2016

  • 2016 Januar
  • 2016 Februar
  • 2016 März
  • 2016 April
    • Energieeffiziente Quartierslösungen unter Einbeziehung Erneuerbarer Energien

      Zentrale Themen des Fachforums sind neben den gegebenen sowie notwendigen Rahmenbedingungen die energetischen und bautechnischen Herausforderungen von effizienten Quartierslösungen. Ziel ist es, Potenziale aufzuzeigen und Hemmnisse sowie unterschiedliche Interessenlagen der betroffenen Akteure darzulegen. Das Fachforum wird von einer Fachausstellung als Plattform für Informations- und Erfahrungsaustausch begleitet.

      Das Fachforum wird veranstaltet vom Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. und dem Fraunhofer IOSM-AST als wissenschaftlicher Partner. Weitere Partner sind die Thüringer Energie- und Green Tech-Agentur GmbH (ThEGA), die Stadtwerke Erfurt Gruppe (SWE), der Verband Kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) und der Verband der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vtw.).

      Anmeldung und weitere Informationen

      Stadtwerke Erfurt
      Magdeburger Allee 34
      99086 Erfurt
      Germany
    • Rückblick
      26. April 2016

      Partner-Frühstück

      Frühstück der IBA Netzwerk-Partner in Weimar.

      Stadtwerke Weimar
      Industriestraße 14
      99427 Weimar
      Germany
  • 2016 Mai
    • IBA Salon in Weimar
      ‘create beautiful, small spaces which sacrifice nothing!’

      Das Projekt 'Making Room’ in New York City. Vorgestellt von Jerilyn Perine, Geschäftsführerin des Citizens Housing & Planning Council (CHPC).

      Was kann Thüringen von New York lernen?
      Auf den ersten Blick wenig. Zu unterschiedlich sind New York und das Stadtland Thüringen. Die Geschäftsführerin der CHPC und die frühere Beauftragte der Stadt New York für das Wohnen Jerilyn Perine sagt mit einem gewissen Augenzwinkern, dass es kein Problem weltweit gebe, das New York nicht auch hätte. Wohnungsnot gehört definitiv dazu.

      Stimmen vorhandener Wohnungsbestand und Nachfrage der Bewohner einer Stadt und Region nicht mehr überein, dann müssen Politik und Gesellschaft gemeinsam handeln. In Deutschland erleben wir gerade einen dieser denkwürdigen Momente von Umsteuern und aktiver Lösungssuche. Nach Jahren der Deregulierung und Privatisierung von kommunalen und sozialverträglichen Wohnungsbeständen fehlen heute vielerorts schlichtweg bezahlbare Angebote für das Grundbedürfnis Wohnen. Dieser Angebotsengpass der Metropolen betrifft schon heute weit mehr Menschen als die Gruppen der sozial Schwachen und Flüchtenden. Und auch jenseits der Großstädte existiert der Bedarf nach Alternativen zu den vorhandenen Angeboten. Für die Internationale Bauausstellung in Thüringen stellen eher ein Zuviel als ein Zuwenig an Gebautem und die wachsenden Unterschiede zwischen demografischem Schrumpfen und Wachsen die Herausforderung dar. Und doch ähneln sich unsere Fragestellungen mit denen von weltweiten Wachstumsräumen in Bezug zu Baustandards, zu Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit, zu zeitgemäßen Lebensmodellen und zur Bezahlbarkeit.

      Bereits 2010 startete in New York City dazu ein außergewöhnliches Projekt. Mit ‘Making Room’ stellte das Citizens Housing & Planning Council in New York (CHPC) zwei Fragen: Wie steht für eine stark wachsende Bewohnerzahl in New York auch zukünftig ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung? Und zweitens: Was sind die Regeln und Normen des Bauens, die unseren heutigen Anforderungen gerecht werden und nicht einfach die Standards, Gesetze und Rahmenbedingungen vergangener Epochen fortführen?

      Jerilyn Perine, die Geschäftsführerin des CHPC, wird das Projekt ‚Making Room‘ vorstellen und den Projektprozess aus gründlicher Wohnungsmarktanalyse, Architekturwettbewerb inkl. vielbeachteter Ausstellung und den nun bereits gebauten Pilotprojekten erläutern. 
      Der Vortrag wird auf englisch gehalten.

      Im Anschluss an den Vortrag findet ein Podiumsgespräch zum IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick – Bezahlbar zusammen wohnen. Individualität zu Großserienpreisen‘ statt. Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt (KoWo) hat 2014 einen richtungsweisenden Forschungs- und Entwicklungsprozess für die Realisierung von kostengünstigem Wohnraum angestoßen. In dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützten Vorhaben sollen bis 2019 erste Prototypen in Erfurt realisiert werden. Vertreter des Forschungsteams und der KoWo werden das ambitionierte Projekt vorstellen und im Gespräch mit der IBA Thüringen die Schlüsselaspekte des kostengünstigen Bauens benennen. 

      Hinweis
      Der IBA Salon der IBA Thüringen findet im Rahmen der Konferenz ‘Wohnen für alle?! Wissenschaftliche Perspektiven auf Architektur, Planung und Politik’ statt. Die Konferenz wird veranstaltet durch das Institut für Europäische Urbanistik, Bauhaus Universität Weimar, in Kooperation mit der Hermann Henselmann Stiftung, gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung. 
      Weitere Informationen zur Konferenz

      Angeregt vom IBA Salon hat IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi drei Thesen zum Wohnraum in Thüringen formuliert.

      Auf Yotube stellen wir einen Mitschnitt des Vortrages und ein Interview mit Jerilyn Perine zur Verfügung.

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      Von Januar bis September 2013 war die Ausstellung 'Making Room‘ im Museum of the City of New York zu sehen. 150.000 Besucher informierten sich in den neun Monaten über neue Wohnmodelle für New Yorker. Foto: Carla Coria

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      2011 wurden fünf Architektenteams eingeladen, neue Wohnmodelle für New York City zu entwickeln. 2015 wurde eine erste Idee umgesetzt: die modularen Micro-Units. Das Gebäude am Carmel Place besteht aus 55 dieser Kleinstwohnungen, 40% davon werden als ‚kostengünstiger Wohnraum‘ vermietet. Foto: Sarah Watson
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      Audimax der Bauhaus-Universität Weimar
      Steubenstraße 6/8
      99423 Weimar
      Germany
    • Rückblick
      18. Mai 2016 - 18:00

      6. BUGA-Dialog
      Der Petersberg in Erfurt

      Das Dialogformat der Bundesgartenschau BUGA Erfurt 2021 beschäftigt sich mit dem Erfurter Petersberg und dessen weiterer Planung. Thematisiert werden unter anderem der Aufstieg zum Petersberg und die Nutzung von Freiflächen und Gebäuden. Teil der Planung ‚Vision Petersberg’ ist auch der IBA Kandidat ‚Ein Wallgucker für Erfurt’. Beim 6. BUGA-Dialog wird Ulrike Rothe, Projektleiterin der IBA Thüringen, als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.

