jahres nach Menschen, Orten und Ideen gesucht, die Zuwanderung als Chance begreifen. Dabei bildeten die vielerorts leerstehenden Immobilien und Brachen eine wichtige Ressource. Vier Vorhaben, die insbesondere aus bürgerschaftlichem Engagement motiviert sind, hat die IBA Thüringen nun zu IBA Kandidaten nominiert.

      „Ausgangspunkt des IBA Projektaufrufs Arrival STADTLAND war die Überzeugung, dass das Thema Zuwanderung für die zukünftige Entwicklung Thüringens von besonderer Bedeutung ist. In kleinen Städten und Dörfern bietet diese eine Chance, der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken und wichtige Infrastrukturen aufrechtzuerhalten. Es ist wichtig, gerade aus den neuen Bundesländern Zeichen der Weltoffenheit zu senden. Die IBA Thüringen entwickelt mit den nun nominierten IBA Kandidaten modellhafte Projekte einer nachhaltigen Integration,“ so Andreas Wolf, Mitglied im IBA Fachbeirat und ‚Projektpate’ für den Aufruf Arrival STADTLAND.

      In seiner Sitzung am 23./24. September 2016 hat der Fachbeirat über die Bewerbungen im Aufruf beraten und der IBA Thüringen empfohlen, vier neue IBA Kandidaten zu nominieren. Die neuen IBA Kandidaten sind:

      Kaufhalle Bischofferode
      Projektträger: Bürgerverein i.G.
      Zusammen mit über 40 ansässigen Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien, Irak, Albanien und Kurdistan entsteht ein Gemeinschaftszentrum als Ort vielfältiger sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Aktivitäten in einer ehemaligen Kaufhalle.

      Alte Kaserne Saalfeld
      Träger: Stadt Saalfeld u.a.
      In einem Quartier am Stadtrand von Saalfeld mit überdurchschnittlich hohem Migrationsanteil sollen durch die Stadt Saalfeld gemeinsam mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen erste Strukturen aufgebaut werden.

      Häselburg, Gera
      Träger: KIM Kultur in Mitteldeutschland gGmbH
      Die ehemalige Mädchenschule wird in ein internationales Kreativzentrum verwandelt. Der Gebäudekomplex befindet sich in unmittelbarer Nähe des IBA Kandidaten ’Neue Mitte Gera’.

      Wir Labor Erfurt
      Träger: Plattform e.V.
      Ein leerstehendes gewerbliches Objekt in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Container-Flüchtlingsunterkunft am Rande der Stadt Erfurt soll schrittweise in Nutzung genommen werden. Flüchtlinge und Migranten sollen dieses Projekt selbstbestimmt mitentwickeln.

      Die neuen Kandidaten werden als Projektfamilie in einen rund sechsmonatigen Qualifizierungsprozess eingebunden. Dank der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung ist es möglich, gemeinnützige Projekte mit sogenannten Leergutscheinen (Coachingmitteln) zu fördern. Zusätzlich wird die Projektfamilie als Pilotprojekt in ein dreijähriges Förderprogramm der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) eingebunden. Durch die NSP-Förderung sollen Methoden und Instrumente zum Themenfeld ‚Integration und Stadtentwicklung’ entwickelt und für die kommunale Praxis zur Verfügung gestellt werden.

      Die IBA Kandidaten sind Teil der IBA Baustelle ‚LeerGut‘, in der die IBA Thüringen den Umgang mit Leerstand und dessen Aktivierung als zentrales Thema fokussiert.

      Des Weiteren hat der Fachbeirat nach einer Projektvorstellung vor Ort empfohlen, folgende Bewerbung als IBA Kandidat zu nominieren:

      ‚Neue Landschaftstypologien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts‘ in Kannawurf
      Träger: Künstlerhaus Thüringen e.V
      In einem kooperativen Prozess mit Landwirten, Gemeinde, Bürgern und Experten soll auf der Fläche der Gemarkung Kannawurf für die kommenden Jahrzehnte modellhaft eine neue Landschaftstypologie entwickelt werden.

      Dieser Kandidat wird in der IBA Baustelle ‚Land in Sicht‘ geführt, die neue Prototypen und überzeugende Modellfälle zeitgenössischer Thüringer Kulturlandschaften entwickelt. Als nächster Schritt steht in der Projektqualifizierung ein landschaftsarchitektonisch-agrarwirtschaftlicher Ideenwettbewerb an. Die IBA Thüringen macht Landschaft zu ihrem Jahresthema 2017.

      Bildmaterial zu den neuen IBA Kandidaten finden Sie in unserem Bildarchiv unter 2016 / IBA Kandidaten: http://192.168.51.117/photo/

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    • 29.6.2016: Neuer IBA Kandidat: Studentisches Wohnen am Horn in Weimar

      29.6.2016
      Neuer IBA Kandidat: Studentisches Wohnen am Horn in Weimar

      Die IBA Thüringen hat den Neubau eines Gebäudes für ‚Das 100. Studentisches Wohnen am Horn’ in Weimar als IBA Kandidat nominiert. Das vom Studentenwerk Thüringen gemeinsam mit der Stiftung Baukultur Thüringen angeschobene Vorhaben will Wohnen zum baukulturellen Schwerpunkt und Experimentierfeld machen. 

      Hinter dem Projekttitel ‚Das 100’ verbirgt sich der Anspruch, heutige Anforderungen an das Zusammenleben, das Bauen und das Betreiben eines solchen Wohngebäudes zu 100%, d.h. konsequent, gerecht zu werden. Dies soll u.a. Aspekte der Grundrissgestaltung, der Materialverwendung, der rationalisierten Baustelle und der Energieeffizienz umfassen.

      Das Gebäude wird sich in das bestehende Hochschulzentrum am Horn städtebaulich einbinden und an jener Stelle stehen, an der seit 1996 der Masterplan des Tessiner Architekten Luigi Snozzi einen Turm vorsieht. Die gute Praxis im Baugebiet ‚Neues Bauen Am Horn’ setzt sich damit fort und schließt mit einem wirkungsvollen Akzent ab. Das Baugebiet ‚Neues Bauen Am Horn’ wurde als Projekt und Außenstandort der Expo 2000 geplant und experimentell entwickelt. 

      Dr. Marta Doehler-Behzadi zur Bedeutung des neuen IBA Kandidaten: „Durch die räumliche Nähe zum ‚Haus am Horn’ von Georg Muche, dem einzigen realisierten Bauhausgebäude von 1923, und die zeitliche Verknüpfung zum hundertjährigen Bauhausjubiläum im Jahr 2019 erhält dieses Vorhaben eine weit über die eigentliche Aufgabe hinausreichende baukulturelle Bedeutung. Zudem ist sein Standort für einen Modellprojektstandort prädestiniert.“

      Das Studentenwerk Thüringen setzt in der Zusammenarbeit mit der Stiftung Baukultur Thüringen auf eine zeitgleiche Begleitforschung. In einer Laborsituation sollen unter Beteiligung von Studierenden Entwurf und Bauprozess einem innovativen, partizipatorischen Anspruch ausgesetzt, ein hoch-innovativer technisch-technologisch-funktionaler Ansatz und ein konsequent klimaneutraler Weg beschritten werden. 

      Prof. Gerd Zimmermann, Präsident der Stiftung Baukultur Thüringen: „Mit dem Projekt ‚Das 100’ startet die Stiftung ihre Strategie der projektweisen Partnerschaften – in diesem Fall mit dem Studentenwerk Thüringen, dem Bauherren des ‚Studentischen Wohnens am Horn’. Über diesen Weg der konkreten Anlässe soll sich Baukultur in Thüringen direkt vermitteln lassen. Die IBA Thüringen als weiterer Partner schafft dabei die ideale Gelegenheit, ein innovatives Konzept mit modellhaftem Charakter umsetzen zu können.“

      Die Mitte Juni erfolgte Nominierung des Vorhabens ‚Studentisches Wohnen am Horn’ in Weimar zum IBA Kandidaten erwuchs aus der Kooperation des Studentenwerks Thüringen und der Stiftung Baukultur Thüringen. 

      In den nächsten Wochen und Monaten soll das inhaltliche Programm des Projekts in Workshops weiter geschärft werden und in eine Auslobung für ein ambitioniertes Wettbewerbsverfahren münden. Aktuelle Förderprogramme des Bundes können zur Umsetzung beitragen. Der Neubau soll zum Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 in Betrieb sein. 

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    • 8.6.2016: Internationaler und interdisziplinärer: Erneuerter IBA Fachbeirat nimmt seine Arbeit auf

      8.6.2016
      Internationaler und interdisziplinärer: Erneuerter IBA Fachbeirat nimmt seine Arbeit auf

      Der Fachbeirat der IBA Thüringen hat zum Juni 2016 seine Arbeit in neuer Besetzung aufgenommen. Die zehn Experten aus Wissenschaft und Praxis beraten die IBA Thüringen und begleiten die IBA Arbeit in den kommenden drei Jahren. Der neu konstituierte Fachbeirat ist interdisziplinär und international aufgestellt. 

      „Ich freue mich sehr, dass wir kompetente und erfahrene Mitglieder für den Beirat gewonnen haben, die ihre nationale und internationale Expertise in die IBA hier in Thüringen einbringen und unsere IBA Projekte in die Gesellschaft tragen. Während der bisherige Beirat in der Gründungsphase der IBA Thüringen die ersten strategischen Weichen gestellt hat, wird der neue Fachbeirat ganz konkret an der Umsetzung des IBA Programms mitwirken und eng an die Projektqualifikation angebunden sein. Ich wünsche mir auch, dass wir mit der großen Expertise der Beiräte verstärkt in die gesellschaftlichen Debatten Thüringens eingreifen, noch experimentellere IBA Projekte anstoßen können und unser Thema STADTLAND als nachhaltigen gesellschaftlichen Entwurf stärken“, so Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Geschäftsführerin. 

      Dem zehnköpfigen Beirat gehören an: 

      • Dr. Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation, Bad Freienwalde
      • Uli Hellweg, Hellweg Urban Concept GbR, Berlin
      • Andrea Hofmann, raumlaborberlin
      • Prof. Barbara Holzer, Holzer Kobler Architekturen, Zürich/Berlin, Peter Behrens School of Arts, Düsseldorf
      • Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Universität Siegen
      • Stephan Petermann, Office for Metropolitan Architecture, OMA/AMO, Rotterdam
      • Prof. Antje Stokman, Universität Stuttgart / Studio Urbane Landschaften, Hamburg
      • Dr. Julian Petrin, urbanista oHg, Hamburg
      • Prof. Andreas Wolf, pwbaukunst, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig 
      • Bernd Rudolf (Beratendes Mitglied), Bauhaus-Universität Weimar

      Der Beirat tagt mehrmals jährlich. Die Mitglieder des IBA Fachbeirats wurden auf Vorschlag der Geschäftsführung durch den Aufsichtsrat der IBA Thüringen GmbH bestätigt und für die Dauer von drei Jahren berufen. Die erste Dreijahresperiode des Gründungsfachbeirats war am 31.05.2016 zu Ende gegangen. Die Kontinuität im Beirat ist durch die Wiederberufung dreier Mitglieder aus dem bisherigen Fachbeirat gewährleistet.  

      Zusammensetzung des Fachbeirats 

      Kenneth Anders, geboren 1969 in Naumburg/Saale. Studium der Kulturwissenschaften, Soziologie und Philosophie in Leipzig und Berlin. Dissertationsschrift im Fach Kulturgeschichte. Anschließend Arbeit als freier Journalist, seit 2000 sozialwissenschaftliche Umweltforschung in verschiedenen Forschungsverbünden des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 2004 Gründung des Büro für Landschaftskommunikation mit Lars Fischer (Schwerpunkte: Landschaftsplanung, Umweltwissenschaft, landschaftsbezogene Kunst und landschaftspolitische Bildung), zeitgleich Entwicklung des Oderbruchpavillons als Landschaftswerkstatt für Regionalentwicklung mit Schnittmengen zu Kultur, Planung und Wissenschaft. 2011 Gründung des Aufland Verlages.

      Uli Hellweg, geboren 1948 in Dortmund. Studium der Architektur an der  RWTH Aachen. 1976-80 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik (DIFU) in Berlin und Sachgebietsleiter des Stadtplanungsamtes der Stadt Gelsenkirchen. 1980 bis 1987 Koordinator für Pilotprojekte bei der IBA Berlin, anschließend Gründung der IBA Nachfolgegesellschaft. 1992-1996 Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Kassel. Ab 1996 Geschäftsführertätigkeiten, u.a. bei der Wasserstadt GmbH (Berlin), der DSK (Wiesbaden) und der agora s.a.r.l. (Großherzogtum Luxemburg). 2006 bis 2013 Geschäftsführer der IBA Hamburg, anschließend Aufbau und Geschäftsführer der IBA Hamburg-Nachfolgegesellschaft. Seit 2015 Gesellschafter der HELLWEG URBAN CONCEPT GbR. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, des Deutschen Werkbundes und des Architekturforums Zürich.

      Andrea Hofmann, geboren 1969 in Hardenberg (bei Osnabrück). Studium der Architektur an den Fachhochschulen Holzminden und Münster, 1997 bis 1999 Ergänzungsstudiengang an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. 1997-2008 Projektleitung im Architekturbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky | Architektur und Städtebau, Berlin. 1998 Mitbegründerin vom Kollektiv raumlaborberlin: Entwicklung von Konzepten an der Schnittstelle von Kultur und Stadtplanung, Installationen, Ausstellungen und temporären Bauten zum Thema öffentlicher Raum und dessen Wahrnehmung. Bisher Projekte u.a. für Architekturbiennalen in Venedig, IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt, zahlreiche Museen, Galerien, Festivals, Theater, Architekturzentren sowie Städte und Kommunen. Seit 2015 im Associated Board des ZK/U, Zentrum für Kunst und Urbanistik.

      Barbara Holzer, geboren 1966 in Zürich. Studium an der ETH Zürich im Bereich Architektur. Von 2002 bis 2008 Zusammenarbeit mit dem Studio Daniel Libeskind als Projektleiterin. Seit 2004 als Geschäftsführerin der Holzer Kobler Architekturen in den Bereichen Architektur und Ausstellungen tätig. Seit 2009 Gastprofessur an der ETH Zürich. Seit 2010 Professorin an der Peter Behrens School of Arts, Düsseldorf. Ihr Büro errang zahlreiche Preise, u.a. 2008 Grand Prix Design der Schweizer Eidgenossenschaft, 2009 World Architecture Community Award, 2012 und 2014 AIT Awards. Ihre Arbeiten sind regelmäßig für renommierte Preise nominiert, z.B. 2013 für den Deutschen Fassadenpreis und 2015 für den Mies van der Rohe Award. Zuletzt gestaltete Holzer Kobler Architekturen die Wunderkammer für den Dänischen Pavillon auf der Architekturbiennale von Venedig 2016 sowie die 2016 eröffnete neue Dauerausstellung der Gedenkstätte Buchenwald. Barbara Holzer ist bereits seit Mai 2013 Mitglied im IBA Fachbeirat.

      Lamia Messari-Becker, geboren 1973 und aufgewachsen in Marokko. Bis 2001 Studium des Bauingenieurwesens an der TU Darmstadt, 2006 Dissertation an der TU Darmstadt. 2001 bis 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Darmstadt. 2009 bis 2014 Aufbau und Leitung der Bereiche Nachhaltigkeit und Bauphysik bei einem internationalen tätigen Ingenieurbüro. 2009 bis 2014 Lehraufträge für Tragwerkslehre (TU Darmstadt), Bauphysik (FH Darmstadt) sowie Nachhaltigkeit (THM Gießen). Seit 2014 Leitung des Lehrstuhls Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen. Projekte, Forschung und Publikationen rund um Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Hoch- und Städtebau. Mitglied internationaler Gremien und Jurys, u.a. 2015 Gutachterin im Programm Reallabor Stadt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 2016 Jury-Vorsitzende Europäischer Balthasar-Neumann Preis und 2016 Jury-Mitglied beim International Highrise Award. Lamia Messari-Becker wurde im April 2016 von der Bundesregierung in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen und vertritt dort die Bereiche Bauingenieurwesen und nachhaltige Stadtentwicklung.

      Stephan Petermann. Bis 2005 Studium der Architektur an der Technischen Universität Eindhoven sowie bis 2007 der Architekturgeschichte und Theorie des Denkmalpflege an der Universität Utrecht. Zunächst Assistent bei Rem Koolhaas im Office of Metropolitan Architecture (OMA), bevor er Associate im Think Tank AMO des Büros OMA wurde. Er unterstützte Rem Koolhaas in der EU-Beratungsgruppe ‚wise man council’ zur Zukunft der Europäischen Union. Für Rem Koolhaas koordinierte er auf der Architekturbiennale 2014 ‚Fundamentals' u.a. die Beiträge der 65 nationalen Pavillons. Aktuell arbeitet Stephan Petermann an zwei Forschungsprojekten, zum Metabolismus von Arbeitsbereichen und zur Erforschung der Zukunft des ländlichen Raumes. Stephan Petermann hat derzeit eine VELUX-Gastprofessur an der Arkitektskolen in Aarhus inne.

      Julian Petrin, geboren 1968 bei Düsseldorf. Studium Städtebau und Stadtplanung an der TU Hamburg-Harburg. Gründer des partizipativen Think Tanks Nexthamburg und des Stadtentwicklungsbüros urbanista. Beratung von Kommunen und Akteuren bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien und bei der Durchführung von partizipativen Prozessen. Seit 2011 Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, 2012 Berufung in den Konvent der Bundesstiftung Baukultur. 2013 bis 2015 Gastprofessur für Stadtmanagement an der Universität Kassel. Seit 2013 Mitglied im Expertenrat der Nationalen Plattform Zukunftsstadt. 2016 Dissertation an der HafenCity Universität Hamburg.

      Bernd Rudolf (beratendes Mitglied), geboren 1956 in Dessau. Studium der Architektur an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar und des Design an der Burg Giebichenstein in Halle, Stipendiat des IFG Ulm. Seit 1993 Professor für Bauformenlehre an der Bauhaus-Universität Weimar, 1997 Gastprofessur am Mount-Ida College Boston. Seit 2005 Dekan der Fakultät Architektur und Urbanistik in Weimar. Langjähriges Fakultätsratsmitglied sowie Mitglied des Akademischen Senats der Universität. 2011 Sprecher der IBA Impulsgruppe und des IBA Werkstattrates der Bauhaus-Universität Weimar. Neben seinen Forschungs- und Lehrtätigkeiten arbeitet er an nationalen und internationalen Projekten, wie zahlreiche Museumsgestaltungen, u. a. Goethe-Nationalmuseum, Stadtmuseum Weimar, Grassi Museum Leipzig. Bernd Rudolf ist bereits seit 2013 beratendes Mitglied im IBA Fachbeirat.

      Antje Stokman, geboren 1973 in Nordhorn/Niedersachsen. Studium der Landschaftsarchitektur an der Universität Hannover und dem Edinburgh College of Art. Von 2000 bis 2005 Projektleiterin im Büro Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten in München und Lehraufträge an Hochschulen in Hannover, Berlin, Hamburg, Peking und Shanghai. Von 2005 bis 2010 Juniorprofessorin an der Leibniz Universität Hannover. Seit 2010 Leiterin des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie an der Universität Stuttgart. Auszeichnung mit dem Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen 2009 sowie dem Topos Landscape Award 2011. Seit 2005 Mitglied im Studio Urbane Landschaften, von 2010 -2014 Mitglied im Beirat für Raumentwicklung des Bundesministeriums für Verkehr Bau- und Stadtentwicklung und seit 2012 Mitglied im Beirat für Nachhaltige Entwicklung des Landes Baden-Württemberg.

      Andreas Wolf, geboren 1956 in Bensberg/Nordrhein-Westfalen. Studium der Stadt- und Regionalplanung in Köln und Aachen sowie Architektur an der UdK Berlin. Loeb-Fellow in Advanced Environmental Studies der Harvard Graduate School of Design und Gastdozent an der Rhode Island School of Design. Mitarbeit in der Internationalen Bauausstellung IBA Berlin. Akademischer Rat an der TU München am Lehrstuhl für Städtebau. Seit 1992 Professor für Städtebau und Entwerfen an der HTWK-Leipzig. Gastprofessuren am Polytechnikum Mailand und an der Universität Genua. Andreas Wolf ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau, der Sächsischen Akademie der Künste und im Deutschen Werkbund Sachsen. Andreas Wolf ist bereits seit 2013 Mitglied im IBA Fachbeirat.

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    • 4.5.2016: Projektaufruf ‚Arrival STADTLAND’: Modelle einer neuen Integrations- und Baukultur

      4.5.2016
      Projektaufruf ‚Arrival STADTLAND’: Modelle einer neuen Integrations- und Baukultur

      Mit dem Projektaufruf ‚Arrival STADTLAND’ sucht die IBA Thüringen leerstehende Gebäude, gute Ideen und aktive Menschen, um gemeinsam mit ihnen Modellprojekte einer gelungenen Integrations- und Baukultur zu entwickeln.

      Es geht um Orte des Ankommens und Bleibens für eine neue Generation von Einwohnern, die aus dem Zuzug vieler Menschen aus den Krisenregionen dieser Welt resultiert. Der Leerstand zahlreicher ortsbildprägender Gebäude in den Städten und Dörfern – von der IBA als LeerGut bezeichnet – bietet hierfür eine wertvolle Grundlage.

