IBA Salon

Kalender

IBA Salon in Weimar
‘create beautiful, small spaces which sacrifice nothing!’

Das Projekt 'Making Room’ in New York City. Vorgestellt von Jerilyn Perine, Geschäftsführerin des Citizens Housing & Planning Council (CHPC).

Was kann Thüringen von New York lernen?
Auf den ersten Blick wenig. Zu unterschiedlich sind New York und das Stadtland Thüringen. Die Geschäftsführerin der CHPC und die frühere Beauftragte der Stadt New York für das Wohnen Jerilyn Perine sagt mit einem gewissen Augenzwinkern, dass es kein Problem weltweit gebe, das New York nicht auch hätte. Wohnungsnot gehört definitiv dazu.

Stimmen vorhandener Wohnungsbestand und Nachfrage der Bewohner einer Stadt und Region nicht mehr überein, dann müssen Politik und Gesellschaft gemeinsam handeln. In Deutschland erleben wir gerade einen dieser denkwürdigen Momente von Umsteuern und aktiver Lösungssuche. Nach Jahren der Deregulierung und Privatisierung von kommunalen und sozialverträglichen Wohnungsbeständen fehlen heute vielerorts schlichtweg bezahlbare Angebote für das Grundbedürfnis Wohnen. Dieser Angebotsengpass der Metropolen betrifft schon heute weit mehr Menschen als die Gruppen der sozial Schwachen und Flüchtenden. Und auch jenseits der Großstädte existiert der Bedarf nach Alternativen zu den vorhandenen Angeboten. Für die Internationale Bauausstellung in Thüringen stellen eher ein Zuviel als ein Zuwenig an Gebautem und die wachsenden Unterschiede zwischen demografischem Schrumpfen und Wachsen die Herausforderung dar. Und doch ähneln sich unsere Fragestellungen mit denen von weltweiten Wachstumsräumen in Bezug zu Baustandards, zu Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit, zu zeitgemäßen Lebensmodellen und zur Bezahlbarkeit.

Bereits 2010 startete in New York City dazu ein außergewöhnliches Projekt. Mit ‘Making Room’ stellte das Citizens Housing & Planning Council in New York (CHPC) zwei Fragen: Wie steht für eine stark wachsende Bewohnerzahl in New York auch zukünftig ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung? Und zweitens: Was sind die Regeln und Normen des Bauens, die unseren heutigen Anforderungen gerecht werden und nicht einfach die Standards, Gesetze und Rahmenbedingungen vergangener Epochen fortführen?

Jerilyn Perine, die Geschäftsführerin des CHPC, wird das Projekt ‚Making Room‘ vorstellen und den Projektprozess aus gründlicher Wohnungsmarktanalyse, Architekturwettbewerb inkl. vielbeachteter Ausstellung und den nun bereits gebauten Pilotprojekten erläutern. 
Der Vortrag wird auf englisch gehalten.

Im Anschluss an den Vortrag findet ein Podiumsgespräch zum IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick – Bezahlbar zusammen wohnen. Individualität zu Großserienpreisen‘ statt. Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Erfurt (KoWo) hat 2014 einen richtungsweisenden Forschungs- und Entwicklungsprozess für die Realisierung von kostengünstigem Wohnraum angestoßen. In dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützten Vorhaben sollen bis 2019 erste Prototypen in Erfurt realisiert werden. Vertreter des Forschungsteams und der KoWo werden das ambitionierte Projekt vorstellen und im Gespräch mit der IBA Thüringen die Schlüsselaspekte des kostengünstigen Bauens benennen. 

Hinweis
Der IBA Salon der IBA Thüringen findet im Rahmen der Konferenz ‘Wohnen für alle?! Wissenschaftliche Perspektiven auf Architektur, Planung und Politik’ statt. Die Konferenz wird veranstaltet durch das Institut für Europäische Urbanistik, Bauhaus Universität Weimar, in Kooperation mit der Hermann Henselmann Stiftung, gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung. 
Weitere Informationen zur Konferenz

Angeregt vom IBA Salon hat IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi drei Thesen zum Wohnraum in Thüringen formuliert.

Auf Yotube stellen wir einen Mitschnitt des Vortrages und ein Interview mit Jerilyn Perine zur Verfügung.