      Weitere Informationen: http://www.buga2021.de

      Atrium der Stadtwerke Erfurt
      Magdeburger Allee 34
      99086 Erfurt
      Germany
    • Rückblick
      27. Mai 2016 - 14:00

      Arrival STADTLAND
      Modelle einer neuen Integrations- und Baukultur

      Die IBA Thüringen sucht nach geeigneten Orten des Ankommens und Bleibens für eine neue Generation von Einwohnern, die aus dem Zuzug vieler Menschen aus den Krisenregionen dieser Welt resultiert. Der Leerstand zahlreicher ortsbildprägender Gebäude in den Städten und Dörfern, den wir als LEERGUT bezeichnen, bietet hierfür eine wertvolle Grundlage. In sozialer Verantwortung und mit Blick auf die Chancen, die sich daraus ergeben, den demografischen Veränderungen in unserem Land aktiv zu begegnen, suchen wir Menschen, Orte und Ideen für das Ankunftsland Thüringen. 

      Im Rahmen des IBA Projektaufrufs ‚Arrival STADTLAND’ laden wir am 27. Mai zu einem Informations-, Vernetzungs- und Arbeitstreffen nach Weimar ein.

      Weitere Informationen zum Projektaufruf und Anmeldung

      Geschäftsstelle der Internationalen Bauausstellung Thüringen
      Gutenbergstraße 29a
      99423 Weimar
      Germany
    • Zukunftskapital Sommerfrische

      IBA Werkstattgespräch Baukultur im Hotel Weißer Hirsch in Schwarzburg.

  • 2016 Juni
    • Rückblick
      08. Juni 2016 bis 09. Juni 2016

      Sitzung des IBA Fachbeirats

      Konstituierende Sitzung des neuen IBA Fachbeirats.

    • Rückblick
      14. Juni 2016

      Zukunftswerkstatt Schwarzatal

    • Brainstorming zur Ressourcenlandschaft der Zukunft

      Brainstorming zum IBA Kandidaten ‚Regionale und regenerative Stoffstromkreisläufe durch Abwassernutzung’.

      Zum Bericht

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      Brainstorming zur ,Ressourcenlandschaft der Zukunft’ am 14.06.2016 in der Geschäftsstelle der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller
      Geschäftsstelle der Internationalen Bauausstellung Thüringen
      Gutenbergstraße 29a
      99423 Weimar
      Germany
    • Rückblick
      15. Juni 2016 bis 30. Juni 2016

      IBA Campus 2016
      Zukunftswerkstatt Eiermannbau

      ‘think global act local’

      Nach 22 Jahren Leerstand ist es an der Zeit den Eiermannbau Apolda, ein besondere Gebäude der Industriemoderne, wieder in Gebrauch zu nehmen. Dafür suchen wir Inspiration und Ideen von Vielen.

      Mit dem IBA Campus gründen wir jährlich ein internationales und interdisziplinäres Kollektiv auf Zeit. In diesem Team bearbeiten wir einen IBA Projektstandort in Thüringen. 2016 findet der IBA Campus im und zum Eiermannbau Apolda statt. Die Ergebnisse werden während der IBA Konferenz LeerGut am 30. Juni 2016 präsentiert.

      Wir vergeben im Jahr 2016 zwölf Teilnehmerstipendien. Seid Teil der IBA Modellprozesse, gestaltet mit uns die Zukunft Thüringens! Wir suchen Studierende und Absolventen aus den Bereichen Kunst, Design, Architektur, Planung, Wirtschaft ebenso, wie Querdenker aus anderen Disziplinen mit Lust auf ein reales Experiment. Reaktiviert mit uns den Eiermannbau für Apolda.

      Team
      René Hartmann, Wüstenrot Stiftung
      Andreas Krüger, Belius Stiftung
      Christof Mayer, Raumlabor Berlin
      und weitere

      Eine gemeinsame Veranstaltung der IBA Thüringen und der Wüstenrot Stiftung.

      Ausführliche Informationen: www.iba-thueringen.de/ibacampus

      Eiermannbau
      Auenstraße 9
      99510 Apolda
      Deutschland
    • Sitzung des IBA Aufsichtsrats

    • Rückblick
      19. Juni 2016 bis 25. Juni 2016

      Wem gehört das Land?
      Region und Kulturlandschaft als Gemeinschaftsgüter

      Wem gehört ‚unser Land’? Die Frage scheint simpel, hat doch jeder Flecken Boden laut Grundbuch einen klaren Eigentümer. Beim näheren Hinsehen wird das Thema jedoch schnell unübersichtlich und politisch – nicht nur wegen der zehntausenden Flüchtlinge, die aktuell aus Not und Verzweiflung eine neue Heimat suchen. Auch Themen wie Landgrabbing, Flächenfraß, Schwund der Biodiversität, Degradation von Böden oder ästhetische Verwahrlosung werfen grundlegende Fragen auf.

      Die Sommerschule 2016 wird diesen Themen aus einer Commons-Perspektive sowohl theoretisch nachgehen als auch praktische Beispiele gemeinschaftlicher Gestaltung von Raum, Region und Kulturlandschaft diskutieren. Aktuelle Entwicklungen in der Region Schwarzatal machen das Thema anschaulich, u.a. im Rahmen einer ganztägigen Wanderung. Neben Interessierten aus dem Kreis der Commonsbewegung sind Theoretiker und Praktiker aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Naturschutz, Regionalentwicklung u.a. eingeladen.

      07426 Bechstedt
      Germany
    • Rückblick
      30. Juni 2016 bis 01. Juli 2016

      IBA Konferenz LeerGut

      Positionen zum Umdenken, Umprogrammieren und Umnutzen von Leerstand

      Die Konferenz ist einem der fünf Arbeitsschwerpunkte der IBA Thüringen gewidmet: LeerGut, d.h. leerstehenden Gebäuden und ihrer Zukunftsfähigkeit in kleinen und mittleren Gemeinden. Die Konferenz bietet innovative und überraschende Beispiele für die Finanzierung, den Betrieb, die Gestaltung, aber auch Nutzung leerstehender Gebäude und brachgefallener Standorte in nicht wachsenden Regionen. Im Kontext unserer aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Unterbringung flüchtender Menschen, bezahlbaren Wohnangeboten für Bedürftige generell und für den Umbau zu einer ressourcenschützenden und nachhaltigen Gesellschaft scheint uns die Arbeit mit dem Gebäudebestand selbstverständlich zu sein. Das Nebeneinander von Schrumpfen und Wachsen in ländlich geprägten Regionen erzeugt dabei jedoch ein Paradox von Zuviel und Zuwenig in unmittelbarer Nachbarschaft. Dennoch betrachtet die IBA den Leerstand in Thüringen als Ressource im weitesten Sinne: als LeerGut.