      „Die Integration von geflüchteten Menschen ist ein vielschichtiger, zeitaufwendiger, aber auch lohnender Prozess für alle Beteiligten. Mit dem Projekt ‚Arrival STADTLAND’ der IBA Thüringen wird ein neues Integrationsprojekt zur Förderung von Gegenseitigkeit, Verständnis füreinander und zur aktiven Gestaltung eines Miteinanders initiiert. Durch das Leben und Wohnen in gemeinsam gestalteten, ehemaligen Leerräumen soll den Zugewanderten in Thüringen ein Ankommen ermöglicht werden; sie finden ein neues Zuhause, sie wachsen in der Gesellschaft und Gemeinschaft und können sich eine Zukunft aufbauen“, so Mirjam Kruppa, Beauftragte des Freistaats Thüringen für Integration, Migration und Flüchtlinge.

      Ziele des Projektaufrufs:

      • die qualitätsvolle Sanierung und Wiedernutzung leerstehender Immobilien in den Städten und Gemeinden Thüringens;
      • die Gestaltung von Heimat für Geflüchtete in Thüringen, insbesondere im ländlichen Raum;
        ​die Einbindung des Projekts in die Dorf- beziehungsweise Stadtentwicklung und die Integration der Geflüchteten in das Gemeinschaftsleben vor Ort

      Gesucht werden Orte, Menschen, Ideen

      • interessante und entwicklungsfähige Gebäude, die für Wohn-, Sozial-, Kultur- und Bildungsprojekte geeignet sind und von den Eigentümern zur Verfügung gestellt oder selbst entwickelt werden;
      • Institutionen wie Stiftungen und Hochschulen, bürgerschaftliche Initiativen, Netzwerke, Vereine, Architekten, Ingenieure, Unternehmen, Kommunen, Einzelpersonen mit Lust auf Zukunft, die im besten Fall nicht für sondern mit Geflüchteten gemeinsam Modellprojekte zur Integration in Thüringen realisieren möchten und an einem gemeinsamen Qualifizierungsprozess mit der IBA Thüringen interessiert sind;
      • Ideen und Ausgangspunkte für unkonventionelle Wohn-, Beherbergungs-, Bildungs- und Beschäftigungsprojekte sowie kulturelle Strategien, um leerstehende Gebäude zu aktiveren und zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner zu integrieren.

      Projektverfahren und Zeitschiene

      Bis zu fünf Modellvorhaben sollen als IBA Kandidaten in den Qualifizierungsprozess aufgenommen und bis zur Realisierung begleitet werden. Werden sie nach der Qualifizierungsphase auf Empfehlung des IBA Fachbeirats als IBA Projekte nominiert, können sie Teil der Internationalen Bauausstellung Thüringen werden, die ihre Ergebnisse im Jahr 2019 zur Zwischenpräsentation und im Jahr 2023 zur Schlusspräsentation einer breiten Öffentlichkeit vorstellt.

      4. Mai
      Öffentliche Bekanntmachung unter www.iba-thueringen.de/arrivalstadtland

      27. Mai 2016
      Informations-, Vernetzungs- und Arbeitstreffen für alle Interessierten in Weimar

      30. Juni/1. Juli 2016
      IBA Konferenz ‚LeerGut’. ‚Positionen zum Umdenken, Umprogrammieren und Umnutzen von Leerstand’ in Apolda

      8. Juli 2016
      Frist für die Einreichung für Rückfragen

      15. Juli 2016, 24 Uhr
      Einreichung der Projektskizzen per E-Mail: arrivalstadtland@iba-thueringen.de

      Ende Juli
      Vorauswahl von bis zu zehn Bewerbern

      Juli/August
      Vor-Ort-Besuche potenzieller IBA Kandidaten

      September 2016
      Vorstellung der Ergebnisse des Projektaufrufs im IBA Fachbeirat und Nominierung der IBA Kandidaten in einer öffentlichen Veranstaltung

      Ab Oktober 2016
      Beginn des Qualifizierungsprozesses mit den neuen IBA Kandidaten

      Weitere Informationen und den ausführlichen Projektaufruf finden Sie unter www.iba-thueringen.de/arrival-stadtland

      Hintergrund LeerGut

      ‚LeerGut’ bestimmt als einer von fünf thematischen Schwerpunkten das Profil der IBA Arbeit. Dabei geht es um das Zusammenführen von leeren Gebäuden und neuen Nutzungsideen. Mit den Flüchtlingen ist dieses Thema höchst aktuell und drängend geworden. Aus gegebenem Anlass stehen Standards, Normen und Verfahren auf dem Prüfstand. Die IBA fragt: Wie wenig ist genug? Wie schnell müssen wir handeln? Wie entsteht daraus Baukultur?

      Im Jahr 2016 widmet sich die IBA diesem Thema neben dem Projekt­aufruf ‚Arrival STADTLAND’ in zwei wichtigen Veranstaltungen:

      Die IBA Konferenz am 30. Juni und 1. Juli im Eiermannbau in Apolda stellt Positionen zum Umdenken, Umprogrammieren und Umnutzen von Leerstand vor.

      Im IBA Campus vom 15. bis 30. Juni entwickeln junge Architekten, Künstler und Designer Nutzungsideen für den seit 22 Jahren leerstehenden Eiermannbau.

      Darüber hinaus stellt der Ideenaufruf der EKM ‚STADTLAND: Kirche. Querdenker für Thüringen 2017’ noch bis 30. Juni 2016 die Frage der Umnutzung von Kirchengebäuden in Thüringen in einer breiten Öffentlichkeit.

       

      Hintergrund ‚Arrival STADTLAND’

      Die globale Flüchtlingskrise mit ihren unmittelbaren lokalen Auswirkungen ist eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Weltweit fliehen Millionen von Menschen vor Krieg und Gewalt und suchen eine Perspektive des Neuanfangs in stabileren Regionen. Die aktuelle Medienberichtserstattung ist sehr stark aus diesem Themenfeld geprägt.

      Der Freistaat Thüringen wird in seinen ländlich geprägten Räumen oft nur unter dem Aspekt von Einwohnerrückgang und Schrumpfung gesehen. Die IBA Thüringen möchte die Chancen des Ankommens einer neuen Generation von Einwohnern herausarbeiten und diesen Prozess mit besonderer Aufmerksamkeit gestalten und begleiten. Dieses Engagement mündet in den Projektaufruf ‚Arrival STADTLAND’.

      Der Name des Projektaufrufs setzt eine Gegenposition zu Doug Saunders Aussage eines urbanen, zentralisierenden Trends in seinem Buch ‚Arrival City‘. Darin beschreibt der Autor die Chancen, die sich aus den weltweiten Flüchtlingsbewegungen meist vom Land in Richtung Stadt ergeben. Die IBA Thüringen hingegen beschreibt mit STADTLAND den Freistaat Thüringen als ein dezentrales, leistungsfähiges Netzwerk, das sowohl aus dem Potential städtischer als auch ländlicher Qualitäten profitieren kann.

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    • 28.4.2016 Jetzt anmelden zur IBA Konferenz 'LeerGut' im Eiermannbau Apolda

      28.4.2016
      Jetzt anmelden zur IBA Konferenz 'LeerGut' im Eiermannbau Apolda

      Am 30. Juni und 1. Juli 2016 veranstaltet die IBA Thüringen in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung ihre Jahreskonferenz. Sie ist einem der fünf Arbeitsschwerpunkte der IBA Thüringen gewidmet: LeerGut, d.h. Leerstand und dessen Zukunftsfähigkeit in kleinen und mittleren Gemeinden. Interessierte sind herzlich dazu in den Eiermannbau in Apolda eingeladen.
       
      Zum Konferenzauftakt laden die Veranstalter am Donnerstag, 30. Juni um 19 Uhr zu einem Vortrag und Podiumsgespräch. Der Architekt Alexander Hagner von gaupenraub +/- stellt in seinem Vortrag ‚Koexistenz’ u.a. das vielfach ausgezeichnete Projekt 'VinziRast – MiTTENDRIN‘ vor: ein Sozialprojekt, in dem Leerstandaktivierung im Zentrum Wiens aus einem Bündnis von Studierenden und Obdachlosen gelang. Mit der IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi und Philip Kurz, Geschäftsführer der Wüstenrot Stiftung, kommen anschließend unter anderem ins Gespräch: Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Christian Holtzhauer, Künstlerischer Leiter des Kunstfest Weimar, Frank Rostek, Bürgermeister der Stadt Bleicherode. Ihr Thema: die Herausforderungen von strukturellem Leerstand sowie Ideen und Anlässe für die Wiedernutzung von Bestandgebäuden in Thüringen.  

      Am Freitag, 1. Juli ab 9.30 Uhr stellen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen gelungene Beispiele und unterschiedliche Positionen vor, wie leerstehende Standorte sinnvoll umgedacht, umgestaltet und umgenutzt werden können. Architekten, Stadtplaner, Künstler, Ökonomen und Kulturschaffende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Lettland kommen zu Wort. Die Künstlerin Susi Weber gibt Einblicke in das Augsburger ‚Grandhotel Cosmopolis‘, in dem Geflüchtete und Hotelgäste gemeinsam unterkommen und auch miteinander leben, beispielsweise indem sie das ehemalige leerstehende Altersheim mit Ateliers und Werkstätten kulturell beleben. Prof. Dr. Linda Hildebrand, TU Aachen, berichtet in ihrem Vortrag ‚Superlocal‘ über ein Projekt der niederländischen IBA Parkstad. Die Wohnungsbaugesellschaft Heem Wonen unternimmt dort den Versuch, ein Quartier rein aus den materiellen Ressourcen vor Ort umzubauen. 

      Im Vorfeld der Konferenz werden am Donnerstag, 30.06. bereits ab 17.00 Uhr Nutzungsideen für den seit 22 Jahren leerstehenden Eiermannbau vorgestellt. Dafür arbeitet ein interdisziplinäres und internationales Team aus Studierenden und Absolventen im Eiermannbau ab 15. Juni zusammen.

      Die Konferenz bietet für Projektakteure und fachlich Interessierte die Gelegenheit zur Information und Vernetzung. Die Teilnahme ist kostenlos.  Anmeldungen sind ab sofort bis 23.06.2016 möglich unter www.iba-thueringen.de/konferenz-leergut. IBA Konferenz LeerGut. ‚Positionen zum Umdenken, Umprogrammieren und Umnutzen von Leerstand.’ Donnerstag, 30. Juni und Freitag, 1. Juli 2016Eiermannbau Apolda
      Auenstraße 9
      99510 Apolda Das ausführliche Programm der Konferenz finden Sie unter www.iba-thueringen.de/konferenz-leergut.

       

      Hintergrund Eiermannbau Apolda

      Das vom Apoldaer Architekten Hermann Schneider 1906/07 errichtete und 1938/39 nach Plänen des Architekten Egon Eiermann umfassend umgestaltete und erweiterte Feuerlöschgerätewerk der 'Total AG Foerstner & Co’ stellt heute ein herausragendes Denkmal der Architekturmoderne und Industriebaukultur dar. 1994 wurde die Produktion von Feuerlöschgeräten im Eiermannbau eingestellt. 

      Der Industriebau wurde seit Oktober 2010 durch den Eigentümer, die Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH (GESA), in seinen Primärstrukturen unter Beachtung denkmalpflegerischer Anforderungen saniert. Trotz vielfältiger Bemühungen blieb der Eiermannbau seit 22 Jahren ungenutzt. 

      Die IBA Thüringen engagiert sich in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung beim IBA Campus Zukunftswerkstatt Eiermannbau sowie im Rahmen ihrer IBA Projektarbeit gemeinsam mit der GESA und der Stadt Apolda für eine nachhaltige Aktivierung und Nutzung des Eiermannbaus.

       

      Hintergrund IBA Kandidat ‚Apolda, Apolda – nächster Halt Zukunft!’

      Der Bahnhof Apolda ist Mittelpunkt eines Stadtquartiers, das von aufgegebenen Industriestandorten und sichtbaren Leerständen gekennzeichnet ist. Wie vielerorts in Thüringen hat die Deutsche Bahn AG auch in Apolda das nicht mehr genutzte Bahnhofsgebäude samt Grundstück aufgegeben. Stadt Apolda und Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen sanieren den Bahnhof und das Bahnhofsumfeld nun in beispielhafter Weise. Die für überraschende und sensible Konzepte bekannten Berliner Architekten AFF wurden von der LEG Thüringen mit der Planung und Realisierung des Bahnhofsgebäudes beauftragt.

      Im Projekt werden mit einfachen Gestaltungsansätzen die im öffentlichen Bauen üblichen Sanierungsstandards hinterfragt und die Investitionskosten auf das wirklich notwendige Maß reduziert. Gerade daraus sollen eigene baukulturelle Qualitäten und der Modellwert des IBA Kandidaten Apolda entstehen. Umbauziel ist es, das Gebäude auf seine historische Raumstruktur zurückzubauen und damit große, nutzungsneutrale Räume zu schaffen. Damit wird ein nachhaltiger Standort entwickelt, der unterschiedliche Nutzungen aufnehmen kann.

      Im Juni 2016 beginnen die Baumaßnahmen am Bahnhofsgebäude. Mit Eröffnung der Landesgartenschau in Apolda am 29.04.2017 soll das Gebäude nutzungsbereit sein – als Eingangstor für die Besucherinnen und Besucher in die Stadt Apolda, aber ebenso als öffentliche Adresse der IBA Thüringen.

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    • 21.3.2016: Erste IBA Projekte gehen in die Realisierung

      21.3.2016 Erste IBA Projekte gehen in die Realisierung

      Die IBA Thüringen hat unter ihren Kandidaten die zwei ersten IBA Projekte nominiert: Den Bahnhof Apolda sowie das ‚Tor ins Schwarztal’.

      Beide Vorhaben sind Modellfälle, die leerstehende Gebäude aktivieren und umgestalten; beide Vorhaben sind Teil einer größeren Gebietskulisse, die weiter qualifiziert wird. Voraussetzung für die Nominierung der bisherigen IBA Kandidaten zum IBA Projekt war ein detailliertes Projektdossier, das die Projektträger vorgelegt haben. Auf dieser Grundlage hat der Fachbeirat in seiner Sitzung am 17. März 2016 den Statuswechsel zum IBA Projekt empfohlen. In vorangegangen Sitzungen hatte der IBA Fachbeirat die Projektakteure vor Ort aufgesucht und sich ein genaues Bild von den Standorten gemacht. Die IBA Projekte gehören zur IBA Baustelle ‚LeerGut‘, in der die IBA den Umgang mit Leerstand und dessen Aktivierung als zentrales Thema fokussiert.
       

      IBA Projekt Bahnhof Apolda (Teil der Gesamtmaßnahme des IBA Kandidaten ‚Apolda, Apolda – Nächster Halt Zukunft!‘)
      Projektträger: Stadt Apolda und Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG)

      Der Bahnhof Apolda und das zugehörige Grundstück sind Mittelpunkt eines Stadtquartiers, das durch aufgegebene Industriestandorte und sichtbare Leerstände gekennzeichnet ist. Wie vielerorts in Thüringen hat die Deutsche Bahn AG auch in Apolda das nicht mehr genutzte Bahnhofsgebäude samt Grundstück aufgegeben.
      Der Bahnhof Apolda bildet den ersten Baustein in einem größeren städtebaulichen Umgriff. Umbauziel ist es, das Gebäude auf seine historische Raumstruktur zurückzubauen und so Räume zu schaffen, die sich flexibel nutzen lassen. Damit wird ein nachhaltiger Standort entwickelt, der im Lauf der Zeit unterschiedlichste Nutzungen aufnehmen kann. Das Gebäude ist ein wichtiger baukultureller Beitrag im weitgehend leergefallenen Bahnhofsquartier von Apolda und soll als Impuls für die Aktivierung des städtebaulichen Umfeldes wirken. Dieses soll durch ungewöhnliche Gestaltungs- und Funktionslösungen noch in diesem Jahr qualifiziert werden.
      Voraussichtlich im Juni 2016 beginnen die Baumaßnahmen am Bahnhofsgebäude in Apolda; für die Planung wurde das Berliner Architekturbüro AFF beauftragt. Mit Eröffnung der Landesgartenschau in Apolda am 29.04.2017 soll das Gebäude nutzungsbereit sein – als Eingangstor für die Besucherinnen und Besucher in die Stadt Apolda, aber ebenso als öffentliche Adresse der IBA Thüringen.
      Prof. Andreas Wolf, Mitglied Fachbeirat: „Richtungsweisend in diesem Projekt ist die Auseinandersetzung mit minimalistischen Gestaltungslösungen, die die Geschichte des Gebäudes nachzeichnen. Durch behutsame Ergänzungen, gestalterische und funktionale Reduktion auf das Notwendige entsteht ein multifunktional nutzbares Gebäude.“
       

      IBA Projekt ‚Ein Tor ins Schwarzatal - Bahnhof Rottenbach‘ (Teil der Gesamtmaßnahme des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal‘)
      Projektträger: Stadt Königsee-Rottenbach, LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt e.V.

      Im Rahmen des IBA Projektes soll das Bahnhofsgebäude qualitätvoll saniert und mit einer neuen Nutzung, dem BahnHofladen, reaktiviert werden. Die regionaltypische und moderne Umfeldgestaltung durch das atelier le balto, Landschaftsarchitekten aus Frankreich und Berlin, soll Zugänge zu Themen wie Kulturlandschaft und Baukultur vermitteln. Die Einrichtung eines genossenschaftlichen Dorfladens mit dem Schwerpunkt auf Vermarktung regionaler Produkte ist ein wichtiger Baustein für die Nahversorgung des Ortes sowie zur Steigerung regionaler Wertschöpfung. Die Genossenschaft BahnHofladen Rottenbach e.G. hat sich aus einem Initiativkreis von Bürgern gegründet, um die regionale Nahversorgung aufzubauen.
      Im Jahr 2016 wird das Baufeld I ‚Verkehrsverknüpfungspunkt‘ realisiert. Ab 2017 wird das Bahnhofsgebäude mit seinem direkten Umfeld umgestaltet, um den Betrieb als BahnHofladen aufzunehmen.
      Prof. Dr. Rolf Kuhn, Mitglied Fachbeirat: „Der BahnHofladen und der Verkehrsverknüpfungspunkt Bahnhof Rottenbach sind logistisch, inhaltlich und baukulturell für die Gesamtmaßnahme ‚Resilientes Schwarzatal‘ von zentraler Bedeutung. Sie sind als Ausgangspunkt der Schwarzatalbahn ein Tor in die Tourismus- und IBA Region Schwarzatal mit dem international bedeutenden Demokratie-Ort Schwarzburg.“
       

      IBA Kandidat ‚Timber Prototype IBA2GO’
      Projektträger: Jade-Hochschule Oldenburg, Universität Stuttgart

      Ein Prototyp in Holzbauweise, der ‚Timber Prototype - IBA2GO‘ ist zum IBA Kandidaten nominiert worden. Es handelt sich dabei um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das traditionelle regionale Rohstoffe und innovative hochmoderne Fertigungs- und Fügungstechnologien vereint. Es soll ein mobiles, wandelbares und transportables Bauwerk aus Holz realisiert werden, das an unterschiedlichsten Standorten der IBA in Thüringen zum Einsatz kommen kann. Das Vorhaben bezieht sich unmittelbar auf die IBA Baustelle Baukultur Made in Thüringen und wird in den kommenden Monaten weiter qualifiziert. Projektträger sind Prof. Hans Drexler (Jade Hochschule) und Prof. AA Achim Menges (Universität Stuttgart). Der Bund unterstützt die Ausarbeitung dieses experimentellen Baukörpers durch Forschungsmittel.

       

      Die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft und Vorsitzende des Aufsichtsrates der IBA Thüringen, Birgit Keller, verabschiedete am 16. März offiziell die Mitglieder des IBA Fachbeirats, der in seiner bisherigen Zusammensetzung ein letztes Mal tagte. In ihrem Dank verwies sie insbesondere darauf, dass der Fachbeirat die IBA Thüringen in ihrer Gründungsphase aktiv begleitet habe. Ab Juni 2016 wird das fachliche Beratergremium der IBA Thüringen in neuer Zusammensetzung tagen. Der IBA Fachbeirat wird jeweils für drei Jahre berufen.

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    • 24.2.2016: IBA Thüringen stellt Weichen für die IBA Projektarbeit

      24.2.2016
      IBA Thüringen stellt Weichen für die IBA Projektarbeit

      Die IBA Thüringen macht STADTLAND zu ihrem Thema und hat die Weichen für die Projektarbeit gestellt. Im Mittelpunkt stehen Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land. Fünf thematische Schwerpunkte bestimmen künftig als ‚IBA Baustellen’ das Profil der IBA Arbeit (siehe Anlage Programmpapier):

      • LeerGut: Umgang mit dem Gebauten und dem Leerstand
      • Selbstverantwortungsland: Neue stadtlandschaftliche Lebensmodelle
      • Land in Sicht: Zeitgenössische Thüringer Kulturlandschaft
      • Landstadt von Übermorgen: Zukunftsfähige Klein- und Mittelstädte
      • Baukultur Made in Thüringen: Gestaltung des Neuen – Markenzeichen für Thüringen

      In diesen Baustellen ist die IBA Thüringen aktiv und sucht auf verschiedenen Wegen nach weiteren Modellvorhaben.

