Projektaufruf

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Rückblick
30. September 2014 - 16:00 bis 20:00

Nominierung der ersten IBA Kandidaten

Am 30. September 2014 nominiert die IBA Thüringen die ersten IBA Kandidaten und stellt alle beim IBA Projektaufruf eingereichten Ideen aus. Sie sind herzlich eingeladen!

Mit dem ersten IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’ hat die IBA Thüringen nach außergewöhnlichen Ideen und aktiven Menschen gesucht. Rund 250 Projektideen sind bei uns eingegangen. Kommunen, Vereine, Unternehmen, Initiativen und Hochschulen haben Ihre Ansätze für lebenswerte Quartiere und zukunftsfähige Dörfer, für produktive und erlebbare Landschaften formuliert.

Folgender Ablauf ist geplant:

Begrüßung
Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen GmbH

Grußworte
Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena
Christian Carius MdL, Vorsitzender des IBA Aufsichtsrats, Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr

Zukunft StadtLand! Nominierung der ersten IBA Kandidaten
Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen GmbH und
Prof. Andreas Wolf, Mitglied des IBA Fachbeirates, Professor für Städtebau und Entwerfen an der HTWK Leipzig

Ausstellungsrundgang
Im Anschluss (ab ca. 17.30 Uhr) haben Sie die Gelegenheit, die Ausstellung der rund 250 eingereichten Projektideen bei einer kleinen Stärkung zu besichtigen.

Hinweise zur Anreise finden Sie auf den Seiten des Volksbad Jena.

Zum Bericht
Zur Entscheidung 16+3

Volksbad Jena
Knebelstraße 10
07743 Jena
Germany
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Bekanntgabe der IBA Kandidaten durch Dr. Marta Doehler-Behzadi und Prof. Andreas Wolf. Fotos: Thomas Müller

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Im Volksbad Jena erwarteten die fast 500 Gäste gespannt die Nominierungen

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Prof. Olaf Langlotz begrüßt die neugierigen Gäste

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Gruppenfoto der frisch gekürten IBA Kandidaten

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Applaus für die IBA Kandidaten

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Ausstellung der Bewerber-Plakate

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Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen IBA Kandidaten nehmen ihre Urkunden entgegen: Regionale und regenerative Stoffstromkreisläufe durch Abwassernutzung

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Apolda, Apolda. Nächster Halt Zukunft!

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Konzentrieren und Ernten auf Schloss Bedheim oder der Anlauf zum nächsten Qualitätssprung

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Themenpark ‚Energie und Landschaft’

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StadtLand Dornburg: Dornröschen erwache!

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Gera: Stadtentwicklung im Dialog – Die vernetzte Stadt & Geras starke Mitte (Teilprojekt von GERSCHEMEILE2030)

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StadtLandSchule (JENAplantypERFURTinWEIMAR): Umbau einer Typenschule in eine Schule der Zukunft

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Perspektiven für kirchliche Gebäude in Thüringen – Aufgabe-Abgabe-Wandel?

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Bauen mit Weitblick. – Bezahlbar zusammen wohnen. Individualität zu Großserienpreisen.

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Pfade in der Energie-Kultur-Landschaft / Offenes Stadtumbau-Labor an der FH Nordhausen

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Resilientes Schwarzatal – Experimentierfeld für regionale Wertschöpfungsketten, soziale Daseinsvorsorge, erneuerbare Energie, partizipative Strukturen

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STRUKTURreich - Nachhaltige Aufwertung der Thüringer Kulturlandschaft unter Nutzung agrarpolitischer (Förder-) Instrumente

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Ein Wallgucker für Erfurt – Aufstiegshilfe Petersberg

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150 Perspektiven – Campus Zeulenroda-Triebes
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Drei Projekträume vorgestellt