      Die Konferenz verbindet unterschiedliche Positionen und gelungene Praxisbeispiele zum Umdenken, Umprogrammieren und Umnutzen von leerstehender Gebäudesubstanz. Für Projektakteure und fachlich Interessierte bietet sie Gelegenheit zur Information und Vernetzung. Neben internationalen Projekten und Impulsen werden wir die Thüringer IBA Prozesse zum Thema LeerGut vorstellen und einen Einblick in das IBA Initiativprojekt Eiermannbau geben. Eine temporäre Ausstellung zeigt darüber hinaus Thüringer LeerGut-Beispiele, Fakten zum Thüringer Leerstand und internationale Referenzprojekte zur Aktivierung von leerstehenden Standorten abseits der Metropolen.

      Eine Veranstaltung der IBA Thüringen in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung.

      Ausführliche Informationen zur IBA Konferenz und Anmeldung

      Eiermannbau
      Auenstraße 9
      99510 Apolda
      Germany
  • 2016 Juli
    • Rückblick
      30. Juni 2016 bis 01. Juli 2016

      IBA Konferenz LeerGut

      Positionen zum Umdenken, Umprogrammieren und Umnutzen von Leerstand

      Die Konferenz ist einem der fünf Arbeitsschwerpunkte der IBA Thüringen gewidmet: LeerGut, d.h. leerstehenden Gebäuden und ihrer Zukunftsfähigkeit in kleinen und mittleren Gemeinden. Die Konferenz bietet innovative und überraschende Beispiele für die Finanzierung, den Betrieb, die Gestaltung, aber auch Nutzung leerstehender Gebäude und brachgefallener Standorte in nicht wachsenden Regionen. Im Kontext unserer aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Unterbringung flüchtender Menschen, bezahlbaren Wohnangeboten für Bedürftige generell und für den Umbau zu einer ressourcenschützenden und nachhaltigen Gesellschaft scheint uns die Arbeit mit dem Gebäudebestand selbstverständlich zu sein. Das Nebeneinander von Schrumpfen und Wachsen in ländlich geprägten Regionen erzeugt dabei jedoch ein Paradox von Zuviel und Zuwenig in unmittelbarer Nachbarschaft. Dennoch betrachtet die IBA den Leerstand in Thüringen als Ressource im weitesten Sinne: als LeerGut.

      Die Konferenz verbindet unterschiedliche Positionen und gelungene Praxisbeispiele zum Umdenken, Umprogrammieren und Umnutzen von leerstehender Gebäudesubstanz. Für Projektakteure und fachlich Interessierte bietet sie Gelegenheit zur Information und Vernetzung. Neben internationalen Projekten und Impulsen werden wir die Thüringer IBA Prozesse zum Thema LeerGut vorstellen und einen Einblick in das IBA Initiativprojekt Eiermannbau geben. Eine temporäre Ausstellung zeigt darüber hinaus Thüringer LeerGut-Beispiele, Fakten zum Thüringer Leerstand und internationale Referenzprojekte zur Aktivierung von leerstehenden Standorten abseits der Metropolen.

      Eine Veranstaltung der IBA Thüringen in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung.

      Ausführliche Informationen zur IBA Konferenz und Anmeldung

      Eiermannbau
      Auenstraße 9
      99510 Apolda
      Germany
    • Rückblick
      05. Juli 2016 - 17:00

      Asyl Bauhaus
      Ringvorlesung an der Fakultät Architektur und Urbanistik

      Podiumsdiskussion mit 

      1. Marta Doehler-Behzadi (IBA Thüringen) sowie
      2. Niklas Wuchenauer, Henning Michelsen und Frank Eckardt (Bauhaus-Universität Weimar)

       

      Einleitung:

      Hans-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität Weimar)

      Audimax der Bauhaus-Universität Weimar
      Germany
    • Rückblick
      18. Juli 2016 - 12:00

      Start der UMBAUSTELLE des IBA Projektes
      ‚Ein Tor ins Schwarzatal – Bahnhof Rottenbach’

      Am 18. Juli 2016 beginnen die Umbauarbeiten am Verkehrsverknüpfungspunkt (VVP) Bahnhof Rottenbach. Es werden STADTLAND:Inseln auf dem Bahnhofsplatz entstehen, die das deutsch-französische Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto entwickelt hat.

      Der Beginn der Baumaßnahmen ist ein wichtiger Meilenstein im Gesamtvorhaben ‚Resilientes Schwarzatal’, das 2014 zum IBA Kandidaten nominiert wurde. Seit Frühjahr 2016 ist der Bahnhof Rottenbach als Einzelvorhaben IBA Projekt und tritt jetzt in die konkrete Bauphase.  

      Das IBA Projekt ist eine Gemeinschaftsleistung der Stadt Königsee-Rottenbach, der LEADER-Aktionsgruppe Saalefeld-Rudolstadt, der Genossenschaft BahnHofladen Rottenbach e.G., der Initiative ‚Zukunftswerkstatt Schwarztal’, der Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn, der IBA Thüringen und vieler engagierter Bürger und Bürgerinnen im Schwarzatal. Das Vorhaben wird durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft mit Mitteln des ÖPNV gefördert.

       

      Programm

      12:00 Uhr
      Begrüßung
      Bürgermeister Volker Stein/Stadt Königsee-Rottenbach

      Grußworte
      Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
      Diana Saager, Leiterin Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn

      Dr. Marta Doehler-Behazdi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen
      Véronique Faucheur und Marc Pouzol, Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto

      12:45 Uhr
      Gemeinsames UMBAUEN


      13:00 Uhr
      Brotzeit auf der UMBAUSTELLE und erste Probeverkostung im BahnHofladen Rottenbach

      zum Bericht

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      Visualisierung des Bahnhofsvorplatzes in Rottenbach © atelier le balto
      Bahnhof Rottenbach
      Am Bahnhof 3
      07422 Rottenbach
      Germany
  • 2016 August
    • Rückblick
      14. August 2016 bis 28. August 2016

      Sommerfrische Schwarzatal

      ‚Sommerfrische Schwarzatal’ – dieser Begriff zog im 19. und frühen 20. Jahrhundert Gäste aus ganz Deutschland in die landschaftlich und kulturhistorisch ungemein attraktive Region zwischen Saale und Rennsteig. ‚Sommerfrische Schwarzatal’ war und ist der Inbegriff für Entspannung und Erholung in einer reizvollen Natur- und Kulturlandschaft mit vielfältigen Angeboten vom Wandern und Radeln über Goldwaschen und Kräuterseminare bis hin zu Konzerten, Theateraufführungen, Haflinger-Gestütsparaden und traditionellen ‚Kirmsen’.