      Einen Schwerpunkt im Jahr 2016 bildet die IBA Baustelle ‚LeerGut’, die sich dem Zusammenführen von leeren Gebäuden und neuen Nutzungsideen widmet. Mit den Flüchtlingen ist dieses Thema höchst aktuell und drängend geworden. Aus gegebenem Anlass stehen Standards, Normen und Verfahren auf dem Prüfstand. Die IBA fragt: Wie wenig ist genug? Wie schnell müssen wir handeln? Wie entsteht daraus Baukultur?
      Die IBA Thüringen beabsichtigt, bis zu fünf Modellvorhaben als IBA Kandidaten zu nominieren. Im Sommer 2016 erfolgt der Aufruf zur Teilnahme.

      Die bereits nominierten IBA Kandidaten sind in ihrer Qualifizierungsarbeit weit vorangekommen. In den kommenden Monaten werden die ersten IBA Kandidaten einen Projektstatus erreichen; an vielen Stellen beginnt die konkrete Umsetzung von IBA Ideen (siehe Anlage Einblick in fünf IBA Projektprozesse):

      • Am Bahnhof Apolda beginnen im Mai 2016 die Baumaßnahmen.
      • Für die neue Mitte Gera wurde der internationale Wettbewerb Europan abgeschlossen; die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse ruft in der Stadt enormes Interesse hervor.
      • Die KoWo (Kommunale Wohnungsgesellschaft) Erfurt hat einen Förderscheck aus Händen des Bundes entgegengenommen und wird in einem hochrangigen Projektteam Lösungen für das serielle Bauen und bezahlbare Wohnen entwickeln.
      • In Nordhausen, IBA Modellstadt für den energetischen Wandel, wird in einem breiten Bürgerbeteiligungsprozess die Stadt der Zukunft erfunden.
      • Der nächste Aufruf zur Mitwirkung im Prozess der IBA Thüringen geht von der EKM (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland) aus und wird am 19. März 2016 veröffentlicht.

      Auch 2016 tritt die IBA Thüringen wieder durch vielfältige Veranstaltungen in einen Dialog mit der Öffentlichkeit. Neben den eingeführten Formaten IBA Salon und IBA Konferenz veranstaltet die IBA in diesem Sommer erstmals einen IBA Campus. Internationale Studierende, Absolventen und Experten aus unterschiedlichen Professionen kommen für 14 Tage zusammen und bearbeiten eine Thüringer Aufgabe vor Ort gemeinsam mit den lokalen Akteuren. Als Format einer mobilen Universität und Kreativwerkstatt auf Zeit findet der IBA Campus künftig jährlich an einem anderen Ort in Thüringen statt, um dort vor allem einen kreativen Anfangsimpuls zu setzen. Die entwickelten Ideen sollen anschließend aufgegriffen und professionell weiterverfolgt werden.

      Veranstaltungsauswahl 2016

      12. Mai 2016, 20 Uhr: IBA Salon in Weimar

      Der IBA Salon stellt die in Thüringen anstehenden Fragen zu neuen Wohnmodellen in den internationalen Kontext. Dabei geht es um neue Standards und alternative Wohnformen zum üblichen Einfamilienhaus. Diese werden bezüglich ihres Wohnwertes, ihrer Herstellungskosten und Nachhaltigkeitsaspekte hinterfragt. Der Vortrag findet als öffentliche Abendveranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar statt, das am 12. und 13. Mai zu einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz einlädt.

      30. Juni und 1. Juli 2016: IBA Konferenz ‚LeerGut - Re:Connect, Re:Programm, Re:Use’ im Eiermannbau Apolda

      Im Jahr 2016 lädt die IBA zur Konferenz an einen außergewöhnlichen LeerGut-Ort, den Eiermannbau in Apolda, ein. Das Gebäude steht Pate für eine Vielzahl von leerstehender Gebäudesubstanz in Thüringen. Experten unterschiedlicher Fachrichtungen beleuchten die Herausforderung Leerstand aus verschiedenen Perspektiven: als Ressource und volkswirtschaftliche Aufgabe, als Praktik und zivilgesellschaftliche Chance und zuletzt als Stil und gestalterische Haltung.
      Thema der Konferenz sind auch die Ergebnisse des IBA Projektaufrufes LeerGut und damit weitere IBA Standorte.

      15.06.-29.06.2016: 1. Internationaler IBA Campus ‚re:use Eiermann!’ im Eiermannbau Apolda

      Der erste IBA Campus sucht Nutzungsideen für dieses besondere Industriedenkmal der Moderne. Er möchte das seit 1994 leerstehende Gebäudeensemble in Apolda experimentell beleben und als zukünftigen Arbeits- und Wohnort erproben. Teilnehmer sind junge Berufstätige, Absolventen und Studierende der Fachrichtungen Architektur, Kunst und Design mit Lust auf ein praktisches Experimentieren im Rahmen einer Internationalen Bauausstellung.

      Hintergrund IBA Thüringen und Meilensteine

      IBA ist ein organisierter Ausnahmezustand. Bis 2023 wird Thüringen zu einem Zukunftslabor. Die Internationale Bauausstellung Thüringen bietet Anregung und Unterstützung für Partner, die neue Vorgehensweisen erproben und Modellprojekte umsetzen wollen und führt selbst Initiativprojekte durch. Dafür öffnet sie experimentelle Denk- und Gestaltungsspielräume.

      STADTLAND ist das Thema der IBA Thüringen und eine Beschreibung der kleinteiligen Siedlungsstruktur des Freistaats Thüringen. Der Begriff steht für veränderte Beziehungen zwischen Individuen und Natur, Siedlung und Landschaft sowie Gesellschaft und ihren Ressourcen. STADTLAND vollzieht eine Einbettung in natürliche, landschaftliche, stoffliche und Ressourcenzusammenhänge, wo einige Jahrhunderte lang Abkopplung im Vordergrund stand. Der IBA Thüringen geht es um einen veränderten gesellschaftlichen ‚Stoffwechsel’. Durch gleichberechtigte und innovative Stadt-Land-Beziehungen sollen Probleme (besser) gelöst werden; der Regionalbezug wird zur thematischen Klammer für Diskurse und Projekte der IBA Thüringen. Damit kann die IBA Thüringen zum Paten für zahlreiche Regionen Europas und der Welt mit ähnlichen Voraussetzungen und Herausforderungen werden.

      Die IBA Thüringen hat dazu ein Programmpapier vorgelegt.

      Die IBA Arbeit erfährt in den Meilensteinjahren ihre Höhepunkte, in denen sie programmatische Aussagen mit der Darstellung des Projektfortschritts ihrer Kandidaten bzw. Projekte verbindet. Nach dem STADTLAND Sommer 2015 und mit Blick auf das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 stellt ein kulturell-künstlerisches Projekt des IBA Kandidaten ‚Perspektiven für kirchliche Gebäude in Thüringen – Aufgabe, Abgabe, Wandel’ in Zusammenhang mit dem Reformationsjubiläum einen nächsten Schwerpunkt. Im Jahr 2019, dem Jahr des 100-jährigen Bauhausjubiläums, findet eine IBA Werkschau (Zwischenpräsentation) statt. Zum IBA Finale 2023 führt die IBA ihre Projekte in einer Realausstellung zusammen. Dann stehen die Ergebnisse der IBA und der Ausblick auf kommende Entwicklungen im Vordergrund.

      Die Ergebnisse und Erkenntnisse der IBA sollen in das Alltagshandeln von Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen einfließen und Veränderungen bewirken, die über das IBA Finale fortwirken. So will die IBA einen Mehrwert für Thüringen schaffen und internationale Aufmerksamkeit erzielen.

      Social Media

      Auf unserer Webseite www.iba-thueringen.de finden Sie aktuelle Informationen zu den IBA Baustellen und können die dynamischen Qualifizierungsprozesse der IBA Kandidaten verfolgen. Über Anregungen und Hinweise freuen wir uns auch auf Facebook und Twitter (#stadtland).

      Den Ausblick auf das Jahr 2016 gab die IBA Thüringen am 24. Februar 2016 im Rahmen der Jahrespressekonferenz in der Kaufmannskirche Erfurt.

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    • 2015: Übersicht der Pressemitteilungen

      2015
      Übersicht der Pressemitteilungen

      16. September 2015
      Internationales IBA Forum STADTLAND am 1. und 2. Oktober

      31. Juli 2015 
      Programm des IBA STADTLAND Sommers steht fest

      24. Juli 2015
      Ministerpräsident Bodo Ramelow zu Besuch bei der IBA Thüringen

      26. Juni 2015
      IBA STADTLAND Sommer vom 2. August bis 2. Oktober 2015

      22. April 2015
      Weimarer Viehauktionshalle abgebrannt

      24. Februar 2015
      IBA Ausstellung als Höhepunkt im Jahr 2015


      16. September 2015
      Internationales IBA Forum STADTLAND am 1. und 2. Oktober

      Anfang Oktober 2015 endet der erste IBA STADTLAND Sommer mit dem IBA Forum STADTLAND.

      Die IBA Thüringen lädt alle Interessierten ein, am Abend des 1. Oktober bei einem Coming Together den STADTLAND Sommer Revue passieren zu lassen. Die Ergebnisse und Berichte des STADTLAND Sommers sind in Form einer Pop-Up-Ausstellung nachzuvollziehen. Die mobile Architektur der Ausstellung ist in der Summer School zu Beginn des STADTLAND Sommers entstanden und begleitet derzeit die Sommerreise der IBA.

      Am 2. Oktober bildet eine internationale Konferenz den Abschluss des IBA STADTLAND Sommers. Interessierte können sich ab sofort anmelden unter www.iba-thueringen.de/forum-stadtland

      Welche Perspektiven eröffnet ein vernetztes Verständnis von Stadt und Dorf, Siedlung und Landschaft? Wie organisiert sich gesellschaftliches Zusammenleben in Zeiten des demografischen Wandels und der Energiewende zwischen Stadt und Land? Kann STADTLAND als Modell für gesellschaftlichen Fortschritt dienen?
      Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Herausforderungen und Potentiale eines räumlichen wie gesellschaftlichen Stadt-Land-Zusammenhangs. Vertreter aus Forschung, Verwaltung und Praxis aus dem In- und Ausland diskutieren anhand von Studien und Praxisprojekten Perspektiven, Phänomene, Methoden und Macher von STADTLAND. Referenten sind unter anderem Dr. Kenneth Anders (Kulturwissenschaftler, Soziologe und Philosoph, Büro für Landschaftskommunikation, Bad Freienwalde), Prof. Dr. Harald Welzer (Soziologe, FUTURZWEI Stiftung Zukunftsfähigkeit, Potsdam), Theo Deutinger (Architekt und Designer, TD, Flachau/Amsterdam).

      Konferenz und Ausstellung stehen allen Interessierten offen.
      Die Teilnahme ist kostenlos.
      Online-Anmeldung erbeten bis 25. September 2015 unter: www.iba-thueringen.de/forum-stadtland.

      Internationales IBA Forum STADTLAND
      Audimax der Bauhaus-Universität Weimar
      Steubenstraße 6/8, 99423 Weimar
      1. und 2. Oktober 2015
      Donnerstag, 1. Oktober 2015, 18:00 Uhr | Ausstellungseröffnung
      Freitag, 2. Oktober 2015, 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr | Konferenz

      #stadtlandsommer
      www.iba-thueringen.de/forum-stadtland

      Das IBA Forum STADTLAND ist eine Veranstaltung im Rahmen des Netzwerks ‚IBA meets IBA’ und wird unterstützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

      Abbildung: René Zieger


      31. Juli 2015 
      Programm des IBA STADTLAND Sommers steht fest

      Das Programm des IBA STADTLAND Sommers mit allen Terminen und Orten steht fest und ist ab sofort über die Webseite der Internationalen Bauausstellung Thüringen abrufbar: www.iba-thueringen.de

      IBA STADTLAND Sommer
      2. August bis 2. Oktober 2015

      Im Sommer 2015 geht die IBA Thüringen auf Reisen. Mit einem breiten Veranstaltungsprogramm wird sie die IBA Ideen ins Land tragen und eine interessierte Öffentlichkeit in ganz Thüringen ansprechen. Der IBA STADTLAND Sommer beginnt mit einer zweiwöchigen Summer School am 2. August und endet mit einer internationalen Konferenz am 2. Oktober. In einer Reihe von STADTLAND Gesprächen besucht sie ihre Kandidaten und diskutiert mit Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Praxis zu verschiedenen STADTLAND Themen. Ein IBA Salon, eine IBA STADTLAND Aktion, eigene Veranstaltungen der IBA Kandidaten sowie von IBA Partnern runden das zweimonatige Programm ab.

      Die Reise wird von einer Pop-Up-Ausstellung begleitet, die den STADTLAND Sommer dokumentiert.
      Alle Interessierte sind herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen. 

      Mit dem STADTLAND Sommer greift die IBA Thüringen die Ideen aus dem Begleitprogramm ihrer STADTLAND Ausstellung auf. Diese war ursprünglich für die Viehauktionshalle geplant, musste nach dem Brand jedoch abgesagt werden.

      Aktuelle Informationen zur IBA Thüringen erhalten Sie auch auf Twitter (www.twitter.com/ibathueringen) und Facebook (www.facebook.com/ibathueringen).

      Abbildung: IBA STADTLAND Sommer. 2. August bis 2. Oktober 2015. Foto: René Zieger


      24. Juli 2015
      Ministerpräsident Bodo Ramelow zu Besuch bei der IBA Thüringen

      Am 24. Juli 2015 besuchte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow die Geschäftsstelle der Internationalen Bauausstellung Thüringen.

      In einem Hintergrundgespräch mit der Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi und ihrem Team erhielt er Einblicke in die Arbeit der IBA Thüringen und tauschte sich über ihre Kernthemen aus.

      Zunächst stellte Dr. Marta Doehler-Behzadi dem Ministerpräsidenten das vorläufige Programm zum IBA STADTLAND Sommer vor, mit dem die IBA Thüringen vom 2. August bis zum 2. Oktober im Freistaat unterwegs sein wird. Eine eigens gefertigte mobile Architektur gab einen ersten Vorgeschmack auf die Installationen vor Ort.

      In einem lebendigen Austausch diskutierten sie die wesentlichen Fragen, mit denen sich die IBA beschäftigt: Wie lässt sich der starke Bevölkerungsrückgang in Thüringen mit all seinen Konsequenzen für die Wirtschaft, aber auch die Siedlungs- und Verwaltungsstruktur positiv umgestalten, welche Chancen stecken im StadtLand Thüringen, wie lässt sich das touristische Potential und die Anziehung von ‚Hidden Champions’ der Wirtschaft stärker nutzen und wie gehen wir offensiv mit der Energiewende um?

      Der Ministerpräsident gab zahlreiche Anregungen und sagte der IBA Thüringen weiterhin seine Unterstützung zu:
      „Die IBA stellt die richtigen Fragen zur Zukunft Thüringens. Viele Menschen würden am liebsten alles so belassen, wie es ist. Wir brauchen aber Einrichtungen wie die IBA, um die Zukunftsfähigkeit des Landes zu gewährleisten. 2023 wollen wir mit der IBA zeigen, wie fortschrittlich Thüringen geworden ist.“

      Informationen zum IBA STADTLAND Sommer werden in Kürze auf unserer Website www.iba-thueringen.de bekannt gegeben.

      Hoch auflösendes Bildmaterial stellen wir Ihnen in unserem Bilderpool bereit. Dort finden Sie auch Bildunterschriften und Angaben zum Fotografen.


      26. Juni 2015
      IBA STADTLAND Sommer vom 2. August bis 2. Oktober 2015

      Vom 2. August bis 2. Oktober 2015 veranstaltet die IBA Thüringen den IBA STADTLAND Sommer. Unterschiedliche Veranstaltungen – von der Summer School über Gespräche bis hin zu einer internationalen Konferenz – richten sich an eine breite Öffentlichkeit überall in Thüringen. Ein Aktionstag zur Sommerfrische-Architektur und ein Sommerfest machen den STADTLAND Sommer lebendig und tragen die IBA Ideen ins Land. 

      „Nach dem Brand der Viehauktionshalle halten wir daran fest, das vorgesehene breite Veranstaltungsprogramm durchzuführen. Die IBA Thüringen wollte den Ausstellungszeitraum für intensive Gespräche und vielfältige Begegnungen nutzen. Damit ziehen wir nun durch Thüringen. Zwischen Summer School Anfang August und Konferenz Anfang Oktober treffen wir die IBA Kandidaten sowie Gesprächspartner aus Politik, Wirtschaft, Planung und Kultur“, erläutert IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi den Ansatz des STADTLAND Sommers. 

      Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute sind herzlich eingeladen. 

      Folgende Höhepunkte sind vorgesehen:

      IBA Summer School | Weimar | 2. bis 14. August 2015
      In Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar führt die IBA Thüringen eine Summer School durch. ‚Was wäre, wenn wir Zukunft gestalten dürften? Wir dürfen, also los!’ – unter diesem Titel denken 21 internationale Studierende von vier Kontinenten aus sieben Nationen über Thüringen nach und gestalten eine mobile Architektur für die IBA. Diese wird in einer Präsentation zum Abschluss der Summer School eingeweiht und geht anschließend mit der IBA Thüringen auf Reisen. 

      STADTLAND Gespräche | Apolda, Dornburg, Zeulenroda, Nordhausen, Schwarzatal, Bedheim, Jena | September, 1-2 Mal wöchentlich 
      Was heißt hier gutes Leben? Wie kommen wir aufs Land, warum bleiben wir da? Wie entsteht Baukunst auf dem Land? Wie gelangen wir zur klimaneutralen Stadt? In mehreren STADTLAND Gesprächen an verschiedenen Schauplätzen geht die IBA Thüringen Fragen nach, die von IBA Kandidaten aufgeworfen werden. Zu diesem Erfahrungsaustausch bringt die IBA ihre Kandidaten mit Projektakteuren außerhalb Thüringens, die ähnliche Ansätze und gute Ideen haben, zusammen. 

      IBA Salon ‚Landschaft erleben’ | Orangerie Belvedere, Weimar | 9. September 2015
      Zu IBA Salongesprächen lädt die IBA Thüringen mehrmals im Jahr ein. Weitgereister Gast im IBA Salon ‚Landschaft erleben’ ist der norwegische Künstler Knut Wold, Kurator der Norwegischen Landschaftsrouten. Aus dem Austausch mit ihm erwartet die IBA Impulse, um die Thüringer Landschaft durch Architektur, Ingenieurbauwerke und Kunst entlang von Routen zu bereichern. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Architektenkammer Thüringen und der Ingenieurkammer Thüringen. 

      STADTLAND Forum | Weimar | 1. und 2. Oktober 2015 
      Im Mittelpunkt der Konferenz stehen regional verankerte Prozesse und Projekte aus dem internationalen Kontext. Was ist eigentlich heute die Stadt, was das Land? Wie organisiert sich das gesellschaftliche Zusammenleben in Zeiten des demografischen Wandels und der Energiewende? Wer macht und verantwortet Stadt und Land? Welche Raum- und Standortqualitäten brauchen wir in Zukunft? Vertreter aus Forschung, Verwaltung und Praxis aus dem In- und Ausland stellen Studien und Praxisprojekte vor und diskutieren über Stadt und Land als ein miteinander vernetztes Gefüge. 
      Das STADTLAND Forum wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. 

      Das ausführliche Programm mit allen Terminen und Orten des IBA STADTLAND Sommers wird Ende Juli veröffentlicht. 

      Bitte besuchen Sie auch unsere neu gestaltete Webseite: www.iba-thueringen.de

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      Hintergrund IBA Thüringen
      IBA ist ein organisierter Ausnahmezustand; ganz Thüringen wird zu einem Zukunftslabor. Die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen bietet Anregung und Unterstützung für Partner, die neue Vorgehensweisen erproben und Modellprojekte umsetzen wollen und führt selbst Initiativprojekte durch. Dafür öffnet sie experimentelle Denk- und Gestaltungsspielräume. Die ersten IBA Kandidaten aus dem 1. IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’ wurden im September 2014 nominiert und haben ihre Qualifizierungsarbeit begonnen. 2023 wird die Abschlusspräsentation der IBA stattfinden. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der IBA sollen in das Alltagshandeln von Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen einfließen und Veränderungen bewirken, die über das IBA Finale fortwirken. So will die IBA einen Mehrwert für Thüringen schaffen und internationale Aufmerksamkeit erzielen.


      22. April 2015
      Weimarer Viehauktionshalle abgebrannt

      In der Nacht vom 21. auf 22. April 2015 ist die Weimarer Viehauktionshalle bis auf die Fundamente abgebrannt.

      „Ich bin schockiert. Mit der Weimarer Viehauktionshalle verliert Weimar ein wichtiges Denkmal. Die Halle war ein hochkarätiges Ingenieurbauwerk, ein Gedenkort der Geschichte und ein eingeführter Kultur- und Kunstort, der weit über Weimar ausgestrahlt hat“, so die IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi.

      Der Brand der Halle bedeutet für die IBA Thüringen auch den Verlust eines zentralen Veranstaltungsortes. Die für 28. Mai geplante Eröffnung der Ausstellung STADTLAND ist abgesagt. Das IBA Team wird Sie in den kommenden Tagen darüber informieren, wann und wo die IBA Ausstellung stattfinden wird.