Zudem hat die IBA Thüringen drei 'Erwartungsräume' definiert: die 'Region Mittleres Thüringen', in dem sich vielfältige Projektideen versammeln – von Fragen der Gesundheit wie im Fall der Waldklinik Eisenberg bis zu Tourismusentwicklungen entlang von Saale und Ilm, den 'Kooperationsraum Stadt', in dem die IBA auf das Netzwerk PRINZIBA für Interkommunale Zusammenarbeit zugehen wird, sowie den 'Gestaltungsraum Erlebbare Landschaft'. In diesen Bereichen begegnen sich vielfältige Projektideen, die noch weiterer Präzisierung bedürfen. „Es sind Themenfelder und Projekträume, wo wir uns bewegen und noch weitere Arbeit investieren werden“, formulierte die IBA Geschäftsführerin.
Marta Doehler-Behzadi gab abschließend einen Ausblick auf den weiteren Arbeitsprozess, der vor dem IBA Team und den Kandidaten liegt: „Nun geht es für die 16 Kandidaten und drei Erwartungs-räume in eine gemeinsame Qualifizierungsphase. Ich freue mich sehr auf diesen Dialog.“

Auf einem Rundgang durch die Ausstellung hatten die zahlreichen Besucher im Anschluss an dieses Forum II Gelegenheit, einen Überblick über die Ideenfülle im Land zu erhalten. Zu sehen waren sämtliche Plakate – auch diejenigen Ideen, die nicht den Titel 'IBA Kandidat' erhielten.

Zum Video zur Nominierung der IBA Kandidaten
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IBA Forum im Stadtgarten Erfurt. Fotos: Thomas Müller

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Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup verabschiedet sich von der IBA Thüringen und übergibt die Geschäftsführung an Frau Dr. Marta Doehler-Behzadi. Sie erläutert den IBA Projektaufruf ...

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und dankt auch dem IBA Team, das sich über den Start der IBA Projektphase sehr freut

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Jürgen Patzak-Poor stellt seine Ideen für ein lebendiges Quartier vor

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IBA Fachbeiratsmitglied Prof. Manfred Hegger (HHS Planer+Architekten AG KAssel) über 'Neue Energien im Quartier'

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Bertold Meyer stellt die (Bio)energiedörfer Meck-Pomm als Best-Practice-Beispiel vor

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Christina Tast (FestLand e.V.) erläutert 'Dorf macht Oper'

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In Debatten wurden bestimmte Themen aus den Feldern des Projektsaufrufes aufgegriffen, v.l.n.r.: Marta Doehler-Behzadi (IBA GmbH), Klaus Sammer (Gönnatal-agrar e.G.), Elke Frauns (Moderatorin), Alexander Mayhofer (Thüringer Tourismus GmbH)

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Debatte StadtLand, v.l.n.r.Dr. Marta Doehler-Behzadi (IBA Thüringen), Jürgen Patschull (ehrenamtlicher Bürgermeister Bechstedt), Elke Frauns (Moderatorin), Gerrit Haase (Fachbereitsleiter Stadtentwicklung Bad Langensalza)

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Christian Hiss (Regionalwert AG)

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Prof. Dr. Sören Schöbel-Rutschmann (rutschmann + schöbel landschaftsarchitektur) stellt Landschaftsprojekte Energie vor

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Hubertus Adam (Schweizerischer Architekturmuseum) über 'Architektur mit Aussicht'

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Klaus Wichert (Regionalpark Portal Weilbacher Kiesgruben)

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Landesentwicklungsminister Christian Carius über das Zukunftsprojekt IBA Thüringen

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An IBA Infopunkten standen Kolleginnen und Kollegen der IBA Thüringen für Fragen zur Verfügung

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Auch das Publikum brachte sich in die Debatte ein.

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Prof. Beucke über die Rolle des Fachbeirats

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Als Pausenverpflegung dienten IBA Kekse...

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und regionale Spezialitäten aus Schloss Tonndorf.

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Impressionen von der Mittagspause

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Gespräche am Rand des IBA Forums

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Musikalische Umrahmung durch Studierende der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
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Die Impulsbeiträge der Best-Pratice-Beispiele wurden auch im zweiten Teil der Veranstaltung, der sich dem Thema ‚Landschaften‘ widmete, durch Debatten begleitet.

