Projekte

Stadtland

Die IBA Thüringen macht das STADTLAND zu ihrem Thema. Sie konzentriert sich auf fünf IBA Baustellen, wo Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen.

mehr in der IBA Programmatik

Selbstverantwortungsland

Der ländliche Raum ist Austragungsort von vielfältigen und alternativen stadtlandschaftlichen Lebensmodellen. Es ist nicht hinzunehmen, diesen Raum ausschließlich als unterstützungsbedürftiges Schrumpfungsterritorium anzusehen. Der ländliche Raum kann große zivilgesellschaftliche Innovations- und daraus Bindungs­kräfte für die Gemeinschaften entfalten. Dafür finden sich in ­Thüringen zahlreiche Anknüpfungspunkte, die an ­aus­sagekräftigen Beispielen weiterentwickelt werden.

Geras neue Mitte

Wer ist, wer entwickelt unsere Stadt?

Geras neue Mitte

Geras neue Mitte

In Gera haben sich Vertreter der Stadt, Bürger, Initiativen und Unternehmen zusammengeschlossen, um die große innerstädtische Brache vor dem Kultur- und Kongresszentrum (KuK) als ‚Geras Neue Mitte’ zu entwickeln. Im Sinne von Selbstverantwortung wurde die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Gera und dem Verein ‚Ja – für Gera’ zum Ausgangspunkt der IBA Kandidatur 2014. In Geras Neuer Mitte soll ein lebendiger Teil der Stadt entstehen, mit einem neuen Verhältnis von Grün und Bebauung und mit hoher Aufenthalts- und Bauqualität.

Trotz der prominenten Lage des Gebietes und seiner Bedeutung für die Innenstadt stand das große innerstädtische Areal 15 Jahre leer. Der internationale städtebauliche Ideenwettbewerb ‚Europan 13 – The adaptable City’ 2015 und eine Reihe von Workshops mit Geraer Bürgern sowie Gästen aus dem In- und Ausland markierten den Neuanfang. Die Ausstellung der Entwürfe im KuK Anfang 2016 zog 3.500 Besucher an, wovon über 500 an einer schriftlichen Umfrage teilnahmen. Damit wird Geras Neue Mitte zum Stadtgespräch und Zukunftsprojekt für Gera.

Im Jahr 2017 steht der ‚Rahmenplan plus’ an. Grundlage und Aufgabenstellung hierfür ist der Entwicklungsrahmen, der aus den 12 Bürgeranliegen der Umfrage und weiteren Planungs- und Prozesshinweisen hervor ging. Diese Broschüre erschien am 22.10.2016 gleichzeitig mit dem ‚Urban Flashmob’, einer Kunstaktion des Büros Zuloark. Bei strömendem Regen nahmen hunderte Geraer die Brachfläche mit farbigen Schirmen vorübergehend in Besitz.

Der ‚Rahmenplan plus’ wird die künftige städtebauliche Gestaltung klären. Das ‚plus’ steht für eine intensive Bürgerbeteiligung. Etwas zeitversetzt beginnt das Bebauungsplanverfahren. Bis es zu einer dauerhaften Freiflächengestaltung und Bebauung kommt, wird ein Kurator 20217 die Ideen für temporäre Aktivitäten sichten und gemeinsam mit den Bürgern die Fläche aktiv und experimentell in Nutzung nehmen.