      Aktuelle Informationen auf Twitter:
      http://twitter.com/ibathueringen


      24. Februar 2015
      IBA Ausstellung als Höhepunkt im Jahr 2015

      Vom 29. Mai bis 17. September 2015 wirft die Internationale Bauausstellung Thüringen einen ‚anderen Blick’ auf den Freistaat Thüringen.
      Die erste IBA Ausstellung STADTLAND zeigt eine andere Sichtweise auf Landschaft und Städtebau, Stadt und Dorf sowie deren lokale Entwicklungen und globale Abhängigkeiten.
      Die Ausstellung in der Weimarer Viehauktionshalle bietet reichhaltige Informationen und ein anregendes Schauerlebnis. Gleichzeitig ist sie als ein lebendiges Denklabor angelegt. Die Ideen und Ziele der IBA Thüringen werden in einem vielfältigen Begleitprogramm mit vielen Beteiligten für ein breites Publikum zur Diskussion gestellt. Dazu zählen beispielsweise IBA Salons, Diskussionsrunden, Workshops, Filmprogramme, die Durchführung einer International Summer School, Lesungen, Konzerte sowie diverse Veranstaltungskooperationen mit Dritten. Das IBA Team wird während der gesamten Ausstellungszeit vor Ort präsent und ansprechbar sein.

      „2015 wird die IBA ihre Türen öffnen. Mit der IBA Ausstellung nehmen wir Besucherinnen und Besucher auf eine besondere Entdeckungsreise durch Thüringen mit. Mit der ersten zentralen IBA Ausstellung wollen wir interessante Akteure und ihre Orte vorstellen, die mit ihren 'anderen' Projekten auf den Wandel in Thüringen reagieren. Wir verstehen die Ausstellung als eine Plattform, um das StadtLand Thüringen besser verstehen zu lernen und gewonnene Erkenntnisse in unsere Arbeit einfließen zu lassen. Deshalb laden wir alle ein, mit uns gemeinsam darüber zu diskutieren“, fasst die IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi die Intention der Ausstellung zusammen.

      STADTLAND richtet sich an alle Thüringerinnen und Thüringer, jung wie alt, an Vertreter aus Politik, Verwaltung, Hochschulen, an ein (inter-)nationales Fachpublikum sowie an Besucherinnen und Besucher aus anderen Bundesländern.

      Ausstellungsinhalte
      Was bedeutet die These vom Stadtland Thüringen für unser bisheriges Verständnis von Dorf, Stadt und Landschaft – und deren Ressourcen? Welche anderen Formen von Wohnen und Wirtschaften, Teilen und Aushandeln, von Kultur, Bildung, Arbeit, Mobilität und Versorgung sind in Thüringen bereits entstanden? Wer sind die ‚Hidden Champions’? Und welche neuen Bezüge, aber auch Grenzen zwischen Stadt und Land lassen sich daraus ablesen?

      Mit diesen und weiteren Fragen wirft die IBA einen anderen Blick auf Thüringen. Die Ausstellung stellt mit vielfältigen Medien eine neue Lesart von Thüringen, seinen Bewohnern und Besuchern zur Diskussion. Zugleich macht sie den spezifischen IBA Ansatz einem breiten Publikum zugänglich.

      Zentraler Bestandteil der Schau sind über 20 StadtLand-Geschichten, die jeweils in ihrem räumlich-thematischen Kontext mit zahlreichen Hintergrundinformationen vorgestellt werden. Die Bandbreite reicht von Projekten zum Thema „Anders Wohnen“ über „Anders Aneignen“, „Anders Versorgen“ bis hin zu „Anders Verbinden“ und „Anders Fördern“. Gleichzeitig werden anhand der Themen und Projekte zukünftige Entwicklungen in Stadt und Land gleichermaßen abgebildet und zwei zentrale Fragen aufgeworfen: Was bedeutet Stadtland? Wie können wir es gestalten?

      Diese Beispiele können die Bandbreite der vorgestellten Projekte veranschaulichen:

      Wohnen im Klassenzimmer: Das mit dem Thüringer Zukunftspreis 2014 ausgezeichnete Umbauprojekt ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen einem Wohnungsbauträger und einem Sozialträger. Das Büro Projektscheune Lönnecker & Diplomingenieure hat statt eines Neubaus Lösungen für altersgerechtes Wohnen in einer ehemaligen Erfurter Schule entwickelt.
      kombiBUS: Das Modellvorhaben wird ab 2015 als Testlauf die regionale Versorgung mit Waren und Lebensmitteln im Saale-Orla-Kreis unterstützen. Der von der KomBus GmbH betriebene Busverkehr möchte als mobile Versorgungsinfrastruktur so einen zusätzlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge im ländlichen Raum leisten.
      Provinzkultur: Der Kulturverein Provinzkultur e.V. verbessert das kulturelle Zusammenleben in der Region Süd- und Mittelthüringen. Für Kulturveranstaltungen in zahlreichen Städten wie beispielsweise Suhl, Meinigen, Hildburghausen, Schmalkalden schließt der Verein Räume auf und hat ein breites Netz an Kooperationen etabliert.
       
      Gegenstand der Ausstellung sind darüber hinaus die 16 IBA Kandidaten aus dem ersten Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’. Sie alle zeigen: der Wandel in Thüringen ist gestaltbar.

      Begleitprogramm
      Die als lebendiges und offenes Diskussions- und Denklabor angelegte Ausstellung wird durch ein breites Begleitprogramm ergänzt. Verschiedene Veranstaltungen, auch Veranstaltungen Dritter, sind zentraler Bestandteil der Ausstellung vor Ort und erstrecken sich über den gesamten Ausstellungszeitraum.

      Folgende Beispiele an Veranstaltungen stellen StadtLand-Themen zur Diskussion:

      Das ‚international future lab’ im August 2015: Im Rahmen der Bauhaus Summer School entwickeln Studierende Zukunftsvisionen und setzten diese in Form von experimentell-szenografischen Interventionen um. Dieses ‚LiveLabor’ ergänzt die Ausstellung um eine internationale Perspektive.
      Diskussionsrunden: Vertreter aus Theorie und Praxis, von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft sowie Kunst tauschen sich zu Themen zwischen Stadt und Land aus.
      Ein Filmprogramm in Zusammenarbeit mit dem Lichthaus Kino: Filme zu Architektur, Architekten, Stadtplanung, Stadt und Dorf, Landschaft und Ressourcen,
      Kinder-Universität am 17. Juni 2015 unter dem Titel ‚Stadt Land Fluss’

      Veranstaltungsmöglichkeiten für Dritte
      Sie planen im Zeitraum der Ausstellungsdauer eine Veranstaltung, die sich mit städtischen oder ländlichen Entwicklungen oder mit dem Verhältnis von Stadt und Land beschäftigt? Dann können Sie für die Veranstaltung die Räumlichkeiten der Viehauktionshalle mit dem thematischen Rahmen der Ausstellung nutzen. Interessierte wenden sich bitte an den Bereich Kommunikation/Veranstaltungen der IBA Thüringen: beate.block@iba-thueringen.de.

      Ausstellungsgestaltung
      Raumlabor Berlin: Frauke Gerstenberg, Andrea Hofmann, Christof Mayer

      Eckdaten der Ausstellung
      Ausstellung der Internationalen Bauausstellung Thüringen
      29. Mai bis 17. September 2015
      Viehauktionshalle Weimar, Rießnerstraße 53, 99427 Weimar
      Eröffnung: 28. Mai 2015 durch den Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow
      www.iba-thueringen.de/ausstellung
      Öffnungszeiten Di-So 12-18 Uhr
      Eintritt frei.

      Internationale Konferenz STADTLAND
      Eine eintägige internationale Konferenz eröffnet die Ausstellung am 29. Mai 2015. Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis werden Stadt und Land als ein miteinander vernetztes Gefüge diskutieren. Die Konferenz möchte einen Einblick in einzelne Aspekte einer zukünftigen StadtLand-Vision leisten. Dazu zeigt sie alternative Planungsinstrumente, politische Handlungsmöglichkeiten und konkrete Projektbeispiele vor Ort auf. Im Mittelpunkt der IBA Konferenz stehen zukünftige Formen, Standards und Qualitäten unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens im Kontext der StadtLand-Entwicklungsperspektive.

      Die Konferenz wird die IBA Arbeit konzeptionell anreichern und die These StadtLand der IBA Thüringen in den internationalen Diskurs einbringen.

      Die Ausstellung bleibt während der Konferenz geöffnet. Ein Ausstellungskatalog mit den Konferenzbeiträgen ist geplant.

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      Meilensteine der IBA Thüringen 2015 – 2019 – 2023
      Drei zentrale Ereignisse im vierjährigen Rhythmus 2015, 2019 und 2023 bilden die programmatischen Meilensteine der IBA Thüringen. 2015 stellt die erste IBA Ausstellung ihre Sichtweise zum StadtLand zur Diskussion. Im Jahr 2019, dem Jahr des 100-jährigen Bauhausjubiläums, findet die IBA Zwischenpräsentation statt. Im Abschlussjahr der IBA 2023 werden die Ergebnisse der IBA und der Ausblick auf kommende Entwicklungen im Vordergrund stehen. Internationale Konferenzen, Kataloge und Rahmenprogramme ergänzen die jeweiligen Ereignisse und bilden so die Höhepunkte des IBA Geschehens.

      IBA Magazin
      Mit dem IBA Magazin informiert die IBA Thüringen künftig jährlich über das, was im vergangenen Jahr geschah und über das, was im folgenden Jahr unternommen wird.

      Das erste IBA Magazin 2015 widmet sich hauptsächlich dem ersten IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’. Neben Steckbriefen aller 16 IBA Kandidaten stellen wir Ihnen fünf IBA Kandidaten ausführlich darin vor. Die beteiligten Akteure kommen zu Wort, die Orte des Wandels werden ins Bild gesetzt.

      Den Ausblick auf das Jahr 2015 gab die IBA Thüringen am 24. Februar 2015 im Rahmen der Jahrespressekonferenz. Zum Thema ist der Ort der Pressekonferenz symbolisch gewählt: ein Gewächshaus, zugleich ein Haus in der Landschaft und eine Landschaft im Haus.

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    • 2014: Übersicht der Pressemitteilungen

      2014
      Übersicht der Pressemitteilungen

      30. September 2014
      16 + 3: Entscheidung für IBA Kandidaten

      16. Juli 2014
      Überwältigende Beteiligung am 1. IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’

      09. Juli 2014
      Partner-Netzwerk der IBA Thüringen startet mit erstem Netzwerk-Frühstück

      08. Juli 2014
      Lust auf Zukunft - Projekteinreichungen im 1. IBA Projektaufruf noch bis 15. Juli 2014 möglich

      26. Mai 2014
      Die IBA Thüringen als europäische Idee

      06. Mai 2014
      1. IBA Projektaufruf 'Zukunft StadtLand!'- Außergewöhnliche Ideen gesucht

      28. April 2014
      Presse-Einladung zum IBA Forum am 6. Mai 2014

      20. Februar 2014
      Presse-Einladung zur Jahrespressekonferenz 2014

      20. Februar 2014
      Projektarbeit der IBA Thüringen startet 2014. Wegweisende Ideen zur Zukunft in Stadt und Land


      30. September 2014
      16 + 3: Entscheidung für IBA Kandidaten

      Von ‚StadtLand Dornburg: Dornröschen erwache’ über ‚Bauen mit Weitblick’ und ‚Thüringer Landstrom’ bis hin zu ‚Perspektiven für kirchliche Gebäude in Thüringen’: Dies sind nur vier von 16 Ideen, die es zum Status eines IBA Kandidaten geschafft haben. Außerdem hat die IBA Thüringen drei ‚Erwartungsräume’ festgelegt, in denen sie in den kommenden Monaten Anregungen aus dem Projektaufruf aufgreifen wird: den Projektraum Mittleres Thüringen, den Kooperationsraum Stadt sowie den Gestaltungsraum Erlebbare Landschaft.

      „Ich freue mich über die große Beteiligung aus ganz Thüringen. Der erste Projektaufruf hat sehr deutlich gezeigt, dass die Themen, die sich die IBA Thüringen vorgenommen hat, für die Menschen im gesamten Land relevant sind. Viele verschiedene Akteure werden das Zukunftslabor IBA Thüringen in den kommenden Jahren mitgestalten und so dazu beitragen, Städte und den ländlichen Raum noch stärker zu vernetzen“, so Christian Carius, Thüringer Minister für Umwelt, Landesentwicklung und Verkehr sowie Aufsichtsratsvorsitzender der IBA Thüringen GmbH.

      Die IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi bei der Vorstellung der Kandidaten auf dem IBA Forum in Jena: „Mit den ersten Kandidaten hat die IBA Thüringen ihre Gründungsphase definitiv abgeschlossen und nimmt konkrete Gestalt an. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich in diese erste Phase eingebracht haben. Nun geht es für 16 Kandidaten und drei ‚Erwartungsräume’ in eine gemeinsame Qualifizierungsphase, in der die Akteure gemeinsam mit dem Team der IBA Thüringen daran arbeiten, die Ideen weiterzuentwickeln und zur Projektreife zu führen. Ich freue mich sehr auf diesen Dialog, der heute beginnt.“

      „248 Ideen aus ganz Thüringen zu sichten, war in den letzten Wochen ein großes Stück Arbeit, aber auch eine wunderbare Inspiration für die IBA Thüringen. Der IBA Fachbeirat hat versucht, die Ideen zu identifizieren, die das größte Potenzial in sich tragen, um Zukunft zu gestalten und beispielhaft wie anschaulich in Szene zu setzen. Wir haben der IBA Thüringen ebenfalls empfohlen, offensiv bestimmte Räume und Themen zu bearbeiten, die uns vielversprechend und notwendig erscheinen, etwa die Frage der Stadtentwicklung in den mittelgroßen Thüringer Städten“, fasst Prof. Andreas Wolf, Mitglied des IBA Fachbeirates und Professor für Städtebau und Entwerfen an der HTWK Leipzig, seine Eindrücke zusammen.

      Der Fachbeirat hatte Ende September 2014 aus insgesamt 248 eingereichten Projektideen 16 als IBA Kandidaten empfohlen. Alle 16 IBA Kandidaten verbindet, dass sie sich beispielhaft mit den Leitthemen der IBA Thüringen auseinandersetzen. Die Kandidaten haben richtungsweisende Projektideen entwickelt, die Pilotcharakter haben und den Kriterien der IBA Stand halten. Die IBA Kandidaten beziehen sich auf verschiedene räumliche Ebenen, von der Landschaft und dem Dorf über das Quartier und die Gesamtstadt bis hin zur Region und zum überregionalen Netzwerk. Auch Initiativen zur regionalen Kooperation und methodische Ansätze ohne konkrete Verortung sind dabei. Inhaltlich decken sie ein breites Spektrum an Themen ab, wie beispielsweise Energie, Wohnen, Landwirtschaft, Bildung, Tourismus. Getragen werden die Kandidaten sowohl von der öffentlichen Hand als auch von privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

      Außerdem hat die IBA Thüringen drei ‚Erwartungsräume’ definiert. In diesen begegnen sich vielfältige und unterschiedliche Projektideen, die noch einer weiteren Präzisierung oder auch Vernetzung bedürfen. In allen drei Themenfeldern möchte die IBA Thüringen in den kommenden Monaten aktiv werden:

      Die Region Mittleres Thüringen, die landkreisübergreifend als bedeutende Kulturlandschaft Europas erschlossen und erlebbar gemacht werden soll. Hier ist die Idee vom Regionalpark Saale-Ilm eine vielversprechende Klammer.
      Im Kooperationsraum Stadt sollen Fragen der Stadterneuerung aufgegriffen werden. Hier wird die IBA Thüringen auf das Netzwerk PRINZIBA für Interkommunale Zusammenarbeit zugehen.
      Der Gestaltungsraum Erlebbare Landschaft bezieht sich zunächst auf ganz Thüringen und hat das Ziel, Natur- und Kulturrouten mit IBA Qualitätssiegel zu gestalten.
      Alle ausgewählten Kandidaten können Sie der Übersicht unter ‚Materialien - Projektaufruf 2014’ entnehmen.

      Wie geht es für die Kandidaten weiter?

      Mit der Nominierung treten die IBA Kandidaten in eine Phase der Qualifizierung. Dabei arbeiten sie eng mit dem Team der IBA Thüringen und ggf. externen Beteiligten zusammen, um die Projektidee weiterzuentwickeln und zu schärfen. Ergebnis des gemeinsamen Qualifizierungsprozesses ist ein Projektdossier, das Voraussetzung für die Aufnahme als IBA Projekt ist. Der IBA Fachbeirat wird den Fortschritt der Ideen bewerten und seine Empfehlungen zur Nominierung der ersten IBA Projekte aussprechen. Erste Projekte werden im Jahr 2015 erwartet.

      Der ‚Fahrplan vom IBA Kandidaten zum IBA Projekt’ soll den frisch gekürten IBA Kandidaten eine erste Information und Orientierung bieten (siehe ‚Materialien').

      Hintergrundinformation 1. IBA Projektaufruf ‚StadtLand!’

      Mit dem 1. IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!' hat die IBA Thüringen vom 6. Mai bis zum 15. Juli 2014 nach außergewöhnlichen Ideen und aktiven Menschen gesucht. Kommunen, Vereine, Unternehmen, Initiativen und Hochschulen haben ihre Ansätze für lebenswerte Quartiere und zukunftsfähige Dörfer, für produktive und erlebbare Landschaften eingereicht. Das IBA Team hat in den vergangenen Monaten diese Projektideen ausgewertet und intensiv mit dem Fachbeirat diskutiert. Dieser hat im August und September getagt und am 27. September seine Empfehlungen für IBA Kandidaten formuliert. Der IBA Aufsichtsrat wurde über diese in einer Sondersitzung am 29. September informiert. Die Vorstellung der ersten IBA Kandidaten erfolgte im Rahmen des IBA Forum II, zu dem am 30. September 2014 rund 400 Gäste im Volksbad Jena zusammenkamen.


      16. Juli 2014
      Überwältigende Beteiligung am 1. IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’

      Über 250 Projektideen zur Zukunft von Thüringer Städten, Dörfern und Landschaften sind eingereicht worden.

      „Wir freuen uns über das Riesenengagement der Thüringer für ihre IBA“, so die IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi. „Ich möchte allen, die sich in unseren ersten Projektaufruf eingebracht haben, ausdrücklich für ihre Mitwirkung danken.“

      Mit dem 1. IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand' hat die IBA Thüringen vom 6. Mai bis zum 15. Juli 2014 nach außergewöhnlichen Ideen und aktiven Menschen gesucht.

      In den kommenden Wochen wird das IBA Team jede eingereichte Projektidee auswerten und mit dem Fachbeirat diskutieren. Dieser wird im August und September beraten und seine Empfehlungen formulieren. Am 30. September 2014 wird die Nominierung der ersten IBA Kandidaten im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erfolgen.


      09. Juli 2014
      Partner-Netzwerk der IBA Thüringen startet mit erstem Netzwerk-Frühstück

      Damit die IBA Thüringen erfolgreich Antworten auf zentrale Zukunftsfragen des Landes entwickeln kann, braucht sie engagierte Partner. Daher vernetzt sie sich innerhalb des Freistaats Thüringen mit zahlreichen Akteuren aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

      Grundlage der Zusammenarbeit ist eine schriftliche Vereinbarung, genannt IBA Konvention ‚Netzwerk der IBA Partner’. Diese Konvention haben bislang 34 Partner – Institutionen, private und öffentliche Unternehmen, Kammern und Vereinigungen – unterzeichnet (siehe Mitgliederliste unten).

      „Das IBA Partner-Netzwerk trägt dazu bei, die IBA Thüringen auf eine breite Basis zu stellen und im ganzen Freistaat Thüringen zu verankern. Die Partner sind thüringenweit wichtige Multiplikatoren und Botschafter für die Themen und Ziele der IBA“, so Christian Carius, Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr sowie Aufsichtsratsvorsitzender der IBA Thüringen GmbH.

      Die IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi erläutert zum Auftakt des Netzwerkes: „Wir starten das IBA Partner-Netzwerk heute mit einem Netzwerk-Frühstück und wollen künftig mehrmals jährlich in solchen Treffen zusammenkommen. Dabei richtet jeweils ein anderer Partner an wechselnden Orten das Frühstück aus. Wir möchten uns gegenseitig kennenlernen und uns über Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Veranstaltungen, Projektarbeit und Kommunikation austauschen“. Eine Erweiterung des Netzwerkes ist vorgesehen.

      Das erste Netzwerk-Frühstück fand am 9. Juli 2014 in der Erfurter Gaststätte Hopfenberg statt und wurde ausgerichtet vom Netzwerk-Partner Deutschen Kreditbank AG (DKB). Die DKB bietet für Kommunen und Unternehmen ausgewählter Branchen mit nachhaltigen Wachstumspotenzialen - wie z.B. Energieerzeugung und -verteilung, Wohnungswirtschaft, Landwirtschaft sowie Daseinsvorsorge - bedarfsgerechte Anlageprodukte, Kontenmodelle und individuelle Finanzierungslösungen. Mit einem Impulsvortrag referierte Jens Sturm über die neuen Wege, die die DKB bei der Projektfinanzierung beschreitet.