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Von Januar bis September 2013 war die Ausstellung 'Making Room‘ im Museum of the City of New York zu sehen. 150.000 Besucher informierten sich in den neun Monaten über neue Wohnmodelle für New Yorker. Foto: Carla Coria

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2011 wurden fünf Architektenteams eingeladen, neue Wohnmodelle für New York City zu entwickeln. 2015 wurde eine erste Idee umgesetzt: die modularen Micro-Units. Das Gebäude am Carmel Place besteht aus 55 dieser Kleinstwohnungen, 40% davon werden als ‚kostengünstiger Wohnraum‘ vermietet. Foto: Sarah Watson
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Audimax der Bauhaus-Universität Weimar
Steubenstraße 6/8
99423 Weimar
Deutschland
Rückblick
09. September 2015 - 19:00

Landschaft erleben

Der IBA Salon ‚Landschaft erleben’ wird die Norwegischen Landschaftsrouten in Thüringen vorstellen. Damit will die IBA eine Anregung für Thüringen geben, wie Landschaft durch Architektur und Kunst entlang von Routen erfahrbar wird.

In Norwegen gibt es eine lange Tradition von herausragenden Architekturen in anspruchsvollen topografischen Geländesituationen, die mit den Norwegischen Landschaftsrouten, einem nationalen Touristikprojekt, fortgeführt wurde. Die Architektur soll Landschaft erlebbar machen und zugleich selbst zur Destination werden.

1994 wurden die ersten vier Routen als Experiment geplant. Heute gibt es insgesamt 18 Landschaftsrouten, die zwischen 27 und 416 Kilometer lang sind. 2023 sollen alle geplanten Maßnahmen auf den 18 Teilstrecken im Land abgeschlossen sein. Mehr als 50 junge und renommierte Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Designer und Künstler zumeist norwegischer Nationalität  konnten bisher ihre kreativen Lösungen verwirklichen.

Verantwortlich für die Entwicklung der Norwegischen Landschaftsrouten sind die Staatliche Norwegische Straßenverwaltung und das Norwegische Zentralamt für Straßenwesen. Verschiedene Gremien, darunter ein Qualitätsrat, ein Architekturrat sowie ein Kunstkurator begleiten die Arbeiten und sichern so die baukulturellen wie visuellen Qualitäten.

Weitere Informationen: www.nasjonaleturistveger.no

Gast
Als Gast im IBA Salon ‚Landschaft erleben’ ist der norwegische Künstler Knut Wold eingeladen, der seit 1995 als Künstler, Kunstberater und Kurator für die Norwegischen Landschaftsrouten tätig ist. Er studierte in Schweden, Norwegen und Deutschland und wurde durch sein Arbeiten an großformatigen Steinen bekannt. Knut Wold hat eine Vielzahl an Künstlersymposien organisiert. 

Podium

Knut Wold, Norwegische Landschaftsrouten

Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen

Dr. Henrik Schultz, Stein + Schultz Partnerschaft

Dr. Martin Gude, Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Anfahrt
Mit dem PKW (Parkplatz siehe Karte) oder aus der Weimarer Innenstadt mit der Buslinie 1.

Partner
Architektenkammer Thüringen
Ingenieurkammer Thüringen

Mit freundlicher Unterstützung der Klassik Stiftung Weimar.

Interview mit Knut Wold

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Allmannajuvet Zink-Mine in Sauda im Südwesten Norwegens. Geplante Fertigstellung im Sommer 2016. Architekt: Peter Zumthor. Foto: Knut Wold.

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Foto: Knut Wold
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Orangerie Belvedere
Schloss Belvedere
99425 Weimar
Deutschland

Bleibt alles anders! Positionen über den Leerstand

In Deutschland stehen Tausende städtische Ankergebäude, wie Bahnhöfe, Kaufhäuser, Postgebäude, Kliniken und Kirchen permanent leer; Mitteldeutschland besitzt mit seiner Vielzahl von Schlössern und Burgen zusätzlich ein anspruchsvolles Aufgabenfeld. Die demografischen Entwicklungen, ebenso wie marktwirtschaftliche Verwertungsprozesse, führen nicht nur zu einer veränderten, sondern vor allem zu einer stark reduzierten Nachfrage für diese häufig repräsentativen, öffentlichen Gebäude. Die Möglichkeiten kultureller Nutzungen sind endlich. Im IBA Salon soll dieser Gebäudeleerstand in seinem strukturellen Charakter diskutiert werden. Welche Strategien für den Umgang mit dem nicht gebrauchten, gebauten Erbe haben wir? Lohnt es sich überhaupt, eine leerstehende Stadtkulisse zu sichern? Wer bestimmt den Wert der ungenutzten Gebäude und in wie weit ist ihr Erhalt eine gesellschaftliche Verpflichtung? Was leisten Zwischennutzungen? Braucht es andere Akteurskonstellationen und Praktiken? Wer sind die Stadtmacher von heute? Und welche Standards brauchen wir für die temporäre Nutzung und Inkulturnahme?