Aktuelle Informationen auch auf facebook.com/GerasNeueMitte

Mehr zum Projekt 
Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte
15. Juni 2017

Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte

Vernetzungstreffen für Geras Neue Mitte
06. April 2017

Vernetzungstreffen für Geras Neue Mitte

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte
22. März 2017

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte

Komm in Geras Neue Mitte - Aufruf und Kurator zur Aktivierung 2017
22. März 2017

Komm in Geras Neue Mitte - Aufruf und Kurator zur Aktivierung 2017

Downloads 
Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte
21. Oktober 2016

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte

Urban Flashmob - Geras neue Mitte
12. Oktober 2016

Urban Flashmob
Geras neue Mitte

Europan 13 Abschlussforum in Gera
04. Juli 2016

Europan 13 Abschlussforum in Gera

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Teilnehmer des Europan Abschlussforums in Gera. Foto: Catrin Heinrich
IBA Fachbeirat besucht Geras Neue Mitte
10. Juni 2016

IBA Fachbeirat besucht Geras Neue Mitte

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IBA Fachbeirat zu Besuch in Gera. Foto: Catrin Heinrich
Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an
29. Februar 2016

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an

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Europan Szenarien für Geras Neue Mitte. Foto: Thomas Müller

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Baudezernentin Claudia Baumgartner erläutert die Entwürfe. Foto: Thomas Müller

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Städtebauliches Arbeitsmodell. Foto: Thomas Müller

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Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn begrüßt den 2.300. Besucher. Foto: Thomas Müller
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Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern
26. Februar 2016

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern:
Entwürfe für Geras Neue Mitte

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Nick Albers erhielt eine Anerkennung für seinen Entwurf Das ist Gera. Foto: Thomas Müller

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Die Preisträger Annelie Seemann und Marc Torras Montfort erläutern ihr Konzept Kolonisierung der Stadtmitte. Foto: Thomas Müller

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Gautier Duthoit erhielt den Ankauf für Gera_Connected Urbis. Foto: Thomas Müller

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Die Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn gratuliert den Preisträgern. Foto: Thomas Müller
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Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe
09. Dezember 2015

Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe

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Europan Preisverleihung in Berlin. Foto: Matthias Lindner

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Präsentation der Entwürfe anlässlich der Europan Preisverleihung in Berlin. Foto: Matthias Lindner

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Der Preis geht an die Architekten Annelie Seemann und Marc Torras Montfort mit Vincenza La Rocca für den Entwurf ‚Kolonisierung der Stadtmitte’, Jury-Vorsitzender Prof. Michael Koch. Foto: Matthias Lindner

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Den Ankauf erhielt der Architekt und Stadtplaner Gautier Duthoit aus Gresswiller in Frankreich. Foto: Matthias Lindner

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Eine Anerkennung ging an die Dresdner Architekten und Landschaftsplaner Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz. Foto: Matthias Lindner

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Anerkennung: Eine Goldene Mitte für Gera von Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz (Dresden)

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Eine Anerkennung erhielt außerdem die Arbeit von Architekt Timothy Vanagt aus dem belgischen Antwerpen. Foto: Matthias Lindner

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Anerkennung: Das ist Gera von Timothy Vanagt (Antwerpen, Belgien)

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Die Auslober dankten allen Teilnehmern und der Geschäftsstelle von Europan. V.l.n.r.: Matthias Röder, Thomas Leidel, Konrad Steinbrecht (alle drei Gera), Ulrike Poeverlein (Europan), Dr. Bertram Schiffers (IBA Thüringen), Claudia Baumgartner (Baudezernentin Gera), Prof. Michael Koch (Jury-Vorsitzendner), Volker Tauchert (Ja - für Gera e.V.) Foto: Matthias Lindner
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Anerkennungen:
Eine Goldene Mitte für Gera
Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz (Dresden)
Das Areal erhält auf pragmatische Weise durch Zwischennutzungen eine stadt­räumliche Fassung. Hierzu schlagen die Verfasser konkrete Beteiligungsstrukturen vor. Die langfristigen Bebauungsoptionen sind nur vage formuliert.

Das ist Gera
Timothy Vanagt (Antwerpen, Belgien)
Mit einem großen öffentlichen Freiraum, gerahmt von einem multifunktionalen  Arkaden-Bauwerk, liefert die Arbeit ein starkes Bild für Geras neue Mitte. Die Umsetzung dieses konzeptionellen Ansatzes bleibt hingegen offen. 