      Aktueller Überblick der Partner und Netzwerk-Konvention


      08. Juli 2014
      Lust auf Zukunft - Projekteinreichungen im 1. IBA Projektaufruf noch bis 15. Juli 2014 möglich

      Der 1. IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!‘ richtet sich an engagierte Menschen mit Ideen für die Zukunft von Thüringer Städten, Dörfern und Landschaften. Noch bis 15. Juli 2014 werden Ideen, Akteure und Orte für die Umsetzung zukunftsweisender Modellprojekte in Thüringen gesucht.

      Als zehnjähriges Zukunftslabor nimmt die IBA Thüringen in ihrem ersten Projektaufruf vier Handlungsräume in den Blick: lebenswerte Quartiere, zukunftsfähige Dörfer, produktive und erlebbare Landschaften.

      Teilnahmeberechtigt sind Kommunen, Unternehmen, Stiftungen, Vereine, Hochschulen und Privatpersonen, die Lust auf Zukunft haben, ein Projekt in Thüringen realisieren möchten und an einem gemeinsamen Qualifizierungsprozess mit der IBA Thüringen interessiert sind.

      Am 30. September 2014 wird die Nominierung der ersten IBA Kandidaten im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erfolgen.

      Projektaufruf siehe ‚Materialien'.


      26. Mai 2014
      Die IBA Thüringen als europäische Idee

      Die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen vernetzt sich: Nicht nur innerhalb des Freistaats Thüringen mit zahlreichen Partnern aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, sondern auch im nationalen und internationalen Rahmen. Die IBA will Anregungen von außen aufnehmen, Anschluss an internationale Debatten und Entwicklungen herstellen und Impulse aussenden. Dank der IBA Parkstad Limburg in den Niederlanden und der IBA Basel im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Schweiz hat das Format der Internationalen Bauausstellungen längst eine europäische Dimension erhalten.

      Derzeit knüpft die IBA Kontakte zu Partnerregionen Europas und weltweit. Zahlreiche europäische Regionen stehen vor vergleichbaren Aufgaben wie Thüringen. Von einem Erfahrungsaustausch – etwa zum demografischen Wandel und zu den Herausforderungen von Klimawandel und Energiewende – können alle profitieren. Das kann von einer Zusammenarbeit in länderübergreifenden Arbeitsgruppen über Exkursionen bis zu internationalen Konferenzen und Ausstellungen gehen.

      „Es hat sich in der Geschichte der IBAs gezeigt, wie stark internationale Netzwerke zum Gelingen der eigenen Ideen und Projekte beitragen können. Sie sind es, die Begegnungen und Austausch ermöglichen, Gemeinsamkeiten erkennen lassen und Erfahrungen zum gegenseitigen Nutzen erschließen. Insofern liegt auch der IBA Thüringen die europäische Idee ‚In Vielfalt geeint’ sehr nahe“, so die Geschäftsführerin der IBA Thüringen Dr. Marta Doehler-Behzadi am Tag nach den Wahlen zum Europäischen Parlament.

      Konkret befindet sich eine Kooperationsvereinbarung der IBA mit der thüringischen Partnerregion Picardie in Frankreich in der Abstimmung. Die Suche nach potenziellen Partnern in Italien, Polen und Norwegen hat begonnen. Bis zum IBA Finale 2023 wird eine facettenreiche Landkarte entstehen, die zahlreiche Partnerregionen in Europa und darüber hinaus in einem lebendigen Netzwerk zusammenführt.


      06. Mai 2014
      1. IBA Projektaufruf 'Zukunft StadtLand!'- Außergewöhnliche Ideen gesucht

      Die Internationale Bauausstellung Thüringen wird konkret: Mit dem 1. IBA Projektaufruf werden engagierte Menschen aufgerufen, Ideen für die Zukunft von Thüringer Städten, Dörfern und Landschaften vorzuschlagen.

      Gesucht werden Vorschläge, Akteure und Orte für die Umsetzung zukunftsweisender Modellprojekte in Thüringen. Das können bauliche, landschaftliche und organisatorische Vorhaben sein, die die Zukunft von ‚StadtLand’ gestalten. Beispielhaft stehen diese und ähnliche Fragen im Vordergrund:

      Lebenswerte Quartiere
      Welche neuen Lösungen für das Einsparen, Erzeugen, Speichern, Verteilen und Nutzen von Energie gibt es auf Quartiersebene?
      Wie sehen lebenswerte Stadtquartiere mit weniger Bewohnern aus?
      Wie funktioniert Mobilität im Quartier ohne eigene Fortbewegungsmittel?

      Zukunftsfähige Dörfer
      Wie sieht die ländliche Lebensweise der Zukunft aus?
      Wie kann Daseinsvorsorge in kleinteiligen Siedlungsstrukturen mit deutlich weniger Menschen künftig organisiert werden?
      Wie sieht ein zeitgemäßer Umgang mit regionalen Baukulturen aus?

      Produktive Landschaften
      Wie sehen Energielandschaften aus, die die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung stärken?
      Wie setzt die Landwirtschaft Prinzipien einer nachhaltigen Lebensweise um?
      Wie kann im Bereich von Lebensmittelversorgung, Erholung und Energieproduktion ein neues Verhältnis von Stadt und Land entstehen?

      Erlebbare Landschaften
      Was bedeuten die Veränderungsprozesse der kleinteiligen Thüringer Landschaften für die Identität der Menschen?
      Wie entstehen Orte der Entschleunigung, Ruhe und Regeneration?
      Wie kann Gastkultur qualifiziert werden?

      Eckdaten des Projektaufrufs ‚Zukunft StadtLand!’

      Teilnahmevoraussetzungen und Bewerbung
      Teilnahmeberechtigt sind alle juristischen und natürlichen Personen, wie z.B. Kommunen, Unternehmen, Stiftungen, Vereine, Hochschulen und Privatpersonen, die Lust auf Zukunft haben, ein Projekt in Thüringen realisieren möchten und an einem gemeinsamen Qualifizierungsprozess mit der IBA Thüringen interessiert sind.

      Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular auf der Webseite der IBA Thüringen: www.iba-thueringen.de mit Angaben zu Projektidee, Projektbeteiligten, Projektort(en) in insgesamt max. 10.000 Zeichen. Zusätzlich ist ein Plakat im Format DIN A1 in Papierform einzureichen, das die Projektidee veranschaulicht.

      Projektverfahren und Termine
      Der erste Projektaufruf wird im Rahmen des IBA Forums am Dienstag, den 6. Mai 2014 in Erfurt vorgestellt. Die Veranstaltung ist eine Gelegenheit, um über die Zukunft von ‚StadtLand‘ ins Gespräch zu kommen. Außerdem geben Best-Practice-Beispiele aus anderen Regionen Inspirationen. Parallel wird der Projektaufruf unter www.iba-thueringen.de veröffentlicht.
      Anschließend können bis zum 15. Juli 2014 Projektideen eingereicht werden. Nach der Vorprüfung durch die IBA Thüringen und der Beratung im IBA Fachbeirat erfolgt im Herbst 2014 die Nominierung der ersten IBA Kandidaten.
      Festgelegte Projektkriterien und ein zweistufiges Projektverfahren stellen sicher, dass die Vorhaben von besonderer Relevanz sind und besonderen Qualitätsansprüchen genügen.
      Das Verfahren sieht eine Folge von Evaluierungen und Weiterentwicklungen der eingereichten Projektideen vor. Aus einer ersten Ideenskizze kann so zunächst ein IBA Kandidat und dann ein IBA Projekt werden. Nach der Realisierung wird schließlich das IBA Label vergeben.

      Mehrwert durch eine Teilnahme an der IBA Thüringen
      Die IBA bietet inhaltliche Impulse und kommunikative Unterstützung bei der Ausarbeitung der Konzepte und der nachhaltigen Umsetzung der Projekte sowie die Vernetzung mit anderen Projekten an. Die IBA Thüringen leistet Unterstützung bei der Akquise von Fördergeldern. Für Projekte, die sich im IBA Projektverfahren qualifiziert haben, besteht die Möglichkeit einer (Mit-)Finanzierung über das IBA Exzellenz-Programm ‚Zukunft : Kommune’. Darüber hinaus gewährleistet die Teilnahme an der Internationalen Bauausstellung ein hohes Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit. Die IBA Thüringen präsentiert die Projekte u.a. im Rahmen der IBA Werkschau 2019 und der Abschlussausstellung zum IBA Finale 2023.

      Weitere Projektaufrufe werden in den nächsten Jahren folgen.

      Hintergrundinformation IBA Thüringen
      Die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen ist ein zehnjähriges Labor des Planens und Bauens, ein Freiraum und Experimentierfeld, ein Lern- und Handlungsraum – immer mit Blick auf die Zukunft Thüringens. Die IBA Thüringen will mit neuen Ideen und exemplarischen Projekten die Energiewende kultivieren und die Auswirkungen des demographischen Wandels gestalten.

      Projektaufruf 'Zukunft StadtLand!': siehe ‚Materialien'

      IBA Forum zur Vorstellung des Projektaufrufs
      Der Projetkaufruf ‚Zukunft StadtLand’ wurde am 6. Mai 2014 im Rahmen des IBA Forums im Stadtgarten Erfurt vorgestellt. Best-Pratice-Beispiele von engagierten Machern aus anderen Regionen inspirierten dabei zu Visionen für Thüringen. Das IBA Forum war eine klimafreundliche Veranstaltung. Die IBA Thüringen kompensiert die CO2-Emission mit der Klimaschutzorganisation atmosfair.

      Landesentwicklungsminister Christian Carius:
      „Mit dem ersten Projektaufruf beginnt eine neue IBA Phase mit konkreten Vorhaben und Prozessen. Mit dem Aufruf ‚Zukunft StadtLand!‘ starten wir die Mitwirkung der Öffentlichkeit am Zukunftslabor IBA. Wir suchen hierfür nach außergewöhnlichen Ideen und Menschen, die sich aktiv für ihre Visionen und Modellprojekte engagieren. Zukunft gestalten müssen die Thüringer selbst – die IBA Thüringen kann hierfür wichtige Brücken bauen und Hilfestellung geben. Mit dem Schwerpunkt ‚Zukunft StadtLand‘ wollen wir Städte und ländlichen Raum miteinander noch stärker vernetzen, um sie gemeinsam weiter zu entwickeln“, sagte der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, zum heute veröffentlichten Projektaufruf der IBA in Erfurt.

      IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi:
      „Die IBA Thüringen ist ein Zeitfenster und Freiraum, ein Labor und eine Werkstatt. Hier geht es nicht um die Frage, was wäre wenn. Die IBA ist ein Format zum Experimentieren und Probieren. Sie möchte kein Handeln auf Verdacht oder für die Schublade, sondern die Umsetzung 1:1 in der Realität. Das ist die IBA, die wir meinen“, fasste Dr. Marta Doehler-Behzadi im Rahmen des IBA Forums den experimentellen Ansatz der IBA Thüringen zusammen.


      28. April 2014
      Presse-Einladung zum IBA Forum am 6. Mai 2014

      ‚Zukunft StadtLand!‘: Außergewöhnliche Ideen gesucht
      Forum der IBA Thüringen mit Projektaufruf und Pressegespräch am 6. Mai 2014
      Mit dem ersten IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’ sucht die IBA Thüringen nach außergewöhnlichen Ideen, aktiven Menschen und interessanten Orten. Beim IBA Forum am 6. Mai im Stadtgarten Erfurt stellt sie den Projektaufruf vor und will mit guten Beispielen von engagierten Machern aus anderen Regionen zu konkreten Visionen für den Freistaat Thüringen inspirieren.

      Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu einem Pressegespräch im Rahmen des IBA Forums am selben Ort eingeladen.

      Dienstag, 6. Mai 2014
      Stadtgarten Erfurt, Dalbergsweg 2a, 99084 Erfurt

      14:30 – 15:00 Uhr Pressegespräch mit:

      1. Christian Carius (Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr)
      2. Dr. Marta Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin der IBA Thüringen GmbH)

      10:00 – 17:00 Uhr IBA Forum:

      1. Vorstellung des Projektaufrufs ‚Zukunft StadtLand!’ durch Dr. Marta Doehler-Behzadi und Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup (IBA Geschäftsführung)
      2. Grußwort von Christian Carius (Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr)
      3. Best-Practice-Beispiele aus den Bereichen lebenswerte Quartiere, zukunftsfähige Dörfer, produktive Landschaften sowie erlebbare Landschaften
      4. Debatten zu StadtLand
      5. Mittagsimbiss
      6. IBA Infopunkte für Rückfragen

      20. Februar 2014
      Presse-Einladung zur Jahrespressekonferenz 2014

      Jahrespressekonferenz am 20.02.2014, 10.00 Uhr - Einladung zur Vorstellung der Schwerpunkte und Themen 2014
      Nach dem Auftaktjahr 2013, in dem die IBA Thüringen in verschiedenen Veranstaltungen – IBA Salon, IBA on tour, IBA Konferenz, IBA Werkstattgespräche – einen Dialog mit der Öffentlichkeit begonnen hat, steht das Jahr 2014 im Zeichen der beginnenden Projektarbeit.

      Intensiv hat das Team der IBA Thüringen in den vergangenen Monaten intern sowie mit den IBA Gremien Kuratorium, Fachbeirat und Aufsichtsrat wesentliche Eckpunkte diskutiert. Entwickelt wurden Projektkriterien und ein zweistufiges Projektverfahren. Außerdem wurden Projektfamilien definiert, in deren Rahmen sich die Projektarbeit künftig bewegt. 2014 wird die IBA Thüringen in verschiedenen Themenfeldern in die Projektarbeit starten und erste Projektaufrufe lancieren, u.a. zur Kulturlandschaft.

      Medienvertreterinnen und -vertreter laden wir zu einem Pressegespräch ein, in dem die konkreten Planungen 2014, die allgemeinen IBA Projektkriterien und das Qualifizierungsverfahren vorgestellt werden:

      am Donnerstag, 20.02.2014, 10.00 Uhr
      in die Glashütte Petersberg, Petersberg 11, 99084 Erfurt

      Ihre Gesprächspartner:
      Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer IBA Thüringen
      Ulrike Rothe, Projektleiterin IBA Thüringen

      Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldung unter:
      presse@iba-thueringen.de


      20. Februar 2014
      Projektarbeit der IBA Thüringen startet 2014. Wegweisende Ideen zur Zukunft in Stadt und Land

      In diesem Jahr beginnt die IBA Thüringen mit der Arbeit an einzelnen Projekten. Zunächst werden die Themen Landschaft sowie Quartier bzw. Dorf im Vordergrund stehen, für die ab Mai richtungsweisende Projektideen gesucht werden. Festgelegte Projektkriterien und ein zweistufiges Projektverfahren stellen sicher, dass die Vorhaben von besonderer Relevanz sind und den IBA Qualitätsansprüchen genügen.

      Mit den IBA Projekten soll ein Beitrag zur Gestaltung der Zukunft Thüringens im Kontext des demografischen und energetischen Wandels geleistet werden. Die IBA will diese Veränderungsprozesse kultivieren, qualifizieren und vernetzen.

      Der IBA Geschäftsführer, Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, fasst die IBA Strategie in fünf Punkten wie folgt zusammen:

      "Regionale Ressourcen entdecken und stärken.
      Initiative Menschen ermutigen und unterstützen.
      Neue Bezüge zwischen Stadt und Land herstellen.
      Richtungsweisende Ideen aufspüren und vernetzen.
      Beispielhafte Projekte fördern und bauen.“

      Im Prozess der Projektentwicklung kann die IBA Thüringen vor allem folgende Unterstützung leisten:

      Suche nach innovativen Projektansätzen, mutigen Akteuren und geeigneten Standorten
      Mitarbeit bei der Qualifizierung der Projekte und gezielte Suche und Förderung von Innovationen
      Unterstützung bei der Realisierung von Projekten durch ihr Netzwerk und durch das Aufzeigen von Fördermöglichkeiten
      Umfangreiche Kommunikation zu den IBA Projekten, insbesondere Aufnahme in die IBA Werkschau 2019 und die IBA Abschlusspräsentation 2023
      Vernetzung der IBA Projekte mit anderen Akteuren in der Region, aber auch national und international
      Nach dem Auftaktjahr 2013 steht dieses Jahr unter dem Motto ‚Zukunft in Stadt und Land’.

      Projektaufrufe
      Den Anfang macht ein Projektaufruf zur Zukunft in Stadt und Land. Weitere werden folgen.
      Dieser erste Projektaufruf wird am 6. Mai 2014 erfolgen. Er sucht nach interessanten Ideen, mutigen Akteuren und geeigneten Orten, um innovative und zukunftsfähige Lösungsansätze für die anstehenden Herausforderungen aus dem demografischen, energetischen und soziokulturellen Wandel unter dem Vorzeichen geringer werdender finanzieller Spielräume in der Landschaft zu finden.
      Innovationsfelder des Projektaufrufs sind ‚Landschaft der Zukunft’, ‚Dorf der Zukunft’ und ‚Quartier der Zukunft’.

      Förderprogramm: Zukunft:Kommune (2014-2022)

      IBA Projekte können zukünftig – neben den Regelförderungsprogrammen des Freistaats Thüringen – ggf. im Rahmen des Programms ‚Zukunft:Kommune’ Förderung beantragen.

      Das Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr stellt mit dem IBA Programm ‚Zukunft:Kommune’ bis zum Jahr 2022 ein Finanzvolumen von insgesamt 30 Millionen Euro für besonders qualitätsvolle und innovative Infrastrukturprojekte in den Kommunen bereit. Förderfähig sind Projekte der sozialen und technischen sowie der freiraumbezogenen Infrastruktur. Antragsberechtigt sind Kommunen, Landkreise, kommunale Unternehmen und sonstige Träger kommunaler Infrastruktur. Voraussetzung für eine Förderung ist das Erreichen des Status ‚IBA Projekt’, den die IBA Thüringen verleiht.

      Eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung war vom IBA Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 10. Februar gebilligt worden.

      Zweistufig: Projektverfahren

      Erste Stufe: IBA Kandidat
      Projektinteressierte können Kommunen, Unternehmen, Stiftungen wie auch private Initiativen und Gruppen sein. Sie reichen zunächst eine Projektskizze ein, die von der IBA Thüringen vorgeprüft wird. Auf Grundlage einer Empfehlung des IBA Fachbeirats entscheidet schließlich die IBA Thüringen, ob die Idee den Status eines ‚IBA Kandidaten’ erhält oder ob sie im Rahmen der IBA nicht weiter verfolgt wird. Damit wird das Projekt in die weitere IBA Qualifizierung und Begleitung aufgenommen.

      Zweite Stufe: IBA Projekt
      Aufgrund der Evaluierung und der von der IBA Thüringen gegebenen Qualifikationshinweise arbeiten die Projekte in Verbindung mit der IBA Thüringen an der Qualifizierung ihrer Projektideen. Nach Abschluss der Qualifizierungsphase erstellen die Projektträger ein Projektdossier. Das Dossier muss eine konkrete Projektbeschreibung mit detaillierter Reflexion der IBA Projektkriterien und präzisen Angaben zur Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit enthalten.

      Die IBA Thüringen prüft dieses Dossier und entscheidet unter Berücksichtigung der Empfehlung des Fachbeirats über den Abschluss einer Qualitätsvereinbarung mit dem Projektträger und damit über die Vergabe der Bezeichnung ‚IBA Projekt’.

      Nach Umsetzung des Projektes vergibt die IBA Thüringen das ‚IBA Label’.

      Eine grafische Darstellung des Projektverfahrens finden Sie unter 'Materialien'.

      Für den ersten Projektaufruf ergibt sich folgender Zeitplan:
      6. Mai 2014: Projektaufruf
      Mitte Juli: Frist für Einreichung von Projektideen
      Oktober 2014: Öffentliche Präsentation der IBA Kandidaten aus dem Projektausruf
      Ab 2015: Öffentliche Präsentation erster IBA Projekte

      Anspruchsvoll: Projektkriterien
      Damit ein Vorhaben ein offizielles IBA Projekt werden kann, muss es sich im Rahmen des beschriebenen Verfahrens an Projektkriterien messen lassen. Sie umreißen, wofür ein IBA Projekt stehen soll – in den folgenden Bereichen:
      Programmatischer Fokus (richtungsweisende Projekte; die Zukunft Thüringens im Kontext des demografischen und/oder energetischen Wandels gestalten)

      Internationale Relevanz (Anregungen von außen aufnehmen und Bereitschaft zur Vernetzung mit internationalen Partnern)
      Regionale Besonderheiten stärken (Unterstützung regionaler Kreisläufe; Nutzung regionaler Ressourcen; Ermöglichen regionaler Wertschöpfung)
      Besondere Ambitionen zeigen (ambitionierte, mutige Strategien sowie innovative und zukunftsfähige Lösungen entwickeln)
      Exemplarisch Zukunft bauen (beispielhaft für gutes Planen und Bauen; neue Formen der Kooperation und Beteiligung)
      Realisierbarkeit und Nachhaltigkeit (absehbare Realisierungschance und ökonomisch tragfähig)
      Verantwortungsvoll arbeiten (dem Gemeinwohl verpflichtet; auf Dauerhaftigkeit und Flexibilität angelegt; nachhaltige Flächenbilanz; vorbildliche Berücksichtigung der Bedarfe kommender Generationen)
      Die Projektkriterien im Detail finden Sie hier.