      Speziell zum Schwerpunkt ‚Sommerfrische Schwarzatal 2016’ finden im Monat August folgende zentrale Veranstaltungen statt:

      14.08.16 | ab 11 Uhr | Schwarzburg, Hotel Schwarzaburg
      Friedrich-Ebert-Tag 
      Friedrich Ebert als prominenter Sommerfrischler, Eberts Lieblingsspeisen, Informationen zu Eberts Aufenthalt im Hotel Schwarzaburg

      20.08.16 | Schwarzatal
      Oldtimer-Ausfahrt der Feengrotten-Classics 
      Ausfahrt durch das Schwarzatal, mit Stationen in Schwarzburg, Obstfelderschmiede und Meura

      27.08.16 | Schwarzburg
      Sommerfrische-Ausklang

      • 10 Uhr - ‚Chaisenwegwanderung ohne Pferd und Kutsche’, Treffpunkt unter der Jugendherberge Schwarzburg. Es führen: Professor Helmut Witticke und Dieter Zerrenner
      • 13 Uhr - Platzkonzert und Aktivitäten Schwarzburger Vereine auf dem Dorfplatz
      • 14 Uhr - Ortsrundgang ‚Auf den Spuren der Sommerfrische’
      • 16 Uhr - Sonderführung mit Schwerpunkt Baugeschehen auf Schloss Schwarzburg. Es führt der Vorsitzende des Fördervereins Schloss Schwarzburg, Michael Baum. Treffpunkt auf der Schlosspromenade, Friedrich-Ebert-Stein
      • 17 Uhr - Fünf-Uhr-Tee vor dem Kaisersaalgebäude (Schlechtwettervariante: im Kaisersaalgebäude), Moderation: Kristine Glatze

      28.08.16 | Mellenbach-Glasbach
      Sommerfrische-Aktionen 
      in historischen Kostümen, Platzkonzert, Auftritt des Chores, Open-Air-Orgelkonzert

      28.08.16 | Unterweißbach
      350. Besenbinder-Kirmes 
      Historischer Kirmesumzug

      Außerdem finden im Monat August im Schwarzatal zahlreiche weitere Veranstaltungen vom Goldwaschen in der Schwarza bis zur Dorfkirmes statt, die Sie dem Veranstaltungskalender der Tourismusregion www.rennsteig-schwarzatal.de entnehmen können. Am 27. August werden in Schwarzburg, an der Bergbahn und anderen Orten außerdem wieder historische Gebäude nachts angestrahlt werden.

    • Architekten-Workshop zum Projekt Querdenker 2017

      Im Rahmen des Ideenaufrufs ‚STADTLAND:Kirche - Querdenker für Thüringen 2017’ lädt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland zu einem Architekten-Workshop ein. Gemeinsam mit den Teilnehmern sollen kreative und spannende Nutzungskonzepte für Kirchen entwickelt werden. Angesprochen sind vor allem Architekten, Planer und Entwerfer mit einem Bewusstsein für das Besondere der Kirchengebäude.

      Mit dem Projekt STADTLAND: Kirche – Querdenker für Thüringen 2017, einem Kooperationsprojekt der EKM mit der IBA Thüringen und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, startete ab dem 19. März bis 31. August 2016 ein internationaler Ideenaufruf: Was können Kirchengebäude als belebende Zentren der Gemeinden alles sein? Wie kann eine Kirche neben der üblichen Nutzung auch noch aussehen? Kann sie auch als Laden dienen oder Platz für digitale Speicher bieten? Kann man darin wohnen oder spielen, feiern und arbeiten? Kann sie Energiekirche, Marktkirche, Speicherkirche, Flüchtlingskirche, Bienenkirche, Waldkirche, Autobahnkirche, Hochzeitskirche, Meditationskirche, Schulkirche, Küchenkirche oder Postkirche sein?

      Die entstandenen Ideen werden ab Mai 2017 in einer Ausstellung in der Kaufmannskirche Erfurt gezeigt. Drei bis fünf besonders spannende und originelle Vorschläge sollen bis zum IBA Finale im Jahr 2023 als IBA Projekte baulich umgesetzt werden.

      Weitere Informationen unter www.querdenker2017.de

      Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
      Michaelisstraße 39
      99084 Erfurt
      Germany
    • Arbeitstreffen Landschaftsraum Schwarzatal

      Austausch über die Entwicklung des Schwarzatals und gemeinsame Vorhaben u.a. mit den Bürgermeistern und gewählten Vertretern der Verwaltungsgemeinschaften 'Mittleres Schwarzatal' und 'Bergbahnregion Schwarzatal'.

      Saal des Standesamtes Haus 1
      Hauptstraße 40
      04279 Sitzendorf
      Germany
    • Entwicklungsrahmen für Geras neue Mitte

      Als Meilenstein für Geras Neue Mitte bildet der Entwicklungsrahmen das Fundament für die weitere Entwicklung. Er formuliert die Grundsätze und Leitplanken für die folgenden Planungen. Der Entwicklungsrahmen fasst die bisherigen Arbeitsergebnisse zu Leitlinien zusammen, entwirft Schwerpunkte für Nutzungen, für Städtebau, Verkehr, Plätze, Wege und Grün in Wort und Grafik. Er beschreibt Eckpunkte für Zwischennutzungen, für die weitere Bürgerbeteiligung und den künftigen Arbeitsprozess. Er kombiniert und komprimiert die Ergebnisse der bisherigen Arbeit.
      In die Leitlinien des Entwicklungsrahmens fließen unter anderem die Ergebnisse des Wettbewerbs Europan 13 ein, der IBA-Workshops, die '12 wesentlichen Bürgeranliegen für Geras Neue Mitte', die Eckpunkte für den Entwicklungsrahmen der Arbeitsgruppe Entwicklungsrahmen, die Kernbotschaften der Bürgerprojektgruppe und viele mehr. Im Entwicklungsrahmen unter anderem berücksichtigte Arbeitsergebnisse finden Sie als Dokumente hier.

      Mit dieser Informationsveranstaltung suchen wir den Austausch, um gemeinsam mit Ihnen dieses Fundament zu legen.