Ausführliche Präsentation der Entwürfe auf europan.de

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer
27. November 2015

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer

Thorsten Mehnert aus Leipzig, Unternehmensberater und engagierter Bürger, erklärte ganz konkret, wie Bürger und Stadtverwaltung in Leipzig auf Augenhöhe zusammengearbeitet haben, um die große Brache des Güterbahnhofes Leipzig-Plagwitz nachzunutzen. Er erläuterte die Organisation und den Betrieb dieser Koproduktion.

Am Samstag morgen diskutierten die Teilnehmer in drei Gruppen mit den Referenten des Vortages intensiv über Zwischennutzungen, Städtebau und Arbeitsstrukturen. Im Ergebnis zeichneten sich ein Drehbuch, Aufgaben und Aktionen zur Entwicklung der Brache an der Breitscheidstraße ab. Viele Teilnehmer sagten spontan ihre Mitarbeit für die weiteren Schritte zu.

Veranstalter waren die IBA Thüringen, Ja - für Gera e.V. und die Stadt Gera. Die Moderation übernahm die Bürogemeinschaft Stadtstrategen aus Weimar. Die Räume stellten die Sparkasse Gera-Greiz und die Stadt Gera zur Verfügung. 

Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet
19. August 2015

Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet

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Unterschrift Vereinbarung IBA_b.jpg
Unterschreiben die Qualifizierungsvereinbarung für den IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt – Starke Mitte’ (v.l.): Dr. Viola Hahn, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Volker Tauchert. Foto: IBA Thüringen
Große Resonanz auf Europan-Wettbewerb in Gera
03. Juli 2015

Große Resonanz auf Europan-Wettbewerb in Gera

‚Vernetzte Stadt – Starke Mitte’ begrüßte Europan-Architekten in Gera
21. April 2015

‚Vernetzte Stadt – Starke Mitte’ begrüßte Europan-Architekten in Gera

Bis zum Sommer arbeiten die Architekten und Planer an der Aufgabe. Wie viele Arbeiten eingereicht werden, ist offen.

Zu den Teilnehmern am Dienstag gehörten unter anderem internationale Studierende und Professoren der Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen in Berlin, Dresden, Wismar, Erfurt, Braunschweig sowie freie Architekten und Planer aus mehreren Bundesländern sowie internationale Arbeitsgemeinschaften mit Beteiligten aus Asien, Europa und Brasilien.

Auslobungstext und weitere Informationen:

www.gera.de/isekgera2030
www.europan.de

Gera ist Standort beim internationalen Ideenwettbewerb Europan 13
02. März 2015

Gera ist Standort beim internationalen Ideenwettbewerb Europan 13

Termine 

Momentan keine Termine

Ansprechpartner 

Dr. Bertram Schiffers
Projektleiter

Telefon +49 3643 90088-14

bertram.schiffers@iba-thueringen.de

Ort 
Breitscheidstraße
07545 Gera
Deutschland
Experimentierfeld Resilientes Schwarzatal

Was heißt hier gutes Leben?

Experimentierfeld Resilientes Schwarzatal

Experimentierfeld Resilientes Schwarzatal

Das Schwarzatal hat eine starke historische Verankerung in der Thüringer Natur- und Kulturlandschaft. Die Region ist von Tourismus, Landwirtschaft und mittelständischen Unternehmen geprägt. Prognostiziert wird für die nächsten Jahrzehnte ein drastischer Bevölkerungsrückgang.

Um die Region zu stärken muss man ‚heute schon das Morgen’ denken. Hier sollen enkeltaugliche Projekte der regionalen Wertschöpfung, Regionalvermarktung und genossenschaftlichen Nahversorgung sowie der erneuerbaren Energieversorgung entstehen. Das Schloss Schwarzburg soll zum Denkort der Demokratie entwickelt werden.