      Kommunikativ: Dialog mit der Öffentlichkeit
      Der Dialog mit der Öffentlichkeit wird auch im begonnenen Jahr mit den bereits eingeführten Veranstaltungsreihen IBA Salon, IBA on tour, IBA Konferenz und den IBA Werkstattgesprächen fortgeführt.
      Im nächsten IBA Salon am 26.2. widmen sich Muck Petzet und Dr. Martha Doehler-Behzadi dem Thema ‚UmBaukultur’.
      Die kommende IBA on tour führt am 25.2. in den Landkreis Hildburghausen.
      Im Herbst 2014 wird eine Konferenz den Dialog mit der Fachöffentlichkeit fortführen.

      Netzwerk
      Partnertreffen Thüringen

      Die IBA Thüringen hat mit dem Aufbau eines Partnernetzwerkes begonnen, das die IBA Thüringen auf eine breite Basis stellt. Mit einer Reihe von Partnern aus Verbänden, Hochschulen und der Wirtschaft wurden bereits Vorgespräche geführt. Die Unterzeichnung einer IBA Konvention im April 2014 wird der offizielle Start für das Partnernetzwerk sein.

      Netzwerk IBA meets IBA

      Gemeinsam mit den anderen aktuellen IBAs – derzeit IBA Heidelberg, IBA Basel, IBA Parkstad – veranstaltet die IBA Thüringen regelmäßig Werkstattgespräche zum Erfahrungsaustausch. Im Herbst wird dazu eine internationale Veranstaltung in Thüringen stattfinden.

      International: Partnerregionen

      Dem internationalen Charakter einer IBA Rechnung tragend wird die angebahnte Zusammenarbeit der IBA Thüringen mit der Partnerregion Picardie in Frankreich um weitere Kooperationen ergänzt. Hierbei liegt der Fokus besonders auf Regionen mit Strukturen und Herausforderungen, die mit denen in Thüringen vergleichbar sind. Die Partnersuche konzentriert sich auf die Länder Italien, Großbritannien, Polen, Japan, Dänemark und die USA.

      Den Ausblick auf das Jahr 2014 gibt die IBA Thüringen am 20. Februar im Rahmen der Jahrespressekonferenz. Der Veranstaltungsort der Pressekonferenz ist mit Bedacht gewählt – auf dem Erfurter Petersberg im Glashaus auf der Aussichtsbastion am Rande des zentralen Plateaus. Denn von hier aus bietet sich ein Panorama-Blick über die Stadt Erfurt und in die Kulturlandschaft Thüringens. Und genau die Zukunft in Stadt und Land ist Thema des ersten Projektaufrufs. 

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    • 2013: Übersicht der Pressemitteilungen

      2013: Übersicht der Pressemitteilungen

      05. Dezember 2013
      Presse-Einladung zum IBA Salon ‚Energie im Überfluss'

      26. November 2013
      IBA Geschäftsführer besucht Thüringer Partnerregion Picardie

      21. November 2013
      IBA-Konferenz 'Ressource : Thüringen'

      28. Oktober 2013 
      IBA on tour startet

      22. Oktober 2013 
      Neue Gesprächsreihe IBA Salon startet mit Prof. Dr. Klaus Töpfer

      06. September 2013 
      Presse-Einladung zum IBA Auftakt

      06. September 2013
      IBA Thüringen Auftakt 2013

      10. Juli 2013 
      IBA Botschafter berufen

      07. Juli 2013 
      IBA Fachbeirat hat sich konstituiert

      26. Juni 2013
      Erstes Partner-Treffen der IBA Thüringen im Auftaktjahr

      06. Juni 2013
      IBA Thüringen stellt sich vor - Positionen, Auftaktjahr 2013, Gremien


      05. Dezember 2013
      Presse-Einladung zum IBA Salon Energie im Überfluss'

      ‚Energie im Überfluss aber zur falschen Zeit!' - IBA Salon mit Prof. Dr. Leibundgut, ETH Zürich
      Zu Gast beim zweiten IBA Salon ist Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut, Professor für Gebäudetechnik am Institut für Technologie in der Architektur der ETH Zürich und Mitglied des ETH-Kompetenzzentrums Energy Science Center (ESC).

      Ist permanente Energieeinsparung der richtige Weg? Muss der Wärmebedarf von Gebäuden zwingend reduziert werden? Prof. Dr. Leibundgut greift in seinem Impulsvortrag ‚Energie im Überfluss aber zur falschen Zeit’ u.a. diese Fragen auf. Anhand des von ihm entwickelten System ‚ZE-2sol’ wird er alternative Energiespeicher- bzw. Energiegewinnungsmethoden vorstellen und das Publikum zum Nachdenken über Klimawandel, Erneuerbare Energieträger, CO2-Reduzierung und Suffizienz auffordern.

      Im Anschluss suchen Prof. Dr. Lütke Daldrup (Geschäftsführer der IBA Thüringen) und Prof. Dr. Sell (Leiter der Thüringer Energie- und Green-Tech-Agentur) gemeinsam mit Prof. Dr. Leibundgut das Gespräch mit den Salon-Gästen.

      Passender Ort des zweiten IBA Salons ist das ehemaligen Umspannwerk in Jena, heute Imaginata e.V. Als Umspannwerk ursprünglich für die Umverteilung verschiedener energetischer Spannungsebenen errichtet, ist das Gelände heute als Experimentarium den Energien der Zukunft gewidmet: Lernort, Labor, Denkmal, Science-Center und Galerie zugleich.

      Der zweite IBA Salon findet gemeinsam mit der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) statt. Er beginnt mit einer geführten Tour durch das Experimentarium.

      Donnerstag, 5.12.2013, 19 Uhr
      ehem. Umspannwerk/Imaginata e.V.
      Löbstedter Straße 67
      07749 Jena

      Medienvertreterinnen und -vertreter laden wir im Vorfeld des IBA Salons zu einem Hintergrundgespräch am selben Ort ein:

      Donnerstag, 5.12.2013, 18 Uhr

      mit:
      - Prof. Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer der IBA Thüringen
      - Prof. Hansjürg Leibundgut, ETH Zürich
      - Prof. Dr. Dieter Sell, Leiter der ThEGA


      26. November 2013
      IBA Geschäftsführer besucht Thüringer Partnerregion Picardie

      Vertreter der französischen Region Picardie empfingen am 25. November 2013 den Geschäftsführer der IBA Thüringen, Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup. Im Mittelpunkt dieses Besuches stand ein Arbeitstreffen zur regionalen Entwicklung der beiden Partnerregionen.

      Nach der Vorstellung der IBA Thüringen durch den IBA Geschäftsführer legten die Vizepräsidentin des Regionalrates der Picardie, Anne Ferreira und Mitarbeiter sowie Mitarbeiterinnen das Regionalkonzept der Picardie mit seinen fünf Grand Projets dar.

      Vereinbart wurde in einem intensiven Gedankenaustausch, die Zusammenarbeit zwischen der IBA Thüringen und der Region Picardie zu vertiefen. Beispielsweise soll künftig auf einer programmatischen Ebene in Form von Konferenzen, Workshops und im universitären Diskurs kooperiert werden. Auf der Projektebene ist ein gegenseitiger Austausch bei thematisch ähnlich gelagerten Projekten und Projektansätzen geplant.

      Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup zur angestrebte Zusammenarbeit: „Ich freue mich, dass die Picardie 2014 die erste Referenzregion der IBA Thüringen wird. Weitere in anderen europäischen Ländern, in Nordamerika sowie Japan werden folgen. Wir möchten uns in den kommenden Jahren mit internationalen Partnern und Referenzregionen vernetzen, um damit den internationalen Austausch zu den Leitthemen der IBA Thüringen zu unterstützen. Das Internationale, das die IBA im Namen führt, ist Verpflichtung.“

      Im kommenden Jahr wird eine Expertendelegation aus der Picardie einen Gegenbesuch bei der IBA Thüringen machen. Ebenfalls 2014 soll eine Absichtserklärung zwischen beiden Partnern unterzeichnet werden.

      Eckdaten der beiden Regionen:

      Freistaat Thüringen:
      16.200 km2 Fläche
      2,16 Mio. Einwohner
      134 Einwohner / km2
      Erfurt: 206.000 Einwohner

      Provinz Picardie:
      19.400 km2 Fläche
      1,91 Mio. Einwohner
      98,7 Einwohner / km2
      Amiens: 133.000 Einwohner


      21. November 2013
      IBA-Konferenz 'Ressource : Thüringen'

      Eine Region als Rohstoff
      Die Thüringer Ressourcen als Grundlage für Neues stehen im Mittelpunkt der ersten Fachkonferenz der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Die IBA Konferenz ‚Ressource : Thüringen‘ findet am Donnerstag, den 21. November in Erfurt statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

      Was wird als Ressource wahrgenommen? Und welche Ressourcen werden für die Zukunft Thüringens benötigt? Die IBA Konferenz geht diesen Fragen nach.

      Mögliche Antworten sind z.B. die Vielfalt der Thüringer Kulturlandschaften und die stadtlandschaftlichen Netze, die baukulturellen Kompetenzen und die natürlichen Schätze,  die Initiative der Akteure und die Offenheit für neue Impulse. Auch die Dezentralität der Strukturen und das Bewusstsein für Regionalität wie auch die Vernetzung mit der globalen Welt zählen zum Spektrum der möglichen Antworten.

      Wirtschaftsminister Matthias Machnig (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie) wird zum Konferenzauftakt über ökologische Wirtschaftspolitik sprechen.

      Ausgewiesene Experten aus den Bereichen Energiepolitik, demografischer Wandel, Klimawandel, Stadt- und Raumplanung sowie Regionalentwicklung beteiligen sich als Referenten an der Konferenz.

      Zum Kreis der überregionalen Referenten und Diskussionsteilnehmer gehören z.B. Prof. Peter Droege (Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein und Präsident von Eurosolar), Prof. Dr. Manfred Hegger (Fachbereich Entwerfen und Energieeffizientes Bauen der TU Darmstadt und ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.), Prof. Dr. Ulf Hahne (Fachgebiet Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung der Universität Kassel).

      Auch Experten von Stiftungen und Instituten wie vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, vom Denkwerk Zukunft – Stiftung für kulturelle Erneuerung oder dem Franz Faber Projektbüro für Raumentwicklung, Politikberatung und Kommunikation bereichern das Konferenzprogramm.

      Thüringer Fachleute sind u.a. aus den Thüringer Ministerien sowie von der Bauhaus-Universität Weimar, der FH Erfurt und FH Nordhausen eingebunden.

      Das vollständige Programm finden Sie im Kalender.

      Ausgangslage Thüringen

      Thüringen ist weder Metropole noch Peripherie: Thüringen ist geprägt durch ein historisch gewachsenes, kleinteiliges und dezentrales Netz aus Dörfern, kleinen, mittleren und größeren Städten, eingebettet in abwechslungsreiche Landschaftsräume. Erfurt und Jena ragen mit Einwohnerzahlen über 100.000 Einwohnern aus dem Thüringer Siedlungsnetz heraus und bilden zusammen mit Weimar den Kern der Thüringer Städtekette. Nur 33 Städte haben mehr als 10.000 Einwohner, 65% der Gemeinden weisen weniger als 1.000 Einwohner auf, rund 50% der Thüringer leben in Gemeinden unter 1.000 Einwohnern.

      Die IBA Thüringen versteht das gesamte Land als ihren Handlungsraum und bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen dem Erhalt der Werte der Thüringer Kulturlandschaft und dem aktiven Gestalten ihrer fortwährenden Veränderung. Gefragt ist ein langfristig tragfähiges Beziehungssystem von Stadt und Land.

      Aber nicht nur die Siedlungsräume werden sich verändern, ebenso entstehen neue Produktionslandschaften für erneuerbare Energien und auch neue Wertschöpfungsmöglichkeiten insbesondere durch eine dezentral aufgebaute und lokal verankerte Energieerzeugung.

      In den Thüringer Siedlungsräumen steht der Umgang mit dem Gebäudebestand im Vordergrund – rund 78% des heutigen Gebäudebestands ist vor 1990 entstanden.

      Thüringen steht vor großen Veränderungsprozessen: punktuelles Bevölkerungswachstum und übergeordnetes Schrumpfen, Alterung der Bevölkerung und veränderte Lebensstile sind die bekannten Stichworte. Gab es im Jahr 2012 noch 2,2 Millionen Thüringer, werden es im Jahr 2030 nur noch 1,8 Millionen sein. Bei einer kleinräumigeren Betrachtungsweise zeigt sich in Thüringen ein dichtes Nebeneinander von vielen schrumpfenden, einigen stabilen und sehr wenigen wachsenden Regionen.

      Hintergrund IBA Thüringen

      Die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen will in den kommenden zehn Jahren innovative Antworten auf zentrale Zukunftsfragen in Thüringen entwickeln. Die Leitthemen der IBA Thüringen sind die großen Herausforderungen der Energiewende und des demografischen Wandels sowie soziokulturelle und finanzielle Veränderungsprozesse in ihren baulich-räumlichen und landschaftlichen Auswirkungen. In diesem inhaltlichen Kontext will die IBA Thüringen Werte, Normen und Standards hinterfragen und modellhafte Lösungsansätze entwickeln und Projekte umsetzen, die Maßstäbe für ein zukunftsfähiges Handeln setzen. 2013 ist das Auftaktjahr der IBA Thüringen.

      Eckdaten IBA Konferenz ‚Ressource : Thüringen‘
      Donnerstag, 21. November 2013
      10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
      Audimax der Fachhochschule Erfurt
      Altonaer Straße 25
      99085 Erfurt

      Anmeldung erbeten unter: http://www.iba-thueringen.de


      28. Oktober 2013 
      IBA on tour startet

      Erste Stationen in den Landkreisen Eichsfeld und Saalfeld-Rudolstadt

      Zu Beginn des IBA Prozesses wird die IBA Thüringen die unterschiedlichen Regionen Thüringens besuchen: 17 Landkreise und sechs kreisfreie Städte werden bereist. Mit diesen Besuchen möchte das IBA Team zum einen den Menschen vor Ort die Schwerpunkte und den IBA Prozess vorstellen. Zum anderen will die IBA aber auch gezielt die Regionen kennen lernen, um Potenziale und Zukunftsfragen für die IBA Thüringen aufzuspüren und schließlich ein Netzwerk aufzubauen.

      Bei den ganztägigen Besuchen finden Hintergrundgespräche mit wichtigen Entscheidern vor Ort wie z.B. Landräten, Beigeordneten und Bürgermeistern statt. Außerdem besucht die IBA Thüringen besondere Orte und Initiativen.
      Eine öffentliche Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort rundet den Tag jeweils ab. Ziel dieser Foren ist es, mit den Thüringerinnen und Thüringern ins Gespräch kommen.

      Erste Stationen von ‚IBA on tour’ sind am 29. Oktober der Landkreis Eichsfeld und am 30. Oktober der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

      Eckdaten ‚IBA on tour’ Eichsfeld

      Am 29. Oktober 2013 reist die IBA Thüringen ins Eichsfeld. In Kooperation mit dem Verein Eichsfeld Aktiv stellt sie sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚Baukultur im Eichsfeld’ vor und lädt zur Diskussion ein:
      29. 10. 2013, 14:30 Uhr - 17:00 Uhr Naturparkzentrum Fürstenhagen, Dorfstraße 40, 37318 Fürstenhagen

      Eckdaten ‚IBA on tour’ Saalfeld-Rudolstadt

      Am 30. Oktober 2013 stellt sich die IBA Thüringen in Saalfeld-Rudolstadt vor und lädt zur Diskussion ein:
      30.10. 2013, 19:00 Uhr – ca. 21.00 Uhr
      Schillerhaus Rudolstadt, Schillerstraße 25, 07407 Rudolstadt

      Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu diesen öffentlichen Gesprächen herzlich eingeladen.

      Hintergrund
      Die IBA Thüringen wird ausgehend von ihren Leitthemen - demographischer Wandel, energetischer Wandel, sozioökonomische sowie finanzielle Veränderungsprozesse – in den Jahren 2013-2023 einen Wettbewerb um die besten Ideen für die Thüringer Zukunft in Gang setzen. Dabei setzt sie auf die Thüringer Ressourcen: die Initiative der Menschen, die Vernetzung von Stadt und Land sowie die Qualitäten von Kultur und Landschaft. Das Prinzip der Regionalität, die Stärkung regionaler Kreisläufe und eine Weiterentwicklung des stadt-landschaftlichen Lebensmodells sind strategische Leitgedanken der beginnenden IBA Arbeit. Konkrete Projektfelder, denen sich die IBA widmen wird, sind Aspekte des zukünftigen Wohnens, der Kulturlandschaft Thüringens, der Energiewende sowie die Schnittstellen zwischen Stadt und Land. Meilensteine der IBA Thüringen werden ihre Präsentationsjahre 2019 und 2023 sein.

      Internationale Bauausstellungen sind seit über 100 Jahren praktiziertes und bewährtes Instrument der Stadtplanung, des Städtebaus und der Regionalentwicklung. Sie gelten generell als Impulsgeber für neue Ideen und Projekte im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich und dokumentieren durch innovative Projekte und Prozesse den baulichen und landschaftlichen Wandel. 


      22. Oktober 2013 
      Neue Gesprächsreihe IBA Salon startet mit Prof. Dr. Klaus Töpfer

      „Ein Thüringer Modell schaffen“ - Erfolgreicher Start des IBA Salons mit Prof. Dr. Klaus Töpfer

      150 Gäste kamen am Abend des gestrigen Mittwochs, 23. Oktober 2013, im Gewehrsaal auf Schloss Ettersburg zum ersten IBA Salon. Gemeinsam mit der Stiftung Schloss Ettersburg hatte die IBA Thüringen Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister a.D. und einen der führenden Experten in Nachhaltigkeitsfragen, zum Vortrag „Regionalität als Chance?“ eingeladen.

      „Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Töpfer hat viele Fragestellungen aufgegriffen, die uns bei der IBA Thüringen bewegen. Beispielsweise wie wir die Energiewende demokratisieren, und wie wir sie so gestalten, dass man die Kulturlandschaft bereichert und nicht verschandelt. Oder aber was die Schnittstellen zwischen Stadt und ländlichen Regionen angeht“, resümiert Prof. Dr. Lütke Daldrup, Geschäftsführer der IBA Thüringen den Abend.

      Prof. Töpfer nahm in seinem Vortrag vielfach Bezug auf die Thüringer Situation. Er wünsche sich für Thüringen, dass mit der IBA die Verzagtheit überwunden werde. Die IBA sei ein tolles Experimentierfeld und habe den Mut, Etabliertes zu hinterfragen. Anhand vieler Beispiele aus eigener Erfahrung appellierte Prof. Töpfer, Veränderungen als Chance zu begreifen. Auch mahnte er in diesem Zusammenhang, die eindeutigen Fakten des Bevölkerungsrückgangs ernst zu nehmen.

      Wie können Städte zu Impulsgebern für den ländlichen Raum werden? Wie können wir überdimensionierte Infrastruktur verändern, damit sie dezentrale Lösungen ermöglichen? Wie kann das Gemeinwesen gestärkt, die kommunale Selbstverantwortung gestützt werden? Wie können Bürger Vielfalt gestalten? Und: Wie geben wir Raum für neue Ideen und Experimente? Welche Indikatoren für Wohlstand sind heute noch zeitgemäß?

      Dies sind nur einige der Fragen, die Prof. Dr. Töpfer in seiner inspirierenden Tour d’Horizon und im anschließenden Gespräch mit dem Publikum aufgriff. Anhand der aktuellen Studie des Institute for Advanced Sustainability Studies „Vielfalt statt Gleichwertigkeit“ stellte Prof. Töpfer anschaulich dar, wie Vorbelastungen aus Investitionen im Abwassersektor oder Wohnungsbau Entwicklungen verhinderten. Chancen für eine Wertschöpfung in der Region sehe er in Veränderungen der großen Energiestrukturen hin zu dezentralen, kleinen Energiesystemen. Im Bereich von Schule und sozialen Infrastrukturen nahm er Bezug auf die positive Entwicklung von Genossenschafts-Organisationen und auf die Zukunft von Schulen im ländlichen Raum. „Wir brauchen soziale Innovationen! Es wäre hervorragend, wenn wir hier ein Thüringer Modell bekommen könnten“, so Prof. Töpfer. „Leute wie Professor Lütke Daldrup und Herr Drosse sprühen vor Ideen. Die IBA Thüringen eröffnet neue Chancen für Thüringen“, so Prof. Töpfer. Zum Abschluss des ersten IBA Salons gab Prof. Töpfer der IBA Thüringen viel Erfolg und Glück für die kommenden zehn Jahre mit auf den Weg.


      06. September 2013 
      Presse-Einladung zum IBA Auftakt

      Der festliche Auftakt der Internationalen Bauausstellung Thüringen findet am Freitag, den 6. September 2013 im ehemaligen Heizwerk in Erfurt statt. 500 Gäs- te aus Thüringen, Deutschland und dem Ausland haben sich angemeldet. Auch 50 Bürgermeister werden aus allen Landesteilen Thüringens erwartet.

      Die IBA Thüringen wird sich einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und beginnen, ihre Geschichte zu erzählen, sie wird ihre Programmfelder im Spannungsbogen zwischen Regionalität und Internationalität präsentieren und sich in den Kontext der Internationalen Bauausstellungen einordnen.