      Ablauf

      17:00 Uhr: Begrüßung

      17:10 Uhr: Das Leitbild und die Leitlinien für Geras Neue Mitte

      - Städtebau
      - Freiraum
      - (Zwischen)Nutzungen

      18:00 Uhr: Diskussion

      18:30 Uhr: Pause

      19:00 Uhr: Der Entwicklungsprozess für Geras Neue Mitte

      - Beteiligung
      - Organisationsstruktur
      - Aktivierung der Fläche

      19:30 Uhr: Diskussion

      20:00 Uhr: Abschluss


      Das Programm wird gemeinsam von Ulrike Jurrack und Ulla Schauber vom Büro Stadtstrategen präsentiert und moderiert.

      Bitte melden SIe sich bis Freitag, 19. August unter geras-neue-mitte@gera.de oder bei Catrin Heinrich, 0365 - 838 4053, an.

      Stadtmuseum Gera
      Museumsplatz 1
      07545 Gera
      Deutschland
    • Rückblick
      26. August 2016 bis 27. August 2016

      Landschaft – Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
      Schwarzburger Gespräche 2016

      Unsere mitteleuropäischen Kulturlandschaften sind über Jahrhunderte durch menschliche Aktivitäten gestaltet worden. Sie bilden heute Lebensräume von hoher Attraktivität und nie dagewesener Lebensqualität. Zugleich stehen Kulturlandschaften unter erheblichem Druck: Abwanderung und Überalterung stellen die Daseinsvorsorge in Frage, unsensible Nutzungen führen zu irreversiblen Veränderungen, globalisierte Warenströme machen Regionen anfällig für Störungen.

      Diese Befunde treffen in ihrer Ambivalenz auch auf das Schwarzatal zu: Ein großartiger Natur- und geschichtsträchtiger Kulturraum kann bis heute die Nach-Wende-Verluste nur schwer kompensieren; Dörfer und Städte schrumpfen, Orts- und Landschaftsbilder werden überformt. Auf der anderen Seite sind Einheimische wie Besucher immer wieder von der Kulturlandschaft des Tales beeindruckt, von ihren vielfältigen Potenzialen als alltägliches Lebensumfeld und als touristische ‚Sommerfrische’. Aktuell hat sich die Internationale Bauausstellung IBA Thüringen das Schwarzatal als Schwerpunkt ausgesucht, um eine zukunftsweisende Gestaltung von Landschaft, Baukultur und sozialer Infrastruktur beispielhaft zu fördern.

      Wie muss sich das Schwarzatal entwickeln, um auch zukünftig für Einwohner wie Gäste attraktiv zu bleiben? Wie kann man Bewohner und Verantwortungsträger besser an Gestaltungs- und Entwicklungsprozessen beteiligen? Was wäre zu tun, damit die einzigartige Kulturlandschaft überregional stärker wahrgenommen wird? Was können Inputs von außen, was kann speziell die Internationale Bauausstellung IBA Thüringen dazu beitragen?

      Über diese Fragen möchten wir in den Schwarzburger Gesprächen gern mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir laden dazu herzlich ein und freuen uns über Ihre aktive Mitwirkung! Insbesondere interessieren uns Ihre Lieblingsorte im Schwarzatal und Ihre Vorschläge für neue Gestaltungen.

      Veranstalter: Initiative Zukunftswerkstatt Schwarzatal

      Freitag, 26. August

      13.00 Uhr  
      Begrüßungskaffee und erste Verständigung: Mein Lieblingsort im Schwarzatal
      (Vorschläge können auf einer Wandkarte markiert werden)

      13.30 Uhr  
      Eröffnung und Einführung in das Thema
      Burkhardt Kolbmüller (Zukunftswerkstatt Schwarzatal)

      14.00 Uhr
      Entstehung, Entwicklung und Reflexion von Landschaftsbildern
      Prof. Ilke Marschall (FH Erfurt, FB Landschaftsarchitektur)

      14.30 Uhr  
      ‚Sommerfrische Schwarzatal’ – Bilder einer traditionsreichen Kulturlandschaft
      Kristine Glatzel (Förderverein Schloss Schwarzburg e.V.)

      anschl. Diskussion

      15.30 Uhr
      Kaffeepause

      16.00 Uhr
      Vertiefung in thematischen Gruppen              

      a) Kulturlandschaften als sinnliche und soziale Sehnsuchtsräume
      Wie sind unsere Vorstellungen von „schöner Landschaft“ entstanden, und welche Bilder tragen uns in die Zukunft?

      b) Kulturlandschaft Schwarzatal – Natur, Land- und Forstwirtschaft, Sommerfrische
      Wie ist die Wahrnehmung ‚unserer’ Kulturlandschaft? Was schätzen wir besonders, was stört uns, und warum? Was sollte verändert und weiter entwickelt werden?

      c) Strategischer Dialog
      Könnte nicht alles auch ganz anders sein? Ein (moderierter) freier Raum für Reflexion und Austausch

      17.30 Uhr           
      Ernteplenum: Was haben wir gelernt und erfahren?

      18.00 Uhr           
      Abendessen

      anschl.                 
      Tagesausklang am Lagerfeuer
       

      Sonnabend, 27. August

      9.00 Uhr     
      Einführung: Zukunftsfähiges Landschaftsbild Schwarzatal. Kommunikation, Identität und Marke
      Ulrike Rothe (IBA Thüringen)

      9.30 Uhr
      Wirkung und Kommunikation neuer Raumbilder. Das Lausitzer Seenland
      Kathrin Winkler (Geschäftsführerin Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.)

      10.00 Uhr
      Altes aufnehmen, Neues gestalten. Möglichkeiten moderner Landschaftsarchitektur
      Veronique Faucheur / Marc Pozoul (atelier le balto, Berlin)

      anschl. Diskussion

      11.00 Uhr  
      Kaffeepause

      11.30 Uhr           
      Vertiefung in thematischen Gruppen

      a) ‚Sommerfrische Schwarzatal’ – Wie bringt man eine traditionsreiche Kulturlandschaft in die Zukunft?
      Diskussion möglicher Inhalte und Schwerpunkte eines zukunftsfähigen Landschaftsbildes Schwarzatal

      b) Dialogischer Spaziergang:
      Ein beweglicher Diskussionsraum in der Landschaft als Alternative zu Diskursen in geschlossenen Räumen                                                                              

      13.00 Uhr  
      Ernteplenum, Verabredungen
      Was haben wir gelernt und erfahren? Wie geht es jetzt weiter?

      13.30 Uhr           
      Mittagsimbiss im Schlossgarten

      14.30 Uhr  
      Exkursion
      Geführte Sommerfrische-Wanderung auf den ehemaligen fürstlichen ‚Chaisenwegen’ um Schwarzburg, mit abschließendem gemeinsamen Kaffeetrinken

      Ende gegen 17.00 Uhr

      Kaisersaal Schwarzburg
      Germany
  • 2016 September
    • Rückblick
      08. September 2016

      Partner-Frühstück

      Frühstück der IBA Netzwerk-Partner in Erfurt.