Bei der Umsetzung der Einzelprojekte selbst im kleinsten Maßstab wird Neuartigkeit und höchste Gestaltungsqualität angestrebt. Die Sommerfrische-Architektur beispielsweise, die sich mit neuen touristischen Angeboten verbinden könnte, ist Teil des Bundesprojektes ‚Baukultur konkret’.

Getragen von zivilgesellschaftlichen Kräften und unterstützt durch wissenschaftliche Expertise werden außergewöhnliche Veranstaltungsformate durchgeführt. So finden im regelmäßigen Turnus die ‚Zukunftswerkstatt Schwarzatal’ und die ‚Schwarzburger Gespräche’ statt.

Im Qualifizierungsprozess haben sich folgende Projektstränge heraus gebildet:

  1. Entwicklung eines zukunftsfähigen Landschaftsbildes;
  2. 'Sommerfrische Schwarzatal' als neues touristisches Angebot der Region;
  3. Entwicklung von Schloss Schwarzburg als Denkort der Demokratie und Landschaftshalbinsel;
  4. Stärkung von Eigeninitiative, regionaler Zusammenarbeit, Mitwirkung von Zivilgesellschaft und Unternehmern als Erfolgsvoraussetzung.

Als eines der ersten IBA Projekte wurde im März 2016 das Teilvorhaben ‚Ein Tor ins Schwarztal - Bahnhof Rottenbach‘ benannt. Im Juni 2017 folgte die Nominierung des Teilvorhabens ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie‘ zum IBA Projekt.

Mehr zum Projekt 
Tag der Sommerfrische 2017
01. September 2017

Tag der Sommerfrische 2017

Neue IBA Projekte nominiert
04. September 2017

Neue IBA Projekte nominiert

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Die skulpturale Arbeit von Carsten Nicolai ist von den Flammenorgeln aus dem späten 18. Jahrhundert inspiriert. Foto: Thomas Müller

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Schloss Schwarzburg soll zu einem Denkort für Demokratie werden. Foto: Thomas Müller

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Timber Prototype: Visualisierung des Innenraums. Darstellung: Geronimo Bujny

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Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin
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Timber Prototype
Der Timber Prototype ist ein wandelbares Bauwerk in einer experimentellen, hochdämmenden Holzbauweise mit rund 20 Quadratmetern Grundfläche. Der Bau als Ergebnis eines Forschungsprojektes bietet Lösungsansätze für zwei wesentliche Probleme des Bauens: die Erhöhung des Anteils an nachwachsenden Rohstoffen in modernen Bauweisen und die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Baumaterial.

„Seit einigen Jahren erfährt der Baustoff Holz in Fragen der Nachhaltigkeit und Vorfertigung eine rasante Entwicklung. In Regionen wie Süddeutschland, Vorarlberg oder der Schweiz trägt er zur Wirtschaftskraft und baukulturellen Identität bei. In Thüringen hingegen hat er ein hohes Entwicklungspotential. Durch die Verknüpfung modernster Entwurfs- und Fertigungstechnologien in Kombination mit dem regionalen Baustoff möchte das Projekt sowohl technisch als auch gestalterisch die Spielräume ausloten und neue Entwicklungsperspektiven aufzeigen“, so IBA Fachbeiratsmitglied Barbara Holzer. 

Der Prototyp wird im Herbst 2017 aus robotisch vorgefertigten Holzelementen auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda montiert. Denkbar ist ein anschließender Aufbau auch an anderen Standorten in Thüringen. Unterschiedliche Nutzungen beziehungsweise Möblierungen sind je nach Kontext möglich. Eine denkbare Nutzungsart ist eine minimierte Wohnfunktion in dieser Mikroarchitektur. 