      Anspruch der IBA Thüringen ist es, heute schon das Morgen zu denken. Sie wird dabei an den Thüringer Ressourcen ansetzen: die Menschen, die Vernetzung zwischen Stadt und Land und die naturräumlichen Potenziale. Die IBA wird ex- perimentieren und dabei ganz konzentriert Neues wagen. Sie wird einen Wett- bewerb um die besten Ideen für die Thüringer Zukunft in Gang setzen.

      Vertreterinnen und Vertreter der Medien haben bereits unmittelbar vor Beginn der Auftaktveranstaltung Gelegenheit, sich über die IBA zu informieren und mit den Hauptakteuren dieses Nachmittags zu sprechen. Sie sind eingeladen zum Pressegespräch am selben Ort.

      Freitag, 6. September 2013
      Ehemaliges Heizwerk Erfurt, Maximilian-Welsch-Straße 6
      14:00 Uhr – 14:45 Uhr Pressegespräch mit:
      Christian Carius, Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr
      Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer der IBA Thü- ringen GmbH
      Prof. Dr. Dr. E.h. Werner Sobek, Festredner der Auftaktveranstaltung (Universität Stuttgart und Illinois Institute of Technology Chicago)

      15:00 Uhr – 17:00 Uhr IBA Auftakt:
      Tanztheater Vaivén: „Tanz und Thüringer Luft“
      Minister Christian Carius: „Thüringer Zukunftsaufgaben“
      Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup: „IBA Thüringen Auftakt“- Ziele, Programm und Projekte
      Prof. Dr. Dr. E.h. Werner Sobek: „Internationale Perspektiven“
      Film-Trailer „Lust auf Zukunft“
      anschließend Thüringer Brotzeit


      06. September 2013
      IBA Thüringen Auftakt 2013

      Festliche Veranstaltung am 6. September im ehemaligen Heizwerk in Erfurt

      Die IBA Thüringen stellt sich einer breiten Öffentlichkeit vor. Sie präsentiert ihre Programmfelder im Spannungsbogen zwischen Regionalität und Internationalität und ordnet sich in den Kontext der Internationalen Bauausstellungen ein.

      Zur Auftaktveranstaltung haben sich 500 Gäste aus Thüringen, Deutschland und dem Ausland angemeldet. Auch 50 Bürgermeister werden aus allen Landesteilen Thüringens erwartet.

      Die IBA Thüringen

      Als Veranstaltungsort des IBA Auftaktes wurde bewusst das ehemalige Heizwerk in Erfurt gewählt. Es ist ein Bauwerk, das für Energie steht, aber auch noch auf eine neue Nutzung wartet. Es kann damit auch ein Symbol für die neue Ausrichtung und Umnutzung von Räumen sein.

      Anspruch der IBA Thüringen ist es, heute schon das Morgen zu denken. Die Thüringer Ressourcen sind dabei der Ausgangspunkt: die Menschen, die Vernetzung zwischen Stadt und Land und die naturräumlichen Potenziale. Die IBA wird experimentieren und dabei ganz konzentriert Neues wagen. Sie wird einen Wettbewerb um die besten Ideen für die Thüringer Zukunft in Gang setzen.

      Die Internationale Bauausstellung Thüringen will modellhafte Lösungsansätze entwickeln, die unter den Bedingungen der Energiewende, des demografischen Wandels sowie soziokultureller und finanzieller Veränderungsprozesse Maßstäbe für ein zukunftsfähiges Handeln setzen. Das Prinzip der Regionalität, die Stärkung regionaler Kreisläufe und eine Weiterentwicklung des stadt- landschaftlichen Lebensmodells sind strategische Leitgedanken der beginnenden IBA Arbeit. Thüringen steht damit Pate für viele Regionen mittlerer Dichte abseits metropolitaner und peripherer Strukturen, die mit vergleichbaren Herausforderungen konfrontiert sind.

      Internationale Bauausstellungen sind seit über 100 Jahren praktiziertes und bewährtes Instrument der Stadtplanung, des Städtebaus und der Regionalentwicklung. Sie gelten generell als Impulsgeber für neue Ideen und Projekte im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich und dokumentieren durch innovative Projekte und Prozesse den baulichen und landschaftlichen Wandel. 

      Der IBA Auftakt

      Zum festlichen Auftakt beleuchtet der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, die Zukunftsfragen des Landes: Dazu gehören die Innovationsfähigkeit des Landes, die Gewinnung von Fachkräften und ausreichend Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Die Grundlage für zukunftsgerichtetes Handeln sieht er in einer soliden Haushaltspolitik. Zentrale Herausforderung sind für ihn auch die Gestaltung des demografischen Wandels in all seinen Facetten und die Energiewende. Gerade für diese Bereiche erwartet er praktische Impulse von der IBA.

      „Die IBA ist ein Zukunftslabor, das innovative Konzepte für Land und Leute entwickeln wird. Sie wird Thüringen voranbringen und unser Land in Deutschland und der Welt hervorragend präsentieren“, stellt Minister Carius zusammenfassend dar.

      Der Geschäftsführer der IBA Thüringen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, legt erste programmatische Ansätze und Positionsbestimmungen, das Projektauswahlverfahren und grundlegende Qualitätskriterien sowie erste Ideen zu Projekten dar.

      Zu den wichtigen Themen gehören ökologische Effizienz und Baukultur, neue Infrastruktursysteme und Mobilität, sozialer Zusammenhalt und Zuwanderung sowie das Verhältnis von Stadt und Land zueinander. Wie sehen energieeffiziente Quartiere der Zukunft aus, die funktionierende Nachbarschaften und städtebauliche Qualitäten zugleich berücksichtigen? Wie können Schulen im ländlichen Raum trotz demografischen Wandels erhalten und zu kleinen lokalen Zentren weiter entwickelt werden? Wie können Stadt und Land ihren Austausch in einem produktiven Kreislauf gestalten? Wie kann die Kulturlandschaft Thüringens unter den Bedingungen der Energiewende und den Veränderungen der Landwirtschaft eine Wohlfühllandschaft bleiben und mit baukulturellen Mitteln in Szene gesetzt werden? Diese und andere Leitfragen wird die IBA Thüringen beantworten.

      „Uns kommt es darauf an, die Menschen vor Ort zu begeistern, am IBA Netzwerk mitzuwirken. Ich bin überzeugt, dass die IBA Thüringen die vorhandenen Kräfte bündeln und weiter entwickeln wird. Sie hinterfragt in einem kreativen Projektentwicklungsprozess Vorhandenes, wagt Neues und ermöglicht Experimente. Dabei haben alle Akteure stets im Blick, dass das Markenzeichen IBA eine Selbstverpflichtung zur Qualität bedeutet“, so der IBA Geschäftsführer. Auch konkrete Planungs- und Kommunikationswerkzeuge wie die IBA Konferenz, Vor-Ort-Veranstaltungen und IBA Salons stellt er in der Auftaktveranstaltung vor.

      Festredner ist Prof. Dr. Dr. E.h. Werner Sobek. Der international tätige Bauingenieur und Architekt gilt als einer der einflussreichsten seiner Zunft. Er ist u.a. Professor an der Universität Stuttgart und am Illinois Institute of Technology Chicago. Er stellt die Themen und Aufgaben Thüringens und der IBA in einen internationalen Kontext. 

      Besonderes Augenmerk legt der Experte dabei auf ressourcenschonendes und energieeffizientes Bauen sowie auf die vollständige Wiederverwertbarkeit von Gebäuden, ihrer Bauteile und Materialien.
      Er versteht Planen und Bauen als verantwortungsvolle Gestaltung der gebauten Welt, die zugleich – moralisch begründet – Fürsorge für den Menschen und seine Umwelt bedeutet.

      „Einen Olivenbaum pflanzt man nicht für sich selbst, sondern für die nächsten Generationen. Ähnlich ist es mit dem nachhaltigen Bauen“, erläutert Prof. Dr. Dr. E.h. Werner Sobek.

      Den Rahmen der Auftaktveranstaltung bildet ein künstlerisches Festprogramm. Den Anfang macht eine Lufttanzperformance des Tanztheaters Vaivén. Begleitet wird die Performance durch musikalische Improvisationen von Andreas Kuch, Student der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Dieses Programm ist zugleich der Auftakt für weitere Kooperationen der IBA Thüringen mit Thüringer Hochschulen. Am Ende der Veranstaltung macht ein Film-Trailer Lust auf die Zukunft und neugierig auf die IBA Thüringen.

      Gemeinsam klingt dann der Tag bei regionaler Küche mit internationalen Zutaten und guter Musik aus.
      Durch die Veranstaltung führt die Moderatorin und Buchautorin Angela Elis. 


      10. Juli 2013 
      IBA Botschafter berufen

      Kuratorium der IBA Thüringen hat sich konstituiert

      Das neunköpfige, prominent besetzte Kuratorium der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen ist heute zur konstituierenden Sitzung auf Schloss Ettersburg zusammen gekommen. Das Gremium unter Vorsitz von Eckart Drosse, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schloss Ettersburg, wird die IBA Thüringen programmatisch beraten und gleichzeitig auf nationaler wie internationaler Ebene Botschafter für die IBA Thüringen sein.

      „Wir haben renommierte Persönlichkeiten gewinnen können, die uns bei der Entwicklung der IBA Thüringen zur Seite stehen und in ihren nationalen und internationalen Netzwerken die Botschaften der IBA Thüringen verbreiten“, stellt IBA Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup heraus.

      Bauminister Christian Carius begrüßte das Kuratorium in seiner konstituierenden Sitzung. Im Anschluss diskutierte das Gremium über die aktuelle Positionsbestimmung der IBA Thüringen und beriet über Kriterien und Qualifizierungsverfahren für IBA Projekte.

      „Die Persönlichkeiten des IBA Kuratoriums haben in ihrem beruflichen Verantwortungsbereich relevante Prozesse in den Leitthemen des demografischen und energetischen Wandels gestaltet. Mit diesem Know-how werden sie die Aktivitäten der IBA Thüringen beraten und dabei insbesondere die Perspektive des Nutzers vertreten“, betonte der Kuratoriums-Vorsitzende Eckart Drosse am Rande der Tagung. Dem Kuratorium gehören folgende Persönlichkeiten an:

      RA Eckart Drosse (Vorsitzender des IBA Kuratoriums), geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schloss Ettersburg und zuvor Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen e.V.,
      Dr. h. c. Petra Roth, ehemalige Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main und frühere Präsidentin des Deutschen Städtetags,
      Prof. Dr.-Ing. Hans Wilhelm Alfen, Professur Betriebswirtschaftslehre im Bauwesen an der Bauhaus-Universität Weimar,
      Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW),
      Michael Halstenberg, Ministerialdirektor a.D., HFK Rechtsanwälte LLP,
      Dr. Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung,
      Dr. Matthias Kurth, Gründungspräsident der Bundesnetzagentur und Chair of I/ERG,
      Thomas Morszeck, Institutsleiter am Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB,
      Michael Rommel, Architekt BDA, Hestermann Rommel Architekten + Gesamtplaner GmbH & Co. KG 


      07. Juli 2013 
      IBA Fachbeirat hat sich konstituiert

      Geballte Kompetenz

      Der elfköpfige international besetzte Fachbeirat der IBA Thüringen ist Freitag und Sonnabend zur konstituierenden Sitzung auf Schloss Ettersburg zusammengekommen. Das wissenschaftliche Gremium unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Karl Beucke, Rektor der Bauhaus-Universität Weimar, soll den Prozess der IBA Thüringen begleiten und sie in programmatischen, projektbezogen und kommunikativen Fragen beraten. Dazu wird der mit unterschiedlichen Fachdisziplinen besetzte IBA Fachbeirat mehrmals jährlich Arbeitsklausuren in Thüringen durchführen und die aktuellen Entwicklungen der IBA mit dem IBA Team diskutieren. Die Mitglieder des Fachbeirats wurden am 30. Mai 2013 vom Aufsichtsrat der IBA Thüringen offiziell berufen. Ihre erste Sitzung war dem Austausch über die aktuelle Positionen und der Vorbereitung der Fachkonferenz der IBA Thüringen im Herbst 2013 gewidmet.

      "Ich bin überzeugt, dass wir mit der Konstituierung und ersten Klausur dieses hochkarätigen Beratergremiums einen wichtigen Schritt in der Annäherung an das Programm des ambitionierten Zukunftslabors IBA Thüringen geschafft haben. Ich freue mich auf die kontinuierliche Zusammenarbeit und die weitere fachliche Unterstützung", so der Geschäftsführer der IBA Thüringen GmbH, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup.

      Der Fachbeirat ist mit Experten besetzt, die über langjährige Berufspraxis und wissenschaftliche Expertise in den Themen Energiewende und demografischer Wandels verfügen und die strategische Erfahrungen im Gestalten regionaler Entwicklungsprozesse haben. Der IBA Fachbeirat berät die IBA Thüringen GmbH bei der Programmentwicklung und der Projektarbeit. Der Fachbeirat soll gemeinsam mit der Geschäftsführung die IBA Projekte evaluieren und Empfehlungen für die Vergabe des IBA Labels abgeben. Er übernimmt auch eine wichtige Reflexions- und Vermittlungsfunktion. "Wir haben bewusst weltweit vernetzte Persönlichkeiten für den IBA Fachbeirat gesucht", betonte Prof. Dr. Karl Beucke am Rande der Klausur. "Es gilt, die IBA Themenschwerpunkte international einzuordnen, aber auch Aufmerksamkeit für den Prozess und die Erkenntnisse der IBA Thüringen über die eigenen Landesgrenzen hinaus zu gewinnen und damit den Standort Thüringen zu stärken."

      Profilierte und erfahrene Mitglieder

      So wurde für den Fachbeirat Dr. Reimar Molitor gewonnen. Er war der Geschäftsführer der ‚Regionale 2010’ (Köln/Bonn). Die Regionalen in Nordrhein- Westfalen gelten als ‚kleine IBAs’ und sind als Strukturprogramme speziell regionalen Entwicklungsprozessen gewidmet. Mit Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut (ETH Zürich) und Prof. Manfred Hegger (TU Darmstadt) ist es gelungen, zwei ausgewiesene Energieexperten in den Fachbeirat zu berufen, die für einen ganzheitlichen, energetischen Ansatz stehen – von der Region über das Quartier bis zum Gebäude. Sie sehen in Thüringen große Potenziale für Modellprojekte der Energiewende. Unterstützung für die Präsentation und Kommunikation des IBA Prozesses ist mit Prof. Barbara Holzer gefunden worden. Ihr Büro ‚Holzer Kobler Architekturen‘ hat u.a. in den letzten Jahren wegweisende Ausstellungen kuratiert. Mit Prof. Dr. Rolf Kuhn, ehemaliger Geschäftsführer der IBA Fürst- Pückler-Land in Brandenburg, den Professoren Andreas Wolf, HTWK Leipzig, und Stefan Rettich, Universität Bremen, sowie Andrea Gebhard, München, Vorsitzende des BDLA, wurden renommierte Architekten und eine Landschaftsarchitektin gewonnen, die für baukulturelle Qualität, innovative Verfahren und kreative Planung im IBA Fachbeirat stehen. Als beratende Mitglieder wurden mit Prof. Bernd Rudolf und Prof. Dr.-Ing. Dieter Genske zwei Vertreter der IBA Werkstattstandorte – die Bauhaus-Universität Weimar und die Fachhochschule Nordhausen - in den Fachbeirat berufen. "Sie übernehmen den Transfer zwischen den Arbeitsschwerpunkten der IBA und den Thüringer Hochschulen und sind für uns wichtige Botschafter in die Thüringer Wissenschaftslandschaft", so IBA Geschäftsführer Lütke Daldrup.

      Ausnahmslos bestätigten die Mitglieder des Fachbeirats die Chancen und Potenziale des IBA Prozesses. Thüringen ist zudem als Referenzstandort für eine Vielzahl polyzentraler, kleinteiliger Regionen mittlerer Dichte in Europa, Nordamerika und Japan interessant. "Die IBA Thüringen hat die außergewöhnliche Chance ein Bundesland durch Modellprojekte und eine öffentliche Debatte nachhaltig auf zukünftige Rahmenbedingungen vorzubereiten", erklärte Fachbeiratsmitglied Prof. Dr. Rolf Kuhn. Dabei soll das Zukunftslabor IBA Thüringen auch neue Sichtweisen ermöglichen, Diskussionen über die Angemessenheit von Erwartungen und Projekten anstoßen, neue Allianzen und Verfahrenswege aufzeigen sowie Thüringer Identitäten und Traditionen zukunftsfähig machen.

      "Die konstruktiven und spannenden Diskussionen in der ersten Arbeitssitzung des IBA Fachbeirats haben gezeigt, dass wir eine gute Mischung von Generalisten und Spezialisten für unsere IBA in Thüringen gefunden haben" fasste IBA Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup die zwei intensiven Klausurtage zusammen. "Nun gilt es, die Impulse in unseren Programmdiskurs einzubetten und in die IBA Fachkonferenz am 21. und 22. November 2013 einzubringen."


      26. Juni 2013
      Erstes Partner-Treffen der IBA Thüringen im Auftaktjahr

      Partner für Internationale Bauausstellung von elementarer Bedeutung 

      50 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind am gestrigen Dienstag auf Schloss Ettersburg zum ersten Partner- Treffen der IBA Thüringen zusammengekommen. IBA Geschäftsführer Prof. Engelbert Lütke Daldrup stellte dabei zentrale Positionen der IBA Thüringen und die geplanten Aktivitäten im IBA-Auftaktjahr vor. Die Teilnehmer tauschten sich über den Aufbau eines Partner-Netzwerks aus, das den IBA-Prozess in den kommenden zehn Jahren unterstützen und in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen verankern soll.

      „Eine Internationale Bauausstellung muss von vielen Akteuren getragen werden“, betonte der Thüringer Bauminister Christian Carius im Vorfeld der Veranstaltung.“ Für die Leitthemen des demografischen und energetischen Wandels gilt es, im Rahmen der IBA kluge Lösungsperspektiven zu entwickeln, um die verschiedenen Veränderungsprozesse gemeinsam zu gestalten."

      IBA-Geschäftsführer Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup stellte den Anwesenden zentrale Positionen der IBA Thüringen vor. „Die IBA will modellhafte Lösungsansätze entwickeln, die Maßstäbe für ein zukunftsfähiges Handeln setzen“, betonte er. „Thüringen steht dabei Pate für viele Regionen mittlerer Dichte, die weder metropolitane noch periphere Strukturen haben und mit ganz ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind.“ Er verwies auf den geplanten Veranstaltungsreigen, mit dem die IBA Thüringen in ihrem Auftaktjahr in den Dialog mit den interessierten Akteuren treten möchte. In ihren Aktivitäten wird die IBA Thüringen von zwei Gremien beraten, dem IBA Fachbeirat und dem IBA-Kuratorium. Deren Vorsitzende Eckart Drosse und Prof. Dr. Karl Beucke gaben den Anwesenden einen Einblick in die Arbeit der Gremien.

      Die Veranstaltung war ein erster Schritt zum Aufbau eines Partner-Netzwerks der IBA Thüringen. „Eine IBA kann nur erfolgreich sein, wenn sie von vielen getragen wird,“ stellte Prof. Lütke Daldrup fest. „Deshalb wollen wir uns mit denjenigen vernetzen, die die Ziele der IBA Thüringen befürworten und sich auch vorstellen können, unsere Arbeit tatkräftig zu unterstützen.“ Aufbauen kann die IBA Thüringen dabei auf die Erfahrungen der Internationalen Bauausstellung in Hamburg, die sich bereits in ihrem Abschlussjahr befindet. Gerti Theis von der IBA Hamburg GmbH hob die Bedeutung eines Partner-Netzwerks für das Gelingen der dortigen IBA hervor. Mit einer sogenannten IBA Konvention hatten sich die Partner auf eine organisatorische, kommunikative oder auch finanzielle Kooperation mit der IBA Hamburg verständigt.

      Das Thüringer Netzwerk der IBA Freunde und IVA Partner wird nun Stück für Stück aufgebaut. Am 6. September 2013 lädt die IBA Thüringen zu einer festlichen Auftaktveranstaltung in das Heizwerk Erfurt ein. 


      06. Juni 2013
      IBA Thüringen stellt sich vor - Positionen, Auftaktjahr 2013, Gremien

      IBA Thüringen stellt sich vor: Positionen, Auftaktjahr 2013, Gremien

      Die Internationale Bauausstellung Thüringen will modellhafte Lösungsansätze entwickeln, die unter den Bedingungen der Energiewende, des demografischen Wandels sowie soziokultureller und finanzieller Veränderungsprozesse Maßstäbe für ein zukunftsfähiges Handeln setzen. Das Prinzip der Regionalität, die Stärkung regionaler Kreisläufe und eine Weiterentwicklung des stadt-landschaftlichen Lebensmodells sind strategische Leitgedanken der beginnenden IBA Arbeit. Thüringen steht damit Pate für viele Regionen mittlerer Dichte abseits metropolitaner und peripherer Strukturen, die mit vergleichbaren Herausforderungen konfrontiert sind. Zum Beginn des Auftaktjahres stellt die IBA Thüringen ihre Positionen, die Aktivitäten im Jahr 2013 und die Struktur der Gremien vor.