Impulsstatement
Volker Hädrich, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Thüringen

Podiumsgespräch mit
Jonas Büchel, Kulturmanager in Riga und Mitglied der Bürgerinitiative ‚Free Riga!’
Dr. Lucio Nardi, Architekt und Initiator des Sozio-Kultur-Projekts Schwarzwurzel in Steinach
Daniel Schnier, Architekt und Gründer der ZwischenZeitZentrale in Bremen
Dr. Ulrike Wendland, Landeskonservatorin am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt

Moderation
Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen

Ausstellung
Der IBA Salon wird begleitet von einer temporären Ausstellung, die nur am 16. Oktober von 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Bahnhof Apolda zu sehen ist.

Zum Bericht

Schalterhalle im Bahnhof Apolda
Bahnhofsstraße 69
99510 Apolda
Deutschland
Rückblick
26. Februar 2014 - 19:00

UmbauKultur initiieren

Der dritte IBA Salon mit dem Thema ‚UmbauKultur initiieren’ findet am 26. Februar 2014 im Foyer des Angermuseum in Erfurt statt!

Bauen heute heißt Umbauen, in allen Belangen. Baukultur ist UmBaukultur. Neben den zahlreichen Facetten qualitätsvoller Bau- und Planungsprozesse ist die Arbeit im Bestehenden und Alltäglichen die Herausforderung der Gegenwart und Zukunft. Jedoch scheint ein kollektives Werteverständnis ebenso wie Strategien und Werkzeuge für diese Aufgaben zu fehlen. Der Abschied vom Wachstumsparadigma fällt schwer. Von welchem Verständnis wird Baukultur im ländlichen Raum getragen? Welches Selbstverständnis prägt die Planer? Welche Chancen ergeben sich für die IBA Thüringen?

Wir freuen uns gemeinsam mit unserem Salon-Partner – der Architektenkammer Thüringen – auf Dr. Marta Doehler-Behzadi, Stadtplanerin und Leiterin des Referats Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und Muck Petzet, Architekt und Generalkommissar des deutschen Pavillons der 13. Architekturbiennale in Venedig.

In einem Podiumsgespräch werden Gertrudis Peters, Geschäftsführerin der Thüringer Architektenkammer und Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer der IBA Thüringen mit den Impulsgebern des Abends die Faktoren einer zukünftigen, lebenswerten Umwelt diskutieren und Fragen zu den Akteuren, Strategien bzw. Potentialen angemessener Projekte und Prozesse in den vielfältigen und kleinteiligen Thüringer Realitäten aufwerfen. Diskutieren Sie mit uns und unseren Gästen zum Thema ‚UmbauKultur initiieren’. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Wir bitten um Anmeldung hier auf der Website!
Bitte beachten Sie, dass im Angermusuem nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen zur Verfügung steht und erscheinen Sie rechtzeitig.

Zum Bericht

Angermuseum Erfurt
Anger 18
99084 Erfurt
Deutschland
Rückblick
05. Dezember 2013 - 19:00

Energie im Überfluss aber zur falschen Zeit

Wir freuen uns für den zweiten IBA Salon am 05. Dezember 2013 gemeinsam mit unserem Salon-Partner - der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) - auf Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut, ETH Zürich. Er wird in seinem Impulsvortrag die These ‚Energie im Überfluss aber zur falschen Zeit’ aufstellen.

Ist permanente Energieeinsparung der richtige Weg? Muss der Wärmebedarf von Gebäuden zwingend reduziert werden? Prof. Leibundgut wird in seinem Vortrag u.a. diese Fragen aufwerfen und anhand des von ihm entwickelten System ‚ZE-2sol’ in seinem Impulsvortrag alternative Energiespeicher- bzw. Energiegewinnungsmethoden vorstellen und das Publikum zum Nachdenken über Klimawandel, Erneuerbare Energieträger, CO2-Reduzierung und Suffizienz auffordern.

Im Anschluss suchen Prof. Dr. Lütke Daldrup (Geschäftsführer der IBA Thüringen) und Prof. Dr. Sell (Leiter der ThEGA) gemeinsam mit Prof. Dr. Leibundgut das Gespräch mit den Salon-Gästen.

Passend zum Thema findet der zweite IBA Salon im ehemaligen Umspannwerk in Jena, heute Imaginata e.V., statt. Als Umspannwerk ursprünglich für die Umverteilung verschiedener energetischer Spannungsebenen errichtet, ist das Gelände heute als Experimentarium den Energien der Zukunft gewidmet: Lernort, Labor, Denkmal, Science-Center und Galerie zugleich.