Im Veranstaltungsblock stellte z.B. Christian Hiss die Regionalwert AG Freiburg vor. Auf der Grundstruktur der Aktiengesellschaft wird ein Netzwerk von regionalen Bio-Unternehmen finanziert und aufgebaut – ein Netzwerk, das die regionale Wirtschaft nachhaltig stärkt. Landschafts- und Baukulturprojekte standen im Mittelpunkt von Prof. Dr. Sören Schöbel-Rutschmanns Vortrag. Anhand von Beispielen der Windenergie, Photovoltaik und Wasserkraft verdeutlichte er, wie die erneuerbaren Energien die Chance eröffnen, Landschaft und Infrastruktur wieder als gesellschaftliche Aufgabe von Baukultur zu entwickeln. Über ‚Architektur mit Aussicht‘ sprach Hubertus Adam vom Schweizerischen Architekturmuseum Basel. Der Kunst- und Architekturhistoriker zeigte zahlreiche Praxisbeispiele architektonischer Interventionen in verschiedenen Landschaftsräumen und verdeutlichte ihre touristische Bedeutung.  Schließlich kam Klaus Wichert vom Regionalpark Portal Weilbacher Kiesgrube zu Wort, der den Ansatz des ‚Regionalpark RheinMain‘ ausführte, einen regionalen Erholungs- und Erlebnisraum in der dicht besiedelten Landschaft der RheinMain Region zu bieten.

Die vorgestellten Vorhaben könnten als Vorreiter fungieren und machten die IBA auch in Thüringen greifbarer. Landesbauminister Christian Carius sprach von einer neuen Phase für die IBA Thüringen: „Ich glaube, dass wir heute mit dem ersten IBA Aufruf eine neue Phase eingeleitet haben. Nun wird die tatsächliche IBA Story geschrieben. Die Landesregierung steht hinter dieser IBA, hinter den einzelnen Projekten“, so Carius.

IBA Geschäftsführerin Doehler-Behzadi bot allen Teilnehmern im Projektverfahren den Dialog und die Beratung durch die IBA GmbH an. Sie freue sich auf ihre neue Rolle: Die IBA bedeute Arbeit, aber auch viel Spaß – zehn Jahre Zukunftslabor  liegen vor Thüringen und den Thüringern.

Video zum 1. IBA Projektaufruf

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Der IBA Fachbeirat auf Schloss Ettersburg. Fotos: Niclas Zimmer

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Anschließender Besuch auf Schloss Kochberg. Foto: Ferdinand Sammler
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Ganz konkret stimmte der Fachbeirat mit dem IBA Team die zweistufige Qualifizierung innerhalb des Projektverfahrens und die Projektkriterien ab, die Grundlage der thematischen IBA Projektaufrufe sein werden. In der nächsten Sitzung des Fachbeirats im März 2014 sollen Vorschläge für erste Projektaufrufe beschlossen werden. 

Konsens des Fachbeirats besteht darin, dass richtungsweisendes Handeln und mutige Akteure die zentralen Motive des IBA Prozesses sein müssen. ‚Die IBA muss jetzt die Querdenker identifizieren, um in zehn Jahren innovative Ansätze auszustellen’, fasst Beiratsmitglied Prof. Dr. Hansjürg Leibundgut, Professor für Gebäudetechnik an der ETH Zürich, die lebendige Diskussion des zweitägigen Fachbeirats zusammen.

Das intensive Arbeitstreffen klang mit einem vor Ort Besuch im Schloss Kochberg aus. Die Vorsitzende des Freundeskreises Schloss Kochberg e.V., Silke Gablenz-Kolakovic, und Dr. Kristin Knebel von der Klassik Stiftung Weimar begrüßten Fachbeiratsmitglieder und das IBA Team zur Führung im traditionsreichen Schloss und Liebhabertheater.