      Die Thüringer Situation

      Das im deutschland- und europaweiten Vergleich eher überschaubare Land Thüringen steht vor großen Herausforderungen. Demografischer Wandel, knapper werdende fossile Energieressourcen und sinkende Einnahmen bei wachsenden öffentlichen Ausgaben beschränken die Handlungsspielräume von Planung und Politik in Thüringen erheblich.

      Seit der politischen Wende im Jahr 1989 hat Thüringen mehr als 400.000 Einwohner verloren. Hinzu kommt die Alterung der Gesellschaft. Schon 2030 wird nicht nur jeder fünfte, sondern jeder dritte Einwohner im Rentenalter sein. Auch werden weit weniger Neugeborene als Sterbefälle gezählt. Damit verringert sich die Zahl der Thüringer Jahr für Jahr um etwa 20.000, d. h. jährlich verliert der Freistaat sinnbildlich gesehen eine seiner die Thüringer Kulturlandschaft prägenden Klein- und Mittelstädte in der Größenordnung von Bad Langensalza oder Schmalkalden.

      Dieser Trend der natürlichen und wanderungsbedingten Bevölkerungsentwicklung wird sich auch in Zukunft fortsetzen. Während heute 2,2 Millionen Menschen im Freistaat leben, wird das Land 2030 nur noch etwa 1,8 Millionen Einwohner zählen. Diese Entwicklung verläuft nicht homogen über das Land verteilt. Neben Zonen mit relativ konstanten bzw. leicht steigenden Bevölkerungszahlen wie Erfurt, Weimar oder Jena gibt es Städte und Kreise wie Suhl oder das Altenburger Land, die einen massiven weiteren Rückgang der Bevölkerungszahlen zu verkraften haben.

      Damit verbunden sind dringende Fragen der Daseinsvorsorge, der Auslastung und der Funktionsfähigkeit technischer und sozialer Infrastrukturen, der Tragfähigkeit sozialer Netze und der Angemessenheit von Versorgungsstandards. Sichtbar werden die Umwälzungen an leerstehenden Gebäuden und brachfallenden Flächen, aber auch an der neuen Knappheit von Wohnungen in den wenigen Wachstumsräumen.

      Weltweit müssen die Energiesysteme umgestellt werden, zumal die Ressourcen knapper und der Klimawandel gravierender wird. Deutschland hat in diesem Kontext mit der Energiewende eine Vorreiterrolle eingenommen. Die lokale und regionale Umsetzung der Energiewende ist eine große strategische Zukunftsaufgabe auch in Thüringen. Denn nur mit mehr Energieeffizienz und mit dem Einsatz erneuerbarer Energien kann der Abschied vom Zeitalter fossiler Energien gemeistert werden. Und nur so wird ein wirkungsvoller Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel mit seinen zunehmenden Extremwetterereignissen geleistet. Gelingen kann die Energiewende jedoch nur, wenn sie nicht als isolierte Aufgabe betrachtet, sondern in integrierende Strategien der Stadt- und Raumentwicklung eingebettet wird. Dies erfordert außerordentliche ökonomische, soziale, ökologische und baukulturelle Sensibilität.

      Die Nutzung regenerativer Energien verändert in Thüringen nicht nur die technische Infrastruktur, sondern auch die Gebäude sowie die Stadt-, Orts- und Landschaftsbilder. Die Gestaltung dieses Wandels führt in ihrer gewaltigen Dimension zu völlig neuen Aufgaben bei der Sanierung und dem Neubau von Gebäuden und Quartieren sowie in der Stadt-, Verkehrs und Landschaftsentwicklung.

      Eine Positionsbestimmung

      Ausgehend von dieser Situation hat die IBA Thüringen in 10 Punkten eine erste Positionsbestimmung vorgenommen:

      Zukunft mutig gestalten

      [IBA.Instrument]

      Mit dem Beschluss zur Durchführung einer Internationalen Bauausstellung stellt sich der Freistaat Thüringen in eine über 100-jährige Tradition von Bauausstellungen in Deutschland. Die IBA ist deshalb kein weiteres normales Förderinstrument der Landesentwicklung. Vielmehr ist sie ein außergewöhnliches, international anerkanntes Instrument der Bau- und Planungskultur, das seine Wirksamkeit aus seinem Exzellenzanspruch mit einer Kultur des grundsätzlichen Hinterfragens und modellhaften Experimentierens bezieht. Dieser sogenannte ‚Ausnahmezustand auf Zeit‘ bietet die Chance, komplexe gesellschaftliche Wandlungsprozesse in ihrer baulich-räumlichen Dimension in Stadt und Landschaft durch die Entwicklung von zukünftigen Handlungsoptionen abseits der etablierten Werte, Normen und Standards zu gestalten. Die IBA Thüringen lebt von ihrem Anspruch an Reform, Innovation und Qualität, ermöglicht durch eine besondere Konzentration von Ideen, Energien und Mitteln auf einen begrenzten Zeitraum.

      Die IBA Thüringen ist ein zieloffenes, zeitlich begrenztes Zukunftslabor. Dieser Innovationsprozess, der sich durch das Erforschen von räumlichen und thematischen Zukunftsfeldern des Freistaates auszeichnet, wird anhand von konkreten Projekten nachvollziehbar. Diese punktuellen Interventionen sollen in der Folge weitere Entwicklungen auslösen. Die IBA ist dabei Garant dafür, dass die Prozesse und Projekte auf hohem baukulturellen Niveau stattfinden.

      Thüringer Identitäten stärken

      [IBA.Anlass]

      Die IBA Thüringen betrachtet den gesamten Freistaat als Handlungsraum. Dies bedeutet keine proportionale oder flächendeckende Aktivität der IBA im Land. Vielmehr arbeitet die IBA Thüringen mit exemplarischen Interventionen, die das Programm der IBA verdeutlichen. Dabei verhandelt sie kontinuierlich zwischen dem Erhalt der Werte der Thüringer Kulturlandschaft und dem aktiven Gestalten ihrer fortwährenden Veränderung. Weder Metropole noch Peripherie: Thüringen ist liebenswerte ‚Mitte’, geprägt durch ein historisch gewachsenes, kleinteiliges und polyzentrisches Netz aus Dörfern, kleinen, mittleren und größeren Städten, eingebettet in abwechslungsreiche, gewachsene Kulturlandschaften.

      Die Leitthemen der IBA Thüringen sind die großen Herausforderungen des energetischen Wandels, der demografischen Entwicklung sowie soziokulturelle und finanzielle Veränderungsprozesse in ihren baulichräumlichen und landschaftlichen Auswirkungen. Sie sind nicht neu, integrale Lösungsansätze stellen allerdings nach wie vor die Ausnahme dar. Heute erfolgt der Diskurs in der Regel getrennt voneinander und überdies noch in verschiedenen fachlichen und politischen Kreisen. Sie müssen zusammengeführt werden.

      Thüringen als überschaubares Flächenland muss auf diese Herausforderungen mit eigenen, zukunftsfähigen Strategien reagieren, die sich kaum aus den auf Metropolen konzentrierten Fachdiskursen ableiten lassen. Damit steht Thüringen Pate für viele Regionen mittlerer Dichte in Europa, die mit vergleichbaren Herausforderungen konfrontiert sind. Auch im globalen Maßstab ist die spezifische Entwicklungslogik dieser Regionen abseits metropolitaner und peripherer Strukturen relevant. Anspruch wirksam umsetzen

      [IBA.Internationalität]

      Das Internationale, das die IBA im Namen führt, ist Verpflichtung. Die IBA Thüringen entwickelt ihre Haltung aus dem Spannungsfeld von internationaler Strahlkraft und regionaler Einbettung. Die Voraussetzung für die Einordnung in einen übergeordneten Kontext entsteht durch die internationale Relevanz ihrer Themen.

      Die IBA Thüringen öffnet sich systematisch den Anregungen von außen und bezieht internationale Diskussionen und Lösungsmodelle in ihre Arbeit ein. Sie wertet internationale Erfahrungen aus, bindet internationale Expertise auf der Programm- wie Projektebene ein, sie vergleicht sich mit internationalen Referenzregionen und lobt Qualifizierungs- und Wettbewerbsverfahren international aus.

      Optionen offen halten

      [IBA.Zeit]

      Komplexe Entwicklungs- und Veränderungsprozesse benötigen Zeit. Zugleich entwickelt ein experimenteller Prozess nur durch seine zeitliche Begrenzung die beabsichtigte Dynamik. Im Verlauf der Thüringer IBA Dekade werden sich die Arbeitsschwerpunkte zwischen den Arbeitsfeldern Programm, Projekte und Kommunikation verschieben.

      Der Zeitraum bis 2023 ermöglicht das Offenhalten von Optionen, das Anpassen des Prozesses und das Übertragen von Lerneffekten auf vergleichbare Projekte in und außerhalb von Thüringen. Die Präsentationsjahre 2019 und 2023 sind wichtige öffentliche Bilanzierungs- und Reflektionspunkte der Thüringer IBA. Die Synchronisierung mit den Jubiläen der Gründung des Bauhauses in Weimar 1919 und der ersten Bauhaus-Ausstellung 1923 ermöglichen internationale Bezüge. Dabei soll sich die IBA aber als eigenständiges Format profilieren.

      Bewusst Alternativen suchen

      [IBA.Haltung]

      Jede IBA muss in ihrem spezifischen Kontext eine eigene Haltung entwickeln, sie muss für ihren Prozess und ihr Ergebnis als Kurator Sorge tragen. Die IBA Thüringen rückt ein stadt-landschaftliches Lebensmodell in den Mittelpunkt der Internationalen Bauausstellung und setzt auf die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität dieses Modells.

      Angesichts der Gleichzeitigkeit eines demografischen Schrumpfens und Alterns aber auch punktuellen Wachsens im Land sucht die IBA Thüringen nach den für die unterschiedlichen Regionen angemessenen Entwicklungsmodellen und fragt nach Alternativen zu quantitativ definierten Wachstumsvorstellungen für Stadt und Land. Sie agiert in der Polarität von globalen Zusammenhängen und regionalen Kreisläufen und vermutet ihre Handlungsräume in der Stärkung der Regionalität.

      Gemeinsam weiter gehen

      [IBA.Arbeitsverständnis]

      Die IBA Thüringen hat ein integrierendes und interdisziplinäres Arbeitsverständnis. Die anspruchsvolle Suche nach zukunftsfähigen Bau und Planungskulturen kann heute nur noch gemeinschaftlich gelingen. Die IBA Thüringen lädt die gesellschaftlichen Gruppen von Politik und Verwaltung, über Wissenschaft und Wirtschaft bis zu Kultur und Zivilgesellschaft ein, ihre Teilhabe am Prozess zu entdecken und ihr Wissen einzubringen.

      Die IBA Thüringen GmbH steuert, moderiert und kommuniziert die gemeinsame Arbeit, sie setzt Wegmarken, vermittelt existierende Erkenntnisse und organisiert Austauschformate. Den Qualitätsanspruch der IBA definiert sie im Dialog und wacht über seine Einhaltung. Reflexion und Evaluierung sind notwendiger Bestandteil des IBA Prozesses.

      Wieder Experimente wagen

      [IBA.Hochschulen]

      Die IBA Thüringen beabsichtigt eine besondere Kooperation mit den Hochschulen des Landes; dies ist ein wichtiger Impuls für die IBA Thüringen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit setzt dabei ein hohes Engagement, auch von Seiten der Hochschulen, voraus. Eine integrale, experimentelle Arbeitskultur und gesellschaftliche Verantwortung sind zentrale Grundlage dieser gemeinsamen Arbeit.

      Die Einbindung der inhaltlichen Schwerpunkte der IBA Thüringen in die Lehr- und Forschungstätigkeiten der Hochschulen entwickelt einen erheblichen Mehrwert. Zugleich wird das Innovationspotential der Hochschulen und ihre Wissensplattformen kontinuierlich in die Arbeit der IBA Thüringen eingebettet. IBA Werkstätten sind dabei ein Instrument, um diese besondere Kooperation zu organisieren.

      Heute Morgen denken

      [IBA.Programm]

      IBA Thüringen handelt vorausschauend und zukunftsweisend. Im Sinne einer Präventionskultur ist das weitsichtige Agieren und nicht das Reagieren auf spezifische Probleme wesentliches Prinzip. Nicht die Suche nach schnellen Antworten und fertigen Lösungen, sondern die Formulierung der richtigen Fragen und die Entwicklung innovationsauslösender Aufgabenstellungen definieren die grundsätzliche Arbeitsweise der IBA Thüringen.

      Die integrale und transparente Entwicklung des IBA Programms ist eine zentrale Methode. Das Programm der IBA Thüringen ist der entscheidende Prozesskorridor. Es bündelt, verdichtet und qualifiziert die wesentlichen Ansätze der IBA. Formate der Programmarbeit sind IBA Fachkonferenzen (IBA Konferenz), Dialogprozesse (IBA Salon, etc.) und regionale sowie lokale Erkundungen (IBA on Tour). Das Programm der IBA Thüringen liefert die Grundlage für die nachfolgende Auswahl der Projekte.

      Exemplarisch Zukunft bauen

      [IBA.Projekte]

      Innovative Prozesse und exzellente Projekte sind zentrale Gegenstände einer Bauausstellung. Die IBA Projekte sind sichtbare, erlebbare Zeichen des erarbeiteten Programms. Grundprinzipien der Projektauswahl sind der Wettbewerb um die besten Ideen. Die Prozesse sind offen angelegt und schließen auch unkonventionelle Verfahren und Lösungen ein. Die IBA übernimmt in ihrer kuratorischen Verantwortung die Projektauswahl. Sie initiiert, sammelt, qualifiziert, entwickelt und koordiniert die Projekte.

      IBA Projekte müssen in ihrer prototypischen Eigenschaft einen mehrdimensionalen Qualitätsanspruch erfüllen, sie müssen in ihren jeweiligen Handlungsfeldern das Neue als Neues herausarbeiten, also ein deutliches Mehr gegenüber dem Üblichen zeigen. Klarer programmatischer Fokus, Kreativität und Innovationsgrad, Prozessqualität, baukultureller Anspruch, internationale Relevanz, Realisierbarkeit, Kommunizierbarkeit und Ausstellbarkeit des Projekts und seines Prozesses sind relevante Kriterien. Diese Qualitätskriterien beschreiben die komplexen Anforderungen an IBA Prozesse und IBA Projekte. Abgesichert wird diese Qualität durch fachlich qualifizierte Projektauswahlverfahren unter Mitwirkung des IBA Fachbeirats und abschließend durch IBA Qualitätsvereinbarungen mit den jeweiligen Projektträgern.

      Überraschend öffentlich handeln

      [IBA.Kommunikation]

      Die IBA Thüringen versteht den Aspekt der Ausstellung als kontinuierliches Kommunizieren und Vermitteln ihres Programms, ihrer Projekte und Prozesse. Die transparente Kultur der IBA Thüringen richtet sich an alle Interessierten in Thüringen und darüber hinaus.

      Eine IBA, die mit exemplarischen Interventionen in einem ganzen Land agiert, muss ihre Sichtbarkeit durch interessante Kommunikationsformate unterstützen. Diese prägen neben den gebauten Projekten den Wiedererkennungswert der IBA Thüringen. Die Entwicklung einer spannenden Dramaturgie der IBA ist wichtig, damit das nötige Interesse und die anhaltende Faszination über den langen Umsetzungszeitraum der IBA erhalten bleiben. Die abschließende Aufbereitung, Vermittlung und Dokumentation des Thüringer IBA Prozesses bildet einen bleibenden Mehrwert und dient als erprobter Zukunftsbaukasten für nachfolgende Entwicklungsprozesse im Land

      Auftaktjahr 2013

      Erstmals ist Thüringen Ort einer Internationalen Bauausstellung. Zur Durchführung der Internationalen Bauausstellung Thüringen wurde im vergangenen Jahr die IBA Thüringen GmbH gegründet und aufgebaut. Mit der Berufung des neuen Geschäftsführers Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup wurde die programmatische Arbeit der IBA intensiviert und das Jahr 2013 wird zum Auftaktjahr der Internationalen Bauausstellung Thüringen.

      In den kommenden Monaten wird die Idee der Internationalen Bauausstellung in die Regionen getragen und gemeinsam mit den Partnern das Programm weiterentwickelt; die Arbeit an konkreten Projekten wird im Jahr 2014 beginnen. Sämtliche gesellschaftliche Gruppen sind eingeladen, ihr Wissen und ihre Ideen einzubringen.

      Der festliche Auftakt der IBA Thüringen findet am 6. September 2013 in der Landeshauptstadt Erfurt statt. Dort wird sich die neu aufgestellte IBA Thüringen erstmals der breiten Öffentlichkeit vorstellen.

      Zur Weiterentwicklung des IBA Programms werden die „IBA Salons“ beitragen, zu denen ab Herbst 2013 mehrmals im Jahr eingeladen wird. Die öffentliche Veranstaltungsreihe soll den gesamten IBA Prozess begleiten. Vorträge, Streitgespräche, Film- und Leseabende oder auch künstlerische Aktionen werden Anregungen bringen, die in den IBA Prozess einfließen und die späteren IBA Projekte bereichern werden. Dazu sollen u.a. interessante Persönlichkeiten eingeladen werden, die eine eigene Haltung zu den gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen und ihren unmittelbaren Auswirkungen auf die baukulturellen Realitäten verkörpern – gesamtgesellschaftlich wie fachspezifisch, raumbeobachtend bis räumlich gestaltend.

      Parallel dazu geht ab September die „IBA on tour“ und besucht die unterschiedlichen Regionen des Freistaates, um die IBA Thüringen und ihre Ideen ins Land zu tragen, Potentiale aufzuspüren und Netzwerke aufzubauen. Gesprächspartner werden neben Vertretern von Wirtschaft, Politik und Verwaltung insbesondere aktive Akteure vor Ort sein.

      Für den Winter ist außerdem eine Auftaktkonferenz zum Thema ‚Ressource Thüringen“ geplant. Damit beginnt die IBA Thüringen die nationale und internationale Fachdebatte zur Präzisierung des IBA Programms und zu den Schwerpunkten der Projektarbeit

      IBA Gremien

      Die 2012 gegründete IBA Thüringen GmbH hat, neben dem Aufsichtsrat und dem bereits 2012 berufenen IBA Kuratorium, seit dem Frühjahr eine neue Geschäftsführung und seit Ende Mai auch einen IBA Fachbeirat. Mit Unterstützung der Beratungsgremien übernehmen die Organe der IBA Thüringen GmbH die Verantwortung für den Gesamtprozess der Internationalen Bauausstellung Thüringen 2023.

      Der IBA Aufsichtsrat, unter Vorsitz des Thüringer Ministers für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, berät und überwacht die Arbeit der IBA Thüringen GmbH.

      Im Herbst 2012 berief der Aufsichtsrat das IBA Kuratorium als Berater und Botschafter der IBA mit namhaften Vertretern wie Dr. h. c. Petra Roth, ehemalige Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main und frühere Präsidentin des Deutschen Städtetags, Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW), Dr. Matthias Kurth, Gründungspräsident der Bundesnetzagentur und RA Eckart Drosse, ehemaliger Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen e. V..

      Begleitet wird der thüringische IBA Prozess von einem IBA Fachbeirat. Dieser besteht aus Experten, die Erfahrungen mit IBA Prozessen haben und zu den Themen energetischer, demografischer und sozialer Wandel, Regionalentwicklung, Architektur und Landschaftsgestaltung, aber auch Kommunikation und Ausstellungsvermittlung international gearbeitet haben. Am 30. Mai 2013 wurden in den IBA Fachbeirat berufen:

      • Prof. Dr. Karl Beucke (Vorsitzender IBA Fachbeirat, Rektor Bauhaus-Universität Weimar),
      • Andrea Gebhardt (Präsidentin Bund Deutscher Landschaftsarchitekten BDLA),
      • Prof. Manfred Hegger (Professur für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, TU Darmstadt),
      • Prof. Barbara Holzer (Gastprofessur ETH Zürich/SIA).
      • Prof. Dr. Rolf Kuhn (ehemaliger Geschäftsführer IBA Fürst-Pückler-Land);
      • Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut (Professur für Gebäudetechnik ETH Zürich);
      • Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführender Vorstand Region Köln/Bonn e. V.);
      • Prof. Stefan Rettich (Professur für Theorie und Entwerfen, School of Architecture Bremen);
      • Prof. Andreas Wolf (Professur für Städtebau und Entwerfen, HTWK Leipzig);

      Als beratende Mitglieder wurden zwei Thüringer Hochschullehrer berufen:

      • Prof. Bernd Rudolf (Dekan Fakultät Architektur, Bauhaus-Universität Weimar) und
      • Prof. Dr. Dieter Genske (Professur Flächenrecycling & Landschaftstechnologie, Fachhochschule Nordhausen).
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      Internationale Bauausstellung Thüringen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
      Gutenbergstraße 29a
      99423 Weimar

      tel +49 3643 90088-0
      fax +49 3643 90088-29

      info@iba-thueringen.de
      www.iba-thueringen.de

      Geschäftsführung:
      Dr. Marta Doehler-Behzadi

      Vorsitzende des Aufsichtsrats:
      Birgit Keller

      Sitz Weimar
      Amtsgericht Jena, HRB 507526

      Steuernummer 162/111/05651

      Website:
      Panatom Corporate Communication

      Fotografien (sofern nicht anders gekennzeichnet):
      Thomas Müller, Weimar

      Englische Übersetzung (ab Mitte 2015):
      Julian Reisenberger, Weimar

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