Zum Bericht

ehem. Umspannwerk/Imaginata e.V.
Löbstedter Straße 67
07749 Jena
Deutschland
Rückblick
23. Oktober 2013

Regionalität als Chance?

Am 23. Oktober 2013 startet die IBA Thüringen ihre Gesprächs- und Vortragsreihe ‚IBA Salon’. IBA Salons sind regelmäßig stattfindende Veranstaltungen mit wechselnden Gästen und Schwerpunkten an unterschiedlichen Thüringer Orten. Die IBA Salons richten sich an alle IBA Interessierten mit Lust zum Weiterdenken und der Suche nach Austausch und fachlicher Anregung. Die Veranstaltungsreihe wird kontinuierlich die aktuellen Themen und Erkenntnisse aus den Programm- und Projektprozessen der IBA Thüringen aufnehmen. Gemeinsam mit Partnern bittet die IBA Thüringen dabei mehrmals im Jahr junge Wilde und alte Vordenker, gestandene Macher und suchende Forscher, schöpferische Entwerfer und geistreich Fragende zum Dialog über die Zukunft.

Die IBA Salons beginnen jeweils um 19:00 Uhr und dauern ca. 1,5h. Über die Veranstaltungen wird im Anschluss auf der Website der IBA Thüringen berichtet.

Die ersten Veranstaltungen der IBA Salonreihe sind den Leitthemen der IBA Thüringen gewidmet; demografischer und soziokultureller Wandel, Energiewende und veränderte Finanzierungsbedingungen stellen in den kommenden Jahren die zentralen Herausforderungen für Thüringen dar. Das Zukunftslabor IBA Thüringen wird sie im IBA Salon diskursiv in den Blick nehmen.

1. IBA Salon

Zum ersten IBA Salon am 23. Oktober 2013 auf Schloss Ettersburg freuen wir uns gemeinsam mit unserem Salon-Partner Stiftung Schloss Ettersburg auf Prof. Dr. Klaus Töpfer. Er wird in seinem Impulsvortrag die Frage ‚Regionalität als Chance?’ beleuchten. Energiewende, alternde Gesellschaft, Bevölkerungsrückgang erfordern in vielen Bereichen den innovativen Umbau existierender Logiken, Standards und Systeme. In Thüringen treffen diese Transformationsprozesse auf ein flächendeckendes, kleinteiliges Siedlungsnetz mit ausgeprägten historischen, kulturellen wie naturräumlichen Eigenheiten und Qualitäten. Im Kontext eines deutlichen Bevölkerungsrückgangs stellt sich die Frage, inwieweit das Besinnen auf lokale und regionale Entitäten Zukunftsfähigkeit einlösen kann.

Im Anschluss suchen Prof. Lütke Daldrup, Geschäftsführer der IBA Thüringen und Eckart Drosse, Geschäftsführender Vorstand Stiftung Schloss Ettersburg gemeinsam mit Prof. Dr. Töpfer das Gespräch mit den Gästen.

Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir um Anmeldung bis zum 16. Oktober 2013!

Zum Bericht

Schloss Ettersburg
Am Schloss
99439 Ettersburg
Deutschland
Artikel
Das war der IBA STADTLAND Sommer
02. Oktober 2015

Das war der IBA STADTLAND Sommer

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Der Anfang: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow testet die mobile Architektur zum IBA STADTLAND Sommer. 24. Juli 2015. Foto: Thomas Müller

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Internationale Studierende von vier Kontinenten entwickeln während der IBA Summer School die mobilen Architekturen, mit denen die IBA auf Reise gehen wird. 12. August 2015. Foto: Thomas Müller

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IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi eröffnet die fertigen ‚STADTLAND tools’ zum Abschluss der IBA Summer School. 14. August 2015. Foto: Thomas Müller

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STADTLAND Gespräch im Café von Schloss Bedheim. Von links: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Thomas Penndorf, Florian Kirfel, Ulla Schauber, Günther Köhler, Kerstin Faber. 28. August 2015. Foto: Thomas Müller

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Die Bauten entstanden durch Internationale Studierende während der IBA Summer School in Weimar. Foto: Thomas Müller

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Das zweite STADTLAND Gespräch auf dem KulturNaturHof in Bechstedt. Von links: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Dr. Burkhardt Kolbmüller, Dr. Alexander Bittner, Florian Aicher, Lars Fischer und Kerstin Faber. 2. September 2015. Foto: Thomas Müller