    • Rückblick
      13. September 2016 - 16:00

      Zukunftswerkstatt Schwarzatal

      Zukunftswerkstatt Schwarzatal in Katzhütte.

    • Rückblick
      23. September 2016 bis 24. September 2016

      Sitzung des IBA Fachbeirats

    • Rückblick
      28. September 2016 bis 29. September 2016

      Kulturlandschaft
      Schutzgut, Kulturgut, Handlungsort

      Im Fokus der Tagung steht die Wertigkeit von Kulturlandschaften. Zugleich wird die Erhaltung und Gestaltung von Kulturlandschaften als interdisziplinäre Herausforderung thematisiert. Nicht zuletzt die aktuelle Internationale Bauausstellung in Thüringen sowie zahlreiche Initiativen zum Erhalt historischer Kulturlandschaften und -elemente im Bundesgebiet zeigen deutlich, dass das Thema Kulturlandschaft längst nicht mehr nur im fachdisziplinären Diskurs erörtert wird, sondern zunehmend in den Blick einer breiten interessierten Öffentlichkeit gerückt ist. Dies auch aufgrund der besonderen Bedeutung von Kulturlandschaften als Lebens- und Erlebnisraum. Damit stellen sich auch Fragen nach der Verantwortung und Zuständigkeit für den Erhalt und die aktive Gestaltung lebendiger und lebenswerter Kulturlandschaften.

      Zu diesem Zweck sollen am zweiten Tag am Beispiel eines konkreten Handlungsortes Hintergründe sowie konkrete Möglichkeiten und Grenzen der Erhaltung und Gestaltung einer Kulturlandschaft praxisnah mit den Akteuren vor Ort erörtert werden.

      Veranstalter:
      TLUG in Kooperation mit der FH Erfurt, Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst 

      FH Erfurt, Großer Hörsaal
      Leipziger Str. 77
      99085 Erfurt
      Deutschland
    • Rückblick
      30. September 2016 - 13:00

      Symposium zur Planungspraxis deutscher Städte

      Die kommunale Planungspraxis im Städtebau hat sich im vergangenen Jahrzehnt stark gewandelt. Sie hat sich vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen dabei auch qualitativ weiterentwickelt. Dies betrifft Zielsetzungen und Inhalte in zentralen Handlungsfeldern. Hierzu zählen die zunehmende Innenentwicklung und Nachverdichtung, vor allem zur Bewältigung aktuellen Wohnungsbedarfs, der veränderte Umgang mit städtischer Mobilität, die Gestaltung öffentlicher Räume sowie das neue Bewusstsein von der identitätsprägenden Kraft qualitätsvoller Architektur und urbaner Quartiere.

      Auch die Herangehensweisen der Planung haben sich durch aktive zivilgesellschaftliche Mitwirkungsbereitschaft, partizipative Planungsmethoden und zunehmenden Einsatz integrierter Entwicklungskonzepte wesentlich verändert.

      Dies sind die zentralen Themen der aktuellen Veröffentlichung ‚Planungspraxis deutscher Städte – Neue Materialien zur Planungskultur’, die als Kooperation zwischen dem Deutschen Städtetag und der TU Darmstadt unterstützt vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung entstanden ist (www.staedtetag.de). Mithilfe von Fachleuten aus 34 Städten werden 55 lokale Gute-Praxis-Beispiele zu den angesprochenen Handlungsfeldern präsentiert. Die inhaltlichen und methodischen Innovationen sind nun die Grundlage für ein Symposium von Wissenschaft und Praxis mit dem Ziel, sich auf gemeinsame Empfehlungen für Maßstäbe und Standards einer nachhaltigen städtischen Planungskultur zu verständigen.

      Der Deutsche Städtetag, die TU Darmstadt, die IHK Frankfurt am Main und die Wiechers-Stiftung laden ein, den Status Quo der Planungskultur in Vorträgen, Podien und Gesprächen zu reflektieren und gemeinsame Perspektiven für ihre Weiterentwicklung zu entwerfen. Die Tagung richtet sich an die Fachöffentlichkeit und städtische Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Wir bitten um Anmeldung bis zum 10. September 2016 an planungspraxis@stadtplanung.tu-darmstadt.de.

      IHK Frankfurt am Main
      Börsenplatz 4
      60313 Frankfurt am Main
      Deutschland
  • 2016 Oktober
    • Rückblick
      21. Oktober 2016 bis 22. Oktober 2016

      Zweites Bedheimer Kamingespräch
      Land.Bau.Kunst

      Der Selbstbau zwischen Baumarktcharme und architektonischem Meisterwerk

      Warum den Selbstbau in einem hochentwickelten Industrieland wie Deutschland thematisieren? Und das zu einer Zeit in der digital gesteuerte CNC Fräsen ganze Häuser vorfabrizieren?

      Die Antwort lautet: Die ländliche Bevölkerung baut selbst. Am eigenen Haus zu bauen, ist ein wesentlicher Teil des Selbstverständnisses von Eigenheimbesitzern, ob sie nun einen Neubau errichten oder das geerbte Haus in der Dorfmitte umbauen. Selber zu bauen ist nicht nur kostengünstiger, sondern für viele Bauherren auch befriedigend. Die zum Einsatz kommenden Baumethoden und -materialien sind nur in den wenigsten Fällen ökologisch und die Ergebnisse wenig qualitätvoll. Do-it-yourself Projekten, die sich der herkömmlichen Bauindustrie gegenüber kritisch verhalten, sind eher ein städtisches Phänomen. Was können ländliche Selbstbauer hiervon lernen? Könnte Selbstbau dazu anregen, einfacher zu konstruieren? Welche Regularien stehen hier im Weg?

      Die zweiten Bedheimer Kamingespräche widmen sich dem Austausch über Motive, Vorteile und Probleme des Selbstbaus. Wir möchten dem Ziel näherkommen, den Selbstbau ökologischer und qualitätvoller zu gestalten und Synergien zwischen den genannten Selbstbausparten finden. 