 

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’
In unmittelbarer Nachbarschaft der bedeutenden archäologischen Fundstätte ‚Leubinger Fürstenhügel‘ entsteht an der Bundesautobahn A 71eine Tank- und Rastanlage. Dabei sollen die Ergebnisse eines europaweit ausgelobten interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign – zu einer beispielgebenden Lösung einer Baukultur ‚Made in Thüringen’ umgesetzt werden, die Bezug auf das archäologische Erbe der Region nimmt. Mit der IBA Projektnominierung für die Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel unterstreicht die IBA Thüringen die Bedeutung eines erfolgreichen Verlaufs des Vergabeverfahrens. Gemäß der Empfehlung des Fachbeirats der IBA Thüringen ist dies besonders der Fall, wenn die Umsetzung des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurfs aus dem für die Tank- und Rastanlage durchgeführten Planungswettbewerb erreicht werden kann. Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage für mindestens 30 Jahre und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen.

Das ‚Schwarzburg-Projekt’ – Demokratie selber machen!
12. April 2017

Das ‚Schwarzburg-Projekt’ – Demokratie selber machen!

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Säulenportikus von Schloss Schwarzburg. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

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Leitbild-Workshop zum Schwarzburg-Projekt. Foto: Andreas Feddersen

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Andreas Feddersen und Eva Göbel, Projektleiter des Schwarzburg-Projektes. Foto: Helena Reingen
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Das Projekt ist ergebnisoffen angelegt. Alle Interessierten sind eingeladen, eigene Ideen zur Ausgestaltung des Schwarzburg-Projektes beizutragen. Gemeinsam können neue Formen der Beteiligung ausprobiert und neue Wege des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschritten werden. Demokratie heißt dabei, nicht auf das Handeln oder gar die Zuarbeit anderer zu warten, sondern die Dinge selbstbewusst in die Hand zu nehmen: Gestaltungswille statt Leistungsanspruch.

Das Projekt wird gemeinsam vom Förderverein ‚Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie’, dem Bildungszentrum Saalfeld, den Partnerschaften für Demokratie in Rudolstadt, der Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V., der LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der IBA Thüringen getragen. Die Projektleiter Andreas Feddersen und Eva Göbel von der Weimarer Agentur Musealis arbeiten im Auftrag der IBA Thüringen.

Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen
10. März 2017

Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen

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Übergabe der Urkunde als Nationales Projekt des Städtebaus durch Ministerin Barbara Hendricks am 28. Juni 2017 in Berlin. Von links: Ministerin Barbara Hendricks, Josefine van den Oever (IBA Thüringen), Silvia Wagner (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten), Heike Printz (Bürgermeisterin Schwarzburg), Michael Baum (Förderverein Schloss Schwarzburg), Florian Pronold (Parlamentarischer Staatssekretär des BMUB). Foto: Sascha Hilgers © BMUB.
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Entwürfe für den BahnHofladen Rottenbach
09. März 2017

Entwürfe für den BahnHofladen Rottenbach

Die Studenten sollten für den BahnHofladen Regionalität neu interpretieren und eine Gestaltung finden, die entwicklungsfähig ist und sich der Nutzungserweiterung oder –veränderung anpassen kann.

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!
13. Oktober 2016

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!

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Das Hauptgebäude von Schloss Schwarzburg ist stark baufällig. Künftig soll hier die eigene wechselhafte Geschichte nachvollziehbar gemacht werden. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

Im Anschluss lädt die IBA Thüringen etwa drei Bieter zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein (voraussichtlich am 15.11.2016, ggfs. früher). Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Auftrag erteilt.

Ausschreibungsunterlagen zum Download:

Landschaft – Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
31. August 2016

Landschaft – Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
Schwarzburger Gespräche 2016

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Die Schwarzburger Gespräche 2016 fanden im Schloss Schwarzburg statt. Foto: Tillmann Gebauer

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Zentrum der Gespräche war der alte Kaisersaal des Schlosses. Foto: Tillmann Gebauer

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Diskussion und Ideensammlung zur Zukunft des Landschaftsbilds Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Viel Zeit und Platz für anregende Gespräche in kleineren Runden. Foto: Ines Kinsky

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Veronique Faucheur und Marc Pouzol von atelier le balto im Gespräch. Foto: Ines Kinsky