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In der Scheune des KulturNaturHofs Bechstedt. 2. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Beim IBA Salon ‚Landschaft erleben’ stellt Knut Wold die Norwegischen Landschaftsrouten vor. 9. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Der IBA Salon in der Orangerie Belvedere. 9. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Drittes STADTLAND Gespräch in Dornburg. 12. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Podium und Publikum beim IBA STADTLAND Gespräch in Dornburg (von links): Kerstin Faber, Frank Baumgarten, Dr. Reimar Molitor, Dorothea Storch, Prof. Dr. Walter Rosenthal, Clemens Böhmer, Dr. Marta Doheler-Behzadi. 12. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Blick aufs Land mit dem Periskop unserer mobilen STADTLAND-Architektur. 12. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Viertes STADTLAND Gespräch in der Stadthalle Zeulenroda. 14. September 2015. Foto: Henry Sowinski

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Fünftes STADTLAND Gespräch im Lichthaus Weimar. 21. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Das Podium auf unserer STADTLAND Tribüne (von links): Dr. Marta Doehler-Behzadi, Rolf Hagelstange, Ministerin Anja Siegesmund, Stefan Reindl, Matthias Golle, Torsten Schwarz, Robert Spanheimer, Kerstin Faber. 21. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Live-Illustration des Gesprächs. 21. September 2015. Foto: Thomas Müller

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IBA STADTLAND Aktion ‚Haus sucht Nutzer!’. Ein Dinner, um über zukünftige Nutzung und neue Betreiberideen für den Bahnhof Apolda ins Gespräch zu kommen. 24. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Bahnhofsdinner in der Schalterhalle des Bahnhofs Apolda. 24. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Am Ende des Abends: Eine Tafel voller Ideen für den Bahnhof Apolda. 24. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Vernissage zum IBA Forum STADTLAND im Audimax der Bauhaus-Universität Weimar. 1. Oktober 2015. Foto: Thomas Müller

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Rückblick auf zwei Monate STADTLAND Sommer: Die Pop-Up-Ausstellung zum IBA Forum am 1. Oktober 2015. Foto: Thomas Müller

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IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi stellt die Fragestellungen der IBA Thüringen vor. 1. Oktober 2015. Foto: Thomas Müller

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Impressionen vom STADTLAND Sommer auf dem IBA Forum. 1. Oktober 2015. Foto: Thomas Müller

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Die Konferenz des IBA Forums STADTLAND beschäftigte sich mit Perspektiven, Phänomenen, Methoden und Machern von STADTLAND. IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi fasst zusammen. 2. Oktober 2015. Foto: Thomas Müller

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Rückfragen beim IBA Forum STADTLAND. 2. Oktober 2015. Foto: Thomas Müller

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Diskussion zwischen Dr. Kenneth Anders und Theo Deutinger über die Perspektiven von STADTLAND. Moderation: Christian Holl. 2. Oktober 2015. Foto: Thomas Müller
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"Wir wollen die Landschaft interessanter machen!" - Interview mit Knut Wold
23. September 2015

"Wir wollen die Landschaft interessanter machen!" -
Interview mit Knut Wold

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Der norwegische Künstler und Kunstberater Knut Wold bei unserem IBA Salon ‚Landschaft erleben’. Foto: Thomas Müller

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Beim IBA Salon ‚Landschaft erleben’ stellt Knut Wold die Norwegischen Landschaftsrouten vor. 9. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Der IBA Salon in der Orangerie Belvedere. 9. September 2015. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi eröffnet das Podium zum IBA Salon ‚Landschaft erleben’. Foto: Thomas Müller

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Das Podium des IBA Salons ‚Landschaft erleben’ mit Dr. Martin Gude, Dr. Henrik Schultz, Knut Wold und Dr. Marta Doehler-Behzadi. Foto: Thomas Müller

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Das Podium des IBA Salons ‚Landschaft erleben’ mit Dr. Martin Gude, Dr. Henrik Schultz, Knut Wold und Dr. Marta Doehler-Behzadi. Foto: Thomas Müller

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Blick durch das Periskop unserer STADTLAND Architektur auf einen Kavaliersbau von Schloss Belvedere, in dessen Orangerie der IBA Salon stattfand. Foto: Thomas Müller
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Wann ist ein Projekt für Sie nachhaltig und erfolgreich?