      Weitere Informationen zum IBA Kandidaten Schloss Bedheim

       

      Öffentlicher Programmteil am Freitag 21. Oktober:

      ab 12.00 Uhr
      Ankommen, Kaffee und Brötchen im Schloss

      12.20 Uhr
      Begrüßung durch die Gastgeber im Josephsaal

      12.30 Uhr
      Einführung Marta Doehler-Behzadi

      ca. 13.00 Uhr
      Einführung Team Bedheim

      ca. 13.30 Uhr
      Vortrag
      Architekten als Selbstbauer und Selbstbauanleiter

      ca. 13.30 Uhr
      Kurzvortrag Van Bo Le-Mentzel, Berlin
      Konstruieren statt Konsumieren

      ca. 14.00 Uhr
      Kurzvortrag Annika Seifert und Gunter Klix, Dar es Salaam, Luzern
      Bricolage in Tansania

      ca. 14.30 Uhr
      Landspaziergang

      ca. 15.30 Uhr
      Kurzvortrag Konrad Fischer, Hochstadt a.M.
      Beratung von eigenleistenden Bauherren

      ca. 16.00 Uhr
      Kurzvortrag Wolfgang Zeh, Köln
      Architekt als Selbstbauer

      ca. 16.30 Uhr
      Kurzvortrag Olga Hungar von raumlabor, Berlin
      Experimentelles Bauen

      ca. 17.00 Uhr
      Kurzvortrag Rob Hendriks, Groningen

      ca. 17.30 Uhr
      Diskussion / Fragen 

       

      Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich verbindlich unter nikola.mayer@gruenderkirfel.de an.

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      Das erste Bedheimer Kamingespräch im Josephsaal von Schloss Bedheim. Foto: IBA Thüringen
      Schloss Bedheim
      Schloss 1
      98630 Bedheim
      Germany
    • Rückblick
      22. Oktober 2016

      Urban Flashmob
      Geras neue Mitte

      Beim Urban Flashmob am 22. Oktober 2016 nehmen die Geraer die große Brachfläche vor dem KuK spielend für sich ein. Mit hunderten farbigen Schirmen markieren sie ihre Vorstellungen für die künftige Entwicklung und kommen miteinander ins Gespräch. Luftbilder zeichnen die gemeinsam erschaffenen Bewegungsmuster auf. Die Schirme werden gestellt und dürfen nach der Kunstaktion mit nach Hause genommen werden. So verbreiten die Teilnehmer den Beginn von Geras Neuer Mitte in der Stadt. Als Künstler und Spielleiter hat die IBA Thüringen, gemeinsam mit Vertretern von Ja – für Gera e. V. und der Stadt Gera, das Kollektiv zuloark aus Madrid/Berlin ausgewählt. Vierzehn Künstler und Architekten hatten Angebote für eine Kunstaktion eingereicht.

      Der Urban Flashmob ist die Initialzündung für die schrittweise Aneignung der großen Brache, die von nun an einen Namen hat: Geras Neue Mitte. Die Aktion lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit nicht nur auf das Entwicklungspotenzial, sondern auch auf den intensiven Beteiligungsprozess. Sie ist auch ein Modellversuch für die Organisation weiterer temporärer Nutzungen auf der Fläche. Die Erfahrungen und Botschaften dieses Tages fließen in die weitere Entwicklung ein. 

      Die Künstler setzen auf die Mitwirkung der Geraer Bürger, Unternehmen und Vereine und hoffen auf einen breiten Austausch über die Zukunft der Stadtmitte. Am 22. Oktober 2016 stellen die Initiatoren auch den Entwicklungsrahmen mit den acht Grundsätzen für die Gestaltung von Geras Neuer Mitte vor und informieren über die weiteren Planungsphasen und Beteiligungsangebote. Die Kunstaktion ist zugleich ein Schritt auf dem Weg zum IBA Projekt bei der Internationalen Bauausstellung 2023. Weitere Informationen finden sie auf der Facebookseite zum Projekt www.facebook.com/gerasneuemitte und auf www.iba-thueringen.de/projekte/geras-neue-mitte

    • Sitzung des IBA Aufsichtsrats

    • Rückblick
      27. Oktober 2016 bis 13. November 2016

      Ausstellung LeerGut

      45 aus 45.000 - Leerstandsfotografie von Thomas Müller

      Leerstand in Thüringen ist Alltag. Er ist kein vereinzeltes Phänomen, sondern ein flächendeckendes. Das nicht ganz leichte Unterfangen, den Leerstand aus Wohn- und Nichtwohngebäuden im Land als Zahl zu bestimmen, beantworten wir in unseren Recherchen mit derzeit rund 45.000 Gebäuden. Neben Wohngebäuden sind Bahnhöfe, Kirchen, Gasthöfe, Postgebäude, Industrieareale und Bauerngehöfte wiederkehrende Bautypen, die leer stehen. Selbst in Regionen mit Nachfrage versagt für diese ‚programmierten‘ Gebäude häufig eine konventionelle Vermarktung. In Räumen mit fehlendem Bedarf und sinkender Einwohnerzahl wird die Menge an leerstehender Substanz schnell zur Last und hinterlässt ein negatives Image.

      Die Ausstellung LeerGut zeigt mit 45 hochwertigen Fotografien einen Ausschnitt des Leerstandes im STADTLAND Thüringen, informiert über die Fakten und Zusammenhänge und gibt mit 30 internationalen Beispielen Anregungen für einen Umgang mit diesem Erbe, der verbauten Energie und steinernen Identität.

      Die Ausstellung LeerGut soll Mut machen, die Schönheit und besondere Baukultur des Landes Thüringen als Ressource lesen zu lernen. Eine Ressource, die mit guten Ideen, geistreichen Akteuren und neuen Strategien eine Zukunftsperspektive entwickeln kann.

      Eröffnung
      Donnerstag, den 27. Oktober um 13.00 Uhr

      Es sprechen:
      Uwe Höhn (Vizepräsident des Thüringer Landtags)
      Dr. Marta Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin der IBA Thüringen GmbH )

      Musik:
      Music College Erfurt e.V. 

      Öffnungszeiten:
      Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr (außer an Plenartagen)

      Am Wochenende nach telefonischer Vereinbarung
      (Frau Erlenkampf: 0361-37 72005)

      Bitte halten Sie für den Zutritt einen Lichtbildausweis bereit.

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      Die Ausstellung LeerGut im Thüringer Landtag. Foto: Thomas Müller

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      Die erste Präsentation der Ausstellung LeerGut im Eiermannbau Apolda anlässlich der IBA Konferenz LeerGut am 30. Juni und 1. Juli 2016. Foto: Thomas Müller

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      LeerGut in Thüringen: Ehemaliges Erholungsheim in Leutenberg, 2016. Foto: Thomas Müller

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      LeerGut in Thüringen: Schiller Passage in Jena, 2016. Foto: Thomas Müller

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      LeerGut in Thüringen: Wohnhaus mit Schmiede in Herrmannsacker, 2016. Foto: Thomas Müller

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      LeerGut in Thüringen: Ehemaliges Nori-Gelände in Apolda, 2016. Foto: Thomas Müller
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      Zwischengang zum Fraktionsgebäude des Landtags
      Jürgen-Fuchs-Straße 1
      99096 Erfurt
      Deutschland
    • Rückblick
      31. Oktober 2016 bis 01. November 2016

      Kuratoren-Board zum Projekt Querdenker 2017

      Sichtung der eingereichten Projektideen des Ideenaufrufs 'Querdenker 2017'.

      Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.querdenker2017.de

  • 2016 November
    • Rückblick
      27. Oktober 2016 bis 13. November 2016

      Ausstellung LeerGut

      45 aus 45.000 - Leerstandsfotografie von Thomas Müller

      Leerstand in Thüringen ist Alltag. Er ist kein vereinzeltes Phänomen, sondern ein flächendeckendes. Das nicht ganz leichte Unterfangen, den Leerstand aus Wohn- und Nichtwohngebäuden im Land als Zahl zu bestimmen, beantworten wir in unseren Recherchen mit derzeit rund 45.000 Gebäuden. Neben Wohngebäuden sind Bahnhöfe, Kirchen, Gasthöfe, Postgebäude, Industrieareale und Bauerngehöfte wiederkehrende Bautypen, die leer stehen. Selbst in Regionen mit Nachfrage versagt für diese ‚programmierten‘ Gebäude häufig eine konventionelle Vermarktung. In Räumen mit fehlendem Bedarf und sinkender Einwohnerzahl wird die Menge an leerstehender Substanz schnell zur Last und hinterlässt ein negatives Image.

      Die Ausstellung LeerGut zeigt mit 45 hochwertigen Fotografien einen Ausschnitt des Leerstandes im STADTLAND Thüringen, informiert über die Fakten und Zusammenhänge und gibt mit 30 internationalen Beispielen Anregungen für einen Umgang mit diesem Erbe, der verbauten Energie und steinernen Identität.

      Die Ausstellung LeerGut soll Mut machen, die Schönheit und besondere Baukultur des Landes Thüringen als Ressource lesen zu lernen. Eine Ressource, die mit guten Ideen, geistreichen Akteuren und neuen Strategien eine Zukunftsperspektive entwickeln kann.

      Eröffnung
      Donnerstag, den 27. Oktober um 13.00 Uhr

      Es sprechen:
      Uwe Höhn (Vizepräsident des Thüringer Landtags)
      Dr. Marta Doehler-Behzadi (Geschäftsführerin der IBA Thüringen GmbH )

      Musik:
      Music College Erfurt e.V. 

      Öffnungszeiten:
      Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr (außer an Plenartagen)

      Am Wochenende nach telefonischer Vereinbarung
      (Frau Erlenkampf: 0361-37 72005)

      Bitte halten Sie für den Zutritt einen Lichtbildausweis bereit.

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      Die Ausstellung LeerGut im Thüringer Landtag. Foto: Thomas Müller

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      Die erste Präsentation der Ausstellung LeerGut im Eiermannbau Apolda anlässlich der IBA Konferenz LeerGut am 30. Juni und 1. Juli 2016. Foto: Thomas Müller

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      LeerGut in Thüringen: Ehemaliges Erholungsheim in Leutenberg, 2016. Foto: Thomas Müller

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      LeerGut in Thüringen: Schiller Passage in Jena, 2016. Foto: Thomas Müller

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      LeerGut in Thüringen: Wohnhaus mit Schmiede in Herrmannsacker, 2016. Foto: Thomas Müller

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      LeerGut in Thüringen: Ehemaliges Nori-Gelände in Apolda, 2016. Foto: Thomas Müller
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      Zwischengang zum Fraktionsgebäude des Landtags
      Jürgen-Fuchs-Straße 1
      99096 Erfurt
      Deutschland
    • Rückblick
      31. Oktober 2016 bis 01. November 2016

      Kuratoren-Board zum Projekt Querdenker 2017

      Sichtung der eingereichten Projektideen des Ideenaufrufs 'Querdenker 2017'.

      Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.querdenker2017.de

    • Rückblick
      10. November 2016 bis 11. November 2016

      Auftaktwerkstatt Gebietskulisse Apolda

      Auftaktwerkstatt zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda - RST und Nori-Gelände

    • Rückblick
      17. November 2016 bis 18. November 2016

      Besuch des IBA Expertenrats

      Der IBA Expertenrat besucht die IBA Thüringen.

  • 2016 Dezember
    • Rückblick
      06. Dezember 2016

      Zukunftswerkstatt Schwarzatal

    • Rückblick
      08. Dezember 2016 bis 09. Dezember 2016

      Launch 'open IBA'

      Am 8. Dezember wird das Projekt ‚open IBA’ der Öffentlichkeit vorgestellt. Open IBA, das sind eine Website und eine reproduzierbare Ausstellung, die über Format und Geschichte Internationaler Bauausstellungen informieren und anhand ausgewählter Projekte deren Innovationskraft und Exzellenz darstellen. Das Projekt wurde von der IBA Thüringen in Zusammenarbeit mit der IBA Heidelberg und weiteren Partnern durchgeführt.

      Internationale Bauausstellungen (IBA) gibt es seit über 100 Jahren. Sie experimentieren im Bereich des Planens und Bauens und setzen Impulse, die über ihre Zeit hinausweisen. Während die ersten IBAs mit ihren Architekturensembles Neuland betraten, haben sich IBAs in ihrer räumlichen Dimension und gesellschaftlichen Bedeutung seither stark verändert: Sie sind heute Baukultur-Ausstellungen, die neben ästhetischen und technologischen Aspekten zunehmend komplexe soziale, wirtschaftliche und ökologische Fragen in ihre Arbeit einbeziehen.

      Am 8. Dezember 2016 laden wir Sie um 13 Uhr herzlich zur Ausstellungseröffnung und dem zeitgleichen Launch der Website in das bcc Berlin ein. Da der Launch im Rahmen des Kongresses ‚Die Europäische Stadt und ihr Erbe’ stattfindet, bitten wir Sie, sich für die Teilnahme (kostenfrei) anzumelden: https://www.kongress-erbe-der-stadt.de/anmeldung/

       

      Die Plattform Open IBA ist im Netz unter www.open-iba.de zu erreichen.

      bcc Berlin
      Alexanderstraße 11
      10178 Berlin
      Deutschland
    • Rückblick
      12. Dezember 2016 bis 13. Dezember 2016

      Sitzung des IBA Fachbeirats

    • 2. Werkstatt Gebietskulisse Apolda

      2. Werkstatt zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda - RST und Nori-Gelände