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Einstimmende Worte von Dr. Burkhardt Kolbmüller von der Initiative Zukunftswerkstatt Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Im Mittelpunkt der Schwarzburger Gesprächen standen Vorträge von Akteuren und externen Experten. Foto: Ines Kinsky

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Sammlung von Lieblingsorten der Teilnehmer im Schwarzatal. Foto: Tillmann Gebauer

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Schloss Schwarzburg bot eine passende Kulisse und Atmosphäre. Foto: Tillmann Gebauer

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Zwiegespräch unter der alten Linde mit Blick auf Schloss Schwarzburg. Foto: Tillmann Gebauer
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Projektentwickler gesucht!
17. August 2016

Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in
für den IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’ gesucht

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Ehemaliges Sommerfrische-Hotel Chrysopras in Bad Blankenburg. Foto: Kai-Uwe Schulte Bunert

Anhand des Exposés und den Eignungs- und Qualitätskriterien in den Bieterunterlagen lädt die IBA Thüringen etwa drei Projektentwickler/innen und Projektsteuerer/innen zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein. Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in beauftragt.

Alle Ausschreibungsunterlagen zum Download:

UMBAUSTELLE Bahnhof Rottenbach
20. Juli 2016

Start der UMBAUSTELLE des Verkehrsverknüpfungspunktes IBA Projekt Bahnhof Rottenbach

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Bahnhofsvorplatz in Rottenbach zu Beginn der Umbauarbeiten am 18. Juli 2016. Foto: Thomas Müller

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Gemeinsames Umbauen und Pflanzen eines Apfelbaums der Sorte ‚Ruhm aus Thüringen’. Foto: Thomas Müller

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Markttreiben und erste Probeverkostung des künftigen BahnHofladen Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Bahnhof Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Bahnhof Rottenbach. Foto: Thomas Müller

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Begrüßung durch Bürgermeister Volker Stein (Stadt Königsee-Rottenbach). Foto: Thomas Müller

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Grußwort von Dr. Klaus Sühl (Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft). Foto: Thomas Müller

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Bürgermeister Volker Stein und IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin der IBA Thüringen). Foto: Thomas Müller

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Diana Saager (Leiterin Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn). Foto: Thomas Müller

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Véronique Faucheur und Marc Pouzol (Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto). Foto: Thomas Müller
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Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’
15. Juni 2016

Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’

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Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal auf dem Kulturnaturhof Bechstedt. Foto: IBA Thüringen

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Foto: IBA Thüringen

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Foto: IBA Thüringen
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Robert Bosch Stiftung besucht IBA Kandidat ‚Resilientes Schwarzatal’
02. Juni 2016

Robert Bosch Stiftung besucht IBA Kandidat ‚Resilientes Schwarzatal’

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Präsentation der Projekteinreichung ‚Denkort der Demokratie - Schloss Schwarzburg‘ vor Vertretern der Robert Bosch Stiftung im Zeughaus Schloss Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen
Zukunftskapital Sommerfrische
01. Juni 2016

Zukunftskapital Sommerfrische

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IBA Werkstattgespräch im Hotel 'Weißer Hirsch‘ in Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen

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Besichtigung leerstehende Sommerfische-Immobile / zukünftiges Haus 'Anna Louise‘ in Schwarzburg. Foto: IBA Thüringen

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Küchenschrank in der leerstehenden Sommerfrsiche-Immobile / ehemaligen Pension 'Zum Eisenhammer’ in Bockschmiede. Foto: IBA Thüringen
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Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal
23. März 2016

Arbeitstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal

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Treffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal in Meura. Foto: Zukunftswerkstatt Schwarzatal
Erste IBA Projekte nominiert
21. März 2016

Erste IBA Projekte nominiert

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Visualisierung der großen Wartehalle im Bahnhofsgebäude Apolda © AFF Architekten, Berlin