In Norwegen ist der Tourismus nach der Ölproduktion und der Lachszucht die wichtigste Einnahmequelle. Mit dem niedrigen Ölpreis steigt sogar seine Bedeutung. Daher sind für den Erfolg einer Route die Anzahl der Besucher und deren Verweildauer wichtige Aspekte. Aus politischer Sicht ist der Tourismus auch der Ausgangspunkt für die Landschaftsrouten. Aber natürlich müssen die Architektur und Landschaftsarchitektur auch auf ein Niveau kommen, dass die internationalen Zeitschriften darüber berichten. Denn auch die Resonanz in den Medien ist ein Zeichen, dass unsere Projekte gelungen sind. Und vor allem, dass die Menschen zufrieden sind mit ihnen und unseren Eingriffen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Der IBA STADTLAND Sommer im Überblick
02. August 2015

Der IBA STADTLAND Sommer im Überblick

Vierter IBA Salon im Bahnhof Apolda diskutiert ‚Positionen über den Leerstand’
16. Oktober 2014

Vierter IBA Salon im Bahnhof Apolda diskutiert ‚Positionen über den Leerstand’

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IBA Salon in der Schalterhalle des Bahnhofs Apolda. 16. Oktober 2014. Foto: Thomas Müller

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Dr. Marta Doehler-Behzadi begrüßte die rund 100 Gäste in der ehemaligen Schalterhalle des Bahnhofes

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Volker Hädrich, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Thüringen

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Architekt Dr. Lucio Nardi

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Jonas Büschel berichtet aus Riga

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Die Landeskonservatorin aus Sachsen-Anhalt, Dr. Ulrike Wendland, hat die IBA Stadtumbau begleitet

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Die IBA Geschäftsführerin moderierte die Gesprächsrunde

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Auch das Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion, hier Arndt Hobrecker (LEG Thüringen)

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Welche zukünftigen Nutzungen sind denkbar? Welche Raumqualitäten braucht es dafür? Verschiedene Vorschläge als einer von fünf Ausstellungsimpulsen

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Und der Blick zurück: der Bahnhof Apolda als Tor zur Stadt im Jahr 1905.
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Anschließend sprach Dr. Marta Doehler-Behzadi die Begrenztheit von temporären Nutzungen an, schließlich werde keine endgültige Lösung geschaffen. Vor dem Hintergrund der IBA Stadtumbau 2010 in Sachsen-Anhalt sagte die Landeskonservatorin Dr. Ulrike Wendland: „Jede Nutzung ist besser als keine Nutzung. Leerstand zerstört und richtet den größten Schaden an.“

Im Gespräch spielte auch die Frage nach den benötigten Standards eine Rolle. Dr. Lucio Nardi, Initiator des Vereins Schwarzwurzel e.V. in Steinach, plädierte für den ‚Verzicht auf das Maximum’. „Wenn man Leerstand nutzt“, so seine These, „verzichtet man auf Gestaltung. Sich dafür zu entscheiden ist eine Haltungsfrage. Man muss mit den Grenzen eines Gebäudes umgehen.“ Er verwies u.a. auf eine Aktion des Soziokulturprojektes Schwarzwurzel in Steinach: Ein Theaterstück, bei dem mehrere ungenutzte Orte temporär bespielt wurden.

In der folgenden Publikumsrunde hob Katja Fischer, Projektleiterin der IBA Thüringen im Hinblick auf den Bahnhof Apolda hervor: „Das temporäre Öffnen solcher Gebäude, die Überhaupt-Nutzung, auch mit unterschiedlichen Ansätzen ist wichtig.“
Jonas Büchel stimmte dem zu: Konservatorische und sonstige Standards seien zunächst zweitrangig. „Dieser Saal ist heute Abend geöffnet. Und obwohl zum Beispiel der Boden noch nicht denkmalgerecht saniert ist, sitzen wir hier und nutzen den Raum. Räume, müssen geöffnet werden, um überhaupt wahrgenommen zu werden“, formulierte Büchel.

Marta Doehler-Behzadi fasste die Ergebnisse dieses IBA Salons zum Thema Leerstand wie folgt zusammen: „Wir haben heute eine Diskussion über Standards geführt. Über die Frage, was wir wirklich brauchen, und was nicht. Die Nutzung heute Abend mag flüchtig sein, setzt aber ein Signal zur Nutzung leerstehender Gebäude“, betonte sie die Bedeutung der Veranstaltung. Sie holt den Bahnhof Apolda zurück ins öffentliche Bewusstsein.

Parallel zum 4. IBA Salon bespielte 300 Minuten lang eine Ausstellung das Bahnhofsgebäude. Die temporäre Schau mit dem Titel ‚open: station’ beschäftigte sich mit alternativen Strategien und andersartigen Entwicklungsansätzen für den nahezu leerstehenden Bahnhof Apolda. Eröffnet wurde die Ausstellung mit einem Hausspaziergang, bei dem die IBA Projektleiter Katja Fischer und Tobias Haag die Besonderheiten des Bahnhofs erklärten und eine ‚Lesehilfe’ für den ursprünglichen Zustand des Gebäudes ermöglichten.In zahlreichen Räumen, darunter die ehemaligen Wartesäle, wurden die Resultate aus zwei Semesterprojekten an der Bauhaus-Universität Weimar gezeigt: zum einen ‚iba campus APOLDA’– betreut durch die IBA Thüringen/IBA Werkstatt  – , zum anderen ‚abgehängt? - Bahnhöfe in Thüringen’, betreut von der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte der Bauhaus-Universität Weimar. Die Projekte von 46 Studierenden entstanden in Zusammenarbeit mit Mentoren aus Berlin, Hamburg, Barcelona und Greifenberg.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Personen, Projekten und Initiativen, die am IBA Salon teilngenommen haben:

  1. Oliver Hasemann, ZwischenZeitZentrale Bremen: http://www.zzz-bremen.de/blog/
  2. Jonas Büchel, Free Riga!: http://freeriga2014.lv
  3. Dr. Lucio Nardi, Kulturverein Schwarzwurzel e.V.: http://www.schwarzwurzel.net

Artikel in der TLZ vom 18.10.2014 

Baukultur machen!
26. Februar 2014

Baukultur machen!

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Dr. Marta Doehler-Behzadi als Referentin beim IBA Salon. Fotos. Thomas Müller

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Das Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion, hier Prof. Bernd Rudolf (Dekan der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar)

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Das Angermuseum bot einen perfekten Rahmen für den IBA Salon zum Thema UmbauKultur
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Frau Dr. Doehler-Behzadi bekräftigte: „Zu wirklicher Baukultur gehören immer alle. Die zivilgesellschaftliche Komponente ist ganz entscheidend“.

Einig sind sich die Podiumsteilnehmer, dass auf dem Weg zum Baukulturland Thüringen neue Verfahrenswege erforderlich sind, und dass die IBA Thüringen als Laboratorium der Baukultur hier als Motor fungieren kann.

„Ich erwarte von der regional breit aufgestellten IBA Thüringen, dass sie eine IBA der Baukultur ist. Sie muss die richtigen Aufgaben erfassen und zum Trendsetter dieser Entwicklungen werden. Es muss ihr gelingen, mit den Beteiligten ein Milieu im Land herzustellen, das fruchtbar ist und etwas hervorbringt“, fasst Dr. Marta Doehler-Behzadi ihre Erwartungen an die IBA Thüringen zusammen. „Ich wünsche mir, dass man im IBA Präsentationsjahr vom Baukulturland Thüringen spricht und dass man es auch sehen kann. Ich verstehe die IBA als Katalysator, mit der Aufgabe, Baukultur exemplarisch umzusetzen“, so Marta Doehler-Behzadi weiter. Insbesondere im Bereich der Energiewende sehe sie Bedarf, da Baukultur dort noch nicht annähernd erfunden sei.  

Muck Petzet hingegen erwartet von der IBA Thüringen angemessene Lösungen. „Ich wünsche mir, dass die IBA Qualitäten herausholt, dass sie zeigt, wie sich diese Qualitäten weiterentwickeln können. Die Schönheiten des Alltags in versteckten Bereichen offenzulegen, halte ich für fundamental.“

„Bei der Diskussion über die Thüringer Ressourcen wird deutlich, dass Landschaften und Städte intelligent weiter genutzt werden können. Die IBA Thüringen kann dabei als Motor von Baukultur in Thüringen wirken. Das Thema Baukultur wird die IBA als Bindegewebe über die nächsten zehn Jahre begleiten“, zieht IBA Geschäftsführer Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup Bilanz des IBA Salons.