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Visualisierung der STADTLAND:Inseln am Bahnhof Rottenbach © atelier le balto, Berlin
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Im Jahr 2016 wird das Baufeld I ‚Verkehrsverknüpfungspunkt‘ realisiert. Ab 2017 wird das Bahnhofsgebäude mit seinem direkten Umfeld umgestaltet, um den Betrieb als BahnHofladen aufzunehmen. Prof. Dr. Rolf Kuhn, Mitglied des IBA Fachbeirats: „Der BahnHofladen und der Verkehrsverknüpfungspunkt Bahnhof Rottenbach sind logistisch, inhaltlich und baukulturell für die Gesamtmaßnahme ‚Resilientes Schwarzatal‘ von zentraler Bedeutung. Sie sind als Ausgangspunkt der Schwarzatalbahn ein Tor in die Tourismusregion Schwarzatal mit dem international bedeutenden Demokratie-Ort Schwarzburg.“

'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig
23. Februar 2016

'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig

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Expertenrunde bei der öffentlichen Werkstatt des Forschungsprojektes 'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig. Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

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Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)
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Sommerfrische Feeling in Schwarzburg
08. Oktober 2015

Sommerfrische Feeling in Schwarzburg

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Geführter Ortsrundgang durch Schwarzburg mit der Gruppe Gnadenlos Schick auf den Spuren der Sommerfrische-Architektur. Foto: Anna Eckenweber

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Foto: Anna Eckenweber

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Foto: Anna Eckenweber

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Foto: Anna Eckenweber
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Eine Aktion der Zukunftswerkstatt Schwarzatal, c/o LEADER Aktionsgruppe Slf-Ru im Kontext des ExWoSt-Forschungsvorhabens ‚Baukultur konkret’ im Auftrag des BBSR und des BMUB. Die Bundesstiftung Baukultur begleitet das Vorhaben. 

Die Auseinandersetzung mit der traditionsreichen Sommerfrische ist ein Schwerpunkt bei der Projektentwicklung des IBA Kandidaten ‚Experimentierfeld Resilientes Schwarzatal’.

Text: Ines Kinsky

Schwarzburger Gespräche 2015 brachten wertvolle Erkenntnisse für die Qualifizierung des IBA Kandidaten
28. September 2015

Schwarzburger Gespräche 2015 brachten wertvolle Erkenntnisse für die Qualifizierung des IBA Kandidaten

Am Samstag wurden Themen der Region mit Blick auf die weitere Ausgestaltung des IBA Projektes ‚Resilientes Schwarzatal’ besprochen. Wichtiger Baustein des IBA Kandidaten ist das Thema ‚Sommerfrische Schwarzatal’, das am kommenden Wochenende einen neuen Impuls erhalten soll. Die Zukunftswerkstatt Schwarzatal lädt zu einem Aktionstag Sommerfrische ein. Bereits am Vorabend, dem 2. Oktober, werden relevante Objekte im Schwarzatal lichttechnisch in Szene gesetzt. Mit dabei auch die Talstation der Oberweißbacher Bergbahn, die typischer Vertreter für den Baustil der Sommerfrische Architektur ist. Am Sonntag, dem 3. Oktober, werden Gäste in die Zeit der Sommerfrische entführt. Die Aktion startet um 15.00 Uhr mit einem Sommerfrische-Konzert am Dorfplatz Schwarzburg. Mit dabei sind  historische Persönlichkeiten aus der Hoch-Zeit der Sommerfrische. Schwarzburger Vereine beteiligen sich am Programm. Ein Ortsrundgang lädt zu einer Zeitreise in vergangene Tage ein. Um 17.00 Uhr klingt der Aktionstag mit einer Informationsveranstaltung und historischen Bildern im Festsaal des Hotels ‚Weißer Hirsch’ aus.