‚Sonne und Erdreich können unser Energieproblem lösen’
05. Dezember 2013

‚Sonne und Erdreich können unser Energieproblem lösen’

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Der Ort des zweiten IBA Salon: die Meßwarte im ehemaligen Umspannwerk Jena-Nord. Fotos: Thomas Müller

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Zu Beginn des IBA Salon führt Christian Neumann, Leiter des Stationenpark der Imaginata e.V. in Geschichte und Konzept des Hauses ein

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IBA Geschäftsführer Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup stellt den Referenten und das Thema des Abends vor

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Prof. Dr. Dieter Sell, Leiter der ThEGA und IBA Salon-Partner begrüßt die Gäste zum zweiten IBA Salon

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Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut stellt sein System 'ZE-2sol' vor

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Das Publikum beteiligt sich rege an der Diskussion

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Impression aus dem technischen Denkmal
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Auch Prof. Dr. Dieter Sell, Leiter der Thüringer Energie- und Green-Tech-Agentur (ThEGA) und Partner des zweiten IBA Salons, sieht Anwendungschancen des radikalen Systems: „Ich kann mir vorstellen, dass das System ‚ZE-2sol’ an bestimmten Orten in Thüringen funktioniert“.

Was für die thermischen Leistungen im Wohnungsbau höchst relevant ist, ist jedoch für industrielle Bereiche nicht anwendbar. Hier stößt das System an seine Grenzen. Wo Prof. Leibundgut keine Hindernisse sieht, ist der rechtliche Rahmen: „Auch wenn derzeit in Deutschland nur Tiefenbohrungen bis 80 Meter erlaubt sind – die IBA darf hoffentlich tiefer bohren. Das ist auch ein Grund, weshalb ich im Fachbeirat der IBA Thüringen bin. Es gibt nichts Schöneres als ein Instrument, bei dem es einen Experimental-Raum gibt“. 

Video zum IBA Salon

‚Ein Thüringer Modell schaffen’ - Erfolgreicher Start für IBA Salon mit Prof. Dr. Klaus Töpfer
24. Oktober 2013

‚Ein Thüringer Modell schaffen’ - Erfolgreicher Start für IBA Salon mit Prof. Dr. Klaus Töpfer

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Prof. Dr. Klaus Töpfer bei seinem Vortrag: „Regionalität als Chance?“ Fotos: Thomas Müller

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Eckart Drosse, Vorstandmitglied der Stiftung Schloss Ettersburg, begrüßt die Gäste

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150 Interessierte kamen zum ersten IBA Salon nach Schloss Ettersburg

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Herr Drosse, Prof. Töpfer und Prof. Lütke Daldrup im Gespräch
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Prof. Töpfer nahm in seinem Vortrag vielfach Bezug auf die Thüringer Situation. Thüringen ist er seit der Wiedervereinigung verbunden. „Prof. Töpfer war Gründungsvorsitzender der Stiftung Schloss Ettersburg Gestaltung des demographischen Wandels“, führte Prof. Drosse, Vorsitzender der Stiftung Schloss Ettersburg aus. „Leute wie Professor Lütke Daldrup und Herr Drosse sprühen vor Ideen. Die IBA Thüringen eröffnet neue Chancen für Thüringen“, so Prof. Töpfer. Mit der IBA Thüringen können sie neue Maßstäbe setzen. Er wünsche sich für Thüringen, dass mit der IBA die Verzagtheit überwunden werde. Die IBA sei ein tolles Experimentierfeld und habe den Mut, Etabliertes zu hinterfragen und Neues zu wagen.

Eine wichtige Rolle im anschließenden Gespräch mit dem Publikum kamen Aspekten von Lebensqualität, Werten und regionalen Identitäten zu. Prof. Töpfer regte an, andere Lebensstile nicht nur zu propagieren, sondern zu probieren und zugleich den eigenen Lebensstil zu hinterfragen. Mehr Muße, Besinnung, Erholung und Freizeit könnten Ausdruck einer entspannten stadtlandschaftlichen Lebensweise sein, so Prof. Töpfer.

„Wir sind aufgefordert sind, das mit zu bedenken, was bisher nicht gedacht worden ist“, so Prof. Töpfer. Dafür steht die IBA Thüringen, der er für die kommenden zehn Jahren viel Erfolg und Glück wünschte.

Zum Veranstaltungsvideo

Hintergrund

Veranstaltungen

Veranstaltungen

Die IBA Thüringen versteht sich als öffentliche Plattform und möchte mit den Menschen im Freistaat in den Dialog treten. Dazu hat sie verschiedene Veranstaltungsformate entwickelt. IBA Salons greifen jeweils mit einem Partner übergeordnete Themen der IBA Thüringen auf; sie bieten fachliche Anregungen und weiten den Blick über Thüringen hinaus bis hin zum internationalen Austausch. In IBA Konferenzen werden einmal jährlich inhaltliche Schwerpunkte der IBA Thüringen vertieft. Darüber hinaus werden vor Ort mit den IBA Kandidaten unterschiedliche Werkstattsitzungen und öffentliche Veranstaltungen durchgeführt.