Text: Ines Kinsky

STADTLAND Gespräch in Bechstedt
02. September 2015

STADTLAND Gespräch in Bechstedt

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IBA STADTLAND Gespräch auf dem KulturNaturHof Bechstedt. Vom Empfang im üppigen Garten ging's weiter in die Scheune zur Gesprächsrunde in der mobilen Architektur der IBA. Foto: Thomas Müller

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Von links: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Dr. Burkhardt Kolbmüller, Dr. Alexander Bittner, Florian Aicher, Lars Fischer und Kerstin Faber. Foto: Thomas Müller

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Das Bulletin Board der IBA mit Aussichtsturm vor der Bechstedter Scheune. Foto: Thomas Müller

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Auf dem Weg zum STADTLAND Gespräch. Foto: Thomas Müller

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In der Scheune des KulturNaturHofs Bechstedt. 2. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk
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Neue Formen der Kommunikation zwischen allen Beteiligten sind notwendig, um Kulturlandschaften nachhaltig zu entwickeln. Sie müssen Geltung erlangen und brauchen Zeit, um zu wirken. Impulssetzungen können motivierend wirken. Ein neuer transdisziplinärer Diskurs über den Zugriff auf Fläche und ihre Ressourcen zwischen Stadt und Land könnte erprobt werden. Der Zugriff auf landwirtschaftliche Fläche kann durch Vergabeverfahren von Gemeinden und Institutionen nachhaltiger gesteuert werden. Ein ‚back to the roots’ wird es nicht geben, jedoch müssen die Produktionsweisen und das Konsumverhalten öffentlich und kritisch hinterfragt werden. Es fehlt eine Lobby der Dörfer und eine Kultur der Ideen; dies müsste befördert werden. Ein Erfahrungsaustausch von Erfolgen zwischen Stadt und Land ist notwendig, nicht zuletzt auch, um Zusammenhänge und ggf. neue Verbindungen zu identifizieren.   

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2. Dr. Alexander Bittner, Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  3. Dr. Burkhardt Kolbmüller, Kulturwissenschaftler und Regionalentwickler, Zukunftswerkstatt Schwarzatal (IBA Kandidat)
  4. Florian Aicher, Architekt, Autor und Architekturjournalist, Rotis/Leutkirch
  5. Lars Fischer, Kulturwissenschaftler und Regionalentwickler, Büro für Landschaftskommunikation, Eberswalde

Das IBA STADTLAND Gespräch in Bechstedt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal
23. Juli 2015

Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal

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Teilnehmer der Konzeptwerkstatt ‚Baukultur konkret’ besprechen die räumliche Einordnung der Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal. Foto: IBA Thüringen
STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach
02. Juli 2015

STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach

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Entwurf des Atelier Le Balto für den Bahnhofsvorplatz Rottenbach

freiraumpioniere, Weimar
HEINISCH Landschaftsarchitekten, Gotha
evergreen landschaftsarchitektur, Dresden
r + p Landschaft s Architektur, Dresden
Atelier Le Balto, Berlin

Nun werden sich alle Beteiligten schnell zusammenfinden, um die Umsetzung der Planung zu besprechen. Denn die laufenden Maßnahmen sollen nicht aufgehalten und auf bestmögliche Weise miteinander verzahnt werden. Die Ergebnisse sollen in Königsee-Rottenbach vorgestellt werden. Eine Information darüber, wann und wie das geschieht, folgt demnächst.

Die Initiative Zukunftswerkstatt Schwarzatal mit dem Schwerpunkt ‚Bahnhof Rottenbach -  ein Tor ins Schwarzatal’ ist in das Programm Stadt und Land der Bundesstiftung Baukultur aufgenommen worden.

Qualifizierung der Freiflächengestaltung rund um das Bahnhofsgebäude Rottenbach
03. Juni 2015

Qualifizierung der Freiflächengestaltung rund um das Bahnhofsgebäude Rottenbach

IBA Thüringen bei Schwarzburger Gespräch
25. Oktober 2014

IBA Thüringen bei Schwarzburger Gespräch

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Blick auf die Schwarzburg. Foto: Thomas Müller